Was haltet Ihr von Religionen, wäre die Welt nicht wesentlich friedlicher wenn es sie nicht gäbe?

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23 Antworten

Die Gründe sind sehr vielschichtig warum man Krieg führt, oder Hass schürrt. In Erster Linie ist nicht die Religion daran Schuld, den meist baut der Mensch sich selbst eine Kluft zwischen manche Menschen.
Sei es weil sie eine andere Religion haben somit eine andere Weltanschauung haben, andere Hautfarbe, andere Kultur die Gründe sind sehr vielseitig.

Betrachtet man nur mal welche ganz einfachen Gebote uns Jesus gab er sagte das sich darauf alles gründet.
1. Gebot: Man den Gott mit ganzer Seele, ganzer Kraft und ganzem Sinn lieben sollte. Würde man dies tun und zwar jeder Mensch, dann würde man sich fragen was hasst Gott und was mag er, und das was rt hasst tut man nicht, und das was er mag tut man.

2. Gebot (das wichtigste Gebot in dieser Frage): "Den Nächsten zu lieben wie sich selbst", sein Nächsten zu lieben bedeutet. ALLE Menschen zu lieben. Und welcher Mensch - wenn er die Wahl hat - würde sich schon selbst erheblichen Schaden zufügen das er stirbt??

Somit liegt es nicht an der Religion, sondern daran das der Mensch sich einfach nicht an Gesetze halten will. Weil er ja soooo frei leben will.
Aber was kostet dem Menschheit die Freiheit??'
Viele wollen frei entscheiden was ihnen gut tut und was nicht, und viele sind dann eben auch Raucher, Alkoholiker, Drogensüchtige, Schläger und die Menschen die das Vergnügen dieser Welt viel mehr lieben als Gott !!!

Obwohl es ja Gott besser weiß, wie wir ein glücklicheres Leben führen kann.
Deswegen enthält die Bibel viele Tipps zum Thema:
- Kindererziehung
- Wie man eine Ehe führen sollte
- Wie man sein Hass los wird
- Wie man wieder ein Sinn im Leben finden kann

koten 02.07.2017, 20:55

Ich bin aber kein Christ. Von daher interessiert mich was Jesus gesagt hat, weil Jesus ein weiser Mann war. Nicht, weil er vielleicht göttlich war.

Zum zweiten Gebot: Jeder, der bewußt Selbstmord begeht.

Die Bibel enthält auch viele Tips zum Thema körperliche Liebe: Das Hohelied Salomon.

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Sveniboy1990 02.07.2017, 23:13
@koten

Ich sehe Jesus nicht als Gott an, aber von Gott gesandt.
Und das Jesus tatsächlich lebte und man ihn umbrachte bestätigen sogar einige Herscher so z.B Cesär....

Was im Hohelied geschrieben ist, ist eher die Liebe zur einer anderen Frau. 
Nur würde sich jeder daran halten was Jesus gesagt hat, dann hätten wir eine bessere Welt.

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Nein, wäre sie nicht.

Wäre nicht die Religion würden die Rebellen sich einen anderen Grund suchen Krieg zu führen.

Es geht eh immer nur um Macht bei so was. Und einige wenige Idioten nutzen dann halt die Religon dafür, weil es ja so in ihren Büchern steht. Egal ob das nun die Thora, der Koran oder die Bibel ist,

Es gibt und gab leider Konflikte, in denen Religion eine Rolle spielte. Die Kriege werden aber von Menschen angefangen. Man sollte bedenken, dass im Christentum die Nächstenliebe sehr wichtig ist.

Über Deine Frage kann man, denke ich, zum Teil nur spekulieren. Ich denke aber, dass die Welt nicht wesentlich friedlicher wäre, wenn es keine Religionen geben würde.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Fifthy Fifthy 

Religion hat gute Eigenschaften aber auch schlechte. Sie kann Wunden heilen und verursachen.

Es kommt auf die Religion und die Menschen, die diese ausleben an.

In harten Zeiten, kann Sie einem beistehen. Sie wird aber gerne Missbraucht.

