Was hat die offenbarung des Johannes mit ddem Teufel zu tun? (die stelle mit dem Drachen)

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Hallo smileylb44,

zwar kenne ich die American Horror Story nicht, aber in dem Bibelbuch Offenbarung steht im Kapitel 12 genau die Prophezeiung "mit der schwangeren Frau und dem Drachen", so wie Du es sagst.

Das Kapitel habe ich Dir aus der Einheitsübersetzung kopiert, und dabei den Vers durch Fettdruck kenntlich gemacht, der die Identität des "Drachen" "der alten Schlange" mit der des Teufels deutlich macht.

Du kannst das auch im www lesen, mit dem Link:

http://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung12

Wenn Du eine weitergehende Erklärung der Offenbarung wünschst, gib mir Bescheid, denn Jesus sagt schon in Off 1,1:

1 Eine Offenbarung von Jesus Christus, die Gott ihm gab, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen. Und er sandte seinen Engel aus und legte [sie] durch ihn in Zeichen seinem Sklaven Johạnnes dar

Du kannst Dir gewiss denken, das die in Off 12 beschriebene "Frau" und ihr "Kind" sowie viele andere "Zeichen" einer gewissenhaften Erklärung bedürfen.


Offenbarung 12

1 Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.1 2 Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen.

3 Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. 4 Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war.

5 Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. 6 Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; dort wird man sie mit Nahrung versorgen, zwölfhundertsechzig Tage lang.

7 Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, 8 aber sie konnten sich nicht halten und sie verloren ihren Platz im Himmel. 9 Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.

10 Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte. 11 Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, bis hinein in den Tod. 12 Darum jubelt, ihr Himmel und alle, die darin wohnen. Weh aber euch, Land und Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist groß, weil er weiß, dass ihm nur noch eine kurze Frist bleibt.

13 Als der Drache erkannte, dass er auf die Erde gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Sohn geboren hatte.2 14 Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste an ihren Ort fliegen konnte. Dort ist sie vor der Schlange sicher und wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit lang ernährt. 15 Die Schlange spie einen Strom von Wasser aus ihrem Rachen hinter der Frau her, damit sie von den Fluten fortgerissen werde. 16 Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe; sie öffnete sich und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Rachen gespien hatte.

17 Da geriet der Drache in Zorn über die Frau und er ging fort, um Krieg zu führen mit ihren übrigen Nachkommen, die den Geboten Gottes gehorchen und an dem Zeugnis für Jesus festhalten. 18 Und der Drache trat an den Strand des Meeres.

Die Frau stellt das irdische Jerusalem ("Jungfrau Jerusalem", z.B. in Jes 37,22) bzw. das Volk Israel dar, das Kind ist der Messias Jesus (das "Lamm" in der Offenbarung"), und die Kinder sind die Zeugen Jesu Christi, der ja gesagt hat: Ihr werdet meine Zeugen sein (Jes 43,10.12; AG 1,8).

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Da helmutwk meint, meine Antwort kommentieren zu müssen, hier meine Erklärung, auf der Grundlage der Daten aus der Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK:

In mehreren Fällen wird das Wort „Frau“ symbolisch gebraucht, um eine Versammlung oder eine Organisation darzustellen. Es wird auch gebraucht, um Städte zu versinnbildlichen. Christi verherrlichte Versammlung wird als seine „Braut“ bezeichnet (Joh 3:29; Off 21:2, 9; 19:7).

Jehova redete die Versammlung oder Nation Israel als seine „Frau“ an, aufgrund des Gesetzesbundes, den er mit ihr geschlossen hatte. In einigen Wiederherstellungsprophezeiungen spricht er Israel so an; manchmal richtet er seine Worte an Jerusalem, die Hauptstadt der Nation. Die „Söhne“ und „Töchter“ (Jes 43:5-7) dieser „Frau“ waren die Angehörigen der Nation Israel (Jes 51:17-23; 52:1, 2; 54:1, 5, 6, 11-13; 66:10-12; Jer 3:14; 31:31, 32).

Die „Frau“ aus 1. Mose 3:15.

