Was hat Deutschland mit Afghanistan zu tun, warum der Einsatz?

5 Antworten

Weil Deutschland halt Mitglied der "Nato" ist und somit berechtigt in Begründung des Verstosses gegen Menschenrechte auch nicht Nato - Mitgliedsstaaten unterstützender Eingriffsstaaten kontingentweise beim Eingriff eines Nato-Mitglieds in solche Einsätze verpflichtet ist. 

Mir wäre es auch lieber, wenn es NUR auf Basis von "Fremdstaaten" AUF Nato-Staaten so wäre und NICHT einer militärischen Aktion von der Nato auf dahingehend nicht beteiligten Staaten rein wegen eigenen Interessen entspräche. ( z.B. "Kriegstreiber USA unter Trump " oder " Kriegstreiber unter Putin " )

Ich dachte, DARÜBER wäre die Welt mittlerweile schon hinaus....aber Waffen werden aus diesen Verbünden / einzelnen Staaten nach wie vor fleissig von den Waffenindustrien importiert. 

Niemand will die Flüchtlinge solch jahrzehntelanger Politik falscher Vorgaben. Auf die armen Menschen ihrer eigenen Verbünde hören diese Staaten / Militärbündnisse aber auch nicht. 

Die WAFFEN sind nun mal jetzt abseits des jeweiligen Willens des "Kleinbürgervolks" schon lange in den aktuellen Krisenländern.

Bezogen auf die Nato und weltweite Kommunikation halte ich "Trump" momentan für den "gefährlichsten Menschen der Welt"

Des weiteren müssten jegliche Waffenlieferungen aus Staaten der Nato und des ehemaligen Warschauer Bündnisses komplett gegen 0 gefahren werden in nicht diesen Systemen zugehörigen Staaten welt weit. 

Beide Bündnisse MÜSSEN wieder rein defensiv operieren. China wird sich als friedliebendes Volk vermutlich von sich aus raus halten, rund um Indien sieht es vermutlich auch nicht anders aus. 

Zudem müssen Israel und Jordanien / der Gaza-Streifen mal endlich gegenseitige Anerkennung und Nachbarschaft und reibungsfreie Teilung bestimmter religiöser Stätten finden. 

Freiwilliger Rückzug der Israelis aus dem Jordan-Streifen und Gaza-Streifen. 

Bzgl. der ehemaligen UDSSR : freiwillige Aufgabe der Annektion östlicher Gebiete der Ukraine inclusive der Krim. 

Ich glaube, wir Menschen haben weltweit viel wichtigere Probleme als Wirtschaftssysteme, Ländereien und Religionen vor der Brust.

( Überbevölkerung, falsche Ressourcen, Ausbeutung, und fehlgeleiteten Wahn religiöser Ideologien ) 

Der Klimawandel ist mittlerweile auch nicht mehr von der Hand zu weisen, genau halt auch fehlgeleiteter Wirtschaftssysteme basierend auf schierer Masse statt "Klasse" reiner Selbstversorgung. 

Unser Planet ist nur zu retten, wenn wir "produktiven" und hungrigen Menschen weltweit echt massiv wieder weniger werden und Sozialsysteme auch bislang noch nicht dararan.teilnehmenden Staaten bis ins letzte Dorf beigebogen und überhaupt ermöglicht werden. 

ALLE müssen halt erst mal auf den Stand kommen, erst mal nur Geburtenrate, arbeitende Gesellschaft und Nahrungsmittel nebst Geburten wieder auf ein gesundes Level ( menschliche Reproduktion vs. Selbstunterhaltung )  zurückführen zu können.

Ich KÖNNTE hier jetzt noch 1000-de Zeilen schreiben, aber für die Grundgedanken weltweit sollte dieser "vereinfachte Anstoss" schon mal reichen. 

Religionen sind nur noch innerstaatlich zu wahrende Verhaltensregeln mit voller und fortlaufender Achtung...aber zur Rettung unseres Planeten müssen wir weltweit davon verhaltensgeregelt / geachtet / aufeinander zukommend doch mal so langsam weltweit aufeinander zukommen und uns Gedanken machen @ "Menschen"....

WAS unterscheidet uns Menschen anhand der gesamten vorgenannten Worte von den meisten Tieren der jeweiligen Natur der beteiligten Länder ?

Wir Menschen können und müssen weltweit ALLE zusammenarbeiten und müssen global unter uns selbst somit friedlich auch unsere eigene Reproduktion wieder DEUTLICH drosseln.

Was unterscheidet uns von Wanderameisen oder "Grossjägern" .... WIR wissen schon LANGE, wenn (eher DAS ) WIR als Spezies für diesen kleinen Ball im Weltenraum so langsam aus dem Ruder laufen und diesen Planeten leer fressen ob unserer schieren & wachsenden Anzahl. 

Damit vernichten wir uns ( Menschheit allgemein ) selbst....

Wir vernichten uns... Na und? Bei 8 Milliarden Menschen bleiben selbst bei einer Erfolgsquote der Vernichtung von 99 Prozent mehr als genug übrig. 

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@Gearloose

Wo siehst Du in Anbetracht meines Beitrages nun den SINN Deines Beitrages ?

