Was hat die Empfehlung, sich Lebensmittel für mindestens 5 Tage anzuschaffen für eine Hintergrund? Bald Krieg in Deutschland?

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21 Antworten

Okay, die Frage ist erst mal: Ruft die Bundesregierung wirklich dazu auf? Das geht aus den veröffentlichten Artikeln mMn gar nicht hervor. Es wird von einem Gesetz gesprochen, das jetzt verabschiedet bzw. dessen Veränderung verabschiedet wurde und das das Thema "Notvorrat" beinhaltet. Dazu gab es früher schon Vorgaben und teilweise explizite Aufrufe (Tschernobyl etc.).

Zu Plünderungen wird es hoffentlich erst mal nicht kommen, aber evtl. zu Zuständen im Supermarkt wie am Abend vor Feiertagen (Regale leer/er).

Was hat das Ganze für einen Hintergrund?

Möglichkeiten: 

Gar keinen, einfach Zufall, dass das mehrere Medien aufgegriffen haben!

Panikmache, vor allem der Medien.

Mögliche Engpässe, Stromausfälle für mehrere Tage aufgrund von  (verschiedene Ursachen denkbar, von harmlosen bis besorgniserregenden). 

Ankurbelung der Wirtschaft (Leute kaufen)... aber Schwächung der Banken?! (Leute heben wie empfohlen Bargeld ab, evtl. größere Summen oder sämtliches Bargeld auf dem Girokonto?!).

Vorbereitung auf Terroranschalg: Wenn dem so wäre, hätte man nicht detaillierter Infos auch zu anderen wichtigen Themen erhalten (Warmhalten, Kerzenvorrat, Versorgung "anfälliger" Menschen (Pflegebedürftigen, psychisch Kranken, kleinen Kindern etc.), Schutz...?!, Art des Lebensmittelvorrats, Schutz (Keller, Schutzraum?!?!?). 

Ich würde mal abwarten. Wir das Ganze in Schulen thematisiert und geübt? Gibt es detailliertere Vorgaben? Übungen? Verhaltensvorschläge? Gibt es irgendetwas außer diesen Artikeln? Konkrete Listen für Vorrat und Verhalten? Szenarien?

Solange das nicht der Fall ist, würde ich die Füße still halten und mich wieder etwas entspannen.

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Du hast den Hintergrund des Themas scheinbar nicht verstanden.

Das Zivilschutzkonzept ist 20 Jahre alt, vor vier Jahren wurde eine Erneuerung beschlossen, deren Ergebnisse jetzt vorgestellt werden. 

Zivilschutz heißt Schutz der Bevölkerung im Spannungs- und Verteidigungsfall und da ist es klar, dass irgendwo das Wort "Krieg" auftaucht. Zugleich wird das relativiert dadurch, dass eine kriegerische Außeinandersetzung wie im 20. Jahrhundert extrem unwahrscheinlich ist.

Mögliche Bedrohungen sind heutzutage Cyberangriffe und asymetrische Angriffe.

Das mit der Notbevorratung ist ein alter Hut, bisher wurde immer empfohlen sich einen Vorrat für 14 Tage zuzulegen. Das wird jetzt reduziert auf 10 Tage, wie du siehst also eine Entspannung.

Die Vorräte haben den Hintergrund die Zeit des Ausfalls kritischer Infrastrukturen zu überbrücken und den Bürger somit resilient zu machen.

Und dabei sind wir jetzt weg vom Zivilschutz hin zum Katastrophenschutz. Der ist nämlich Ländersache und jetzt stell dir mal vor jedes Bundesland gibt seine eigene Empfehlung zu einem Notvorrat heraus.

Du musst dir keine Sorgen machen und es soll auch keiner sofort losziehen und alles leer kaufen, dass das so rüber kam liegt nur an der miesen Öffentlichkeitsarbeit der zuständigen Stellen und der Unkenntnis der darüber berichtenden Journalisten.

