Was hat die Existenz des Universum für einen Sinn?

11 Antworten

Grüß Dich tilp11

Es gibt keinen Sinn. Es gibt nur den, den Du in das Leben bzw. in die Existenz des Universums hineinlegst. Den Grund für seine Existenz kennen wir nicht. Man kann sich auf die Evolution (das Wesen und die Eigenart von Entwicklung) die nach dem Urknall folgte beziehen, aber das betrifft nur nur das was dnach entstanden ist. Den Grund davor wiederum kennt keiner. Es muss aber zumindest ein Potential zum Werden gewesen sein. Es ist ja etwas! Dieses Ruhende, was ja ein Potential dem Wesen nach ist, müsste sich wahrscheinlicherweise aus sich selbst heraus entfaltet haben, was wiederum eine Kraft, eine schöpferische Kraft bewirkt haben müsste, denn es wird bzw. wurde ja etwas. Etwas vor diesem Potential gibt es nicht, also ist dann diese schöpferische Kraft identisch mit diesem Potential zum Werden (aus sich selbst heraus entfaltet). Damit hätte ES sich selbst verwirklicht Das hat klare logische und nachvollziehbare Gründe.

Was als absolutes Wissen übrigbleibt ist lediglich das es ein Geheimnis gibt und das ist sicher. Und dieses Geheimnis ist der Grund warum es etwas gibt und nicht nichts, einschließlich alles Leben auf der Erde und der Materie schlechthin. Das ist auch sicher! Dieser Grund wird auch Urgrund genannt. Es ist das größte Geheimnis überhaupt!

Man kann es auch Das Eine, ES, das Unnennbare, schöpferische Kraft oder auch zusammenfassend als das Göttliche bezeichnen. Letzteres ist nicht Gott als Person wie bereits begründet.

Alles andere im Sinne eines Gottes oder Götter ist reine Glaubenssache und nicht nachweisbare Spekulation.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Wissenschftl. Buchstudium, Weiterbildung, Eigene Erfahrung

Guten Tag!

Genau Sie wissen es auch nicht. Sie schreiben ja selbst es ist Glaubenssache ob es Gott oder vielleicht Götter gibt. Deswegen können Sie mir nicht erzählen, ob das da sein des Universum doch irgendwie einen Grund hat.

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@tilp11

"Deswegen können Sie mir nicht erzählen, ob das da sein des Universum doch irgendwie einen Grund hat"

Doch, nur kennen wir den nicht. Ich glaube, alles was geschieht hat eine Ursache, nur den allerletzten Grund, den kennen wir nicht. Gäbe es keinen grund, dann wäre nichts. Ich denke wie bereits angedeutet nicht an enen Gott und auch nicht an wissenschaftliche Spekulationen, die ja deswegen so sind, weil man es dort auch nicht weiß.

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@vonGizycki

Ob nun der Grund bei Gott liegt oder nicht, weiß ja keiner. Es ist und bleibt Glaubenssache.

Mit letzter Sicherheit weiß man ja schon gar nicht, ob bloß alles Ilussion ist oder nicht. Was man 100% weiß wenn man sich die Frage stellt. Ob man existiert? Beantwortet sich die Frage von selbst.

Allerdings gehe ich mal da von aus das es wohl keine Illusion ist.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, glauben Sie auch an einen Grund, nur das der Grund nichts mit Gott zu tuen hat. Was mich da mal interessieren würde. Haben Sie irgendeine Vorstellung bzw. Annahme wie eventuell der Grund sein könnte?

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@tilp11

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, glauben Sie auch an einen Grund, nur das der Grund nichts mit Gott zu tuen hat. Was mich da mal interessieren würde. Haben Sie irgendeine Vorstellung bzw. Annahme wie eventuell der Grund sein könnte?

Sie haben mich richtig verstanden. Ich kann das nicht sagen. Den Grund, dafür gibt es einen Ausdruck nämlich Urgrund, ist eine Ursache. Ich weiß den nicht. Aber es gäbe eine sehr wahrscheinliche und logische Vorstellung., die sich durchaus mit wissenschaftlichen Erkenntnissen decken, soweit es wissenschaftlich überhaupt möglich ist. Ich gehe ja philosophisch daran.