Ich persönlich sehe es so. Da es eine Erfindung der Menschen ist und wir diejenigen sind die sie ausleben, liegt es an uns. Die Religionen müssten angepasst und schlechtes herausgefilter werden.

Die schlimmsten Religionen sind für mich die: Die einzig wahre. Die an das Paradies auf Erden und ein paar überlebende, die auf Erden bleiben dürfen glauben. Die jenige die Hass schürt.usw. Alle die, die extrem sind. Nicht alle die an sowas glauben sind schlecht, aber diese Religionen erschaffen schneller Monster.

Religion sollte einen, den Menschen und der Welt helfen, sonst ist sie falsch. Wen jemand will, das wir uns gegenseitig Zerstören, egal ob es "Gott" persönlich ist, dann soll der mich am Arsch lecken. Warum sollte ich, so einen/etwas anbeten? Das ist wie, wen es zum Atomkrieg kommt. Es würden ja nicht auserwählte überleben, es würden die überleben die den Mist echt verbockt hätten und es würde dann niemals anderst werden.

Es liegt alleine an uns allen, was mit der Welt geschieht. Es liegt an jedem einzelnen, was in seinem Umfeld geschieht. Es liegt am gläubigen, was er mit seinem Glauben anfängt.

Darum Religion ist gut, ist aber auch schlecht. Es kommt auf den Menschen an.

Ich habe rein gar nichts gegen Religion und ihre Anhänger, solange sie anderen damit nicht auf den Senkel gehen und missionieren wollen. 

Ohnedem 02.07.2017, 12:07

Meine Rede.

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Das Problem ist, dass die meisten Menschen irgendeiner Ideologie verschrieben sind. Du z.B. glaubst, dass Religionen schädlich sind.

Religion - Esoterik - Fanatismus - die Reihe ist lang. Und alles kannst du ja nicht verbieten.

So lange Religionen /Ideologien Privatsache sind und bleiben, muss nichts verboten werden.

realsausi2 02.07.2017, 11:42

Das hat der Fragesteller doch auch gar nicht gefordert.

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jeder hat das Recht, an das zu glauben, was für ihn stimmig ist. das Leben zeigt uns täglich auf's Neue, was richtig und was falsch ist. dafür braucht man keine Religion. Diese bringen Unheil und Krieg, weil sie auf 'Recht haben' abzielen und nicht auf Erlangung und Erhaltung desWeltfriedens. 

Kann sein, dass ich mich täusche, aber ich will such mal meinen Senf dazugeben. Schauen wir uns den islamischen Staat an. Natürlich könnte man behaupten, dieser Gruppierung würde es bloß um das Erlangen von Macht im politischen Sinne gehen. Viele empfinden ja die Aussage, dass das Motiv des IS die Verbreitung ihrer Religion wäre, als Humbug. Doch genau das ist meiner Meinung nach der Fall. Im Quran stehen teilweise Aufforderungen, welche sich um das "Vernichten der Ungläubigen" drehen. Und nein, ich richte mich nicht gegen den Islam. Viele Freunde von mir sind Moslems und sie benehmen sich völlig normal, aber dann gibt es die sogenannten "Extremisten", welche diese heilige Schrift zu ernstnehmen und wirklich all das Geschriebene auszuführen versuchen.

Dasselbe gilt natürlich auch für Christen (ich bin selbst einer.) Auch diese haben durch z.B. die Kreuzzüge viele Morde begangen und Leid verursacht. Ebenso stehen in der Bibel gewalttätige Zitate wie "Auge um Auge, Zahn um Zahn", doch auch jene sollte man sich nicht zu Herzen nehmen.

Ein Beispiel für eine Religion, welche "friedlich" ist, wäre der Buddhismus. Jedenfalls ist mir nie irgendeine verwerfliche Tat ihrerseits untergekommen.

Zu sagen, dass die Welt ohne Religionen friedlicher wäre, stimmt nicht. Krieg und Leid würde es auch ohne diese geben. Machtgier kennt eben keine Grenzen.