Als Gott die Ureltern der Menschheit, Adam und Eva, zum Tod verurteilte, gab er die Verheißung, daß die „Frau“ einen Samen hervorbringen werde, der der Schlange den Kopf zermalmen werde (1Mo 3:15). Dies war ein „heiliges Geheimnis“, das Gott zur gegebenen Zeit offenbaren würde (Kol 1:26). Einige Faktoren in Verbindung mit den Umständen, die zur Zeit der prophetischen Verheißung existierten, geben Hinweise auf die Identität der „Frau“.

**Da ihr Same den Kopf der Schlange zermalmen sollte, mußte es mehr als ein menschlicher Same sein, denn wie die Bibel zeigt, richtete Gott seine Worte nicht an eine buchstäbliche Schlange auf dem Erdboden. Gemäß Offenbarung 12:9 handelte es sich bei der „Schlange“ vielmehr um Satan, den Teufel, eine Geistperson. Folglich konnte die „Frau“ in dieser Prophezeiung kein Mensch sein, wie zum Beispiel Maria, die Mutter Jesu.

In Galater 4:21-31 bringt der Apostel Paulus Licht in diese Angelegenheit: (Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung – Neues Testament und Psalmen)

21 Ihr wollt euch also dem Gesetz ´des Mose unterstellen! Ich frage euch: Hört ihr nicht, was eben dieses Gesetz sagt? 22 In der Schrift wird doch berichtet, dass Abraham zwei Söhne hatte; die Mutter des einen war eine Sklavin, die Mutter des anderen war eine freie Frau.25 23 Und zwar wurde der Sohn der Sklavin infolge von menschlich-eigenmächtigem Handeln26 geboren, der Sohn der Freien hingegen aufgrund einer Zusage ´Gottes.27

24 Das Ganze kann sinnbildlich verstanden werden, nämlich so, dass es sich bei den beiden Frauen um zwei Bündnisse handelt. Der eine Bund, am Sinai geschlossen, bringt Sklaven hervor28; er wird von Hagar repräsentiert. 25 Hagar“ steht für den Berg Sinai in Arabien29 und entspricht dem jetzigen Jerusalem; denn dieses Jerusalem lebt mit seinen Kindern in der Sklaverei.

26 Das Jerusalem im Himmel30 dagegen ist frei, und dieses Jerusalem ist unsere Mutter31. 27 Von ihr heißt es in der Schrift: „Freu dich, du Unfruchtbare, die du nie ein Kind zur Welt gebracht hast; brich in Jubel aus und jauchze, die du nie Mutter geworden bist32! Denn die Kinder der Einsamen werden zahlreicher sein als die Kinder der Frau, die einen Mann hat.33“

28 Ihr nun, Geschwister, gehört – genau wie Isaak – zu den Kindern, die Gott versprochen hat; ihr verdankt euer Leben der Zusage Gottes.34 29 Und genau wie damals der Sohn, der infolge von menschlich-eigenmächtigem Handeln35 geboren wurde, den Sohn verfolgte36, der durch das Wirken von Gottes Geist37 zur Welt kam, so ist es auch heute.38

30 Doch was sagt die Schrift? „Schick die Sklavin und ihren Sohn weg! Denn der Sohn der Sklavin soll keinen Anteil an dem Erbe bekommen; der ganze Besitz gehört dem Sohn der Freien39.“ 31 All das, liebe Geschwister, zeigt40, dass wir nicht Kinder der Sklavin sind, sondern Kinder der Freien.

In dieser Passage spricht der Apostel von der freien Frau Abrahams und von seiner Nebenfrau Hagar und sagt, Hagar entspreche der buchstäblichen Stadt Jerusalem und dem Gesetzesbund; ihre „Kinder“ seien die Bürger der jüdischen Nation.