Wikipedia:

Nach der aristotelischen Bewegungslehre, in der die Bewe­gung eines Körpers immer nur durch die Bewegung eines anderen Körpers ver­ursacht sein soll, so ergäbe sich ein unendlicher Rückgriff, wenn man nicht die Bewegung sozu­sagen "am Anfang von allem" aus einer unbe­wegten Quelle hervorgehen lässt; diese Quelle ist der allein aus lo­gischen Gründen postulierte unbewegte Beweger. Mit der christlichen "ontologischen" Vorstellung eines real existierenden Geistwe­sens na­mens Gott, der zugleich der Schöpfer aller Dinge ist, hat das nichts zu tun.“

Ich persönlich glaube daran und halte das auch heute noch für durchaus logisch und vor allem glaubhaft.

(ontologisch meint Annahmen über Grund­strukturen der Wirklichkeit)

Also, eine rückwärts gedachte Ursachen-Anstosskette wäre so gesehen nämlich unendlich und erlaubt somit nicht die Vorstellung eines Anfanges überhaupt, aus dem etwas werden könnte, wenn man nicht annähme, das dieser Anfang nicht aus sich selbst heraus entstanden wäre. Diesen Anfang gäbe es dann nicht, weil nämlich der Urgrund (als Ursache für den Urknall) dann ebenfalls nicht denkbar wäre und damit auch kein Sein.

"Der Urgrund (nicht Urknall) selbst könnte, für meine Begriffe, als eine Art Samenkorn betrachtet werden, aus dem sich das Sein entfaltet hat und es noch immer tut. Ich denke es ist erlaubt zu behaupten, dass offenbar aus dem Urgrund heraus sich das entwickelt hat, das wir jetzt vorfinden. Er könnte im Prinzip sogar als ein Nichts aufgefasst werden, weil es absolut keine Beschreibung bzw. keine beweisbare Erkenntnis darüber gibt, was vor dem Urknall war. Dabei ist es an dieser Stelle wichtig zu wissen, dass es philosophisch unterschiedliche Interpretationen vom Nichts gibt und um das zu begreifen, braucht es nicht ellenlanger Vorkenntnisse über die Geschichte der Philosophie. Vereinfacht gesagt reicht der Begriff Nichts von der Vorstellung eines absoluten Nichts, was bedeutet, das aus Nichts auch nichts entstehen kann, - also das Unmögliche, - bis hin zu dem Begriff Nichts, das als Nichtsein aufgefasst wird und meint, das zwar ebenfalls nichts ist, aber aus dem etwas werden kann, - also das Mögliche. Letz­teres ist mir gedanklich am sympathischsten und erscheint mir am wahrscheinlichsten, wenn wir über den Anfang des Seins philosophieren. Denn es ist klar, es ist ja etwas und nicht nichts! Wäre es da nicht erlaubt, diesem Nichts als Nichtsein ein schöpferisches Prinzip als Trieb- oder Treibkraft hin zum Sein zuzuschreiben? Und müsste das Nichtsein als Urgrund nicht zumindest als Möglichkeit (Potential) durch sich selbst zur Entfaltung und mit dem Urknall sich selbst verwirklicht haben ? Ein Potential begreife ich als etwas Ruhendes und damit es sich entfaltet muss eine Kraft darauf einwirken. Für mich erscheint das logisch. In diesem Falle wäre das Potential und die Kraft sogar dasselbe, weil es aus sich selbst heraus entfaltet hat. Ein Davor kann es philosophisch nicht geben, da es ja schon der letzte Grund ist (war). O-Ton Prof. Harald Lesch: „Sich in die Existenz geworfen.“ [...]

Ich selbst bin auch Philosoph und daher habe ich mir entscheidende Gedanken gemacht.

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@vonGizycki

Guten Abend!

