Was haltet ihr von Kreationismus?

Das Ergebnis basiert auf 64 Abstimmungen

Ich halte das für absoluten bullsh** 61%
Ich glaube daran 17%
Ich glaube nicht daran 16%
Das ist die einzige Lösung 3%
Andere.... 3%

30 Antworten

Ich halte das für absoluten bullsh**

Kreationismus/ID ist eigtl. kein Glaube (und schon gar nicht so etwas wie "Wissenschaft" o.ä.), sondern ein sehr, sehr lukratives Geschäftsmodell. Man kann eigtl. alles mögliche behaupten, es wird auf jeden Fall -sollte dabei nur etwas gegen die Wissenschaft als natürlicher Erzfeind der fundamentalistisch Gläubigen gewettert werden- der ein oder andere Gläubige auf den Zug aufspringen. Man sieht es doch auch hier immer wieder... Selbst die haarsträubensten Thesen werden ohne eigene objektive Recherche für bare Münze genommen, ob globale Sintflut (die ja eine Turbo-Evolution voraussetzen würde, die alles in den Schatten stellt, was man vorher lauthals als "absolut unmöglich" tituliert hat) oder konstante Arten, Mikroevolution etc. Nichts wird auch nur im Ansatz in Frage gestellt, aber Hauptsache man hat das Feindbild, was man braucht (Glaube lebt offenbar von Feindbildern... und man möchte natürlich immer auf der "Richtigen Seite" stehen... auch wenn man seinen/ihren logischen Verstand dafür weit über Bord werfen muss).

Die frommen Schäfchen füttern dann mit ihrerer Propaganda, für die man ja selbst weder studieren, noch forschen, noch peer-reviews oder sonstige Anstrengungen unternehmen musste -aber es natürlich alles besser weiss, als diejenigen die tatsächlich studiert haben- die Multimillionäre wie z.b. die Hovindts und Hams der kreationstischen Gemeinschaft, die sich wahrscheinlich selbst noch ins Fäustchen lachen... Traurig... und mit den Flat-Earthlern haben wir ja schon die nächste Generation der Kreationisten, die noch ein Stück wissensresistenter sind, als die ersten... Willkommen im 21. Jhdt...

Absolut traurig...

Ich glaube nicht daran

Mir ist die Bibel sehr wichtig. Ich nehme allerdings z.B. den Schöpfungsbericht nicht wörtlich, obwohl ich an einen Schöpfer glaube. Denoch ist der Schöpfungsbericht ein wichtiger Text, aus dem man viel über die Beziehung zwischen Gott und den Menschen erfahren kann.

Man kann sich auch als gläubiger Mensch mit Naturwissenschaften beschäftigen. Glaube und Wissenschaft müssen sich nicht immer widersprechen. So hat zum Beispiel Mendel, ein katholischer Mönch, wichtige Entdeckungen bei der Genetik gemacht. Der Mensch, der die Urknalltheorie aufgestellt hat, war katholischer Priester.

Laut der katholischen Kirche ist die Evolutionstheorie mit dem Glauben vereinbar.

Gegen solche Theisten wie dich hab ich auch nicht mal viel. Ich finde zwar man sollte sich Kritisch vorallem mit (deinem Beispiel) Kirchen befassen und auch der Vergangenheit aber wer das tut okey.

Ein Gläubiger der sich von der Kirche distanziert und sagt ich glaube zwar daran aber nicht an die Institution finde ich super.

Glaubt an was ihr wollt solang man wissen nicht verleugnet und es Privatsache bleibt.

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Bei Kreationisten hapert es bereits an der Fähigkeit zu zählen, und Lesen scheint auch nicht deren Stärke zu sein.

Kreationisten nehmen die Bibel wörtlich und meinen, die Erde wäre 6000 Jahre alt (weil irgendwo in der Bibel steht "Ein Tag vor Gott ist 1000 Jahre vor den Menschen"). Daß es da auch noch einen 7. Tag gab, an dem Gott geruht hat, haben sie nicht begriffen, und daß seitdem auch noch einige Jahrtausende vergangen sind, haben sie ebenfalls nicht begriffen. Es ist nicht zu erwarten, daß sie dann jemals den Inhalt anderer Märchen begreifen werden, und schon gar nicht solche Dinge, die der Realität entsprechen.

Ich glaube nicht daran

Ich vertrete nicht (mehr) den Kreationismus. Und was hat sich nun durch meine Ablehnung des Kreationismus an meinem christlichen Glauben geändert? Nichts!

Allerdings gibt es innerhalb des Kreationismus verschiedene Strömungen. Den Kurzzeitkreationismus (Junge-Erde-Kreationismus) habe ich als Christ schon immer als wissenschaftlich nicht haltbar abgelehnt, da dieser behauptet, das Universum sei erst 6000-10000 Jahre alt.

Ich war über viele Jahre Langzeitkreationist (Konkordanzhypothese), d. h. ich habe das hohe Alter des Universum und die Urknalltheorie akzeptiert, aber die Makroevolution abgelehnt. Von dieser Auffassung habe ich mich 2019 verabschiedet.

Ich vertrete nun die theistische Evolutionstheorie und bin der Meinung, dass dies für einen Christen die vernünftigste Position ist.

Ja doch geb ich dir Recht das ist wirklich vernüftig

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Ich halte das für absoluten bullsh**

Das ist eigentlich keine Frage des Glaubens, sondern des Wissens. Kreatitonismus ist ja kein eigenes richiges Modell, sondern arbeitet sich lediglich an der Evolutionstheorie ab.

Ohne die unermüdliche Arbeit von Charles Darwin und Alfred Russel Wallace wären die evangelikalen Dogmatiker nie auf die Idee gekommen, ihr Luftschloß zu bauen.

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