Was hat ein Pelikan mit dem Tod zu tun?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

DAMIT WIR DAS LEBEN HABEN

Der Pelikandarstellung am Bronze-Portal des Kölner Doms liegt eine alte afrikanische Sage zugrunde:

Ein Land wurde von einer großen Hungersnot befallen. Menschen und Tiere litten Not. Sie wußten nicht, wie sie ihr Leben erhalten sollten. In diesem Land lebte auch ein Pelikan, der sich nicht so sehr um sein Leben als vielmehr um das Leben seiner Jungen sorgte. Sie forderten Tag für Tag ihre Nahrung. Der Pelikan wußte keinen Ausweg mehr. In seiner großen Not bohrte er sich mit dem Schnabel ein Loch in die Brust und gab sein Blut den Jungen zum trinken. Als die Hungersnot vorüber war, konnten die Jungen gekräftigt ins Leben hinausfliegen. Der alte Pelikan aber starb. Er hatte sein Blut, sein Leben verschenkt an seine Jungen...

Eine wunderbare Sage, die viel Nachdenkenswertes aussagt! Der Pelikan ist ein anderes Bild für Christus. Wie der Pelikan für seine Jungen in den Tod gegangen ist, so ist Christus für uns gestorben. Er, der Hohepriester, hat für uns den letzten Tropfen Blut geopfert, damit wir das Leben haben. Die Tod Christi ist nicht etwas Absurdes, etwas Sinnloses. In der Hingabe seines Lebens hat Christus neues Leben gestiftet. Das Kreuz, an dem Christus aus Liebe zu uns starb, läßt sich in seiner Wirkkraft mit dem Weizenkorn vergleichen, das in der Erde gesenkt wird und seine hundertfältige Frucht bringt. Nach dem neuen Testament ist das Kreuz und das Kreuztragen der Ernstfall christlicher Existenz. Darum bekennen wir in jeder Eucharistiefeier:

„Deinen Tod, o Herr, verkünden wir,
und deine Auferstehung preisen wir,
bis du kommst in Herrlichkeit.“

http://www.pelikan-beuron.de/html/body_sage.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 1988Ritter
05.02.2016, 11:51

Vielen Dank für die Auszeichnung.

0
Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vielleicht folgendes, einer alten Sage zufolge töten Pelikane in höchster Not sich selbst durch einen Stich mit dem eigenen Schnabel in die Brust, damit ihre Jungen das Blut trinken und dadurch überleben. Natürlich ist da nichts dran.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich schätze mal, eine prominente Suchmaschine, die mit G beginnt und mit oogle aufhört, ist da der richtige Tip für Dich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Pelikane sind wahre Bestien. Wenn du alleine einem Pelikan begegnen solltest, lauf so schnell du kannst davon. Jährlich sterben mehr Menschen durch Pelikanangriffe als durch Bienenstiche. Der Pelikan ist der Inbegriff der Teufels.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die den Pelikan betreffende Legende basiert auf dem Verhalten der Elterntiere, ihren Schnabel an die Brust zu legen und die Jungen mit den im Kehlsack verwahrten Fischen zu füttern. Beobachter nahmen an, die Alttiere würden ihre Brust aufreißen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?