Viele Menschen (die meisten Gläubigen?) werden durch Religion auch in eine gute, soziale Richtung gelenkt. Sie dient als einfacher Wegweiser und hat unsere friedliche Kultur geprägt, so wie sie heute ist. Fanatismus gibt es überall, und der ist natürlich die schlechte Seite der Medallie. Ich finde es hat sein Für und Wider.

Nein, wäre sie nicht. Für Verachtung, Krieg und Diskriminierung braucht es keine Religion. Da kann man aus genug anderen Quellen schöpfen. Schade, dass dieses denken immer noch weit verbreitet ist. Als sei ohne etwas alles gut. Wenn der Mensch sich streiten will, dann sucht er einen Grund, wenn auch dieser unerklärlich ist.

Das ist eine vernünftige Annahme.

Religionen sind der Pfahl im Fleische der menschlichen Kultur.

Aber überwinden kann sie nur jeder Göttergläubige selbst. Wir können aufklären, hinweisen, beraten, auf die Tür weisen.

Aber durchgehen muss jeder Gläubige selbst. Es wird wohl leider noch länger Dauern, ehe wir diese Geissel los sind.

Sveniboy1990 02.07.2017, 13:00

Ich sehe den Gottesglauben nicht als Geißel an, eher sogar das die sich wirklich daran halten.
Ein echten Sinn im Leben sehen..
Selbst wenn sich sich dieser Sinn nicht erfüllen würde, so war man ein guter Mensch und einer der sich an sittlich und moralisch rein gehalten hat...

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realsausi2 02.07.2017, 17:41
@Sveniboy1990

Ich sehe den Gottesglauben nicht als Geißel an

Das kann man für isolierte Bereiche sicher so sehen. Aber unterm Strich kann ich da keine positive Bilanz ziehen.

Ein echten Sinn im Leben sehen..

Dafür braucht es keinen Gott.

so war man ein guter Mensch und einer der sich an sittlich und moralisch rein gehalten hat...

Ach, wenn´s doch nur so wäre. Aber die Geschichte zeigt unbestreitbar, dass Götterglaube eben nicht Quell einer menschengerechten Moral sein muss.

Inquisition, Kreuzzüge, Missionierung, Exorzismus, Körperfeindlichkeit, Lebensfeindlichkeit, Krieg und Vergewaltigungen im großen Stil, Kindesmissbrauch, Diebstahl, Betrug, Raffgier... alles geschichtlich belegbar ausgeführt von zutiefst gläubigen Menschen.

Götterglaube ist kein Garant für moralische Integrität. Atheismus natürlich auch nicht.

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Tigran92 02.07.2017, 16:36

Das ist gänzlich falsch!
Das Problem war immer Neid, Gier und Maßlosigkeit! Es ging immer bloß um Macht, Territorium, Geld, Stolz und persönliche Fehden.

Die Kreuzzüge hatten wenig mit Religion zu tun. Mir kann keiner erzählen, dass Jesus es gut gefunden hätte, wenn das Oberhaupt der katholischen Kirche zum Schlachten aufruft und jedem einen Freischein in den Himmel verspricht, der viele Ungläubige tötet. Man kann alles und jeden Befehl in Religion verpacken, aber das Problem wird immer die menschliche Bosheit bleiben. Nicht einmal der 30-jährige Krieg war ein richtiger Religionskrieg, wenn man mal darüber nachdenkt! Die Katholische Kirche fürchtete um ihren weltlichen Einfluss!

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realsausi2 02.07.2017, 17:42
@Tigran92

Die Kreuzzüge hatten wenig mit Religion zu tun

Bullshit. Das ist absolut erbärmliche Geschichtsklitterung. Das ist übelste Verpisserei aus der geschichtlichen Verantwortung. Peinlich...

