Was haltet ihr zum Thema "Gott"?

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13 Antworten

Vielleicht statt eines Erklärungsansatzes, ein kleines Beispiel:

Die untergehende Sonne schickt eine seiner letzten Strahlen auf eine Blume auf einer Wiese, die nun hell und freudig erstrahlt und eine Biene anlockt, so das es zum wunderbaren Schauspiel wird, das Biene und Blume in ein Wunderlicht taucht. Wer versucht den Sonnenstrahl zu fangen wird bis ans Ende der Welt rennen, die Biene verscheuchen und die Blume zertreten.

oder wie es Hellinger einmal so darlegte:

"Ein Kind zum Beispiel kommt in einen Garten, staunt über das, was wächst, und lauscht einem Vogel im Gebüsch. Dann sagt die Mutter: schau das ist schön. Nun muß das Kind, statt das es staunt und lauscht, auf Worte hören, und der Bezug zu dem, was ist, wird jetzt ersetzt durch Stellungnahmen."    (Bert Hellinger "Die Mitte fühlt sich leicht an", S.86)

Wer "Gott" für sich finden will, der muß anfangen zu staunen - ohne Worte, ohne Lehren und ohne Theorien - einfach so.

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Ich bin als röm.kath. Christ aufgewachsen mit einigen Familienangehörigen die sehr gläubig waren und sich selbst als Paradebeispiel guter Christen gesehen haben.

Aber schon früh erkannte ich dass ihre Geschichten nichts weiter waren als Märchen und Mythen.

Ich bin ausgetreten, sobald es mir möglich war und bis heute bereue ich diese Entscheidung in keinster Weise.

Es gibt keinen Gott und es hat nie einen gegeben. Die Natur und alles was darin vorkommt bedarf weder einer Schöpfung, noch eines Schöpfers um zu funktionieren. Die Existenz an sich bedarf keiner Daseinsberechtigung und kein Leben hat sich gegenüber anderen seines Daseins zu rechtfertigen.

Daher ist Gott in jedem Sinne überflüssig.

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Auf jedem Puzzlestück steht auf der Rückseite "Gott" ;-)

Du kannst dir "ihn" (er/sie/es ist nicht männlich) z.B. wie einen Meister des Versteckspiels vorstellen: selber unsichtbar und unvorstellbar, aber in allem enthalten. Wie eine stille Energie, die sich ständig neu schöpft und manifestiert... der "unbewegte Beweger", die namenlose Kraft, die alles erschafft, sich in allem verbirgt und in welche alles wieder vergeht...

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Kommentar von jennjine
15.06.2016, 16:57

Danke, so hab ich das noch gar nicht gesehen

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Ich bin mein ganzes Leben lang sehr gut damit ausgekommen, an so etwas nicht zu glauben und keine Zeit damit zu verlieren, mir Gedanken über einen Gott zu machen. Meine Entscheidungen habe ich selbst getroffen und gut damit gelebt, das mir kein Gott irgendwelche Vorschriften machen konnte.

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Hallo Jennjine,

die Vorstellung, die du von Gott hast, ist doch gut vertretbar. Du musst nur eben wissen, dass das sozusagen dein Modell ist - aber eben nur eine Vorstellung und schon gar nicht krank.

Ich habe da allerdings eine Gottesvorstellung, die deiner nicht widerspricht, aber darüber hinaus noch weiter geht: Ich glaube an einen persönlichen Gott, der unabhängig von allen Dingen existiert und den ich als Person auch ansprechen kann.

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Deine Vorstellung ist nicht "krank".

Man nennt sie Pantheismus (Gott ist in allem präsent) oder Monismus (Gott ist mit dem Kosmos identisch).

Ich selbst bin Christin. Ich kann am besten mit einer Gottesvorstellung leben, bei der Gott einerseits ein personales Gegenüber ist, andererseits in den Menschen und durch sie hindurch wirkt (Heiliger Geist). Wobei mir klar ist, dass alle Vorstellungen von Gott unvollständig und vorläufig sind. Aber mit meiner kann ich ganz gut umgehen.


