Was hat euch bei euren Depressionen geholfen?

14 Antworten

Hey! Also ich nehme Medikamente (die bei mir relativ gut geholfen haben) und gehe nebenbei zur Therapie.

Mir haben aber auch sehr viel die Menschen um mich rum geholfen. Meine Mutter hat mich immer wieder getrieben, etwas zu unternehmen, mich mit Freunden zu treffen, mir einen Sport zu suchen usw. Im Moment ist das etwas nervig, aber jetzt bin ich ihr sehr dankbar dafür. Vor allem der Sport hat mir persönlich viel geholfen, da ich durch die Erkrankung gar keinen mehr gemacht habe und er früher sehr wichtig für mich war.

Aber auch zwei sehr gute Freundinnen haben mich immer wieder motiviert etwas mit ihnen zu unternehmen, worauf ich zwar nie Lust hatte, aber dann doch für einige Zeit alles negative vergessen konnte.

Hoffentlich, kann dir das etwas weiterhelfen!

Ich hab mein Leben geändert.  

Ernährung umgestellt, dann fühlt man sich in seinem Körper besser. Auch Sport hat geholfen.

In eine Stadt gezogen, die mir besser gefallen hat, bzw aufs Land. Viel rausgegangen, viel Sonne tanken, viel frische Luft.  

Den Job aufgehört, der mir nicht gut getan hat. Dafür freiberuflich nebenher etwas aufgebaut.  

Aufgehört, mir das Leben selbst schwer zu machen. Ich will etwas - ich tu was dafür. Ich will etwas nicht (mehr) - ich lasse es oder höre damit auf. That simple.  

Solche Sachen. 

Ja, es ist leichter gesagt als getan - irgendwo muss man aber anfangen. Ob Therapie hilft oder nicht, kommt auf den Therapeuten und die Mitarbeit des Patienten an. Natürlich wird es nicht von alleine besser, wenn man sonst nichts macht, nur weil man in Therapie geht.  


Der WIlle. Man kommt nur alleine da raus. Nichts und Niemand kann dich da raus ziehen.

Wenn man es will kann man das ändern. Ich zb habe meine überwunden indem ich meine Einstellung die dinge zu sehen geändert habe. Mich mit dingen abgefunden habe. Therapie und andere Menschen können dich vielleicht unterstützen aber es liegt allein in deiner Hand die Situation zu bessern.

Ich habe mich auch durch Anime, Spiele und Kendo abgelenkt. Sie geben mir etwas Ablenkung wenn alles zu viel wird. Du kannst dir also auch ein Hobby suchen dass ich wenn mal alles auf einmal kommt und dir zu kopf steigt als Ablenkung dient und dir helft dich zu beruhigen^^ Ansonsten musst du selber überlegen weswegen du depressiv bist und dagegen ankämpfen =)

Therapie, Psychologen, etc haben mir nix gebracht. Ich habe es selbst in die Hand genommen und mich davon befreit. Aber da is jeder anders^^

Therapie gegen Depressionen ohne Medikamente?

Hey Leute,

ein guter Freund von mir kämpft nun schon seit längerem gegen Depressionen, allerdings ohne Erfolg. Nun hab ich ihm mal zu einer Therapie geraten... allerdings meint er, dass man generell Medikamente, wie z.B. Antidepressiva, bekommt, was er jedoch nicht möchte, was ich auch richtig finde, denn es sollte schließlich auch einen Weg ohne jegliche Medikamente geben. Am besten wäre es natürlich auch, in dieser Therapie mit anderen Menschen zu arbeiten/ zu reden, die ähnliche Probleme haben... kann mir da vielleiht jemand in NRW eine gute Psychatrie oder ähnliches empfehlen und hat vielleicht sogar Erfahrungen?

Schon mal vielen Dank für jede Antwort!!

Lg :)

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Psychologin sieht mich als Hoffnungslosen Fall - was jetzt?

Hey,

ich leide seit vielen Jahren an Depressionen und hab vor etwa einem halben Jahr endlich den Schritt gewagt und gesagt ich will was dagegen unternehmen.

Nun hat es nochmal knapp 5 Monate gedauert bis ich einen Platz bei einer Psychotherapie bekommen habe (Verhaltenstherapie).

Ich hatte nun ein paar Sitzungen seither und da sagt mir die Psychologin, das sie für mich keine Hoffnung bei einer Psychotherapie sieht.

Zu meinen Fall: Ich habe panische Angst davor Arbeiten zu gehen, weil es mir beim letzten mal als ich arbeiten gegangen bin (vor etwa nem dreiviertel Jahr) so schlecht ging, das ich permanent Suizidgedanken entwickelt habe.

Ich bin jetzt seit etwa 9 Monaten Krankgeschrieben und beziehe Hartz 4 und habe panische Angst vor der Zukunft. Denn bevor ich mich wieder in einen Job wage, würde ich gerne erstmal meine Depressionen etwas in den Griff bekommen, weil ich Angst habe, mir sonst selbst etwas anzutun, wenn ich jetzt einfach in irgendeinen Job gesteckt werden würde (einfach weil ich es psychisch nicht schaffe).

Zum anderen habe ich aber auch angst was passiert, wenn ich denn 78 Wochen Krankgeschrieben bin. Lande ich dann auf der Straße? Zahlt dann Hartz 4 trotzdem noch oder nicht?

Und zum andern: Zwingt mich die Krankenkasse dann zu einer Reha?!

Denn davor hab ich ebenfalls panische Angst, weil ich nicht weg will von meiner Partnerin. Seit ich bei ihr bin, sind meine Depressionen besser geworden und die Suizidgedanken verschwunden. Aber ich habe Angst das diese wiederkommen.

Naja und wie gesagt jetzt meine Psychologin einfach, das sie mit einer Therapie keinen Erfolg für mich sieht, das sie meint, mir würde es ja am besten gehen wenn ich immer zuhause bei meiner Freundin währe und sie könne mir nur helfen in einen Job zu kommen wodurch es mir wieder schlechter geht.

Naja klar währe es für mich das beste wenn ich bei meiner Freundin die ganze Zeit sein könnte, aber wie soll das bitte gehen?!

Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter, ich bitte euch diesen Beitrag ernst zu nehmen und danke jedem der mir hier irgendwie weiterhelfen kann, denn ich habe keine Ahnung mehr was ich machen soll...

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Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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