Was haltet ihr von muslimische Erziehung? Islam?

23 Antworten

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Kinder sollten wissen, welche Religionen es gibt und was deren Inhalte sind. Von religiös geprägter Erziehung halte ich nichts. Warum? Weil die Kinder- wenn sie einmal aus der religiösen Gemeinschaft ausbrechen wollen, zumeist sämtliche familiären und sozialen Kontakte verlieren.

Könnte ich entscheiden, gäbe es auch keinen Religionsunterricht an Schulen. Durch religiöse Streitigkeiten gibt es genug Unfrieden auf dieser Erde. Ich behaupte, dass es ohne Religionen friedlicher wäre.

Per Gesetz hat jedes Kind ab 14 J. das Recht, seine Religion (oder auch keine) selbst zu wählen. Aber welches Kind religiöser Eltern hat diese Möglichkeit? Solange Kinder finanziell abhängig sind von ihren Eltern, müssen sie tun und lassen, was Eltern wollen.

FZ

Wir haben es so geregelt, dass sie in die Kirche gehen dürfen, wenn sie wollen (in der Regel nicht der Fall).

Die Erziehung, in dem Punkt, findet sonst nur in der Schule statt, aber wir stehen Rede und Antwort.

Beide sind getauft, dürfen aber mit 14 raus, wenn sie das wollen. Die Firmung ist freiwillig, aber zur Kommunion sollten sie schon gehen. Beide haben sich gefreut. Mein Sohn wollte und Fräuleinchen bekommt auch schon Kulleraugen.

Wir sind gläubig, aber nicht religiös. Daheim sprechen wir seltenst über solche Themen.

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@IlmMumK

Wenn sie meist keine Lust auf Kirche haben, welchen Sinn und welche Bedeutung hat es dann, ein Sakrament zu empfangen? Ist es dann nicht vielmehr ein Ritual?

So großzügig wie ihr das in eurer Familie handhabt, sind die meisten Eltern nicht. Kinder, die von Geburt an nur und ausschließlich mit religiösen Inhalten und Werten ernährt werden, glauben nichts anderes. Was Eltern sagen, ist richtig.

Deshalb gibt es meiner Meinung nach viel zu viele Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass man Kinder "züchtigen" muss (Jehovazeugen), dass Polygamie Gott gewollt und Männer wertvoller als Frauen ist/sind (Islam) und dass Sex vor der Ehe ganz fürchterliche Sünde ist (Christen).

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@verreisterNutzer

Sex vor der Ehe ist in allen gängigen, etwas größeren Religion Tabu.

Welchen Sinn das hat:

Sie sollen sich ein Bild davon machen und dann entscheiden.

Die Firmung ist nicht schwer nachzuholen, aber wenn der Partner in weiß heiraten will, dann gibt es eine größere Aktion.

Es ist eine Anlaufstelle und Halt....die psychische Barriere auch dort Gespräche zu suchen ist geringer.

Ich sehe das alles eher pragmatisch, weil ich selber nicht kirchentreu bin. Nur Gläubige.

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@IlmMumK

Ich weiß. Trotzdem ist es m. M. n. ein Unterschied, ob ich meine Tochter von ihren Brüdern und vom Vater steinigen lasse, weil sie vergewaltigt worden ist oder ihr jemand unterstellt, sie hätte Sex gehabt- oder ob ich meinen Kindern zuhöre, wenn sie von ihrer ersten großen Liebe erzählen und mich mit ihnen freue.

Es macht für mich auch einen großen Unterschied, ob ich Kindern informativ erkläre, welche Religionen es auf dieser Welt gibt und was deren Inhalte sind, oder ob ich sie jede Woche 4 Mal mit zum Bibelstudium schleppe und von meinen ihnen verlange, dass sie- statt Freunde treffen- stundenlang mit dem "Leuchtturm" in der Hand stumm vor dem Kaufhaus herumstehen.

Für mich ist es auch ein Unterschied, ob ich meinen Kindern ein Kostüm für Fasching nähe und mich mit ihnen verkleide oder ob ich ihnen erzähle, dass das "Teufelszeug" ist. Oder ob ich ihnen den religiösen Inhalt von Weihnachten erkläre oder ihnen verbiete, an der Weihnachtsfeier des Vereins teilzunehmen, weil das Teufelszeug ist.