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Sveniboy1990 02.07.2017, 20:04
@realsausi2

"Das kann man für isolierte Bereiche sicher so sehen. Aber unterm Strich kann ich da keine positive Bilanz ziehen."Das kannst du vielleicht nicht, weil jemand der nichts positives sehen will ist das kein Wunder.
Mir auf jedenfall gibt der Glaube an Gott was, und da kannst du oder ein sonst was Wissenschaftler sonst was beweisen.
Ich komme unter und während des Wochenendes unter Menschen die meine Ansicht teilen.
Und man versucht sich zu verhalten wie Gott von es einem wünscht sprich
- ALLE Menschen nett und freundlich zu behandeln
- Ein gesundes Leben zu führen (nicht zu rauchen, keine chemischen Drogen zu nehmen oder gar Alkohol in Massen zu trinken oder gefährliche Sportarten zu betreiben).
- uns von Dingen fernhalten die Gott hasst (das Böse)
- uns zu verändern das man kein: Dieb, Hurer, Schläger oder einer ist der Frauen missachtet ja sie gar misshandelt.
Wenn das nicht positiv ist, dann weiß ich nicht wie du das ganze siehst...

"Dafür braucht es keinen Gott."
'Was den??
Den nach der Evolution kehrt ALLES nach dem Leben in seinem ursprünglichen Darsein zurück (was auch wissenschaftlich stimmt und dem ich auch zustimme).
Nur passiert dann rein gar nichts mehr, man existiert dann einfach nicht mehr, wo ist da der Sinn des Lebens...
Das ich 70, 80, 90 Jahre Lebe, mein Lebensunterhalt unter harten Dingen bestreite, und dann qualvoll und unter letzten Kräften ins Gras beiße...das ist also dein Sinn des Lebens??
Wenn das stimmt, könnten wir uns alle eine Kugel in den Kopf jagen zumindest die die sehr krank sind.
Ohne Gott, gebe es kein Sinn im Leben !!!
Weil wir nach den Tod nicht weiter Leben würden...

"Ach, wenn´s doch nur so wäre. Aber die Geschichte zeigt unbestreitbar, dass Götterglaube eben nicht Quell einer menschengerechten Moral sein muss.

Inquisition, Kreuzzüge, Missionierung, Exorzismus, Körperfeindlichkeit, Lebensfeindlichkeit, Krieg und Vergewaltigungen im großen Stil, Kindesmissbrauch, Diebstahl, Betrug, Raffgier... alles geschichtlich belegbar ausgeführt von zutiefst gläubigen Menschen.

Götterglaube ist kein Garant für moralische Integrität. Atheismus natürlich auch nicht."

Und deswegen ist der Glaube an Gott schlecht??

Nur zur Info, diese Menschen hatten sich an die höchsten Herrscher gerichtet anstatt an Gott. Nicht der Glaube an Gott ist daran Schuld, den der besagt das man "Sein Nächsten lieben sollte".

Und daran hielten sich viele nicht, zudem sagt ja schon die Bibel, dass es viele Religionen gibt die schlecht handeln (siehe Katholiken, Evangelisten, Orthodoxe etc).

Diese Religionen waren in zahlreiche Kriege verwickelt, und hatten nicht gesagt "wir wollen nicht in den Krieg ziehen".

Dabei haben Zeugen Jehovas was den Kriegsdienst angeht erheblich für viele verbessert.

Dank ihnen herrscht in vielen Ländern: Religionsfreiheit. Meinenungsfreiheit. Zudem darf man dank ihnen z.B in Großbritanien einen alternativen Zivildienst ausführen.

Zeugen Jehovas ist der Beweis, das diese Keine Gewalt wollen und das Religion nicht schlecht ist, sondern die Menschen zu ordentlichen, ehrlichen Bürger machen.

Die aber wenn es um Dinge geht wie: Fahnengruß, Nationalhymne, Krieg oder anderen Politischen Dingen sich konsequentraushalten.

Was auch richtig so ist !!! 

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Ich kann Religionen auch nicht ausstehen und halte sie für dumm. Aber bereits 5 Minuten nach ihrer Abschaffung würden die Menschen einen anderen Grund finden, sich die Schädel einzuschlagen.

Sie wäre dann keinen Jota friedlicher, denn Kriege entstehen aus ganz anderen Gründen, als du meinst herauswittern zu wollen.

