Was haltet ihr von Spielzeugpistolen für Kinder?

Das Ergebnis basiert auf 16 Abstimmungen

Ich würde eine kaufen oder hatte als Kind selbst eine 62%
Ich finde Pistolen für Kinder falsch 37%

23 Antworten

Ich denke, es kommt aufs Alter und auf die Spielzeugwaffe an. Wie definierst du Spielzeugwaffe? Womit man nicht schießen kann oder eine Softair, mit der man Plastikkugeln verschießen kann? Bis zu einem gewissen Alter würde ich meinen Kindern Spielzeugwaffen erlauben, mit denen man nicht schießen kann. Wenn sie alt genug sind, um eine Softair zu kaufen (14), sich dafür interessieren und dies nicht nur, weil es cool ist und sie Krieg spielen wollen, dann auch das. Ich selbst hatte früher schon Spielzeugwaffen und Softairs. Jetzt betreibe ich Airsoft als Sport. Nebenbei etwas Zielschießen mit Luftgewehren etc. Hat mich das zu einem Gewalttäter gemacht? Nein. Hatte noch nie ansatzweise eine Schlägerei o.ä.

Es gibt den Spruch "Zeig deinen Kindern Airsoft und sie haben kein Geld mehr für Drogen" ^^ Wenn man Airsoft als Sport seriös betreibt, dann sind Softairs normale Sportgeräte. 

Wenn Kinder dazu neigen, mit Spielzeugwaffen Leute töten zu wollen und aggressiv sind, würde ich sie natürlich nicht damit spielen lassen.

Zusammengefasst würde ich sagen, es kommt auf das Alter, sowie den Charakter des Kindes und die Art der Spielzeugwaffe an.

Ich würde eine kaufen oder hatte als Kind selbst eine

Man bringt Kindern nicht zwangsläufig Gewalt bei indem man ihnen Spielzeugwaffen (Schwert, Pistole, Säbel, Degen, Zwille, Pfeil und Bogen...) gibt.

Letztlich kommt es darauf an was man den Kindern allgemein vermittelt und ins Besondere im Umgang mit so etwas.

Ich hatte als Kind auch einen Plastikrevolver, oder einen Plastikknüppel, ich hatte auch Pfeil und Bogen (Spielzeug, Plastik mit Schnur), ich habe mir eine Zwille aus einer kleinen Astgabel und einem breiten Haushaltsgummi gebaut... Und jetzt als Erwachsene bin ich Pazifist. 

Meine Eltern brachten mir bei: Man schießt nicht auf andere Menschen oder Tiere, nicht mal im Spiel, nicht aus Spaß. Mit der Zwille wird nichts außer Papierkugeln abgeschossen (war für mich zwar langweilig, letztlich aber sinnvoll).

Wichtig finde ich, das der vernünftige/ sichere Umgang mit so etwas vermittelt wird. Ein Komplettverbot schützt nicht davor das jemand zu Schaden kommen könnte irgendwann in der Zukunft.



Edit: Ein Kind das eine Waffe haben möchte wird sich diese selbst bauen. Und wenn es "nur" aus Legosteinen ist oder ein Stock der als Pistole dient. Das sieht man auch in Kindergärten die das Prinzip vertreten "jegliche Art von Spielzeugwaffe ist hier verboten". Da wird heimlich aus Duplo und sonstigen Bausteinen was zusammengebaut und dann gelogen wenn man erwischt wird.

Letztlich wird dadurch nur vermittelt "ich muss es heimlich machen und lügen"

Meine Kinder bekommen von mir keine Waffenattrappen als Spielzeuge. Weniger aus dem Gedanken, dass sie dann gewalttätig werden, sondern weil ich es einfach nicht für nötig empfinde. Die bauen lieber Lego oder lesen, wieso sollte ich ihnen also etwas schenken, woran sie noch kein Interesse haben?

Aber: Kinder prinzipiell für unfähig zu halten einen korrekten Umgang mit gefährlichen Gegenständen zu erlenen halte ich für falsch.
Ich habe mit 5 Jahren zu schießen begonnen (Bogen). Dabei war Grundvoraussetzung, dass ich lerne mit meiner "Waffe" gut umzugehen. Sie z.B. niemals, auch nicht im Scherz und ohne Pfeil auf der Sehne auf Mensch und Tier zu richten. Die Regeln im Schützenverein zu achten usw... so etwas kann ein Kind lernen, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Interessant dazu finde ich auch, dass allgemeine Waffen- bzw. Gewaltgegner wie der Populist Michael Moore ("Bowling for Columbine", "Fahrenheit 9/11") selber begeisterte Schützen sind, die auch im Kindesalter schon den Umgang mit Waffen erlernten.

Fazit: Es gibt einen richtigen Umgang mit Waffen (bzw. Waffenattrappen, Sportwaffen) und es gibt einen falschen Umgang. Es gibt kein pauschalisierendes "Waffen = schlecht" oder "Waffen = gut".

Wenn ein Kind kämpfen will, dann tut es das übrigens. Ob mit einem Stock, mit Händen und Füßen oder sonst wie. Dazu braucht es nicht erst den Initiator "Waffe als Spielzeug".

Ich lenke dennoch ein und finde, dass es Unsinn ist, Kindern Gewalt im Spiel nahe zu bringen. Gewalt, Krieg und Waffen sind NIEMALS etwas lustiges. Mein Bogen war stets ein Sportwerkzeug. Niemals eine Waffe! Das krasseste was meine kindliche Fantasie sich erlaubte war ein Pocahontas oder Robin Hood-Rollenspiel und das höchstens auf einem 3D-Parcour.
Wer sein Kind mit Kriegsspielen und Spielzeugwaffen überhäuft ohne den Umgang damit zu kontrollieren oder schlimmstenfalls Gewaltvorstellungen noch anregt, der kann davon ausgehen, dass das Kind den korrekten Umgang eben NICHT erlernt und sich später vielleicht negative Konsequenzen im Verhalten daraus ableiten.

Fazit 2: Waffen als Spielzeuge sind nicht nötig. Die grundsätzliche Verteufelung aber auch nicht.

Gute Gedanken und überlegte Worte! 👍

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