Was hat es mit Studium und Abi auf sich?

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11 Antworten

Zum einen ist Abitur eine Voraussetzung für ein Studium (es gibt auch Alternativen zum Abitur) und wird zum anderen auch bei der ein oder anderen Berufsausbildung gerne gesehen.

Ich war die letzen drei Schuljahre auf einem Internat und jetzt im Nachhinein ging die Zeit damals so schnell rum und es war eine wirklich tolle Zeit (zum ersten Mal von den Eltern weg), abgesehen davon, dass ich damals noch viel mehr Freizeit hatte. Auch mein studentisches Leben war im Nachgang betrachtet wirklich top und ich habe auch heute noch Kontakt zu meiner Verbindung.

Und für Dich ist es doch gut, wenn Du Deinen Job auch ohne Abitur und Studium meisterst.

Schau mal, ich zahle für mein Haus jeden Monat 1500 € ab, muss zwei Autos unterhalten und für zwei Kinder im Grundschulalter sorgen. Dazu kommen die Wünsche meiner Frau (die auch Berufstätig ist und ihren Teil beisteuert) und Urlaub soll ja auch gemacht werden. Um mein Leben finanzieren zu können bin ich auf ein bestimmtes Einkommen angewiesen. Ohne Studium wäre der Jobeinstieg in bestimmte Bereiche sehr schwer.

Wenn Du mit Deiner Situation zufrieden bist und auch so in Zukunft leben kannst, ist das doch auch OK für Dich.

Hattest Du den nie einen bestimmten Jobwunsch gehabt? Oder eine Situation in der Du Dich gerne beruflich selbst verwirklichen kannst? 

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Kommentar von Learnnews
16.04.2016, 03:38

Nö ich wollte nie wirklich groß rauskommen wollte schon immer Krankenpfleger werden und das habe ich jetzt erreicht merken brauche ich nicht:D

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aber das ist etwas anderes ich lerne das was ich gerne mag.

Ist dir mal der Gedanke gekommen, dass andere vielleicht studieren, weil ihnen das eben auch später einen Beruf ermöglicht, den sie mögen?

Studieren hat nichts mit Faulheit zu tun, auch wenn es von außen gerne mal so aussieht. Selbst bei denen, die im Studium eine ruhige Kugel schieben, gibt es dafür Phasen, in denen sie tage- oder wochenlang lernen, Arbeiten schreiben, Referate vorbereiten.

Natürlich gibt es auch Leute, die gewisse Fächer studieren, weil sie sich ein hohes Gehalt im Berufsleben versprechen. Aber das kann man eben nicht alles in einen Topf werfen.

Wenn du zufrieden und stolz auf das bist, was du tust und erreicht hast, warum gönnst du das nicht auch anderen?

Abiturprüfungen sind kein Zuckerschlecken, und weil man sie als frischer Abiturient mit nichts vergleichen kann, ist das Abi für viele das größte, das sie in ihrem Leben bisher erreicht haben. Dürfen sie darauf nicht stolz sein? Ein halbes Jahr später, wenn sie wie der Ochs vor dem Berg das erste Semester bestreiten, legt sich der Höhenflug schnell wieder. Und kommt zurück, wenn der Uniabschluss geschafft wurde. Und verliert sich wieder, wenn der Arbeitsalltag Einzug hält. Dann haben diese Leute aber schon jahrelang unbezahlt ihr Leben vorbereitet.

Was man kritisieren könnte, ist der Bildungs- und Leistungsstand vieler Abiturienten heute, was auch damit zusammenhängt, dass aufgrund des hohen Leistungsdrucks immer mehr Schüler Abitur machen sollen, um möglichst gute Startchancen im Leben zu haben. Manch einer wäre dabei in einem Ausbildungsberuf besser aufgehoben als an der Uni, und das bitte ich völlig wertungsfrei zu verstehen.

Dir reicht das, was du hast, du willst nicht mehr lernen. Andere wollen das durchaus. Ich für meinen Teil kann mir nicht vorstellen, irgendwann nichts mehr dazuzulernen. Das wäre für mich langweilig.

Kurz und gut: Hör auf, dich über andere aufzuregen. Freu dich, dass dir deine Ausbildung Spaß machst und gönn den anderen, wenn es für sie so läuft, wie sie es sich vorstellen. Und falls die ganze Aufregung daher kommt, dass dir irgendwas signalisiert, Abi wäre mehr wert als das, was du tust (ob nun aus dir selbst heraus oder weil andere das dauernd behaupten): Hak das ab. Freu dich, dass du etwas gefunden hast, das dir Spaß macht. Aber nicht jeder muss die Welt so sehen wie du. Leben und leben lassen.


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Neben dem was schon gesagt wurde musst du auch mal an die Rente denken. Du schreibst dass die das Geld reicht, aber würde später auch noch was zum Sparen über bleiben? Die Rente wird nunmal immer kleiner (falls es überhaupt noch was gibt wenn wir mal da hin kommen)  und da kommt man nicht drum rum selbst auch was zu tun.

Ich selbst studier grad weil ich Steuerberaterin werden möchte. Es gibt zwar auch den Weg über Ausbildung und Berufserfahrung aber der hat mir schlichtweg nicht zugesagt.

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Naja, wie du selbst schon geschrieben hast, das machen viele eben weil: "etwas mehr Erfolg im späteren leben"

Mit Abi sind in manchen Branchen die Aufstiegschancen höher, durch Weiterbildungsmöglichkeiten, die einem ohne Abi evtl. nicht zur Verfügung stehen würden. 

Und ja, das Gehalt spielt oft auch eine Rolle. Stell dir vor: Person A hat mittlere Reife, Person B hat Abi. Beide machen die gleiche Arbeit. Person B wird aber trotzdem mehr Geld bekommen, als Person A und das einfach nur, weil er Abi vorweisen kann.