Diese Frage kann ganz klar mit Nein beantwortet werden. Es gibt Länder, in denen die Religion "abgeschafft" wurde. Sind diese Länder friedlicher? Gibt es dort weniger Verbrechen? Weniger Ehebruch? Weniger Krieg? -- Nein. Die Abschaffung von Religion kann keine bessere Welt schaffen.

Was wir brauchen, ist nicht die Abschaffung von Religion, sondern die Abschaffung aller falschen Religionen. Nur die wahre Religion verhilft der Menschheit zu dauerhaftem Frieden und einem guten zwischenmenschlichen Verhalten. Nur wenn ALLE Menschen sich dazu entschließen, die Gebote Gottes zu halten, wird es keine Kriege, keine Verbrechen, keine Betrügereien und Ehebrüche, keine Lügen mehr geben.

Das zeigt die Eigenverantwortung, die jeder von uns hat.

Klarmann 02.07.2017, 11:28

Das Peinliche ist nur, daß es keine "wahre Religion" und keinen "wahren Gott" gibt,.

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mengenstrom 02.07.2017, 11:44
@Klarmann

Hmm ... Das kann man nur sagen, wenn man die Wahrheit nicht kennt.

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realsausi2 02.07.2017, 12:38
@mengenstrom

Nun behauptest Du, Deine Religion wäre die einzig wahre. Und andere behaupten das auch von der ihren.

Allein der Umstand, dass es mehr als eine Religion gibt, ist schon ein sehr starkes Indiz, dass sie alle Unsinn sind.

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realsausi2 02.07.2017, 11:44

Es gibt Länder, in denen die Religion "abgeschafft" wurde. Sind diese Länder friedlicher?

Das wäre ja auch der falsche Weg. Abschaffen kann man Götterglauben nicht. Davon muss sich jeder Mensch selbst befreien. Aus eigener Kraft und innerer Überzeugung.

Das kann man nicht verordnen. Daher sind Verbote hier immer kontraproduktiv auf dem Weg in eine religionsfreie Welt.

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mengenstrom 02.07.2017, 11:47
@realsausi2

Eine "religionsfreie Welt" ist nicht besser, friedlicher, ehrlicher. Wie gesagt, sind ganze Generationen von Menschen herangewachsen, die keinen Gott kennengelernt haben, und auch dort haben sich Verbrechen, Kriege, Ehebrüche, Betrügereien, Lügen etc. entwickelt. Der Denkansatz, dass Religion für das Schlechte verantwortlich ist, ist daher unzutreffend.

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Klarmann 02.07.2017, 12:44
@mengenstrom

Wenn jemand still und friedlich an eine goldene Kaffeetasse glaubt, die im Weltraum schwebend die Welt regiert, hat eigentlich niemand Probleme damit.

Die Realität ist aber eine ganz andere.

Der Islam hat nicht nur sich sodern alle Religionen unrettbar in Verruf gebracht. Der Islam ist Vorzeigereligion für Intoleranz und Ausrottung Andersdenkender geworden. Das heutige Christentum ist Vorzeigereligion für Einnahmenmaximierung, Scheinheiligkeit und Steuergelderplünderung geworden, indem es sich für grenzenlosen Islamzustrom nach Deutschland einsetzt.

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Das wäre sie in jedem Fall. Nicht nur friedlicher, sondern auch fortschrittlicher.

Hallo.

Das glaube ich nicht. 
Wenn sich alle an die 10 Gebote halten würden.

Wäre sie wohl nicht.

Wenn man sich mal die Welt anschaut, als es noch die alten Romer gab, Perser, Agypter, Babylonier ..

Daß die wegen ihrer Götter Krieg führten, ist mir neu. Wer selber viele Götter hat, kann auch die Götter des Nachbarn tolerieren.

Das wandelte sich mit dem Monotheismus. Weil es nur einen Gott gibt, kann auch nur ein Gott "wahr" sein. Und den kann man dann auch seinem Nachbarn aufzwingen.

Nicht die Religionen sind das Problem, sondern der Monotheismus.

realsausi2 02.07.2017, 11:45

Da ist sicher was dran, aber ganz ohne wäre der optimale Zustand.

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koten 02.07.2017, 12:28
@realsausi2

Nein.

