Was hat es mit dem Jenseits auf sich?

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15 Antworten

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Niemand weiß, ob es eine Existenz über den körperlichen Tod hinaus gibt.

Wissenschaftliche Beweise für die Existenz einer unsterblichen Seele, oder irgendeiner Art von "Totenreich/Jenseits" bzw. "Himmel und Hölle" gibt es nicht.

Daher ist davon auszugehen, dass mit dem körperlichen Tod die persönliche Existenz endet, so lange keine Gegenbeweise für diesen Schluss erbracht werden.

Ob man also Geschichten über Geister, Jenseits und dergleichen glaubt, hängt also nur von der persönlichen Überzeugung ab.

Menschen die gläubig sind und einer bestimmten Religion folgen, werden vermutlich an ihr religiöses Bild einer Existenz nach dem Tod glauben, auch wenn diese Lehre nicht bewiesen ist.

Jemand der eher in Vorstellungen des New Age bzw. der Esoterik-Szene denkt, wird dagegen irgendetwas von Astralkörper, Energien usw. erzählen - Ansichten die genau so unbewiesen sind, wie die Religion.

Fakt ist: Niemand weiß, ob es ein Weiterbestehen der Persönlichkeit nach dem Tod gibt. Streng medizinisch gesehen spricht allerdings nichts dafür. Mit dem Ausfall der Gehirnfunktion erlischt die Persönlichkeit des Menschen.

So genannte "Nahtoderfahrungen" stammen von Menschen die kurzzeitig klinisch tot waren, jedoch reanimiert (wiederbelebt) werden konnten.

Ihre Schilderungen von einem "Licht am Ende des Tunnels" können jedoch zum Teil rational, etwa durch Sauerstoffmangel im Gehirn, erklärt werden.

Somit sind auch diese Berichte der wieder "Zurückgeholten" kein Beweis für eine Weiterexistenz.

Also es geht darum dass die Persönlichkeit eines Menschen nach dem Tod irgendwo irgendwie weiterleben soll?

Ohne Gehirn und allem?

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@Omniquota

Das ist nach dem jetzigen Stand der Medizin nicht möglich.

Wenn man daran glauben will, kann man das natürlich machen - Beweise für diesen Glauben gibt es aber nicht.

Entweder man glaubt also an eine Seele und irgendeine Form und Weiterexistenz - was ja durchaus tröstend wirken kann, wenn man glaubt, dass der geliebte Mensch nicht einfach "weg" ist - oder man hält sich an die medizinische Wissenschaft.

Für die Medizin ist der Tod das Ende der persönlichen Existenz.

Letztlich ist der Jenseitsglaube natürlich ein Trostmodell für die Angehörigen und mildert möglicherweise die Angst vor dem Unbekannten und der Erfahrung des Sterbens.

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@Enzylexikon

Also ist das Jenseits und die Seele doch wie der Weihnachtsmann? Eine Geschichte die man Kindern erzählt?

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@Omniquota

Für streng rational denkende Menschen ist das Jenseits eine reine Phantasievorstellung und daher tatsächlich so etwas wie der Glaube an den Weihnachtsmann.

Viele religiöse Menschen auf der Welt glauben aber an eine Weiterexistenz und natürlich kann ihnen das niemand verbieten.

Wirklich wissen, ob möglicherweise tatsächlich ein Jenseits existiert, werden wir erst erfahren, wenn wir selber gestorben sind.

Ich bin der Ansicht, jeder soll an das glauben, was ihm das Leben emotional erleichtert, auch wenn es etwas irrationales ist.

Persönlich bin ich als Buddhist sowohl religiös, als auch atheistisch und lasse beiden Gruppierungen ihre Überzeugung. :-)

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@Enzylexikon

Danke, das erklärt vieles :)

Aber es macht doch keinen Sinn an etwas zu glauben, dass es nicht gibt. Ich meine, was hat man davon? Es ist vielleicht eine schöne Vorstellung, aber das bringt doch in Wirklichkeit nichts?