Abrahams Frau Sara dagegen stelle das „Jerusalem droben“ dar, die geistige Mutter des Apostels Paulus und seiner geistgezeugten Gefährten. Diese himmlische „Mutter“ ist auch die „Mutter“ Jesu Christi, der der älteste unter seinen geistigen Brüdern ist, die alle Gott zum Vater haben (Heb 2:11, 12)

Logischerweise und in Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift folgt daraus, daß die in 1. Mose 3:15 erwähnte „Frau“ eine geistige Frau ist. Und so, wie es sich bei der „Braut“ oder der „Frau“ Christi nicht um eine einzelne Frau handelt, sondern um eine Personengruppe, die sich aus vielen geistigen Gliedern zusammensetzt (Off 21:9), so muß die „Frau“, die Gottes geistige Söhne hervorbringt, Gottes „Frau“ (wie in den oben angeführten Worten Jesajas und Jeremias vorhergesagt), aus vielen Geistpersonen bestehen. Es muß eine Personengruppe, eine Organisation sein, und zwar eine himmlische.

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@kdd1945

Diese „Frau“ wird in Offenbarung 12 beschrieben. In einer Vision sah Johannes, wie sie einen Sohn hervorbrachte, einen Herrscher, der „alle Nationen mit eisernem Stab hüten“ sollte. (Vgl. Ps 2:6-9; 110:1, 2.)

Diese Vision hatte Johannes lange nach der Geburt Jesu als Mensch und auch nach dessen Salbung zum Messias Gottes. Da sie offensichtlich von derselben Person handelt, kann sie sich nicht auf die Geburt Jesu beziehen, sondern muß sich auf ein anderes Ereignis beziehen, nämlich auf seine Inthronisierung als König. Somit wird hier die Geburt des messianischen Königreiches Gottes dargestellt.

Von Satan heißt es später, er verfolge die „Frau“ und führe Krieg mit den „Übriggebliebenen ihres Samens“ (Off 12:13, 17). Da sich die „Frau“ im Himmel befand und Satan zu dieser Zeit bereits auf die Erde hinabgeschleudert worden war (Off 12:7-9), konnte er nicht die himmlischen Personen erreichen, aus denen sich die „Frau“ zusammensetzt.

Er konnte aber die Übriggebliebenen ihres „Samens“ oder ihre „Kinder“ erreichen, die „Brüder“ Jesu Christi, die noch auf der Erde leben. Auf diese Weise verfolgte er die „Frau“.

(Sieh auch Mat. 25:31-45) (Mat. 25:40; SLA : Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!))

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@kdd1945

Das du die biblische Erklärung nicht stehen lassen kannst, sondern dann die Irrtümer des Wachtturms darunter setzt, hätte ich mir denken können.

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@helmutwk

Das war bloß die Erklärung des helmutwk - nur ansatzweise akzeptabel.

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@kdd1945
Das war bloß die Erklärung des helmutwk

Nicht nur ich, auch andere Ausleger sehen das so (z.B. die alte Wuppertaler Studienbibel, die in meinem Bücherschrank steht, oder der Kommentar, den Chrisbyrd verlinkt hat).

Dass Frauen für Städte (und die oft für Völker bzw. Reiche stehen) kannst im AT beobachten, schließlich wurden Städte gerne als Frauen mit Kindern angesprochen (auch von Jesus, Lk 19,43), oder auch in der zeitgenössischen "apokalyptischen" Literatur. Die Rede von der Organisation trägt neuzeitliches Denken in den Text hinein, und ist deshalb nur ansatzweise akzeptabel.

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@helmutwk

Du solltest ihn erst einmal lesen, bevor Du einen Beitrag kommentierst.Sieh mal :

KOMMENTAR VON kdd1945 kdd1945 23.12.2014 - 12:21

In dieser Passage spricht der Apostel von der freien Frau Abrahams und von seiner Nebenfrau Hagar und sagt, Hagar entspreche der buchstäblichen Stadt Jerusalem und dem Gesetzesbund; ihre „Kinder“ seien die Bürger der jüdischen Nation.

Abrahams Frau Sara dagegen stelle das „Jerusalem droben“ dar, die geistige Mutter des Apostels Paulus und seiner geistgezeugten Gefährten. Diese himmlische „Mutter“ ist auch die „Mutter“ Jesu Christi, der der älteste unter seinen geistigen Brüdern ist, die alle Gott zum Vater haben (Heb 2:11, 12)

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@kdd1945

Gut, dass kdd nach meinem Beitrag auch was von einer Frau geäußert hat, hatte ich dann nicht mehr auf dem Schirm. Aber das ändert nichts daran, dass die Rede von einer "Organisation" in die falsche Richtung führt.