Religionen erfüllen für viele Menschen eine Funktion. Ohne die Religionen mußt Du den Menschen natürlich einen Ersatz anbieten. Atheismus kann das nicht nicht.

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realsausi2 02.07.2017, 12:52
@koten

Atheismus kann das nicht nicht.

Natürlich nicht. So wie nicht Radfahren nicht schlank macht.

Atheismus hat keine Aussage, trifft keine Feststellung.

Atheismus ist nur der Begriff dafür, etwas ganz spezifischen nicht zu tun, nämlich an Götter zu glauben.

Es ist aber natürlich nicht nur möglich, sondern sogar viel leichter und menschengerechter, eine Ethik und Moral ohne Götterglauben zu entwickeln. Menschen tun das seit ihren ersten Anfängen in den Savannen  Afrikas, lange bevor die ersten Götter ersonnen wurden.

Nahezu unser ganzes Rechtssystem und die ihm zu Grunde liegenden Konzepte sind jenseits von Götterglaube, meist sogar im Widerstreit mit dessen Apologeten, entstanden.

Menschenrechte, Frauenrechte, Homosexuellen- und Kinderrechte, Meinungs-, Rede- und  Pressefreiheit, all das sind säkulare Errungenschaften.

Der Kleingeist Kauder will jetzt gegen die "Ehe für alle" vor´s Verfassungsgericht ziehen. Hier wird aus christlicher Motivation ein unmoralisches Ziel anvisiert.

Ethik und Moral müssen im Menschen selbst begründet sein, aus ihm selbst erwachsen und ihm seine Prämissen des Verhaltens geben. Kein externes System hat die Effizienz, die menschengerechte und menschengemachte Moral hat.

Evolutionär entwickelter Altruismus und Empathie bilden dafür eine ausreichende Basis.

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koten 02.07.2017, 15:32
@realsausi2

Dein Kommentar erinnert mich an die Formschreiben, wie man sie gerne von Behörden, Versicherungen usw bekommt. Grob haben sie mit dem Thema zu tun, auf die konkreten Fragen nehmen sie aber keinen Bezug.

Ich sprach von den Funktionen, die Religion ausfüllen kann. Dazu ein paar Beispiele. Religion kann Deutungen für
Lebenserfahrungen vermitteln (warum leide ich?). Woher kommen wir? (Was ist der Sinn und Zweck des Lebens?) Welches Endziel haben wir vor Augen? Und Religion kann helfen, Angst zu bewältigen, Krisensituationen zu bestehen und die Selbstannahme zu fördern.

Was bietet der Atheismus für diese Funktionen.

Atheismus hat keine Aussage, trifft keine Feststellung.

Da muß ich bisher etwas fasch verstanden haben. Ich dachte immer, der Atheismus gehe von der Festellung aus, daß es keine göttlichen, übernatürlichen Entitäten (also auch keine Ahnengeister, Naturgeister ...) gäbe.

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realsausi2 02.07.2017, 18:08
@koten

Religion kann Deutungen für Lebenserfahrungen vermitteln

Wenn man auf sinnloses Geschwurbel steht, vielleicht.

(warum leide ich?)

Hier liegt die Zuständigkeit bei der Medizin.

(Was ist der Sinn und Zweck des Lebens?)

Hier weiß die Biologie die Antwort zu geben.

Welches Endziel haben wir vor Augen?

Hier sind die beiden oben genannten Disziplinen aussägefähig.

Und Religion kann helfen, Angst zu bewältigen, Krisensituationen zu bestehen und die Selbstannahme zu fördern.

All das geht auch ohne Religion. Beim Letzten behaupte ich sogar, dass Religion hier immer kontraproduktiv ist.

Ich dachte immer, der Atheismus gehe von der Festellung aus, daß es keine göttlichen, übernatürlichen Entitäten (also auch keine Ahnengeister, Naturgeister ...) gäbe.

Theismus ist der Glaube an Götter. Das "A" ist eine negierende Vorsilbe wie in Synchron/Asynchron

Atheismus ist völlig passiv und inhaltsleer. Es ist die Nichtvornahme einer spezifischen Tätigkeit, nämlich des Glaubens an Götter.

