Was hat Deutschland außer dem "Gold in den Köpfen" das sich (zukünftig) verkaufen ließe?

10 Antworten

Nur mal das Thema "Bodenschätze" rausgegriffen: davon hat Deutschland entgegen landläufiger Meinung sogar so einige. Geht bei etlichen Kohlevorräten los, es gibt auch ein paar größere Gasfelder (Norddeutschland) sowie etliche Abbaugebiete für seltene Erden (z. B. Richtung Sachsen).

Dass bei uns Bodenschätze nur kaum ausgebeutet werden, liegt an zwei Dingen: 1. hat seit den 80er-Jahren der Umweltschutz in der Politik einen hohen Stellenwert. 2. haben wir hohe Lohnkosten. Aufgrund von 2. sind kleinere Abbaugebiete häufig unökonomisch bei aktuellem Rohstoff-Preisgefüge. Ausbeutung der vorhandenen Bodenschätze würde sich nur dann rechnen, wenn man hochtechnisiert in großem Stile heranginge. Und das wiederum will man wg. Punkt 1 nicht.

Schau in die Exportstatistik - da findet sich einiges, das Deutschland exportiert und das nicht wissensintensiv oder High-Tech ist: Nahrungs- und Futtermittel, Metalle, Holz, Papier, Pappe, Steine und Erden, Erzeugnisse aus Landwirtschaft und Jagd, Fische, Leder...

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Interessante Frage.

Letztendlich läuft es doch immer darauf hinaus, dass eine "gute" Idee und die entsprechende Umsetzung, Grundlage für jede wirtschaftlich bedeutende Aktion ist.

Rohstoffe sind in Deutschland zwar vorhanden aber das Wissen darum, diese effektiv abbauen zu können, lässt sich definitiv besser exportieren als der Rohstoff selber.

LG

Valli

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