Ich habe in einem Ort gelebt, in dem es eine große Gemeinde der Raven- Brüder gibt. Die Kinder dieser religiösen Sekte dürfen weder mit "Gottlosen" an einem Tisch sitzen noch spielen noch in den Kindergarten gehen. Die Mädchen werden in Röcke gesteckt, sobald sie laufen können. Haare schneiden ist für Frauen und Mädchen verboten, alle haben dieselbe Frisur und ein Dreieckstuch auf den Kopf. Das Sektenzentrum ist hermetisch abgeriegelt, ein Elektrotor schützt die Gläubigen. Bricht jemand aus, ist er ein "Gottloser" und geächtet. Die Kinder haben sogar eine eigene Schule und werden jeden Tag aus dem gesamten Gebiet stundenlang dort hin gekarrt und wieder abgeholt. Wer mal versucht hat, mit einem Rock im Winter Schlitten zu fahren oder Ball, Gummitwist zu spielen oder auf Bäume zu klettern, der weiß, wie gehandicapt diese Kinder sind. Sie lachen nicht, sind häufig gestört und haben ein seltsames Sozialverhalten. Manchmal brechen sie aus und werden grantig, auffällig, gewalttätig.

Zweimal im Jahr ist Heiratsmarkt. Dann wird alles Eingefolgen (aus GB und Australien), was im heiratsfähigen Alter und ungebunden ist. Und wehe, da ist jemand untreu!!!

Etwa 40 km weiter ist eine Hochburg der Nazarener. Auch diese Frauen haben alle ungeschnittene Haare und kleine Tücher auf dem Kopf. Sie beten nur mit Kopfbedeckung, sitzen getrennt von ihren Männern (wie die Ravenbrüder auch) und verhüten nicht. Die Frauen lernen keinen Beruf. Sie sind zum Heiraten und Kinder kriegen. Nicht selten hat ein Elternpaar um die 10 Kinder. Mir sind auch Familien mit bis zu 17 Kindern bekannt. "Normal" sind aber eher 5- 7 Kinder. Wenn die groß sind, steht die Frau ohne Job da und ist -wie immer- total abhängig vom Mann. Sie hat weder die Chance, auszubrechen noch eigene Bedürfnisse zu haben.

Dann gibts die strenge Brüdergemeinde. Frauen halten dort besser den Mund und tragen niemals Hosen. Auch zuhause. Wie bei den Raven- Brüdern auch ist jede technische Wiedergabe von Ton verboten. Dazu gehören auch Anrufbeantworter und alles das, was moderne Smartphones können. Da geht eben mal ein Geschäft kaputt, weil der Inhaber eine elektronische Kasse und ein Faxgerät ebenso ablehnt wie einen PC.

Ich frage hier ganz bewusst: Wozu brauchen wir derart schädliche Religionen?

--Religionen, die den Frauen vorschreiben, dass sie sich unter meterlangen Lagen von Stoff wegsperren lassen müssen...

--Religionen, die vorschreiben, dass Mädchen die Genitalien verstümmelt werden müssen und Jungs ähnlich verschnitten werden müssen, weil ihre Körper sonst nicht brauchbar sind...

-- Religionen, die verbieten, bestimmte Lebensmittel zu essen

-- Religionen, die zum Mord aufrufen

-- Religionen, die Menschen durch Angst manipulieren

--Religionen, die den Menschen verbieten mit Bluttransfusion zu leben

??

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Ich behaupte, dass es ohne Religionen friedlicher wäre.

Steile Hypothese.

Überprüfen wir mal?

"The Encyclopedia of War"

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/book/10.1002/9781444338232

Die meisten Kriege (und Tode) sind aufgrund von Atheistisch-geprägten Anführern geführt worden und nicht aufgrund von Religiösen.

War nichts.

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@LichtimTunnel

Wie du oben lesen kannst habe ich geschrieben: "Ich behaupte,..." und ich spreche nicht ausschließlich von Kriegen sondern von "friedlicher".

Ich behaupte weiterhin, dass nicht alle religiösen Massaker gelistet sind. "Friedlicher" bedeutet für mich auch ein von Respekt geprägtes Zusammenleben. Das schließt z.B. Blutrache aus, die in manchen Religionen legitim und normal ist und zu grauenvollen Auswüchsen führt.

Spontan fallen mir die Kreuzzüge, die Inquisition, der Genozid an den Juden, der Genozid an den Armeniern, der Hl. Krieg gegen die "Ungläubigen" in weiten Teilen der Erde und der Terror gegen alles das, was "Ungläubige" tun, ein. Für mich gehören da auch Verfolgungen und Morde im Namen des Glaubens dazu. Die Ermordung auf grausam- kreative Art für Homosexuelle im Islam z.B. oder die Steinigung von mißbrauchten Frauen oder die Ermordung von Ex- Muslimen.

Wie viele Millionen Menschen würden noch leben (bzw. deren Nachkommen), hätte es keine Religionen gegeben?

Dafür brauche ich keine Enzyklopädie.