Atheismus ist selbst kein Glaube, so wie Nichtrauchen auch kein Laster ist und Nichtpolospielen kein eigener Sport.

Der Atheist sagt nicht:

"Ich glaube, dass es Gott nicht gibt", sonder

"Ich glaube nicht, dass es Gott gibt":

Diese beiden Aussagen sind völlig unterschiedlichen Inhaltes. Das vor dem Komma stehende Verb ist einmal Glauben und einmal Nichtglauben. So wie Rauchen und Nichtrauchen.

Aussagen, die eine inhaltliche Festlegung in Bezug auf die Nichtexistenz von Göttern vornehmen, sind antitheistisch.

Natürlich ist diese Aufteilung recht akademisch. Nichts desto trotz ist es wichtig, das zu wissen.

Ich bin Atheist, Antitheist, Agnostiker, Ignostiker, Apatheist, Materialist, Humanist. Das passt alles unter eine Mütze und ist natürlich in den Beiträgen nicht immer im Einzelnen auszudifferenzieren.

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koten 02.07.2017, 21:20
@realsausi2
Ohne das "immer" hätte ich Dir fast zustestimmt.

Wenn man auf sinnloses Geschwurbel steht, vielleicht.

Du bist also ein übernatüŕliches. allwissenden Wesen? Ich glaube Dir sofort, da0 Du in Religin keinen sinn siehst. Aber woher willst Du wissen, daß alles sinnlosen Geschwurbel sei?

Hier liegt die Zuständigkeit bei der Medizin.

Und warum kann dann kein Mediziner weiter helfen?

Hier weiß die Biologie die Antwort zu geben.

Der Lehrer in meinem LK Bio hätte mich an seinen Philosophie-Kollegen verwiesen. Und an den Reli-Kollegen, wenn es an unserer Schule Reli gegeben hätte (Abendgymnasium).

Hier sind die beiden oben genannten Disziplinen aussägefähig.

Aus Bio kenne ich tatsächlich einen "Sinn des Lebens": Die eigenen Gene weitergeben. So will es die Evolution. Viel poppen erscheint mir aber nicht Lebenerfüllend. Vor allem, wenn die eigene Familienplanung bereits vorbei ist.

All das geht auch ohne Religion. 

Also steht die Religion dazu in keinem Widerspruch.

Beim Letzten behaupte ich sogar, dass Religion hier immer kontraproduktiv ist.

Ohne das "immer" hätte ich Dir fast zugestimmt. Nicht nur über die Genetik sondern auch mit Hilfe der Religion läßt sioch erklären, daß jeder Mensch einziartig und damit gleich wertvoll ist.

Natürlich ist diese Aufteilung recht akademisch. Nichts desto trotz ist es wichtig, das zu wissen.

Im akademischen Diskurs gebe ich Dir voll und ganz Recht. Den haben wir hier aber nicht. Hier beziehe ich mich auf die umgangssprachliche Definition, wie ich sie mittlerweile von vielen hörte, die sich selber als Atheisten bezeichneten. U.a. auch im AMB: Atheisten sind überzeugt, daß es keine übernatürlichen Entitäten gibt. Fachsprache ist außerhalb des Faches fehl am Platz. Das gilt genauso, wenn Polizisten von einem zweiten Einsaztmittel sprechen, statt klar zu sagen, daß sie einen zweiten Streifenwagen meinen. Ein Einsatzmittel könnte für mich als Laien auch eine Taschenlampe sein

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realsausi2 03.07.2017, 01:00
@koten

Aber woher willst Du wissen, daß alles sinnlosen Geschwurbel sei?

Weil es auf einem faktenlosen Konzept fußt. Weil es beleglose Annahmen dogmatisch vertritt.

warum kann dann kein Mediziner weiter helfen?

Kann der doch. Zumindest in den meisten Fällen.

Das Leiden kann physischer oder psychischer Natur sein. In beiden Bereichen kann die Medizin auf effektive Maßnahmen verweisen.

