Was haltet ihr von Deutschland?

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8 Antworten

Von "Ländern" halte ich grundsätzlich gar nichts ... das sind völlig unsinnige Gebilde, die so keine Zukunft mehr haben.

Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür, dass es da irgendwo so eine komische "Grenzlinie" zwischen zwei Ländern hat .. und dass die Leute, auf der anderen Seite von dieser Grenze dann "Ausländer" sind.

Ich habe einen grossen Teil von meinem Leben, an solchen "Grenzen" verbracht ... es ist geradezu grotesk, was solche Grenzen, für eine Shit-Situation auslösen. Menschen die keine 50m voneinander, auf die Welt gekommen sind, schimpfen über die, die auf der anderen Seite der Grenze leben.

An solchen Grenzen stehen dann, auf beiden Seiten, geistig verwirrte Typen herum, die die Menschen, die die "Grenze" überqueren müssen, mit völligem Bullshit belässtigen und schikanieren...

Als ich noch ein Kind war, wurde ich zum Besipiel, wie ein Schwerverbrecher behandelt, wenn ich mehr als 5 GRAMM schwarzen Tee nach Deutschland eingeführt habe! Oder die Schweizer haben mich massiv schikaniert, wenn ich einen Schraubenzieher, in der Tasche hatte. 

Ich habe mich gefreut, wo dann der Drogenschmuggel aufgekommen ist ... da mussten die Vollpfosten, an den Grenzen, dann nach Drogen suchen und hatten keine Zeit mehr, nach 5 Gramm Tee zu suchen.

Gesunde Distanz.

"Deutschland ein Wintermärchen" (Heine) au, verdammt, jetzt isses ja Frühling - hätte da nicht die Frage lieber etwas früher gestellt werden sollen?!

Für die Zukunft sehe ich schwarz (egal ob schwarz oder rot an der Regierung sitzt), denn

-die Bundesrepublik wird mir als Bürger zu sehr zum Überwachungsstaat
-die Medien berichten nicht mehr neutral, sondern vermitteln zunehmend   eine bestimmte Meinung
-der Föderalismus verkümmert, die Länderrechte werden weiter durch den       Bund ausgehölt, der zu einem dirrigitischen Zentralstaat weit weg von den Bürgern mutiert.

Heute wird dies kaum wahrgenommen, vorallem da es uns wirtschaftlich gut geht.

Dein zweiter Punkt bedarf zumindest mal eines Belegs.

Welche Kompetenzen sind denn Seehofers Horst in den letzten Jahren so weggenommen worden?

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@AalFred2

Ganz aktuell ?

Mit der Reform des Finanzausgleiches sichert sich der Bund weitere direkte Weisungs und Eingriffsrechte in der (Finanz-)Verwaltung, er maxht die ärmeren Länder durch Direktzuweisunegen im (z.B. auch im Kultusbereich) gefügig...

Historisch:

Siehe Artikel 70 GG und was von ihm durch die exzessive Anwendung und Ausweitung der konkurrierenden Gesetzgebung zur Schaffung einheitlicher Verhältnisse noch geblieben ist.

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@KinderTassilos

Welche konkreten Kompentenzverluste haben die Länder denn so?Kein Land muss Zuweisungen des Bundes nehmen.

Konkretisier doch mal deine Ausführungen bzgl. Art. 70.

Lieferst du noch einen Beleg für deine zweiten Punkt?

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@KinderTassilos

Dein Problem ist also wirklich, dass der Bund zukünftig die Autobahnen verwalten wird und für eine einheitliche IT sorgen? Was spricht inhaltlich dagegen?

Konkretisierst du deine Ausführungen bzgl Art. 70 noch?

Lieferst du noch einen Beleg für deinen zweiten Punkt?

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@KinderTassilos

Das widersprich aber komplett dem, was du behauptest. Nach diesem Absatz war der GG der BRD eben nicht dualer Föderalismus. Insofern verkümmert da nichts.

Beantwortest du meine Fragen absichtlich nicht?

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@AalFred2

Artikel 70 wird in den Quellen tatsächlich nicht wortwörtlich angesprochen, jedoch stets die Erweiterung der Gesetzgebung des Bundes zur „Angleichung der Lebensverhältnisse“. Was doch im Umkehrschluss den Bedeutungsverlust der originären Gesetzgebungskompetenz der Länder i.S.d. Art. 70 GG zur Folge hat.

Art. 70 ist der eigentliche "Regelfall", der somit zur "Aunahme" wurde.