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Ob nun muslimische, christliche, jüdische, buddhistische oder hinduistische Erziehung (um mal bei den Weltreligionen zu bleiben). Wenn die Eltern gläubig sind dürfen sie die Kinder ruhig auch in ihrem Glauben erziehen. Besser: Ihnen den Glauben näher bringen.

Im Idealfall geschieht das nicht fanatisch mit du musst, du darfst nicht, etc. sondern liberal. Ich weiß ist selten der Fall.

Ich war so ein Idealfall: Meine Eltern sind beide katholisch, und ich bin auch so erzogen worden. Der Sonntägliche Kirchgang fand zwar statt, aber wenn mal was anderes war: Ein Ausflug anstand oder mal wirklich was tolles im Fernsehn kam was ich unbedingt sehen wollte (war eh nicht so der gorße Glotzer) dann war das auch ok, und kein Problem. Kommunion machte man zu meiner Zeit einfach noch, ich glaube das ist heute auch noch großteils so. Firmung wurde mir freigestellt, ich wollte hin ( und nein, nicht wegen der Geschenke, da gab es eh kaum was, eben weil es kein Geschenkefest ist). Ich hatte auch mal Zeiten da war mir Kirche nicht so wichtig: kein Drama. Und auch heute halte ich es noch so: Ich bin zwar gläubig, gehe auch gerne in die Kirche, aber ich sehe es als nicht schlimm an, wenn eben mal nicht. Lässt sich so sicherlich ähnlich auf alle Glaubensrichtugen (wenn nicht gerade Sekten) übertragen.

Schlimm finde ich - auch egal welcher Glaube - die fanatiker, die nichts anderes gelten lassen. Den Kindern nur drohen und Zwang ausüben

Ich finde, dass man jeder Religion mit Respekt und Akzeptanz begegnen sollte, egal ob in Deutschland oder in arabischen Ländern, ob in der Schule oder bei der Arbeitsstelle.

Religionen haben Rituale, die man nicht immer verwirklichen kann. Jeder Angehörige einer Religion muss da zurück stecken.

Z.B. können Muslime nicht immer und zu jeder Zeit ihre Gebetsteppiche ausbreiten und beten, das geht in Deutschland bei einer Arbeitsstelle nicht.

Es geht auch nicht, dass Katholiken von ihrer sonntäglichen Arbeit im Pflegedienst, z.B., wegrennen, um in die Kirche zu gehen.

Aber jeder sollte den anderen so akzeptieren, wie er ist und was er macht, wie er sich kleidet und mit wem er befreundet ist ....

Mal abgesehen von der Religion, halte ich von der muslimischen Erziehung wenig (ich bin mit einer westlichen Frau verheiratet, die drei Söhne aus ihrer Ehe mit einem Muslim in die Ehe eingebracht hat. Zum Glück hat sie die schlimmsten Erziehungsfehler des Vaters mehr oder weniger erfolgreich ausgeglichen).

Bei dieser Erziehung dürfen insbesondere die Söhne bis zum sechsten Lebensjahr alles machen was sie wollen, es werden ihnen keinerlei Grenzen gesetzt.

Schlagartig werden sie dann als Jugendliche vom Vater untergebuttert.

Ich finde diese Form der Erziehung nicht sinnvoll, denn sie negiert die Tatsache, dass Kinder in den ersten Lebensjahren geprägt werden. In der Pubertät jedoch eher verständnis benötigen.

Muslimische erziehung heißt, dass die Mädchen kleingehalten werden und die Jungs sich überschätzen. Völlig anachronistisch und produziert neue Unterschichten, sieh dich in den entsprechenden Parallelgesellschaften um und wie sich die Erziehung in den Schulen auswirkt.

dääääääät, falsch

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@Vegeta7774

Bist Du vielleicht auch muslimisch erzogen, dass Du einen Kommentar auf diesem Niveau hier abgeben musst???

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Aus welchem Koranvers hast du diese Information entnommen?

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@Quaeror

Zu dumm dass du hier ganz klar kulturelle Erziehung mit der islamischen vertauschst. Lächerlich diese Arroganz.

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@24434

klar, alles zufällig, hat nichts miteinander zu tun

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@Quaeror

Natürlich ist es das. Was hat pädagogische Inkompetenz mit einer Religion zutun? Wenn du die Wahrheit sprichst dann belege gerne deine Aussagen mit Koranversen, danke.

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@24434

NEIN, das kann nicht angehen! - All diese anti-Frauen-Handlungen- die kommen aus dem Islam, WEIL DER MANN DER FRAU IN VERANTWORTUNG VORSTEHT!!! und DAS, das steht im UNheiligen Quran!