Wenn man die nächsten drei Monate bei jedem Einkauf immer mal ein bisschen mehr als man braucht in den Wagen packt hat man auch irgendwann alles zusammen und kann das dann rotierend verbrauchen.

Wenn der Strom erstmal weg ist, Straßen überspült oder von Bäumen versperrt sind wird das Einkaufen etwas schwierig. Das ist der eigentliche Hintergrund.

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Als ob es nicht genügend andere Nährböden für Paranoia gäbe ... Die Regierung hält Sachen geheim, aber du weisst davon, super!

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Es wird gerade ein neues Zivilschutzkonzept verabschiedet. Dazu gehört halt auch, die Bevölkerung zu annimieren, ein Mindestniveau an Bevorratung aufzubauen.

Dies soll sicherstellen, dass die Bevölkerung sich in einem Krieg, bei einem terroristischen Angriff, bei irgendeiner Naturkatastrophe im Zweifel eben auch eine Weile unabhängig von anderweitigen Hilfen versorgen könnte.

Krieg ist da nur ein Aspekt. Realistischer wären Naturkatastrophen komplexeren Ausmaßes. Flächenerdbeben, Dauerreniederschlag mit Überschwemmungen und Deichbrüchen gleichzeitig überall in Deutschland oder ein Kälteeinbruch mit gigantomanem Schneefall wie wir ihn in Norddeutschland mal im Winter1979 hatten. Da musste die Bundeswehr ran und entlegene Dörfer oder Zufahrten zu entlegenen Siedlungen erstmal freischaufeln...:-)

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Krieg in Deutschland ist unrealistisch, größere Terroranschläge sehr unwahrscheinlich.

Es gibt bereits seit der Zeit des kalten Krieges die Empfehlung, sich einen Vorrat für Notfälle und Katastrophen anzulegen. Viele Leute tun das aber nicht mehr.

Gleichzeitig ist unser Katastrophenschutz in den letzten 2 Jahrzehnten kaputt gespart worden und benötigt heute teilweise mehrere Tage Anlaufzeit.

Und da (z.B. durch Klimawandel) die Zahl der Katastrophen steigt, soll der Bürger in der Lage sein, einige Tage ohne professionelle Hilfe zu überleben.

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 08:58

Die Wahrscheinlichkeit für Terroranschläge sind hoch.

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Einen Krieg halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Was ich eventuell für möglich halte, sind Hackerangriffe auf unsere Infrastruktur - beispielsweise, dass unsere Stromversorgung für eine gewisse Zeit lahmgelegt wird.

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 08:35

Daran habe ich garnicht gedacht, aber gutes Argument

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 09:22

Die vergesse ich die ganze Zeit :P

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Es gibt zwei Varianten,über deren Wahrscheinlichkeit ich mich nicht weiter auslassen will.

1.Dilettantismus.Die jetzige Regierung seit dem 2.WK war noch nie so dillettantisch wie derzeit.Davon bin ich überzeugt.An einem Wochenende,über Videotext zu verbreiten,Bevölkerung zu Hamsterkäufen animieren ist so töricht,wie unsinnig und ist dazu geeignet Panik zu verbreiten und unsinnige Käufe zu provozieren.Klar ist,das das Zivilschutzkonzept veraltet ist.Wenn ich ein Neues habe,informiere ich sachgerecht darüber.() Sachgerecht wäre,Trinkwasservorrat.Dann aber in Glasflaschen! Die PVC -Flaschen eignen sich nicht.Vollkonserven,Mehl,Zucker,Fett,Öl, Grundnahrungsmittel wie Nudeln,Reis,Erbsen,Linsen ,Trockenobst könnte man tatsächlich in größeren Mengen bevorraten.Von Zeit zu Zeit muss man diese aber auch kontrollieren,da Schädlingsbefall immer möglich ist.Eine kühle,trockene und dunkle Lagerung ist nötig.Viel wichtiger wäre,sich gegen längen Ausfall von Elektrizität vorzubereiten.Ein Ofen,egal ob im Freien aufgestellt,oder in einer Wohnung,kann zum Kochen wichtiger sein,als alles andere.