Oder sehe ich das falsch......ich beanspruche weder Unfehlbarkeit noch Allwissen für mich und lasse mich gerne eines Besseren belehren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Unitarisierung

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@KinderTassilos

Ich frage die ganze Zeit nach konkreten Kompetenzverlusten die du beklagst. Anhand derer würde ich dann auch druchaus Art. 70 diskutieren. Allerdings fehlt eben mal eine Konkretisierung dessen, was du meinst.

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@KinderTassilos

Welche Dinge, die der Bund den Ländern an Kompetenz genommen hat, könnten diese denn besser und warum? Ich verstehe das Problem immer noch nicht.

Einen Beleg für die Mainstreampressebehauptung darf ich wohl auch nicht mehr erwarten, oder?

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@AalFred2

Ich dachte es wär Zermürbungstaktik.

Mein allerletzer Post zu diesem Thema ist diesmal auch eine Gegenfrage: Wann hat in letzter Zeit der Bund bewiesen, dass er etwas besser regeln kann (Ein paar Schlagworte: Bundespolizei und Grenzsschutz; BAMF und Effektivität; die "deutsche" Verschärfung der EU Kreditrichtlinie, die das Grundstück als Sicherheit für einen Kredit entwertete, Bau von Fernstraßen: Kann der Bund in Berlin bzw. eine zentrale Bundesbehörde besser entscheiden als eine Landesbehörde, wie ein Straßenverlauf vor Ort am wenigsten in die Umwelt eingreift?)


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@KinderTassilos

Man darf ja durchaus eine Gegenfrage stellen. Es ist allerdings extrem unhöflich, nicht zuerst die eigentliche zu beantworten.

Grenzschutz durch einzelne Bundesländer kann wohl ebensowenig dein Ernst sein, wie einzelne Flüchtlingsbehörden in den Bundesländern, die dann Bundesrecht umsetzen müssen. Kreditrichtlinien könne ebenso kaum die Bundesländer festlegen.Auch beim Bau von Fernstraßen kann eine Bundesbehörde nicht schlechter entscheiden als eine Landesbehörde. Als ob die Mitarbeiter der Landesbehörde über detaillierte Ortskennstnisse verfügen würden.

Aber du kannst mir bestimmt erklären, warum Deutschland 16 unterschiedliche Schulsystem benötigt, die über stellenweise keinerlei Durchlässigkeit verfügen.

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@AalFred2

Da werden wir uns wohl nicht einig werden.

Als Demokrat respektiere ich aber selbstverständlich ihre Meinung, die ich jedoch als Föderalist und bayrischer Patriot für mich selbst keinesfalls teilen kann. Sie bestärken mich aber in meiner Meinung, dass es besser wäre, wenn wir Bayern durch Volksabstimmung notfalls auch den "schottischen Weg" in die Unabhängigkeit als eigenes EU-Mitglied gehen könnten.

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@KinderTassilos

Wie kommst du auf die Idee, ihr wäret dann EU-Mitglied? Desweiteren dürften da die vielen Fachkräfte, die von außerhlab Bayerns kommen, wohl nicht mitspielen.

Allerdings bleibst du immer noch eine Antwort auf die Vorteile des Föderalismus, vor allem bzgl. des Schulsystems schuldig.

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@AalFred2

Das föderale Schulsystem sichert das die Kultur, die Geschichte und die Eigenheiten der Länder und Regionen selbstbestimmt vermittelt werden können. Eine Vereinheitlichung würde wohl einen Standart auf niedrigem Niveau bedeuten. Und ein Deutsches Einheits-Geschichtsbuch möchte ich gar nicht lesen, wahrscheinlich wäre es immer noch voll Lobgesang auf den tugendhaften Bismarck, der den Deutschen die "langersehnte" Einheit unter der preußischen Pickelhaube "schenkte".

Freilich wäre es wirtschaftlich und organisatorisch sinnvoll wenn das Saarland, so groß wie 3 Landkreise,  zusammen mit Rheinland-Pfalz eine gemeinsame Schulpolitik betriebe, ebenso Bremen und Hamburg mit Niedersachsen oder Berlin mit Brandenburg. Aber das müssen die selbst entscheiden.

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@KinderTassilos

Ich weiß nicht, was ihr so in Bayern lernt, aber nördlich des Weißwurstäquators wird so etwas

den tugendhaften Bismarck, der den Deutschen die "langersehnte" Einheit unter der preußischen Pickelhaube "schenkte".

nicht gelehrt. Dafür allerdings auch nichts über obskure Märchkönige, die ihr Land lieber finanziell ruinierten, anstatt es zu regieren.

Du hast immer noch nicht erläutert, warum es gut sein soll, wenn man innerhalb einer Nation nicht einfach die Schule wechseln kann.