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Hier findet sich vielleicht die Antwort: http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=2063

Nichts. Aber auch gar nichts, denn das Judentum kannte keinen Teufel, nur die Sünde in einem selber , die es zu wiederstehen galt. .Johannes der Apostel der das Evangelium geschrieben hat ist nicht der gleiche wie der mit den Offenbarungen. Der mit den Offenbarungen wurde nach Patmos verbannt, vermutlich von den Römern. Warum weiss heute keiner mehr. Von dort schrieb er seine Briefe. Er mußte sie verschlüsseln, weil wenn er die Dinge beim Namen genannt hätte, wäre er schnell weg vom Fenster gewesen. Bei den Römern brauchte es nicht viel dazu. Er meinte die damalige Politik, z.B. die Zahl 666 soll die Verschlüsselung des Namens von Nero in hebräischer Sprache gewesen sein. Vermutlich haben die Empfänger von damals gewußt was er gemeint hat. Was heutzutage daraus gemacht wird ist reine Spekulation. Amagedon ist eine Verballhornung vom Berg Megido. Es ging da um die Eroberung des Berges Megido,Hamegidodes Berges Megido,Hamegido.

hallo tinimini,

ja, die offenbarung des johannes ist nicht für jeden ersichtlich. wenn man in der richtigen weltgeschichte etwas weiter zurückgeht, kann man erkennen, dass mit der "alten h*re babylon" nur ein vergleich gezogen wird - mit atlantis.

mit der einführung des "teufels" wurde eine neue ära geschaffen und damit ist nichts anderes gemeint als die einführung der sogenannten zivilisierten/westlichen welt.

tatsächlich ist mit dem "teufel" das blendwerk dieser welt/epoche gemeint, das sich in vielen köpfen eingenistet hat und das es zu erkennen gilt.

koaha e

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@Prodenez
wenn man in der richtigen weltgeschichte etwas weiter zurückgeht, kann man erkennen, dass mit der "alten h*re babylon" nur ein vergleich gezogen wird - mit atlantis.

Atlantis ist kein Teil der Weltgeschichte, sondern eine Erzählung von Plato, der sich auf ägyptische Priester beruft. Wie das mit der Weltgeschichte zusammenhängt, darüber gibt es verschiedene Theorien, beispielsweise die, dass Plato (unbewusst?) bei einigen Zahlen eine Null drangehängt hat und es um den Untergang der minoischen Kultur (Vulkan-Ausbruch in der Santorin-Caldera) geht. Wer daraus eine "richtige" Weltgeschichte bastelt, der spekuliert wild rum.

mit der einführung des "teufels"

Einführung? "Alte Schlange" bezieht sich auf die bekannte Geschichte vom Sündenfall, Satan (hbr. für "Ankläger") kommt im AT vor, und Teufel (gr. diabolos, Verleumder) ist in der LXX, den griechischen Übersetzungen der Bücher des ATs, die Übersetzung für Satan. Was an dem Teufel in Of 12 ist neu?

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@helmutwk

lieber helmutwk,

Atlantis ist kein Teil der Weltgeschichte, sondern eine Erzählung von Plato, der sich auf ägyptische Priester beruft. Wie das mit der Weltgeschichte zusammenhängt, darüber gibt es verschiedene Theorien, beispielsweise die, dass Plato (unbewusst?) bei einigen Zahlen eine Null drangehängt hat und es um den Untergang der minoischen Kultur (Vulkan-Ausbruch in der Santorin-Caldera) geht. Wer daraus eine "richtige" Weltgeschichte bastelt, der spekuliert wild rum.

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tatsächlich ist mit dem "teufel" das blendwerk dieser welt/epoche gemeint, das sich in vielen köpfen eingenistet hat und das es zu erkennen gilt.