2.Das es konkrete Gründe geben kann ,so vorzugehen könnten sein,es gibt viel mehr Informationen,die dem Volk bewusst zum jetzigen Zeitpunkt vorenthalten werden.Die Einschläge kommen auf jeden Fall näher.Niemals gab es weltweit so viele Unruhen und Kriege gleichzeitig,bein einer allgemeinen Bedrohung durch Terrorismus.() Der Kampf um Syrien,mit oder gegen Assad hat eine Neue Dimension erreicht.Syrien ist zum Spielball beider Weltmächte ,USA und Rußland geworden.Die Gemengelage ist äußerst kritisch und undurchschaubar geworden.Das spricht für die latente Kriegsgefahr.

3.Es kann auch möglich sein,das wieder einmal Produkte aus Zivilschutzanlagen raus sollen.Damit diese nicht weggeworfen werden müssen,könnten diese auf den Markt geworfen werden und sollen Käufer finden.

Möge sich jeder aussuchen,was für Ihn persönlich am wahrscheinlichsten ist.

Beste Grüße

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 08:30

Gut objektiv argumentiert 👍

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Ich habe zwar nur etwas von 10 Tagen gehört, aber na gut.

Das ist ein geleakter Entwurf zum Zivilschutzplan. Dieser Plan ist schon ewig alt und wird alle paar Jahre aktualisiert, so auch jetzt geschehen. Dieser neue Entwurf wird überigens seit 2012 erarbeitet, hat also wohl wenig mit der aktuellen Situation zu tun. Also alles halb so wild.

Es kann ja aber immer etwas geschehen, aber Wahrscheinlichkeit halte ich für äußerst gering.

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 08:39

Ja, 10 Tage,keine Ahnung wie ich auf 5 komme :D

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Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, sich einen gewissen Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser zu halten. Wir sind nämlich viel zu sehr darauf programmiert, dass bei uns im Lande immer alles reibungslos funktioniert und massenhaft zur Verfügung steht. Und gerade weil es bislang auch immer funktioniert hat, macht uns das noch sicherer in unserem Glauben.

Tatsächlich aber ist unser System an vielen Stellen sehr leicht verletzlich, auch ohne Terrorismus, Krieg oder eine plötzliche Umweltkatastrophe.

Deshalb ist die Vorratshaltung immer vernünftig und war für Menschen früherer Generation oft sogar geradezu überlebensnotwendig.

Das was die Bundesregierung oder Frau von der Leyen derzeit veranstalten hat  jedoch etwas mit einem Sommertheater gemein, um aus dem Stimmungstief der Politiker und Ereignisse wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Passt auch so schön in die gereizte Weltstimmung - Russland/Ukraine - Türkei/Flüchtlinge - IS/Terror - USA/Trump usw.

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 08:51

Aber was ist eigentlich so verkehrt daran die Bundeswehr auch im Inneren einzusetzen, das macht fast jedes Land doch so, siehe Österreich für Grenzkontrollen.

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Eines scheint wohl gesichert, die Bundesregierung steuert daraufhin, die Bundeswehr auch im Innern einzusetzen. Die erforderliche Gesetzesänderung wird sie noch durchdrücken. Dazu gehört auch, den Teufel an die Wand zu malen, so als wenn hierzulande ständig Bomben hoch gehen. Tun sie`s nicht, was ja der Fall ist, dann werden sie eben herbeigeredet, nach dem Motto, "wir haben es gerade noch verhindern können".

Diese elende Angstmacherei erzeugt bei beachtlichen Teilen der Bevölkerung irrationale Ängste, die lediglich der Reaktion nutzt.


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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 08:46

Die Bundeswehr auch im Inneren einzusetzen ist doch eigentlich keine schlechte Idee

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Wer behauptet, dass die Regierung dazu aufruft?

Die Regierung hat 2012, also noch vor der letzten Wahl, eine Untersuchung zum Zivilschutz in Auftrag gegeben.

Unter diesem Auftrag hat die Kommission nun Vorschläge erarbeitet.

