Was haltet Ihr,Netzgemeinde,von einer Stop..Growing!-Bewegung?

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1 Antwort

Wenn ich fragen darf, wie alt bist du?

Diese Gedanken hatte ich auch schon, das ist aber Jahrzehnte her.

Es ist nicht das eigene Gefühl (z.B. Stolz ein Kind auf die Welt gesetzt zu haben) sondern es ist das, was wir, meine Frau und ich gemeinsam erreichen. Wer lebt denn schon für die Welt? Niemand, jeder lebt für sich und seine Familie, um ehrlich zu sein, sind mir die anderen egal (genauso wie ich ihnen egal bin).

Ob du nun Kinder haben möchtest oder nicht, das ist weder mein Interessengebiet, noch geht es mich etwas an, aber damit kann und darf auch nicht jeder betroffen sein. Du kannst bei Individuen nicht einfach alles über einen Kamm scheren.

Wir haben schon genug Regulierungswut mit unserer Regierung, diese Freiheit auch noch aufgeben? Nein, dazu bin ich nicht bereit.

Ich bin 50. Ich wollte mal hören,welche Gedanken andere dazu haben. Ich habe mir bewusst keine Details oder ähnliches zum Thema einfallen lassen,weil eben jeder denken würde,ich verfolge Träume von Überregulierung,hätte ein Problem mit Sex oder irgendwas. Nee. Setz zwei Meerschweinchen in einen Käfig und lass sie fruchtbar sein,ohne Platz,Futter und Wasser zu erhöhen. Was wird passieren..? Seit Jahrhunderten bekommen die Leute in etlichen Regionen der Welt die Überzeugung vererbt,Du brauchst 3,4,5 Kinder,die Dich später versorgen. Und das ist mittlerweile fatal. Wir werden nichts daran ändern,die Zeit nach der Menschheit wird zeigen,was sich wie entwickeln wird. Mich stört die Abfeierei von Kindern und Familie,nicht,weil ich sie nicht mögen würde,sondern weil es keine Unbekannten Kontinente oder weite Flächen mehr zu besiedeln gibt. Aber das ist unser Programm. Das ziehen wir durch. Hat uns weit gebracht,und bringt uns eben auch über die Kante. Lebe gut mit Deiner Familie,immerhin hast Du Dich nicht nur auf Beschimpfung beschränkt.

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@RheumaBaer

Setz zwei Meerschweinchen in einen Käfig

Absolut unpassender Vergleich, ich bin kein Meerschweinchen was sich rein auf seine Instinkte verlässt. Wir Menschen können weiter denken als das. Das hinkt gewaltig.

Ich höre von dir aber auch keine wirklichen Argumente, eher wischi waschi ohne genauen Plan.

Sorry, aber das kann ich weniger ernst nehmen.

Und "nicht nur auf Beschimpfung" finde ich super, es ist nichtmal ansatzweise eine Beschimpfung in meinem Text. Was ist los?

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@floppy232

Mit Nicht-Nur-Beschimpfung meinte ich die andere Antwort,nicht Deine. Du hast ja etwas dazu geschrieben. 

Ich will Menschen nicht mit Meerschweinchen vergleichen,aber schau Dir doch an,was in der Welt passiert. Da werden Mädchen die Genitalien verstümmelt,weils halt Tradition ist. Väter knallen ihre Töchter ab,weil es sich so gehört,wenn sie etwas "falsches" macht. Wir leben nach Regeln der ersten Gemeinschaften ums Lagerfeuer vor der Höhle. Mehr von uns ist gut. Das stimmt aber schon lange nicht mehr. Wo bin ich wischiwaschi? Ich muss halt Versuchen,meinen Standpunkt zu erläutern,ohne das gleich die Klischeefalle vom überlegenen Deutschen usw.zuschnappt. Ich will keinen Krach beginnen oder jemand beschimpfen. 

Egal welche Probleme man sich überlegt,Klimawandel,Energie,Krieg,Hunger. Hätte der Mensch mehr Platz,wären nicht so viele überall,die Lösungen wären leichter. 

Aber gut,was solls. Irgendwann kippt unser Ameisenhaufen halt um. Vielleicht reisen  ja vorher die besseren Menschen zum nächsten Planeten,den sie versauen können. 

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@RheumaBaer

Da in ich voll bei dir, jetzt verstehe ich auch deinen Standpunkt, es kam mir "nur so dahergesagt" vor (ist ja nicht selten hier der Fall).

Vergiss aber nicht die Probleme, die auch vor der Haustüre sind, Intoleranz, Hass, Egoismus und Idealismus. Das macht die Gemeinschaft schwer, nicht zwingend die Versorgung.

1/3 aller Ressourcen vergammeln übrigens in irgendwelchen Lagern, weil Spekulanten damit handeln, die sind danach wirklich kaputt und werden nie zur Lebensmittelherstellung verwendet. Jedoch haben damit wieder Leute Geld verdient, das ist den meisten Menschen wichtiger als 2 Mio Tonnen Getreide die kaputt gehen.

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@floppy232

Ich bin seit meinem 14.Lebensjahr depressiv,das prägt natürlich meine Ansichten. Ich bin auch kein Kinderhasser,oder sehe mich als überlegen an. Ich weiß,unter heutigen Umständen Eltern zu sein ist nicht leicht,aus meiner Sicht vor allem,weil es in früheren Jahren leichter war,eine Richtung vorzugeben. Heute wissen ja auch unsere Lenker nicht,wohin sie steuern sollen. Weg von unserem Erfolgskurs seit den 50ern in die Öko-Ecke? Grimmig weiter dem "Mehr! Mehr! Mehr!" folgen? Ich fing an,darüber nachzudenken,als es immer hieß,wir sterben als Deutsche aus. Dann müsste es doch mehr Kindergartenplätze geben,bessere Schulen mit kleinen Klassen,dachte ich. Mehr Wohnraum. Mehr Spielraum. Das geschah aber nicht. Ich war so enttäuscht,ich stellte mir vor,wenn diese Kinder mehr Platz hätten,einen hohen Stellenwert,wie man sie fördern könnte. Aber die Schulen verfallen,nichts ändert sich zum Guten. Ich würde so gerne erleben,daß man hört-Oh,der Wald erholt sich. Die Natur hat wieder mehr Raum. Die junge Generation hat diesmal tolle Chancen! Aber.. und dann sah ich diese "Vorlesung",(denn mehr ist es nicht,kein bildgewaltiger Doku-Aufrüttel-Film),"10 Milliarden". Der Professor sagte am Ende,er glaubt nicht,daß wir es noch schaffen. Ich dachte,verpacke das doch mal in ein provozierendes Gewand und schau,wie die Resonanz ist. Ich danke Dir für die Diskussionsbereitschaft,und hoffe auf ein Happyend. 

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