Ich bin ja auch nur ein Laie in Physik. Aber ich habe mir mal sagen lassen.,das Ursache Wirkung Prinzyp ist auch nur ein philosophischer Axiom, wenn nicht sogar nur ein Dogma, denn Quantenflusionen geschehen auch ohne Ursache. Zwar sagte mir mal einer der Raum wäre schon Ursache für die Flusiionen. Da gegen habe ich mir sagen lassen, nein der Raum ist nur Ursache das Quantenflusionen überhaupt existieren, aber nicht für die einzelnen Flusiionen so ähnlich, wie die Struktur eines Würfels nicht Ursache ist das ich mit einen Wurf gerade eine 4 Würfle.

Muss aber ehrlich sagen verstehen tue ich das nicht. Aber wie ich über das Ursache Wirkung Prinzyp denke. Kurz gesagt was logisch erscheint muss nicht immer richtig sein. So das vielleicht wirklich keine Ursache für die Flusiionen gibt.

Und wenn die Atheisten vollkommen erklären könnten wie die Welt entstanden ist und das auch zeigen könnten. Ist das keine Widerlegung Gottes , Gott steht zum Universum vielleicht wie ein Schriftsteller zu seinen Roman. Der Beginn des Romans ist auch ohne den Schriftsteller zeigbar, Und doch gibt es ja den Schriftsteller. Man kann Gott nicht Widerlegen.

Und ich habe nichts gegen Atheisten. Bei einer Versammlung überzeugter Atheisten ist Gott näher, als bei Gläubigen die in Namen Gottes Menschen gewalt an tun.

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@tilp11

Als religiöser Atheist widerlege ich nicht Gott, sondern nur die monotheistische Vorstellung davon. Jedem Geschehen, so sind wir evolutionär geprägt, ist eine Ursache zuzuordnen. Den Rest habe ich ja schon erklärt. Es geht nicht darum Gott zu beweisen oder zu widerlegen sondern nur eine Ursache logisch erklärbar anzunehmen, die letztlich der allerletzte Grund des Seins ist, warum etwas ist und nicht Nichts und damit alle Materie und alles Leben, auch wir Menschen. Damit wird lediglich die Existenz dieser Ursache erklärt aber nicht was es ist. Außerdem ist philosophisch gesehen hier noch lange kein Ende, denn dies ist nur die Vorstellung eines absoluten Anfangs. Doch die Gedankenfolge ist hier nicht zu Ende gebracht. In der Gedankenwelt der Unitas (Einheit), der Vorstellung des All-Einen gibt es weder einen absoluten Anfang noch ein Ende, sondern da fällt der Anfang mit dem Ende zusammen und umgekehrt, nämlich in der Vorstellung, das die schöpferische Kraft das dies All-Eine darstellt, nicht nur am Anfang sondern auch im Jetzt wirkt. Daraus resultiert wieder religionsphilosophisch etwas anderes, aber das kann ich später erzählen.

Aber es immer noch kein Gott!

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@vonGizycki

Guten Morgen!

Ich halte auch nichts von der Schopferlehre in Sinne von Adam und Eva das klingt so nach Sippe. Da bin ich auch eher von der Evolutionslehre angetan. An einen Gott der da irgendwo sitzt, halte ich auch nichts, glaube nicht daran. Ich glaube eher das Gott Liebe ist und Liebe Gott. Natürlich kann man sich jetzt fragen. Was ist das nun genau? Ich halte mich so richtig an keine Religion. Nur an wissenschaftliche Ansichten wie von Max Planck und Albert Einstein.

Ich weiß eigentlich so gut wie gar nichts, mir wurde aber so ein Universum was mit Gott zu tun hat aber einfach besser gefallen.

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@tilp11

Guten Morgen!

Ich glaube eher das Gott Liebe ist und Liebe Gott.

Dann müste die Welt besser aussehen. Unschuldige werden gefoltert, gehasst, ermordet, ins Gefängnis geworfen und Schuldige werden nicht bestraft und laufen herum, aus welchen Gründen auch immer. Rücksichtslosigkeit der Erde und den Tieren gegenüber kommt noch dazu.

Es gibt eine sehr gute Erklärung von Gustav Mensching (Theologe und Religionswissenschaftler - lebt nicht mehr) was Religion ist.

Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen“.

Von einem Gott ist nicht die Rede!

Da wäre aber noch zu klären, was heilig eigentlich bedeutet:

Wikipedia:

Heilig bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein im Zusammenhang mit Religion gebrauchter Begriff mit der zugedachten Bedeutung „einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten angehörig“.

Das Heilige ist also das, was uns heil und ganz sein und werden lässt.

Heiligkeit muss aber keineswegs auf einen alleinigen Gott oder irgendwelche Götter, Engel, allerlei Dämonen oder allein auf Tiere bezogen sein, sowas wird ja vielfach geglaubt, sondern es darf auch das Leben selbst sein, mit all seiner Vielfalt, seinen schönen, wunderbaren, zauberhaften, ergreifenden und erhabenen Seiten aber auch mit seinen Härten die und seinen leidenverursachenden Seiten, was alles als besonders verehrungswürdig erlebt und angesehen werden kann.

Dazwischen führt unser Weg auf dem wir nach Orientierung suchen. Denn im Leben steckt eine schöpferische Kraft, die auch in uns und durch uns wirkt. Wir können ja selbst auch schöpferisch tätig sein. Sie ist der Grund warum etwas ist und nicht nichts und verwirklicht sich durch das Leben mit den zwei Prinzipien die einerseits konstruktiv und andererseits destruktiv wirken und sich auch auf Materie auswirkt. Du selbst bestimmst eigentlich was Dir heilig ist und danach wirst Du Dein Leben ausrichten.

Erich Fromm ein nicht mehr lebender Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe hat sich ganz bgesonders mit religion beschäftigt. Er schreibt:

"Humanistische Religion bewegt sich um den Menschen und seine Stärke. Der Mensch muss seine Kraft der Vernunft entwickeln, um sich selbst, seine Beziehung zum Mitmenschen und seine Stellung im Universum zu verstehen. Er muss die Wahrheit erkennen, sowohl hinsichtlich seiner Grenzen, als auch seiner Möglichkeiten. Er muss seine Kräfte der Liebe für andere, aber auch für sich selbst zum Wachsen bringen und muss die Solidarität mit allen lebenden Wesen erfahren. Er braucht Prinzipien und Normen, die ihn zu diesem Ziele führen.

Religiöse Erfahrung bei dieser Art von Religion heißt Erfahrung des Einsseins mit dem All, gegründet auf der Bezogenheit zur Welt, wie sie jemand in Denken und Liebe erfasst.

Das Ziel des Menschen in einer humanistischen Religion besteht darin, seine größte Stärke, nicht seine äußerste Ohnmacht zu erreichen. Selbstverwirklichung ist Tugend, nicht Gehorsam Glaube bedeutet Sicherheit der Überzeugung, die auf jemandes Erfahrung im Denken und Fühlen aufbaut, nicht aber die Annahme von Lehrsätzen, aufgrund der Achtung vor dem, der sie vorgibt. Die vorwiegende Stimmung ist Freude, während sie in autoritären Religionen in Leid und Schuld besteht.

Was mich angeht, so habe ich einen Satz geprägt, der mir immer geholfen hat:

Die Welt ist mein Tempel, in dem das Leben der Gegenstand höchster Verehrung ist.

Das Leben ist also für mich das Heilige und Leben ist hier nicht allein biologisch gemeint, sondern alle Erscheinungen des Seins, einschließlich der Materie aus der wir ja ebenso bestehen. Und ich denke, man sollte bedenken das wir auch Leben sind. Und: Wir sind Kinder des Universums und bestehen aus dem Staub aus dem die Sterne bestehen.

"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will"

Albert Schweitzer

Das habe ich mir gemerkt.

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@vonGizycki

Da müsste die Welt besser aussehen.

Ja wirklich?

Ich glaube auch nicht an einen Gott der im naiven Sinne Allmächtig ist,der mit einen Fingerschniipsen alles erreicht, was er möchte. Auch bei der christlichen Glaubenslehre mußte Jesus doch erst sterben um uns zu retten.

Die Frage warum denn die Welt so schlecht ist, wenn es doch einen Gott geben sollte, fragen sich ja schon Kinder.

