Was hat der arabische Frühling gebracht bzgl des Demokratieprozesses?

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2 Antworten

Nichts, da Demokratie nur gut ist, wenn Sie uns passt. Kann dann aber auch ein Diktator sein - er muss nur das tun, was in unserem Interesse ist.

Ägypten zum Beispiel. Mursi hat 51,7% der Stimmen erhalten und wurde der 6. Präsident Ägypten's. Er hat die Waffeneinkäufe gestoppt bzw. stark reduziert, Rohstoffe nicht in US$ eingekauft und schon musste er weg.

Das ganze ist so unglaublich einfach und leicht zu verstehen. Die Saudis werden in Ruhe gelassen, weil die genau das tun, was wir erwarten. Das Volk hat nichts zu melden, die kaufen Waffen wie blöd und hier von uns gibt es keine Kritik.

Um einer tatsächlichen oder empfundenen Abhängigkeit von den USA, dem bedeutendsten Einzelimporteur, auszuweichen, aber auch, um die Währung der USA in ihrer Bedeutung und ihrem Wert zu mindern, haben einige Länder eine Abkehr vom US-Dollar und einen Wechsel zum Euro in der Vergangenheit vorgenommen (Irak während der letzten Jahre der Herrschaft Saddam Husseins, jedoch unter US-Führung wieder zurückgestellt auf US-Dollar; Syrien) oder für die Zukunft vorgeschlagen (Iran, Venezuela).

https://de.wikipedia.org/wiki/Petrodollar

Syrien muss jetzt fallen (deshalb sagen die Politiker alle hier "ohne Asad"). Sollte es nicht fallen, dann wird der Iran sein Gas in Europa anbieten und dann ist eben der Iran wieder gefährlich bzw. muss "demokratisiert" werden.

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Kommentar von alohaa901
05.11.2016, 13:26

Interessanter Aspekt.
Was ist mit Nordafrika?

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Ich glaube das es in Algerien eine echte Chance auf Demokratie gibt
LGKlaus

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