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@Omniquota

Es geht darum, dass dein Körper eben (und alles, was mit ihm zu tun hat) stirbt, aber der Rest nicht.

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@Omniquota

Es spendet den Menschen Trost, Hoffnung und Zuversicht.

Gerade in emotionalen Ausnahmesituationen ist nicht jeder gleichermaßen psychisch stabil und könnte möglicherweise Traumata erleiden, wenn er mit Krisen konfrontiert wird.

"Die Situation ist gerade so schlimm. Weshalb muss mir dieses Leiden geschehen? Ich sehe darin keinen Sinn..."

Wenn dann durch Religionen versprochen wird, dies sei nur eine irdische Prüfung, ob man wirklich glaubt und auch in der Not auf Gott vertraut und als Belohnung das ewige Leben im Paradies versprochen wird....dann ertragen viele ihr Leiden leichter.

Der Glaube ist also eine Art emotionaler Schutzschild gegen psychische Überlastung durch Ängste und Nöte.

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@Omniquota

An etwas glauben ist ja kein Hobby oder sowas. An Gott glauben heißt, eine Verbindung zu Gott zu spüren, überzeugt zu sein, dass es ihn gibt. Weil man das eben irgendwie so im Gefühl hat. Genau wie wenn man verliebt ist. Das weiß man einfach, da gibts keinen Test für und man kann es sich auch nicht aussuchen.

Es gibt sehr viele Beobachtungen von Phänomenen, die wissenschaftlich und empirisch untersucht werden. Einwandfrei beweisen kann man das natürlich nicht, aber das soll ja auch nicht der Anspruch sein. 
Wenn ich an Gott glaube, ist mir auch egal, ob ich einwandfrei beweisen kann, dass er existiert oder nicht. Ich glaube an ihn, ich weiß, dass er da ist, also muss es sowas wie Gott ja irgendwie geben. Ob das nun ein Hirngespinst in meinem Kopf - und in den Köpfen vieler anderer - ist oder ein bärtiger Mann im Weltall.
Wie verliebt sein, eben. Wenn ich verliebt bin, heißt es ja, dass Liebe existiert. Selbst wenn sich das jeder, der einmal verliebt war, das nur eingebildet hat. Es ist ein Phänomen, das immer wieder auftritt, also muss es ja etwas sein, was existiert. Wie man es nun nennt, oder was nun genau die Eigenschaften sind, das ist wieder eine andere Sache.

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@Enzylexikon

Aber ist es nicht so, das man Psychhosen oder so entwickelt, wenn man seine Emotionen unterdrückt, also einen Schild aufbaut?

Wäre es nicht besser sich den Problemen und Leiden zu stellen und daran zu wachsen als sich mit Fantasiegeschichten davor zu schützen?

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@knallpilz

Aber wie kann man eine Verbindung zu etwas spüren was es nicht gibt?

Und du redest gerade wie mein Schulkollege der an den Weihnachtsmann glaubt. Er sagt auch, egal was die anderen sagen, er glaubt daran. Aber deswegen ist der Weihnachtsmann noch lange nicht real.

Was unterscheidet denn seinen Glauben an den Weihnachtsmann von deinem an Gott?

Und alles hat mit dem Körper zu tun, was soll denn da noch übrigbleiben?

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@Omniquota

Ich bin kein Psychiater der sich mit Religionen befasst, daher kann ich dazu natürlich keine klinisch fundierten Aussagen treffen.

Vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt...sagen wir, Glaube ist eine emotionale "Bewältigungsstrategie".

Als Vergleich das so genannte "Positive Denken". An der Situation selber ändert sich durch positives Denken objektiv gar nichts. Die subjektive Wahrnehmung und dadurch die emotionale Belastung ändert sich aber und wird als weniger belastend wahrgenommen.

Manche Menschen brauchen religiösen Glauben offenbar für ihre innere Stabilität und deshalb habe ich auch nichts gegen Glauben oder Religion.