...

christus war überwinder - überwinder dieses blendwerks, das durch die verleumnung des eigenen bewusstseins entstanden ist. werde dir bewusst, in welcher welt du lebst und durch was sie beeinflusst wird. glaube was DU glauben möchtest, und du findest zurück zu gott - überwinde dich selber und dein manipuliertes bewusstsein.

koaha e

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@Prodenez
überwinder dieses blendwerks, das durch die verleumnung des eigenen bewusstseins entstanden ist.

Gottes Schöpfung ist kein Blendwerk. Jesus hat den Teufel besiegt, gerade indem er ein Mensch aus Fleisch und Blut wurde und am Kreuz für unsere Sünden bezahlt hat.

Sich bewusst werden reicht nicht aus, die Bibel sagt deutlich, dass kein Mensch durch eigene Anstrengung oder "Philosophie" gerettet werden kann, es ist alles Geschenk Gottes.

Wenn du da eine andere Gute Nachricht (=Evangelium) (Gal 1,8) oder einen anderen Jesus (2.Kor 11,4) verkündigst, dann solltest du auch klar machen, dass das nichts mit der Bibel zu tun hat.

Zum Nachschlagen der Bibelstellen: http://www.bibelserver.de/text/GNB

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@helmutwk

gottes schöpfung ist wesentlich größer als der kleine bruchteil der bibel, die öfter übersetzt und falsch interpretiert/manipuliert wurde.

möchtest du dich als bibeltreuer gläubiger über andere menschen stellen und urteilen? bewusst werden bedeutet zu erkennen, dass alle menschen, selbst der urwaldindianer in amazonien, der noch nie von der bibel gehört hat , geschweige denn jesus kennt, kinder gottes sind.

und es wäre sehr vermessen von dir zu behaupten das es anders wäre.

koaha e

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@Prodenez
gottes schöpfung ist wesentlich größer als der kleine bruchteil der bibel, die öfter übersetzt und falsch interpretiert/manipuliert wurde.

Nun, das ist ja glücklicherweise Vergangenheit. Heute haben wir zahlreiche unabhängig voneinander übersetzte Bibelausgaben, darunter mehrere hochwertige wie die GNB oder die NGÜ, wers lieber wörtlich hat greift besser zur Elberfelder Bibel. Also wer nicht gerade auf die Übersetzung der Zeugen Jehovas reinfällt, der wird i.d.R. eine Bibel haben, wo nichts manipuliert oder grob falsch übersetzt ist.

möchtest du dich als bibeltreuer gläubiger über andere menschen stellen und urteilen?

Nein, es gibt keine Grund anzunehmen, dass ich besser bin als andere. Und es ist auch nicht meine Leistung, die dazu geführt hat, dass ich Gott kenne lernen konnte, sondern einzig die Gnade Gottes.

bewusst werden bedeutet zu erkennen, dass alle menschen, selbst der urwaldindianer in amazonien, der noch nie von der bibel gehört hat , geschweige denn jesus kennt, kinder gottes sind.

und es wäre sehr vermessen von dir zu behaupten das es anders wäre.

Wenn ich das behaupten würde, wär das vermessen. Nur sagt es Gott in der Bibel, und der muss es ja wissen.

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Nichts. Aber auch gar nichts, denn das Judentum kannte keinen Teufel

Stimmt nicht. Das Judentum (oder wenigsten die meisten Richtungen darin) kennen keine Teufel, aber zur Zeit Jesu kannte das Judentum einen Teufel (diabolos=satan) und eine Hölle (gehenna, schon damals vom Tal Hinnom unterschieden).

Johannes der Apostel der das Evangelium geschrieben hat ist nicht der gleiche wie der mit den Offenbarungen.

Das lässt sich weder beweisen noch widerlegen.

die Zahl 666 soll die Verschlüsselung des Namens von Nero in hebräischer Sprache gewesen sein

Nicht des Namens Nero, sondern von "kesar neron" (Kaiser Nero). Dagegen spricht, dass der Name Jesus im Griechischen (der Sprache der Offenbarung) den Zahlenwert 888 hat, im Hebräischen oder Aramäischen (jehowschu` bz. jeschuw`) andere Zahlenwerte (397 bzw. 386). Die richtige Lösung ist wohl im Griechischen zu suchen (griechisches bzw. kyrillisches Alphabet als Zahlenwerte).