Es geht NICHT um "Vernichtung"....🤔

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Beginnen wir mit Bush. Die USA wollte eine Pipeline durch Afghanistan, weshalb es den USA recht gelegen kam, daß die CIA Bin Laden in Afghanistan vermutete. Man hat ihn dann zwar nicht dort gefunden (und sich den Irak vorgenommen, da man schon einmal dort war), aber nun konnte man einen früheren Manager des Ölkonzerns zum Präsidenten machen, der in Weiteren auch die Rechte für die Pipeline erhielt.

Durch dieses Vorgehen, auch im Irak, wurde aber die ganze Gegend destabilisiert, was auch vorher als Folge bekannt war, doch die USA wusch ihre Hände in Unschuld und polierte den Heiligenschein, den man sich gerade frisch vergolden ließ. Was fann in der NATO und UNO ablief, fand hinter verschlossenen Türen statt, aber einerseits ergab sich eben die Destabilisierung der ganzen Region als insgesamt kritischer Faktor (eigentlich waren die Bundeswehrkräfte für humanitäre Einsätze gedacht, nicht für Kampfhandlungen), was - aus europäischer Sicht - ein Einschreiten erforderlich erscheinen ließ, um das Pulverfaß nicht explodieren zu lassen, denn zu dieser "Sicherung" war die USA eigentlich nur in dem Maß bereit, welches zur Sicherung der ökonomischen Interessen finanziell angemessen wäre, was aber nicht hinreichend gewesen wäre, die Situation unter Kontrolle zu bringen (und zudem aufgrund der Vorgeschichte die USA nicht gerade der beste "Friedensstifter" wäre, da durch auch eigenes Handeln negativ belegt).

Damit blieb der Schwarze Peter bei den Ländern der EU, welche nun die Suppe auslöffeln durften, welche ihnen von den USA im Alleingang serviert wurde. Hinzu kommt noch eine gewisse Neurose der Bundesrepublik, die sich gerne als souveräner und gleichberechtigter Staat etablieren möchte, was nicht nur hinsichtlich des BND gilt, der sich immer wieder bei CIA, MI6 und Mossad erfolglos anbiedert (und sogar Wirtschaftsspionage der NSA auf deutschem Boden seit den 90ern mindestens duldet). Erst durch den 2+4-Vertrag von 1990 wurde weitestgehend Souveränität erreicht, allerdings vorbehaltlich eines Friedensvertrags, wie das Grundgesetz deutlich werden läßt, d.h. eigentlich damit nur die Besatzungszeit offiziell aufgelöst wurde.

Deshalb greift man immer wieder gerne auf die "normative Kraft des Faktischen" zurück, aber das ist dann etwas weich für eine Staatsneurose. Da kommen solche Einsätze wie in Afghanistan gelegen, um innenpolitisch als auch außenpolitisch Signale zu setzen, denn bis 1990 wäre ein solcher Einsatz höchst problematisch gewesen. Das Signal "wir sind (wieder) ein autonomer Staat" ist damit nicht zu vernachlässigen, welches von dem Einsatz ausging und ausgeht, auch wenn man über die "Pflichtschiene" argumentiert :"Nun, da wir gleichberechtigt sind, müssen wir auch Verantwortung im Handeln für den Weltfrieden übernehmen."

Weil bislang gegen die Vereinigung der NATO noch kein militärischer Akt aus diesen STAATEN erfolgte. GEGEN die UD(S)SR wandten sich diese Staaten aber auch noch nicht. 

Manchen davon KÖNNTE in weiterer Fehlprägung suggeriert ja auch gegeben sein, dass man ohne Atombombe keinerlei Atomkraftwerk haben dürfte. 

Tschernobyl und Fukushima sind dabei halt dennoch nicht zu vernachlässigende Beispiele, wenn echt mal bei Spaltreaktoren was daneben geht. Ganze Landstriche in der Ukraine und in Japan sind deswegen unbewohnbar verseucht.... :-((

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Die Bundeswehr sorgt in Afghanistan nicht für die Sicherheit, sondern rollt den Teppich aus für weitere Militärstützpunkte der USA.

Sogar das deutsche Generalkonsulat in Masar-e-Scharif wurde bei einem Angriff im November 2016 weitgehend zerstört. Dieser Anschlag kostete mindestens sechs Afghanen das Leben, über 120 Menschen  im Umfeld des Generalkonsulats wurden verletzt.

Das auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Afghanistan. Wer dennoch reist, muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte einschließlich Entführungen bewusst sein. Auch bei von professionellen Reiseveranstaltern organisierte Einzel- oder Gruppenreisen besteht unverminderte Gefahr, Opfer einer Gewalttat oder einer Entführung zu werden.

Das alles nach ca. 15 Jahren "Sicherheitseinsatz".

www.zeit.de/politik/ausland/2017-06/afghanistan-kabul-anschlag-sicherheit-krieg-taliban

Ausserdem verseucht die Bundeswehr die Umwelt in Afghanistan mit Übungsminen und lässt diese einfach in den Feldern liegen. Ist doch egal, wenn einer dieser Afghanen drauf tritt.

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