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@Omniquota

"Aber wie kann man eine Verbindung zu etwas spüren was es nicht gibt?"
Gute Frage. Das kann doch nur heißen, dass es das dann geben muss, oder nicht? Dieser Logik zufolge.

Real ist etwas, wenn genug Leute es für real halten. Wirklichkeit ist so oder so etwas, was mit Wahrnehmung zu tun hat. Wir sehen das Universum eben nicht so wie "eigentlich" ist, sondern eine 3D-Version, die wir uns aus Photonen-Reflektion, Pheromon-Einatmung, Nerven-Reizen, Luftdruckänderungen und Geschmacksnerveninterpretation herleiten.

Ob es Dinge gibt, die man mit diesen 5 Sinnen nicht wahrnehmen kann, oder die unser Fassungsvermögen übersteigen, und was das für Dinge wären, können wir nicht beurteilen. Wir sind halt auch nur Menschen.

Was also real ist, hängt davon ab, ob Menschen es für real halten. Du hältst Dinge für real, weil du sie anfassen oder sehen kannst. Das ist für dich der Beweis, dass die Dinge echt sind. Aber etwas zu berühren oder zu sehen kann man ebenso halluzinieren wie eine Verbindung zu Gott zu spüren. (An den ich übrigens nicht glaube, das war ein Beispiel)

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@knallpilz

Jetzt machst du gar keinen Sinn mehr.

"Real ist etwas, wenn genug Leute es für real halten."

Also wenn mein Schulkollege noch 100 oder 1.000 Leute findet, die an den Weihnachtsmann glauben, gibt es ihn auf einmal wirklich und er bringt jedes Jahr die Geschenke und hat auf einmal seine Fabrik am Nordpol?

Und wann sind es "genug" Leute? 

Tut mir leid, aber was du da erzählst, hätt ich dir nicht einmal geglaubt als ich 3 war.

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Es gibt aber auch sehr viele Dinge, die sich leider nicht durch Sauerstoffmangel erklären lassen...
Wie man als Blinder auf einmal sehen kann oder wie man mitbekommen kann, was Verwandte oder Freunde am anderen Ende der Welt gerade machen, obwohl man sterbend auf nem OP-Tisch liegt.

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@knallpilz

Was hat Sauerstoffmangel damit zu tun? Du machst keinen Sinn...

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@Omniquota

"Ihre Schilderungen von einem "Licht am Ende des Tunnels" können jedoch zum Teil rational, etwa durch Sauerstoffmangel im Gehirn, erklärt werden." 
Lesen hilft. :)

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@knallpilz

Aber eine Nahtoderfahrung ist kein Tod, ansonsten wäre es eine Toderfahrung. Und wenn man nicht wirklich tot ist, warum soll dann die Aussage für ein Jenseits gelten?

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@Omniquota

Naja, wenn du den Leuten, die dir hier antworten mal zuhören oder ihren Ratschlägen folgen würdest, wüsstest du, dass es sich bei solchen Nahtoderfahrungen womöglich um Phasen handelt, in der ein Mensch einen Einblick ins Jenseits erhalten hat, weil er bereit war, dorthinzugehen.

Ganz doof gesagt: Vergleich es mit einer Tür, die aufgeht, durch die du hindurchgucken kannst und deshalb siehst, was hinter dieser Tür ist. Dann wird die Tür aber doch wieder zugemacht und du darfst nicht durch. Du hast aber trotzdem eines Teil dessen gesehen, was sich anscheinend hinter dieser Tür befindet.

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@knallpilz

Aber der Tod ist keine langsame Phase, sondern ein Zustand. Die Tür ist zu oder eben nicht. Wenn sie offen ist, bist du tot und sie ist hinter dir wieder zu, ein dazwischen gibt es aber nicht.

Tot oder nicht tot. Und solange man nicht tot ist, ist die Tür zu.

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Vielen Dank für den Stern. :-)

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Das Jenseits ist eine reine Erfindung.