Also ich denke mir so weit ich mir das erklären kann, Gott Liebe gab es schon immer, aber wahrscheinlich Hass auch schon immer und das ist ein ständiger Kampf. Und meistens ist es ja so in der Physik bei einer Kraft gibt es immer eine Gegenkraft.

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@tilp11

Naja, so kann man es in etwa formulieren. Ich verwende das Wort Gott nicht zumindest vermeide ich es wo ich kann. Es ist, wie ich schon schrieb, monotheistisch besetzt. Aus christlicher Sicht ist Gott die Liebe, aber das ist gelogen wenn er?? so geglaubt wird wie es gepredigt wird. "Gott" als Geheimnis des Seins können keine Eigenschaften menschlicher Art angedichtet werden. Dann wäre es keins mehr. Aber eine rein wissenschatftliche Sicht ist mir aber auch nicht recht. Das trifft es nicht.

Albert Einstein kommt da schon richtig:

Albert Einstein stellte für sich folgen­des absolut klarstellend fest:

Das Wort Gottes ist für mich nicht mehr, als der Ausdruck und das Produkt mensch­licher Schwächen. Die Bibel ist eine Sammlung ehrbarer, aber dennoch pri­mitiver Legenden, wel­che doch ganz schön kindisch sind. Keine Interpretation, wie feinsinnig sie auch sein mag, kann das für mich ändern. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, son­dern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbe­grenzte Bewun­derung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissen­schaft enthüllen kann.“

Und:

Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde. Wer dies nicht erlebt hat, erscheint mir, wenn nicht wie ein Toter, so doch wie ein Blinder. Zu empfinden, dass hinter dem Erlebbaren ein für unseren Geist Unerreichbares verborgen ist, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur mittelbar und in schwachem Widerschein erreicht, das ist Religiosität. In diesem Sinne bin ich religiös.(…).“

Das religiöse Gefühl ist nichts aus dem Denken, nichts Technokratisches, nichts Formelhaftes und auch nichts vollständig Beschreibbares, sondern ist ein Gefühl der besonderen Art. Das philosophische Nachdenken über den Urgrund aber sehr wohl.

Victor Hugo (ein schon längst verstorbener Schriftsteller aus Frankreich) hat dieses Gefühl anhand von Musik beschrieben. Dieses Gefühl lässt sich aber auf alles übertragen, wovon der Mensch grundsätzlich ergriffen sein kann.

"Die Musik drückt das aus, wovon wir nicht sprechen können, aber zu schweigen unmöglich ist."

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@vonGizycki

Danke für die netten aufschlussreichen Zeilen.

Ich gebe auch zu bei Liebe von einen Gott zu sprechen, zu mindestens von einen persönlichen Gott, tue ich mich auch schwer. Aber Liebe ist doch was ganz besonderes, man könnte vielleicht sagen ein göttliches Phänumän.

Zwar redet Einstein nicht von einen persönlichen Gott . Aber bei Liebe redet er auch von einen Gott.

Da zu ein Link. Allerdings ist das nicht belegt ob das wirklich von Einstein stammt, aber auch nicht widerlegt.

Albert Einstein: Ein Brief an seine Tochter Liserl - YouTube

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@tilp11

Aber Liebe ist doch was ganz besonderes, man könnte vielleicht sagen ein göttliches Phänomen.

Zumindest eine Verwirklichung des Urgrundes, denn wäre potentiell nicht die Möglichkeit angelegt, dann gäbe es sie und überhaupt nichts. Im Detail jedoch ist das Chemie und Ergebnis von Evolution. Religiös gesprochen kommt das eben anders rüber.

Nungut, er verwendet das wort vielleicht, aber es ist klar was er meinte.

Einstein glaubte an eine Schöpfung aber nicht an einen persönlichen Gott.

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@vonGizycki

Guten Tag!

Das sagte ich ja, das er nicht an einen persönlichen Gott glaubte.