Ich bitte Dich: Diese Islmamweißweichspülargumentation kommt doch direkt aus Wolkenkuckucksheim!

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@Buddhinator

Ja die Frau steht unter der Verantwortung des Mannes. Was heißt das jetzt? Frauen ungerecht zu behandeln darf man trotzdem nicht. Der beste unter den Muslimen ist der der seine Frau am besten behandelt.

Weil die Menschen heutzutage diese Gebote komplett umgewandelt und ausgenutzt haben, heisst es nicht dass es auch gleich zum Islam gehört. Die Muslime heutzutage repräsentieren keinesfall den Islam.

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@24434

Finde ich einen guten Kommentar, der das unterstützt, was ich schon seit Jahren erfolglos predige:

Der Islam hat mit dem Islam nichts zu tun'!

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@Buddhinator

Ja die Muslime entfernen sich sehr stark von den islamischen Werten. Der Islam ist im Prinzip nur der Glaube ein einen einzigen allmächtigen Gott und das streben nach einem tugendhaften Charakter.

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@Buddhinator

Echt, seit wann glaubst du an einen Gott? Und bist du auch bereit dich in voller Hingabe deinem Schöpfer zu versklaven?

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@24434

Nein Nein keine Sorge 😉

Ich meinte nur den Teil mit dem tugendstreben

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Absoluter Schwachsinn. Die Hälfte des Korans handelt davon eine Familie zu gründen und diese zu respektieren und mit dem Leben zu schützen....

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@Tonis9706

...und so die Frauen als Gegenstände zu behandeln, Frauen können auf sich selber aufpassen, wenn man sienicht von klein auf daran hindert, die muss man nicht wie Eigentum bewachen.

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@Quaeror
die muss man nicht wie Eigentum bewachen.

Die Frau wird nicht wie Eigentum behandeln, jedenfalls nicht im Islam mit seinen Gesetzen. Was bestimmte Kulturen machen ist eine andere Sache.

Im Islam ist die Frau Teil der Ehre des Mannes. Und umgekehrt.

Während sie bei euch ein Instrumentalisiertes Sexobjekt ist, damit sich Zahnpasta besser verkauft (Werbung), damit sich "Fleisch" besser verkauft stellt ihr die Frauen mit ihrem Körper, wie ein Objekt da. Wie heißt es bei euch nochmal? ,,sex sells"?

Frauen können auf sich selber aufpassen, wenn man sienicht von klein auf daran hindert, 

Was für ein Schwachsinn. Du hast keine Ahnung wie Mädchen wohl generell in östlichen und Südöstlichen Ländern erzogen werden.

Ist dir nicht aufgefallen das die Mehrheit der Vergewaltigungen, explizit gegen die Mehrheit von Frauen gerichtet ist, die eben nicht in einer Südöstlichen, Östlichen Kultur aufgewachsen ist? Und ich spreche hier nur von der Kultur.

Weil ihnen nicht beigebracht wird sich selbst zu schützen? Da hast du wohl keine Ahnung.

Auch wenn ich solch eine Art der Erziehung (Kulturell) teils kritisiere.

Deine Aussage ist ein Typischer feministischer Grundgedanke einiger Individuen, die die Fakten einfach mal völlig ignorieren, sich selbst zu Sexobjekten machen lassen und sich selbst zu Opfern machen lassen um sich im Nachhinein zu beschweren.

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@LichtimTunnel

Sexobjekt ist eine Frau, die nicht selbst entscheiden darf, wie sie sich kleidet und sich verhält. Menschenfeinde Täter sind Männer, die überhaupt der Meinung sind, das Frauen das nicht dürfen, weil Männer sonst berechtigt sind, sie zu überfallen.

Eine Frau ist nicht Teil eines Mannes und auch nicht seine lächerlichen ehre. Seine Ehre beschmutzt ein Mann, der so über Frauen denkt.

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@Quaeror
Sex objektist eine Frau, die nicht selbst entscheiden darf, wie sie sich kleidet und sich verhält.

Das ist deine Definition die vorne und hinten in den Bio Müll gegriffen ist.

Desweiteren, geh bitte zu irgendeiner Muslimischen Frau auf der Straße und frag sie, ob sie gezwungen wird sich so anzuziehen.

Ein lächerliches Schein Argument dass oft genug widerlegt wurde.

Ich weiß es ist schwer zu verkraften wenn teilwese der Gesamte Medialismus auf "Sexsells" aufgebaut ist.

Wie nennst du das in der Werbung? Ist das keine Insturmentalisierung der Frau als Sexobjekt wenn sie mit knallroten Lippen Stift in den Burger beißt und dabei aufstöhnt?

Lächerlich mein lieber, lä-cher-lich.

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