Es ging da um die Eroberung des Berges Megido

Meggido. Oder um eine Schlacht in dessen Nähe, also auf der Ebene Jesre'el.

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@helmutwk

wenn du ersthaft über glauben sprechen möchtest, berufe dich nicht auf beweise, denn dann bist du nicht besser als die atheistischen wissenschaftskollegen der heutigen zeit die nur glauben möchten was sie beweisen können.

koaha e

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@Prodenez
wenn du ersthaft über glauben sprechen möchtest, berufe dich nicht auf beweise

Damit ist ein vernünftige Diskussion unmöglich.

1.Kor 14,20 Brüder und Schwestern, seid nicht Kinder dem Verstand nach! In der Schlechtigkeit sollt ihr wie kleine Kinder sein, aber im Denken müsst ihr erwachsen sein.

Wer den Verstand so völlig abwertet wie du, der ist auch nicht besser als jemand, der den menschlichen Verstand absolut setzt. Wir haben die Heilige Schrift und können (und sollen) daraus vernünftige Schlüsse ziehen. Eben auch den, dass das Bewusstsein nicht das Grundproblem ist, sondern die Ursache tiefer liegt.

Charis kai eirene

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@helmutwk

der verstand kann täuschen, das bewusstsein und die identität als kind gottes nicht.

koaha e

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@Prodenez

kleiner nachtrag: eine vernünftige diskussion ist möglich, solange die diskussionsparteien einen offenen geist für das gesprochene haben, und sich nicht durch polarisierung/blendwerk und fanatismus verschliessen.

koaha e

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@Prodenez
der verstand kann täuschen

Kommt vor, nur das können andere dann mit ihrem Verstand feststellen und darauf hinweisen

das bewusstsein und die identität als kind gottes nicht

Vorausgesetzt, das Bewusstsein, Kind Gottes zu sein, entspricht den Tatsachen und ist nicht selbst eine Täuschung.

kleiner nachtrag: eine vernünftige diskussion ist möglich

Vernünftig hat etwas mit Vernunft zu tun. Ein offener Geist ohne Vernunft vermag friedliche Gespräche zu führen, vernünftige aber führt nur die Vernunft.

metanoie, engiken gar he basileia tou theou

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@helmutwk

frohe weihnachten helmutwk,

Kommt vor, nur das können andere dann mit ihrem Verstand feststellen und darauf hinweisen

was andere mit ihrem verstand feststellen möchten, bleibt ihnen und ihrem verstand überlassen, genauso wie das erfassen und hinweisen auf irgendwas was ihrem individuellen verstand entspricht - nicht aber dem bewusstsein der identität als teil des ganzen.

die eigene vernunft kann zur fessel werden, wenn es darum geht, über die schwelle der eigenen gedankenmuster zu schreiten.

wenn du gott erlebt hast, weisst und spürst du, dass gott nichts dem zufall überlässt und alle die dies erkennen und annehmen - vorurteilslos leben sollten, zum wohle der menschen - und mit der bereinigung des eigenen geistes anfangen sollten, um frei zu werden von den versuchungen dieser welt.

koaha e

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@Prodenez
nicht aber dem bewusstsein der identität als teil des ganzen.

Dieses "Bewusstsein" ist auch nur individuell, das Gefühl, dass es überindividuell ist, ist eine Täuschung.

die eigene vernunft kann zur fessel werden

Klar, wenn mensch sie für absolut setzt. Aber eigentlich sagt einem der Verstand, dass er Grenzen hat. Sogar im "reinen" Denken, der Mathematik (Gödelsches Unvollständigkeitstheorem).

wenn du gott erlebt hast

Ein schlauer Mensch hat mal gesagt, dass er zwei Dinge erkannt hat:

  1. Es gibt einen Gott
  2. Ich bin es nicht

Dem schließe ich mich an.

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@helmutwk

[5] Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben! [6] Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

dem schließe ich mich an

koaha e

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@Prodenez

Oder wie es Spurgeon (oder wars jemand anders?= mal gesagt hat: Wir brauchen keine großen Glauben, sondern Glauben an einen großen Gott.

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