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Sinn ist etwas, was der Mensch für sich suchen und entdecken muss. Der Sinn für ein großes Universum ist der, dass es sehr vieler Sternengenerationen bedarf, um schwerere Elemente wie Eisen zu schaffen. Der eigentliche Sinn des Universums ist es, ein gigantisches schwarzes Loch zu schaffen. Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil derzeit den Menschen die notwendigen Begriffe fehlen.

Sinn ist relativ. Der Sinn eines Duftes einer Blume besteht für die Blume darin, bestäubende Insekten anzulocken, für Menschen, sich daran zu erfreuen. Ein Spinnennetz hingegen macht nur für die Spinne Sinn, nicht aber für Mensch und Insekt.

Ich sehe nicht ganz wieso ein allmächtiges Wesen so einen Aufwand betreiben sollte, nur um auf einem winzigen Planeten in einem Sonnensystem am äußersten Rand des Universums Lebewesen zu schaffen, die ihn anbeten.

Das wäre in etwa, wie wenn ich mir ein 50.000 Liter Aquarium baue, um darin einen 1 cm großen Krebs zu halten. Das könnte ich auch in einem 30 Liter Aquarium machen.

Selbst für das was ein angeblicher Gott will ist das Unversium absolut sinnlos, um nicht zu sagen lächerlich, groß.

Ich denke nicht dass das Universum irgendein hohes Ziel verfolgt, wenn man das denn so sagen kann.

Wenn das Universum alles ist was ist, oder nehmen wir an, dass Universum ist Teil eines größeren Multiversums, welches letztlich das "Alles was Ist" ist, wofür sollte es dann existieren?

Alle Gründe für das "da sein", finden innerhalb des "etwas" statt. Wenn das gesamte Multiversum Alles ist, sowohl Zeit, als auch Raum, oder außerhalb nichts davon existiert, warum sollte es für irgendeinen Grund da sein?

Im Hinduismus sagt man, dass das Universum komplett nutzlos ist und keinen tieferen Sinn verfolgt (denn wie gesagt, das könnte ja nur in Bezug auf etwas geschehen - Sinn ist ja immer die Entwicklung hin zu etwas - wie soll das Alles denn Mehr werden? Ein Energiesystem verliert weder Energie, noch kommt welche hinzu). Genauso wie beim Spielen oder Tanzen, ist der Akt des passierens selbst das, was der Sinn ist. Der Sinn des Universums ist es, dass es da ist und.. spielt. Es ist da, einfach so, es macht einfach Dinge. Wir sind Teil dieses "Es passieren einfach so Dinge".

Leela, Lila, Göttliches Spiel.

Ohne Universum, Materie, müsste Hl. Geist = Gottes Wille, Gottes Gerechtigkeit = Geist, 1Bewusstsein, 1dasLeben, 1die Intelligenz, weiter ruhen, wie vorm Urknall.

Geist kann sich nicht selbst erfahren.

Geist erfährt sich nur, durch und in dem, wo es/Geist, drin ist.

Geist ist überall drin.

Naturwissenschaft zerpflückt nur die Materie.

Für Geist sind Geistliche u Geisteswissenschaft zuständig.

Religion ist blind, Wissenschaft ist lahm.

Anfang letztes Jahrhundert Anthroposophie. Rudolf Steiner gibt es als PDFs.

Da komme ich nicht mit. Ja was hat den für Ihnen das für Sinn das Universum? Und selbst , wenn man zeigen könnte das das Universum ohne Gott entstanden ist. Kann es doch sein das Gott zum Universum steht, wie ein Schriffsteller zu seinen Roman. Der Anfang des Romans ist auch ohne den Schrifftsteller zeigbar und doch gibt es den Schrifftsteller.

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@tilp11

Hast du nicht in meiner Antwort erkannt, dass (Naja, 🤔 kirchenmässig ausgedrückt 🙁)

Gott alles erschuf, um sich darin selbst erfahren zu können.

Gott = Geist. Materie ist auch Geist, aber festgepresster Geist. Weshalb wir dies sehen können.

Dass es quasi nur das Eine, in seiner unendlichen Vielheit gibt.

Alle/alles ist das Eine. Nenn Es, wie du willst.

Es gibt unzählige, alles nur Geschichten.

