Was haltet ihr von Menschen die sich keine Gedanken darüber machen woher ihr Fleisch kommt?

Das Ergebnis basiert auf 37 Abstimmungen

Ich informiere mich aber esse trotzdem Fleisch 41%
Ich bin gegen den Fleischkonsum 35%
Es ist mir egal wie die tiere sterben 19%
Ich bin dafür 5%

27 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich bin gegen den Fleischkonsum

Ich bin mit viel Fleisch aufgewachsen und es schmeckt mir auch sehr, sehr gut.

Trotzdem habe ich aufgehört Fleisch zu essen, den Fisch kann ich noch nicht ganz weglassen.

Und ich stehe heute noch vor Serrano- und Parmaschinken und überlege....

Oder dem leckeren Schinkeneisbein..... Oder Chickenwings! Das waren noch Zeiten.

Ach ja, dann gehe ich weiter weil ich an die Tiere denke. Aber lecker sind sie. Nur sind sie auch fühlende Wesen, deswegen lasse ich das Fleisch weg, auch das von glücklichen Tieren. Warum sollte man glückliche Tiere schlachten?

Also gab es heute für mich vegane Linsensuppe (erstaunlich lecker) während eine Userin hier, heute Wildschweingulasch mit Klößen hatte. Ich werde sie morgen noch darum beneiden.

Menschen, die Billigfleisch kaufen und denen Tierwohl shitegal ist, verachte ich.

Auch Menschen, die Tiere schächten, unmöglich wie man mit Lebewesen umgeht!

Es gibt Nahrungsmittel, bei denen ich mich ganz bewusst für eine bestimmte Sorte entscheide. Sei das dem herstellungsprozess an sich, oder auch dem Herkunftsland oder sonstwas geschuldet. Als Beispiel entscheide ich mich bei Obst und Gemüse ganz bewusst für Deutschland als Herkunftsland, und ich kaufe kein fertig abgepacktes Obst udn Gemüse. Die entscheidung habe ich bereits vor Jahren getroffen. Fleisch und Wurst esse ich in relativ geringen Mengen. Das wiederum erlaubt mir, Qualitatitv hochwertiges Fleisch zu kaufen. Auch diese Entscheidung habe ich vor Jahren getroffen.

Diese Überlegungen sind bei mir aber nicht In Stein gemeißelt. Warum nicht? Weil nicht jeder zu jeder Zeit und in jeder Lebenslage die Kohle hat, sich teure Lebensmittel zu leisten. Das ist einfach ein Fakt. Die meisten von uns hatten ma irgendwo Engpässe.

Ausserdem gehe ich auch mal auswärts essen, oder hol mir irgendwelches fast food, oder ich hab auch eifnsch nich die Zeit, in den Supermarkt oder zum Händler meines vertrauens zu gehen und dann muss halt mal der Discounter her, wenn ich übers Wochenende was brauche.

Ich habe weder Zeit noch Lust, mich bei jedem Produkt jeder Firma in die firmenpolitik einzulesen, wenn ich vor jeder Tomate ne halbe Stunde oder Salami ne halbe Stunde philosophiere, ob das Gemüse gestreichelt und das Schwein im Dreck gesuhlt wurde oder hat, dann verhungere ich am Regal.

Woher ich das weiß:Beruf – Heilpraktiker mit Qualifik. In Osteopathie und Chiroprakti

Ich habe mich nur so halb informiert.

Fleisch esse ich nicht, weil es mir überhaupt nicht schmeckt. Es ist einfach nicht meins.

Und da ich schon als Kind nur Fleisch gegessen habe, weil ich musste, habe ich dann glaube Anfang Gymnasium gesagt: Das war's. Kein Fleisch für mich mehr.

Nebenbei sehe ich das Kalb lieber auf der Wiese als auf dem Teller, aber verurteilen tue ich niemanden.

Ich bin gegen den Fleischkonsum

Das ist richtig, dass sich jemand informiert wo das herkommt machen glaub ich die wenigsten. Und schieben dann Ausreden vor, wie "Ich hab keine Zeit", "Es ist zu teuer"... Dabei heißt das auf gut deutsch einfach nur so viel wie: "Tierwohl ist mir einfach nicht so wichtig".

Z.B. hab ich im Restaurant noch nie jemanden sagen hören: "Ich nehme gerne das Wiener Schnitzel, aber vorher noch eine Frage: Kommt das Fleisch auch von der Metzgerei Müller aus Oberammergau? Den kenne ich nämlich persönlich und weiß, dass er 100% alles selbst schlachtet, und zwar nur von Bio-Höfen von denen er sich selbst überzeugt hat!". "Äh nein, wir beziehen unser Fleisch vom Großhandel, ist wahrscheinlich Massenware". "Waaas, dann nehm ichs nicht! Ich esse nur Fleisch vom Metzger meines Vertrauens!". Keiner sagt das.

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Ich verachte Menschen, denen es egal ist, wie die Tiere in der Massentierhaltung leiden müssen, mich widern solche Arschlöcher einfach nur an. Und ich habe mit solchen Menschen, die dieses Billigfleisch aus der Massentierhaltung in sich reinschaufeln, keinen Kontakt.

Den meisten Menschen ist es schlichtweg egal, wie die Tiere leiden müssen. Das zeigt die Tatsache, dass 98 % des verzehrten Fleisches in Deutschland aus der Massentierhaltung stammt.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich früher selbst massenhaft Fleisch aus der Massentierhaltung gegessen habe. Aber nur deswegen, weil ich von früh bis spät gearbeitet habe und schlichtweg keine Zeit hatte, mich darüber zu informieren. Ich wusste schlichtweg nicht, dass die Tiere behandelt werden, wie der letzte Dreck, konnte mir das einfach nicht vorstellen.

Ich esse aber schon seit vielen Jahren Biofleisch, Eier, usw. von Tieren, die ein gutes Leben hatten, von denen ich weiß, dass es ihnen gut ging.

Nachdem ich diese Reportage gesehen habe, wollte ich eigentlich ganz auf Fleisch verzichten:

https://www.facebook.com/DominionDokumentationDeutsch/videos/324419258464563/

Diese Reportage war das Schlimmste, was ich jemals in meinem Leben gesehen habe. Beim ersten Mal musste ich ausschalten, ich konnte es mir nicht mehr ansehen. Irgendwann habe ich das dann doch geschafft. Das, was da gezeigt wird, ist unvorstellbar grausam und schlimmer, als jeder Horrorfilm. So geht es aber überall auf der Welt zu, auch in Deutschland.

Jetzt esse ich wieder Fleisch, Eier, usw. Aber nur von Tieren, die ein schönes Leben hatten. Und ich habe meinen Fleischkonsum drastisch reduziert, esse jetzt nur noch einen Bruchteil von früher.

Wenn's nach mir ginge, wären Tierprodukte inklusive Fleisch, für die Tiere leiden und sterben müssen, komplett verboten.

Jeder, der Fleisch/ Tierprodukte isst, bzw. verwendet, sollte sich diesen Film ansehen müssen.

Schau Dir den Film mal an. Aber vorsicht, das ist nichts für schwache Nerven.

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