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@AalFred2

1. Ludwig II hat seine Schlösser über seine Privatschatulle gebaut (die Schulden musste noch Prinzregent Luitpold aus seinem Privatvermögen tilgen), denn das Haushaltsrecht lag beim Landtag. Bayerns König konnte laut Verfassung gar nicht in die Staatskasse langen. Der Schlösserbau schaffte dadurch viele hochqualifizierte Arbeitsplätze in Kunst, Handwerk und Industrie, denn es wurden die modernsten Methoden (Stahlständerbauweise wie beim Eifelturm und den Wolkenkratzern in New York angewandt,  und Techniken (Elekrrik, Hydraulik und Mechanik) verbaut.

2. Zieht ein Kimd aus Bremen, NRW oder Berlin nach Bayern wechselt es natürlich ganz normal die Schule. Nur wenn ein Bremer 5.-Klässler nur 3.-Klässler Niveau hat heissts nachbüffeln oder eine Jahrgangsstufe zurücktreten.

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@KinderTassilos

Was unterscheidet denn inhaltlich ein Geschichtsbuch in Bayern von einem in SH?

2. Es kann aber eben nicht einfach die Schule wechseln, allein weil die Lehrpläne vollkommen unterschiedlich sind. Warum macht das aus deiner Sicht Sinn?

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@KinderTassilos

Das ich nicht lache. Wenn du ein Demokrat bist, dann musst du auch damit leben das niemand unabhängig von Deutschland sein möchte

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ich will das hier wirklich nicht ausarten lassen, aber koenntest du den punkt mit den Medien nochmal konkretisieren?

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@NiklasDu

Das ist eine rein subjektive Wahrnehmung meinerseits. Mir kommt es vor, als ob immer mehr "Mainstream Berichterstattung" erfolgt. Woran das liegt (fehlende eigene Journalisten, Verlags- oder Sender"linien", Quotenträchtigkeit) und warum Gegenmeinungen nicht gewertet oder völlig ignoriert werden weiß ich nicht.

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Ehrlich gesagt glaube ich nicht das es besser wird eher weiterhin schlechter

In der Gegenwart haben wir ein Problem mit Flüchtlingen.

In der Zukunft sollen diese Menschen in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft integriert werden...

Hoffentlich klappt es, sonst haben wir eine parallel Gesellschaft.

In der Gegenwart haben wir ein Problem mit Flüchtlingen.

Wer hat den wirklich ein Problem damit, denn mit "wir" kann ich nun wirklich nichts anfangen?

Und welches Problem ist das überhaupt?

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Die Flüchtlinge können sich besser integrieren, als so manche Deutsche die gegen sie hetzen. Also ist das kein Problem.

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@Schlafmittel99

@ Schnoofy

Ja, genau genommen ist die Sache mit den Flüchtlingen (noch) kein echtes Problem.

Es wird aber eine gewaltige Herausforderung, diesen Menschen unsere Werte beizubringen, damit Sie eine Bereicherung für die Gesellschaft werden.

Also Gleichberechtigung von Mann und Frau beispielsweise.

Klappt dies nicht, wie ich bei vielen Moslems aus meiner Schulklasse "live" erlebt habe, nämlich so, dass man kein Respekt vor Lehrerinnen hat, wir diese Masse an Moslems noch zum gewaltigen Problem.

ciao

Ps. Ich war nicht an einer Hauptschule im Problembezirk, sondern an einer Realschule in einem gehobenen Wohngebiet. Auch dort traten häufig Probleme auf, mit Macho-Moslems.

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@PeterLi200  ... Du hast da irgend etwas falsch verstanden.

"Flüchtinge" wollen wir keine. Wir wollen, dass alle Menschen, dort wo sie wohnen bzw herkommen, in Frieden und ohne Misshandelt zu werden, leben können. 

Es ist deshalb auch nicht erforderlich, dass diese Menschen sich hier "integrieren" und "anpassen". 

Selbst dann, wenn diese armen Menschen, bei uns bleiben müssen, weil die Zustände, die dort herrschen, wo diese Menscehn herkommen, sich nicht so ändern, dass diese Menschen wieder dorthin zurückkehren können, ist es nicht wünschenswert, dass sie sich "integrieren" und Schuhplattler tanzen lernen, sondern es ist nur notwendig, dass diese Menschen, unsere Gesellschaftsordnung und unseren Rechststaat respektieren und nicht versuchen uns die "Sitten und Gebräuche", die dort herrschen, wo sie herkommen, aufdrängen      

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Interessiert mich nicht. Bin österreicher

passt schon.


3,2,1 und Diskussionsstart!

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