Jeder erfand neue Wörter und Geschichten. Weil jeder ein Stück vom EINEN Kuchen abhaben will, wegen Geld bekommen.

Deines: Gott zum Universum steht, wie ein Schriffsteller zu seinen Roman.... Auch ne Geschichte.

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@Kanimose

Schreib und lebe deine Geschichten, im Sinn von Gottes Willen, Gottes Gerechtigkeit. Und er wird sich bei dir mit Erleuchtung bedanken. Dann staunst du nur noch.

Gott ist das Sein. Du selbst. Aber bitte nicht kirchenmässig verstehen.

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@Kanimose

Da komme ich nicht mit. Noch mal gefragt. Was ist für Ihnen der Sinn? Können Sie sich da nicht einfach ausdrücken oder geht das nicht? Wenn das nicht geht, dann lassen Sie es sein, denn das verstehe ich nicht.

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@tilp11

Noch einfacher kann man das gar nicht ausdrücken, wie ich erklärte.

Da es dir aber völlig unbekannt ist, da alle vieles erzählen, um Geld zu bekommen, kannst du meine Einfacherklärung noch nicht verstehen.

Du müsstest zuerst mal all dein Erlerntes darüber wegschaffen. Um erkennen zu können.

Zuerst muss man vom Boden alles Unnötige wegschaffen, damit man den Edelstein finden kann.

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@Kanimose

Sie schreiben zum Beispiel,, Gott = Geist." Und das wissen Sie oder glauben es nur respektive zu wissen? Weiterhin schreiben Sie,, Materie ist auch Geist" Ja soll dann Materie Gott sein. Es stimmt vielleicht das ohne Geist und da mit Gott die Materie gar nicht da wäre, das wahre ist vielleicht nicht die Materie sondern der Geist. Aber richtig wissen tut das doch keiner. Und Materie ist festgepresster Geist, weshalb wir sie Sehen kennen. Schreiben Sie weiter. Also ich kann ein Elektron auch mit den stärksten Mikroskopen nicht sehen. Mann muss dochMaterie nicht immer gleich sehen können müssen. Und soll das dann zusammen gepresster Gott sein? . Weil Sie doch schreiben, ,,Gottv=, Geist Materie auch Geist, aber zusammengepresster Geist. "

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@tilp11

Stimmt fast. Du verstehst es doch. Hast nur noch Probleme mit dem Vergleich von Reli u Wissenschaftlichem. Und den vielen verschiedenen Wörtern für je eines.

Also weiter!

Gott ist doch 3 in der Religion. 1. Gottvater, 2. Hl.Geist u 3. Gottsohn.

1. Gott ist dasselbe wie 1Bewusstsein, 1Geist, was vorm Urknall ruhte. Es war dann Schöpfergott, erschuf alles und teilte sich darin auf. Und erfährt sich deshalb IN seiner Schöpfung.

2. Gott=Hl. Geist, Geist überall drin, ist auch das Leben, das Funktionieren, auch das Wachsen der Pflanzen.

3. Gottsohn und wir alle Gottes Kinder, ist nicht Körper/Menschengestalt+Denken (=Materie, Natur), sondern IN UNS Geist/Gemüt, der Innere Beobachter, der wir sind, (Kirche=Gottesfunken).

Weiter:

Geist steht über Materie, Geist erschafft Materie. Geist kommt aus der Quelle in Erdnähe, verdichtet sich, wir sehen es in irgend einer Form, weil Atome sich zusammenfinden. Alle Formen: Stein Blume Baum Tier Mensch usw sind zusammengefundene feststoffliche Atome, mit inkarnierte feinstofflichem Geist drin. Der Geist ist die Wirklichkeit, er wohnt und erfährt sich in den Formen. Ein Mensch, der eiffelturmgross wäre, wäre nur nussgross Materie. Aus uns der leere Raum raus, man müsste uns unterm Mikroskop suchen, 0,000000009 microgramm Materie sind wir nur.