Das ist veröffentlicht worden. Nicht ein Beschluss der Bundesregierung.

Eventuell ja auch nur eine gezielte Indiskretion von Jemanden, der diese Panikdiskussionen auslösen möchte.

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 09:26

Das glaube ich auch langsam, dass die Medien einfach einen "knüller"  brauchen.

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 09:28

Und nein ich wollte eigentlich keine solche Diskussion auslösen, ich wollte die Frage eigentlich schon nach 4 Antworten einstellen aber das geht glaube ich nicht oder ich finde die Einstellung nicht,_,

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Das ist nur pfeifen im dunklen Walde.
Die suchen im Sommertheater händeringend nach einer Sau die durchs Dorf getrieben werden kann.

Die CDU wollte auch mal einen Bolzen abschießen, nicht, dass die AfD das allein könnte.
Vor lauter Trump (USA) und AfD kam Kanzlerin Merkel (CDU) so gar nicht mehr in der Presse vor.

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 11:34

Eigentlich traurig wie Politik funktioniert.

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Um einige Beiträge zu untermauern; die Empfehlung sich ausreichend mit verschiedenen Dingen einzudecken, hat beständig seine Gültigkeit.

Es geht darum, dass man für etwaige Fälle vorbereitet ist. Es geht hier nicht vorrangig um Krieg, Terror o.ä. Diese Maßnahmen sollen es ermöglichen, dass man z.B. auch im Fall von Extremwetterlagen nicht sofort das Haus verlassen muss usw.

Vor einigen Jahrzehnten herrschte noch ein anderes Kaufverhalten, die Menschen deckten sich zu diesen Zeiten bei ihren Einkäufen mit allem Notwendigen aus und konnten so einige Tage ohne Schwierigkeiten leben, ohne das Haus verlassen zu müssen.

Dieses Verhalten hat sich besonders nach dem Ende des Kalten Krieges drastisch gewandelt. 

Viele Menschen kaufen lediglich das Nötigste, eingekauft wird heute oft mehrmals in der Woche, teilweise sogar täglich.

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Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.

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Das ist eine Empfehlung aus dem Zivilschutzkonzept .. das gibt es schon ewig - es sit also nichts neues .. und ein paar Lebensmittel hat doch sowieso jeder zu Hause ...

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Damit so Leute wie du nicht sofort in Panik geraten...ich denke jeder Bürger hat bissle mehr Nahrung schon im Haus damit wenn was passiert nicht der ersten Woche gleich verhungert.

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Kommentar von PatrickLassan
22.08.2016, 08:15

Damit so Leute wie du nicht sofort in Panik geraten

Hat ja auch prima geklappt.

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 08:20

Das hat nichts damit zu tun dass ich Panik habe, habe ich nicht, nur ne freundin hat deswegen etwas schiss und ich mach mir einfach nur Gedanken und Hinterfrage, was man meiner Meinung nach immer tun sollte

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Dieser Unsinn gehört zu der Absicht der Regierung Terrorangst zu schüren und die Bevölkerung zu hysterisieren um einen Bundeswehreinsatz im Inneren endlich durchzusetzen, die Gesetze weiter zu verschärfen, weitere (überflüssige) Überwachungsmaßnahmen einzuführen und die Grundrechte der Bürger weiter einzuschränken.

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Kommentar von MarkusGenervt
22.08.2016, 08:31

Und Zack!

Wieder ein Beweis, dass Paranoia höchst infektiös ist!

Also schützt Euch Leute und setzt die Alu-Kappen auf, bevor es Euch trifft!

Viele Grüße,

Die Bundesregierung

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Kommentar von Schnoofy
22.08.2016, 08:32

Das scheint mir auch der wahrscheinlich naheliegende Grund zu sein.

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Wenn aktuell 30% der Lebensmittel weggeworfen werden, ist anscheinend genügend zum Futtern da, ohne dass gehamstert wird.

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Kommentar von Meereskoenig
22.08.2016, 08:18

Da hast du recht xDD

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