Der Lehrer in meinem LK Bio hätte mich an seinen Philosophie-Kollegen verwiesen.

Das spräche nicht für seine Kompetenz. Primäre Feststellung ist, dass es keinen vernünftigen Ansatz gibt, dem Leben einen übergeordneten Sinn jenseits evolutionärer Parameter zuzuweisen.

Es ist eine absurde Annahme, Sinn und Zweck menschlicher Existenz könne oder gar müsse sich von der anderer Tiere in irgendeiner Weise unterscheiden. Hier kann es nur eine für alle gleichermaßen geeignete Antwort geben, da wir alle, also wir Tiere, den gleichen Weg gegangen sind.

Viel poppen erscheint mir aber nicht Lebenerfüllend.

Das ist schon mal ein guter Anfang. Aber natürlich können wir Menschen unserem Leben einen Sinn geben, der über den biologisch determinierten hinaus geht.

Das ist aber immer eine absolut individuelle Geschichte. Und bedarf der aktiven Gestaltung dieses Individuums selbst. Da ist nichts, was extern dem Individuum als Sinn zwingend zuwüchse.

Also steht die Religion dazu in keinem Widerspruch.

So kann man das nicht sagen, weil sich "Religion" nicht zu einer hierzu notwendigen homogenen Konnotation eignet.

Es geht ja hier um:

..., Angst zu bewältigen, Krisensituationen zu bestehen und die Selbstannahme zu fördern.

Religionen können, wie genannt bis auf den letzten der Punkte, funktionieren, müssen es aber nicht. Sie sind kein Garant dafür, das die gewünschten Effekte eintreten.

Alle gewünschten Effekte sind ebenfalls ohne Gewähr auch ohne Religion erreichbar. Also zeigt sich hier ein kleiner Vorteil für das religionsfreie Vorgehen in Bezug auf Punkt drei.

Insbesondere die monotheistischen, abrahamitischen Religionen sind z.B. durch Körper- und Sexualfeindlichkeit, Herabsetzung des Individuums zu Gunsten von Göttern und Aufzwingung von externen Moralkodizees inkl. Sanktionssystem nicht der Selbstannahme förderlich.

Im akademischen Diskurs gebe ich Dir voll und ganz Recht.

Ich sehe keine Veranlassung, hier mit verschiedenerlei Maß zu arbeiten. Es geht darum, Inhalte möglichst präzise zu vermitteln. Eine Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner ist dabei nicht förderlich.

Und mal ehrlich. So elitär und unnahbar ist das ja nicht, was ich vorgetragen habe. Wer sich davon überfordert sieht, ist wohl kaum als ernsthafter Diskutant anzusehen.

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das Problem ist die Religion als solches, sondern die pervertierten Formen ....

ich bin z.b. o.B.  also ohne bekenntnis also halte ich davon = nichts.

ich würde auch sagen das sie"friedlicher" in einem sinne sind dennoch würde es krieg und anderes geben da die menschheit von sich aus dumm sind.

Nur relegion verstärkt halt sowas da es bei einigen ländern eben gibt christen sind alle böse und gehören weg ,usw....

oder vorschreiben das frauen utnere tiere sind usw... sowas halte ich für die heutige moderene zeit einfach unnötig. und gerade heute in der zeit sollte man doch langsam mal wissen das es wo es früher reingarnichts gab was man wusste auser das man am leben war die menschheit sich sein eigenen gott erfunden hat.

Oder warum glaubst du gibts soviele verschiedene relegionen andere regeln dabei und andere götter?

Relegion ist nichts anderes als nen vorgeschriebenes gesetzt was man selbst einhalten kann aber nicht muss.

so gesehn habe ich auch eine relegion und zwar glaube ich an nichts von dem müll.  meine relegion heißt halt = nichts.

Richtig.

Und im Reich Gottes wird es auch keine "Religionen" geben (Offb.14,1-4), weil diese Satans (Offb.12,9) Werkzeuge zur Zerstörung der Menschen sind (Offb.17,1-14).

Dieser wird dann von Jesu gefangen und später ins ewige Feuer geworfen (Offb.20,2.10).

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