Auch wird heutzutage für viele Ausbildungsstellen schon ein Abi verlangt und eventuell auch die Wunsch-Ausbildung. Vielleicht will man sich mit dem Abi für später einfach auch noch ein paar Möglichkeiten offen halten: das man vielleicht doch noch einen anderen Beruf lernen möchte (wo Abi evtl. Voraussetzung ist) oder man sogar ein Studium benötigt. 

Viele Berufe sind nicht über Ausbildungen zu erlangen, z.B. Arzt, Anwalt, Architekt und was es da noch alles gibt. Dafür muss man halt studieren, um "so jemand" werden zu können.

Und ein Studium macht sich oft auch auf den Gehaltszetteln (meistens) bemerkbar, denn jemand, der studiert hat, kann beispielsweise beim Einstiegsgehalt schon ein bisschen mehr verlangen, als jemand, der gerade erst seine Ausbildung fertig gemacht hat. (Ob das nun fair ist oder nicht ist eine andere Sache.) 

Wenn jemand Abi oder vielleicht auch noch ein Studium (oder sogar zwei) hat oder noch machen möchte, ist dies jedem seine Entscheidung. Das kann dich zwar aufregen, bringt nur nichts, außer einen "roten Kopf" ;) 

Wenn du mit deiner Ausbildung, deinem Schulabschluss und deinem Lohn so super zufrieden bist, dann sei doch einfach glücklich darüber und sei weiter stolz drauf. 

Stell dir mal vor, andere würden sich darüber aufregen, das du mittlere Reife hast. Da würdest du dir wohl auch denken, das es denen doch herzlichst egal sein kann. Dann lass es dir doch auch egal sein, wie andere ihre berufliche und schulische Laufbahn gestalten möchten. Leben und leben lassen, ganz einfach.

LG

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Weil es Berufe gibt, die man einfach nur mit Abitur ausüben kann und darf bzw. nur studieren kann. Jura, Ingeneurswesen, Medizin etc. etc. wenn es die Leute nicht gäbe, würde das das ganze System nicht mehr funktionieren.

Das hat nix mit kein Bock auf arbeiten zu tun. Ich habe 7 Jahre auf nen Studienplatz gewartet und hart gearbeitet. Mein Studium ist aber nicht weniger anstrengend, im Gegenteil. 

Solche Pauschalen Aussagen sind nicht nur falsch, sondern auch beleidigend. 

Zumal es keine Frage war, sondern eine Meinungsäußerung, die ist hier falsch aufgehoben...

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Kommentar von Learnnews
13.04.2016, 00:38

Ich wollte damit jetzt niemanden beleidigen der sich dafür entscheidet Abi zu machen..Nicht falsch verstehen..Jeder soll das machen was er für richtig hält mich hat es jetzt halt nur interessiert was die Menschen davon haben also der Grund wenn man doch auch mit einer Ausbildung gut leben kann. Wollte halt mal eure Meinungen hören is doch nix bei

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Abitur geschweige Studium öffnet dir sämtliche Türen, das fängt beim Lohn an & endet im Maximum... Wenn du wirklich weit hinaus möchtest wird dir dein enorm weiter helfen.

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Aha. So, so. Und nun?

Keiner sagt, dass du Abi machen musst, genauso kannst du keinem vorschreiben welche Schulausbildung er machen soll. Und ob er danach noch studieren soll, was soll das? Verstehen musst du es auch nicht.

Sicher hat man mit Abi bessere Chancen in der Arbeitswelt und mit einem abgeschlossenen Studium auch. Deswegen wird es ja gemacht. Wenn man den Grips dafür hat.

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[...] also mir persönlich reicht es [...] 

[...] ich habe nie wirklich nie mit den Gedanken gespielt mich weiter zu bilden [...]

Völlig in Ordnung. Dir reicht das, für mich persönlich wäre das nie genug. Ich bin ein sagenhaft neugieriger Mensch und lerne sehr gerne immer Neues dazu. Grad sitz ich vor einem Persisch-Lehrbuch, das ist dann meine ichweißschongarnichtmehrwievielte Sprache.

Nervig finde ich nur, wenn Leute einen bestimmten Weg gehen, sich dann aber ständig darüber beklagen. Oder nicht aushalten können, wenn andere es anders machen... ;)

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es soll auch tatsächlich Leute geben, die Spaß an ihrem Studium haben! ;) Ich bin z.B. so einer... der Ehrgeiz und der Adrenalinkick kurz vor einer wichtigen Prüfung können etwas sehr Reizvolles sein ;)


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Was soll diese Verallgemeinerung?

Weder haben alle Abitur, noch müssen sich dafür alle quälen.
Die, die ihr Abi machen, wissen, dass man nie wieder so "leicht" lernt, wie als Schüler. Und sie wissen auch, dass Allgemeinbildung nie schädlich ist.
Sie denken also etwas langfristiger als du.

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Kommentar von Learnnews
13.04.2016, 00:34

Also wenn ich ehrlich bin ich denke halt nicht so wie viele weil ich der Meinung bin das es reicht die Familie zu versorgen sich abubzu mal was zu gönnen und vielleicht mal in den Urlaub zu fliegen und all das kann man mit einem normalen Ausbildungsplatz erreichen mehr brauch man nicht im leben..Man stirbt doch so oder so irgendwann:D dann hat man nix mehr von Studium deswegen ich denke so das es reicht normal zu leben deswegen nach meiner Ausbildung bin ich feddig gehe arbeiten Geld is jeden Monat drauf und ich muss nicht studieren 

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Ja, man bekommt mehr Geld und hat mehr Möglichkeiten.

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Kommentar von Learnnews
13.04.2016, 00:31

Na und?:D

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