Dabei geht es darum das die Seele (eine Art Abbild des verstorbenen Menschen, welches über seine Erinnerungen verfügt) in einen anderen Ort (im Sinne von "Dimension") einkehrt und dort nach seinen Taten gerichtet wird und dann für immer und ewig belohnt oder bestraft wird (je nachdem wie das Urteil ausfällt).

So zumindest in den meisten Religionen.

Der Buddhismus sieht das ein wenig anders. Bei ihm gibt es keine Bestrafungs-Dimension, sondern nur die Belohnung und wenn man sich diese noch nicht verdient hat, wird die Seele in einem neuen Körper wiedergeboren.

Die Seele selbst ist jedoch wissenschaftlich nicht nachgewiesen und das Jenseits als solches ebenfalls nicht. Es sprechen jedoch einige Punkte dagegen.

Also doch nur Erfindung? Danke, das erklärt einiges.

Aber warum glauben dann so viele daran? 

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@Andrastor

das Video schau ich später.

Also die Menschen glauben daran, weil es ihnen so beigebracht wurde?

Danke, das erklärt vieles :)

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Hallo Omniquota,

es stimmt, viele glauben an ein Jenseits. Sie denken, der Mensch besitze eine unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überdauert und irgendwo an einem Ort im Jenseits weiterexistiert. Viele glauben, dieser Ort sei der Himmel.

Um sich Klarheit zu verschaffen, wäre ein genauerer Blick in die Bibel sicher sehr hilfreich. Die Bibel spricht nicht von einem jenseitigen Leben unmittelbar nach dem Tod, obwohl auch sie ein künftiges Leben in Aussicht stellt. Zunächst einmal sollte man verstehen, was beim Tod eigentlich geschieht. Auch da lässt die Bibel uns nicht im Ungewissen. Sie sagt: " "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10).

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1.  Könige 17:17-24 , 2.  Könige 4:32-37 ,2.  Könige 13:20, 21 ,Lukas 7:11-15 ,Johannes 11:38-44,Apostelgeschichte 9:36-42 ,Apostelgeschichte 20:7-12 ). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55).

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

Entschuldige aber das macht keinen Sinn. Zuerst lebt man, dann stirbt man und dann soll man wieder leben? Warum dann überhaupt erst sterben? Da macht es mehr Sinn wenn man gar nicht stirbt und stattdessen ein Feedback bekommt, wie das Halbjahreszeugnis.

Und ich hab noch nie gehört dass irgendwelche Vorhersagen in Erfüllung gegangen wären, nicht einmal die Wettervorhersage stimmt.

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@Omniquota

Omniquota, bleibe doch mal bei den Fakten - die Menschen sterben!!! Du könntest dich doch fragen, warum sie das tun und warum sie die Möglichkeit der Auferstehung haben. Kennst du ja vielleicht noch aus der Sesamstraße: "Wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt dumm!"

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@stine2412

ich bleibe bei den Fakten, aber laut Phillip 59 sind die Menschen Jojos aus Leben und Sterben.

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@Omniquota

Hallo Omniquota,

gern möchte ich zu Deinem Einwand Stellung nehmen. Ich kann sehr gut verstehen, dass Du so denkst!

Von Anfang an, sollte der Mensch überhaupt nicht sterben. Gott hatte an das ewige Leben jedoch eine Bedingung geknüpft: Sie mussten ihm gehorchen. Das heißt aber nicht, dass Gott die Menschen unterdrücken wollte oder ihren Gehorsam gleichsam als eine Bestätigung seiner selbst brauchte. Der Gehorsam gegenüber Gott hatte einen tieferen Grund: Gott hatte, ähnlich wie liebevolle Eltern, nur das Wohl der Menschen im Sinn.

