Was haltet ihr von unserer Gesellschaft und warum?

11 Antworten

Ich lobe unseren technischen Fortschritt, und unser wissenschaftliches Verfahren. Nur leider entwickelt sich unsere Spezies nicht weiter, was wir als Mensch selbst als Ergebnis sein wollen.

In dem Sinne verbessern wir nicht ein fehlerhafte Verständnis zwischenmenschlichen Handelns, sondern leben immer noch nach der Vorstellung, das der Stärkere und Dominantere den Schwächeren misshandeln darf.

So sieht man es zum Beispiel an unseren Institutionen, die das menschliche Gesamtbild leiten wollen, dass sie sehr langsam und nach Notwendigkeit nach außen hin reagieren, statt von selbst ein einwandfrei funktionierendes Ergebnis anzustreben

Demnach optimieren die Religionen nicht ihr Verständnis vom Allerheiligsten, sondern halten sich an Werten, die längst überfällig sind, angemessen dem Zweck sich selbst als heiliges Wesen erfahren zu können in Bezug einer Allheiligkeit

Regierungen optimieren nicht ihr Umgang mit der Bevölkerung, sondern halten sich an ihren Werten fest, dass die Stabilität des Landes durch das managen von Begrenzungen und Einschränkungen (mehr der weniger kurzweilig) funktional ist, was im Umkehrschluss zum Ausbruch einzelner Mitglieder führen wird. Statt das Mitgefühl und die Freiheit jeden einzelnen zu sensibilisieren, um ein natürliches und intuitives Verständnis von Zusammenhängen zu erhalten. In dem Konsequenzen erkennt, statt Bestrafungen zu fürchten.

In dem Sinne sind wir etwas zu Kopflastig. Wir kreisen zu sehr um unsere eigenen Vorstellungen und halten an ihren fest, statt das Vorstellen selbst in einen höheren Kontext zu setzen. Vielleicht liegt daran, das wie mittlerweile so viel Angst voneinander haben durch das Begrenzen unserer Freiheit zueinander, dass wir erst Schießen und uns selbst verteidigen, bevor wir fragen.

Man könnte also zugespitzt erwähnen, das wir in einen psychologischen Bürgerkrieg befinden, wo jeder um sein Lebenserhalt kämpft, um nicht mit seinen Werten beim anderen unterzugehen.

Eine Lösung davon wäre, den andere vor allem zu lieben. In seinem Kontext heil zu finden, um nicht seinen eigenen Kontext beschützen zu müssen. Aber das erfordert sein Herz für einander zu öffnen, statt es im anderen zu suchen. Das unpersönliche Heil im anderen zu (er)finden, statt den Pfahl seiner eigenen Geschichte ins Herz des andere zu Hämmern.

Aber nun gut. Jeder muss mal primitiv anfangen. Das eine Volk braucht Jahrhunderte, und wir Jahrtausende. Zumindest bei uns selbst.

Es Menschelt halt. wir sind alle nicht perfekt und es gibt tausende baustellen. Doch gab es noch nie so wenig Rassissmus noch nie so wenig kriege und so wenig Hungersnöte. Wir sind auf dem richtigen weg, brauchen halt noch etwas zeit zum lernen ^^

Grässlich.

Der kapitalismus ist eins der Hauptprobleme. Wenn der Weg wäre, würden weniger Leute bei Themen wie Umweltschutz heucheln.

Die Oberflächlichkeit stört auch.

Und auch das wenige Denken allgemein

Teilweise eine Katastrophe. Drogen, Alkohol, vorehelicher GV etc. etc. die Liste ist lang. Dazu Uneinsichtigkeit und Arroganz. Man ist auch noch stolz auf seine Untaten und bezeichnet diese als "Werte".

GV vor der Ehe ist ein Problem? Wieso?

die Ehe ist das Problem (weil sie die Beziehung auf Kinderkriegen beschränkt, also sowohl Mann, als auch Frau objektiviziert)

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Auch wenn man denkt man wird verstanden, dauert es nicht lange, bis sich das Gegenteil beweist. Man wird wohl immer nur selbst sein bester Freund sein.

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