Alles, was wir sehen u anfassen können, sind wir nicht. Das HABEN wir nur für hier, um darin zu leben, zu lernen, zu wachsen. Und immer weiter höher. Wir SIND der innere Beobachter, Geist, Gemüt im Körpertempel. (Du kannst jetzt 2 sein.) Das Gemüt, Geist, das sich in dir freut, auch mal traurig ist und dein Körper mit denken, der das vom Gemüt zugesandt bekommt und es dann denken kann.

Lass mal den alten Mann auf dem Thron, den strafenden Kindergott beiseite. 😉 Diese Metapher irritiert nur.

Alles was wir sehen u anfassen können ist Materie. Natur, zu irgendeiner Form zusammengefundene Atome. Du siehst nen Baum, nicht zusammengefundene Atome.

Geh mal vor den Urknall. Da gab es was, das musste ruhen, weil ES allein könnt sich ja nicht erfahren. Da es auch die Intelligenz ist, dachte es sich was aus. ES erschuf aus sich heraus die Natur und ping, teilte es Sch darin auf und erfährt sich seit Milliarden von Jahren in seiner eigenen Schöpfung.

Und all die unzähligen Teilchen vom ES, sind die Schöpfer. Wir manifestieren ständig, bringen auch die Evolution voran. Wir sind ES.

Und in Gerechtigkeit von all eins leben, bekommen wir, wie Jesus die Erleuchtung geschenkt. Haben unsere Seele erschaffen, auf nen Thron gesetzt, Gott erschaffen. Dann sind heilen u Wunder normal. Wir sind vergeistigt, selbst Wahrheit = Liebe geworden u bekommen Inspiration aus höheren Bewusstseinsfeldern.

Das ist Geheimwissen von Kabbala. Anthroposophie, Freimaurern.

Schule erzieht Konsumenten. Geld u Technik. MASSE, Herde, soll kaufen, manipulierbar, kontrollierbar sein.

Der Mensch ist viiieeel mehr, als man uns für dumm hält.

In meinem Profil sind ein paar links.

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@Kanimose

Freimaurer hin Freimaurer her. Mir können Sie nicht erzählen Sie würden das wissen. Es ist und bleibt ein Glaube.

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@tilp11

Okay. Alles Gute dir! 🍀

Letzter Tipp: Lies mal übers Quantenmeer oder von Laotse, Tao Te King.

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@tilp11

Gott: Wesen als Geist, nicht in Menschengestalt oder Materie, sondern Energie.>

Menschen verstehen nicht, dass es nur Energie gibt und Gott deshalb die höchste ENERGIE ist, nämlich Agape Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit, das ewige Leben.

Sie wissen auch nicht, dass wir alle das EINE sind. Alle miteinander verbunden.

Jeder merkt und lebt nur das, was er schon erkennen kann. Dass es noch mehr und höheres gibt, merken erst die, die es erreichten und selbst wurden.

Ziel ist Nirvana und Erleuchtung zu erhalten. Auf Spirit. Stufen hoch gewachsen sind heilen u Wunder normal.

Christus ist das Beispiel dafür. Aber jeder muss selbst seinen Weg gehen. Bis er am Ziel ist.

Da ich Erleuchtung vor 15 Jahren geschenkt bekam, weiss ich, dass es stimmt, was ich anhand vom Vergleichen feststellen kann.

Vergleichen kann erst der, der es kennt.

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@Kanimose

Guten Tag! Ich hatte nie geschrieben, daß ich an Gott in einer Person glaube. Mein Glaube geht eher in die Richtung Max Planck, Albert Einstein. Ich muss aber doch sagen so sicher bin ich mir aber letztendlich noch nicht, ob Gott, vielleicht doch als Person sich offenbaren kann. Ich habe nämlich von Wissenschaftlern gelesen, mindestens von einen, der glaubt das Gott doch eine Person ist.

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@tilp11

Das wird keiner wissen können, denn die Evolution ist noch nicht so weit, dass ein Mensch gottgleich werden kann und ihn sehen darf.

Die Gottheit duldet nur seinesgleichen neben sich.

Wir können jetzt noch, nur als höchstes Erleuchtung erreichen, vom Hl. Geist angenommen. Mehr geht nicht.

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