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Ob es letztendlich einen Gott gibt, wird man höchstens nach dem Tod erfahren. Ich glaube persönlich nicht mehr an ihn, beneide aber Menschen die das können

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Ich bin Christ, glaube an Gott und daran, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige Belege, Indizien, Fakten, Beweise - oder wie auch immer man dies
bezeichnen möchte - finden sich m. E. in folgendem sehr interessanten
und empfehlenswerten Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Kommentar von Abahatchi
22.06.2016, 10:36

glaube an Gott und daran, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein:

Zirkelschusz

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deine frage muss man in 2 teilen beantworten..:)

1. ist deine denkweise nicht krank, im gegenteil, die ersten gläubigen menschen und selbst naturvölker haben diesen glauben gehabt und ausgelebt, dass nämlich ein überwesen/geist/gott überall enthalten ist............ dass alles durch dieses wesen durchdrungen ist............:)

2., leider gegen deinen glauben geschrieben.......... es gibt nichts davon, denn nicht gott hat die menschen erschaffen, sondern die menschen sich ihre geistwesen/halbgötter/götter/göttinnen selbst......... die ersten wesen entstanden aus dem unverständnis der menschen über die ganzen dinge, wie feuer, blitze, donner, selbst das immer wiederkehrende spiel von frühling, sommer, herbst, winter......... leben/tod........alles wurde einem "schöpfer" zugeschoben, weil man sich diese dinge nicht erklären konnte oder für wunder hielt............... aus diesen ganzen "wesen" wurde mit der weiteren entwicklung der menschen dann der jeweilige "gott" mit der entsprechenden religion...........:)

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Kommentar von stoffband
15.06.2016, 15:48

Was für einen Sinn macht die Welt ohne Gott?

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Kommentar von Abahatchi
23.06.2016, 21:37

@ DerBuddha, ich befürchte faszt, Du hat die Frage nicht ganz richtig gelesen. Dir Frage ist ja nicht, was Du vom Thema Gott hältst, sondern was Du zum Thema Gott hältst. 

Also, ich halte zum Thema Gott bei uns in der Sauna immer ne Flasche Bier. ;-)

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Es gibt so viele Götter wie Sterne am Himmel.Es gibt aber auch eine Hierarchie im Himmel übergeordnete und untergeordnete Götter!

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Ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn Du an einigen Gründen/Argumenten interessiert bist, um an Gott zu glauben, dann kann man mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente, um an Gott zu glauben.

Und man soll sich kein Gottesbild machen.

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Für mich persönlich existiert kein Gott. Ich kann nur etwas glauben, was ich schon gesehen habe.

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Kommentar von Nadelwald75
13.06.2016, 18:18

Hallo NagisaShiota,

der erste Satz ist natürlich deine Entscheidung.

Der zweite Satz ist aber von der Argumentation her sehr schwach. Das würde noch nicht mal ein eingefleischter Atheist anerkennen. Auch der glaubt an die Menschenwürde und an Verantwortung, obwohl er beides noch nie gesehen hat.

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Kommentar von NagisaShiota
13.06.2016, 19:20

Wer hat gesagt, dass ich daran glaube?

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Kommentar von NagisaShiota
13.06.2016, 19:36

Was soll ich sonst sagen? Es gibt keinen Gott, da jede von den 4200 Religionen behauptet es gäbe nur einen einzig wahren Gott? Mag sein, dass der Satz von der Argumentation schwach ist. Es ging hier aber nicht darum, wer besser argumentiert.

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Kommentar von NagisaShiota
13.06.2016, 19:58

Luft kann man sehen. Rasterelektronenmikroskop? Schonmal davon gehört?

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Es gibt keinen Gott

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Kommentar von HumanistHeart
13.06.2016, 19:29

Beweise für diese Tatsachenbehauptung?

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Kommentar von LordPhantom
13.06.2016, 21:36

Du liegst in der Beweislast.

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Kommentar von LordPhantom
13.06.2016, 21:47

Du behauptest, dass es einen Gott gibt. Wenn ich behaupten würde, dass vor mir ein Einhorn steht und du sagst, dass dort keins steht, bin ich in der Beweislast, da ich behaupte, dass es existiert.

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