Die beiden ersten Menschen wollten sich jedoch von Gott unabhängig machen und waren nicht bereit, ein einfaches Gebot Gottes zu beachten. Dann trat genau das ein, was Gott als Folge des Ungehorsams vorausgesagt hatte: Sie würden sterben. Der Tod war also die Folge ihres Fehlverhaltens. Auch verloren sie ihre ursprüngliche Vollkommenheit, was nicht nur für sie fatale Folgen hatte, sondern auch für ihre Nachkommen und damit letztendlich auch für uns. Darüber schrieb einmal der Apostel Paulus: "Darum, so wie durch e  i  n  e  n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten" (Römer 5:12).

Da Gott, wie gesagt, wollte, dass die Menschen für immer am Leben bleiben würden, bot er den Nachkommen der ersten Menschen, also uns allen, die Chance an, das ewige Leben wiederzuerlangen. Durch seinen Sohn Jesus Christus sorgte er für die Möglichkeit der Sündenvergebung und damit auch für einen Weg zum ewigen Leben. Die Bibel schreibt darüber: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16).

Da jeder Mensch ein Sünder ist und von daher nicht das Recht hat, für immer am Leben zu bleiben, stirbt auch zunächst jeder Mensch. Gott gibt den Menschen jedoch das Leben durch eine Auferstehung zurück. Danach muss jeder, der für immer leben möchte, zeigen, dass er Gott wirklich liebt und seinen Weg einhalten möchte.

Nun noch zu Deinem zweiten Einwand. Du schreibst, Du habest noch nie gehört, dass irgendwelche Vorhersagen in Erfüllung gegangen sind. Wenn man sich jedoch mit der Bibel etwas näher beschäftigt, erkennt man, dass sogar sehr viele biblische Vorhersagen eingetroffen sind. Ich möchte Dir hier nur ein Beispiel nennen, das die alte Stadt Babylon betrifft.

Babylon war eine bedeutende Handelsstadt und galt wegen ihrer strategisch günstigen Lage und ihres doppelten Mauersystems als uneinnehmbar. Schutz bot vor allem der breite und tiefe Wassergraben, der die Stadt umgab, gespeist aus dem Fluss Euphrat. Bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. ließ Gott durch seinen Propheten Jesaja folgendes Schicksal für Babylon ankündigen: "Und ich will sie zu einem Besitztum von Stachelschweinen und [zu] schilfbestandenen Wasserteichen machen, und ich will sie mit dem Besen der Vertilgung hinwegfegen“ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen" (Jesaja 14:23). Jesaja beschrieb in seiner Prophezeiung auch, auf welche Weise Babylon besiegt werden würde. Der sogar mit Namen genannte persische Eroberer Cyrus würde die Ströme "austrocknen", so dass die Stadt leichter einzunehmen wäre. Die Prophezeiung nennt auch eine weitere bedeutende Einzelheit: Am Tag der Einnahme wären die Tore der Stadt geöffnet, was natürlich völlig ungewöhnlich war.

200 Jahre nach dieser Prophezeiung kam dann die Erfüllung: In der Nacht des 5. Oktober 539 v.Chr. nahm das medo-persische Heer unter ihrem Führer Cyrus des Großen die Stadt praktisch kampflos ein. Cyrus hatte zuvor das Wasser des Euphrat abgeleitet, so dass sein Heer wegen des gesunkenen Wasserstandes der die Stadt umgebenden Gräben bis an die Mauern vordringen konnten. Da die Bewohner Babylons in dieser Nacht ein Fest feierten und sich in völliger Sicherheit wähnten, wurden die Tore aus Nachlässigkeit offen gelassen. So konnten die Soldaten die Mauer passieren und in die Stadt eindringen. Alles spielte sich genau so ab, wie in Jesajas Prophezeiung angegeben, jedes Detail stimmte.

Das ist nur ein Beispiel von vielen erfüllten Prophezeiungen. In der Bibel gibt es buchstäblich hunderte davon. Wenn es Dein Wunsch ist, kann ich Dir gern weitere nennen.

Ich hoffe, dass diese Informationen ein wenig Klarheit gebracht haben. Solltest Du weitere Einwände oder Fragen haben, so kannst Du Dich gern melden. Alles Gute!

LG Philipp

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