Was haltet ihr von Konfirmation?

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16 Antworten

Du bist getauft und hattest in der Schule Religionsunterricht, ja deine Eltern sind sogar studierte Theologen. Und dann willst du dich vor der Konfirmation drücken? Da ist doch irgend etwas schief gelaufen !Du wirst langsam erwachsen und sollst sozusagen in die Gemeinschaft der Gläubigen als Vollmitglied aufgenommen werden und du willst nicht. Weil du in einem Alter bist wo man gegen alles ist was einem die Erwachsenen sagen. Also aus reinem Trotz verweigern. Du lebst in einer freiheitlichen Gesellschaft und kannst über Religion selber entscheiden, aber das heisst ja nicht das man das was man hatte ab dann ablehnt, nur weil es jetzt möglich ist. Du hast Glück, dass du in einer freiheitlichen Gesellschaft aufwachsen kannst. Stell dir vor es wäre anders. In einer Diktatur, wo Religion verboten wäre.

Du bist noch Schüler. Nütze die Zeit der Jugend, dich auch auf religiösem Gebiet fortzubilden. Dein Glaube wird dann stärker und du hast es dann leichter im Leben. Dein Glaube kann dir in vielen Lebenssituationen die noch auf dich zukommen und dich vielleicht manchmal zum Verzweifeln bringen helfen.

Kommentar von Bieninchen12
25.09.2016, 13:06

Quatsch, ich glaub doch gar nicht an Gott. Ich glaube nicht an Jesus, nicht an die Bibel und nicht an den Heiligen Geist. Wieso denkst du, dass ich religiös bin, es schrecklich fände, wenn Religion verboten wird und aus purem Trotz nicht konfirmiert werden will?

Ich kann mich nicht damit, was die Leute erzählen, identifizieren, ich glaub daran nicht. Glauben kann man nicht erzwingen, entweder man glaubt, oder man glaubt nicht.

Und ich glaube nicht.

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Ich selbst bin Teamerin (vielleicht sagt dir das ja was, aber nicht jede Gemeinde hat welche) und bin das geworden, weil mir der konfiunterricht Spaß gemacht hat und die teamer mir immer ein Vorbild und freund zugleich waren.
Wenn du nicht konfirmiert werden willst, dann solltest du das auch nicht. Das ist meine meinung. Aber wenn du Theologen schon als Eltern hast, wird es schwierig, das auch so umzusetzen. Eine Freundin von mir hatte dasselbe Problem vor einem jahr (Theologen als eltern, glaubt selbst nicht an gott, muss aber Konfi machen). Sie hats einfach durchgezogen und am ende von einer "guten erfahrung" gesprochen. Naja, ich schreibe am Thema vorbei.
Als meine Konfis einmal anonym aufschreiben sollten, was sie von Konfirmation halten und ob sie an Gott glauben, war ich selbst überrascht, dass die meisten geschrieben haben, dass sie sehr gläubig sind und nur eine/r, dass er/sie nicht an Gott glaubt.
Was ich von zwangskonfi halte? Naja, es ist der falsche weg, Kinder von Gott zu überzeugen. Eindeutig, deswegen halte ich davon nichts.

Genieß deine konfizeit, du wirst mit Gewissheit danach sagen können, dass du nicht alles sch**** fandest. Wenn doch, bist du in der falschen Gemeinde ;)gerade die Freizeit ist das schönste an der konfizeit. Versuch wenigstens, es zu genießen. Du musst ja nicht überall Gott im Hintergrund haben. Siehs als klasdenfahrt.

Grüße, lchntr ;)

Ich sehe zwar nirgends im NT, dass es da Konfirmationen gab, aber es ist ja nicht schlecht, wenn man sich mit damit beschäftigt, was der christliche Glaube eigentlich ist. Von dem her kann der Konfiunterricht sinnvoll sein.

Aber danach sollten Eltern ihre Kinder nicht verpflichten, sich einem Ritual zu unterziehen, hinter dem man nicht steht.

Also ich hatte vor 2 Jahren meine Konfirmation. Ich wollte sie auch nicht machen, habe es aber meiner Mutter zu liebe gemacht. Meine Mutter ist jetzt nicht gerade gläubig, halt "normal?". Naja, ich war die älteste und die anderen waren noch so kindisch, sie war ok. Eine Erinnerung wert, ist jetzt nicht so schlimm. Wobei wenn du nicht an Gott glaubst sag das deinen Eltern. Meine Tante ist zum Beispiel sehr religiös und sie hatte auch nichts dagegen das mein Cousin sich nicht komfirmieren hat lassen :)

Sinn und Zweck der Konfirmation ist es, dass sich der junge Erwachsene SELBST zu Gott bekennt, weil er das tun möchte. Nur weil deine Eltern das wollen, sollte das also nicht geschehen. Du kannst es deinen Eltern zu liebe machen, aber das ist an und für sich nicht der Sinn davon.

Ich bin ja katholisch und da haben wir Kommunion (so mit 9-10 Jahren) und Firmung (mit 16). Bei der Kommunion stehen meist die Eltern dahinter, man ist da ja auch noch sehr jung. Bei der Firmung kann und sollte man dann aber selber entscheiden - das ist auch der Sinn und Zweck davon.

Die Konfirmation zu machen wird dir jetzt aber auch nicht schaden oder so. Du kannst sie ja machen und trotzdem nicht an Gott glauben. Vielleicht besinnst du dich ja auch später eines anderen? Geht ihr eigentlich auch sonntags in die Kirche, wenn deine Eltern so gläubig sind? Das ist ja dann im Grunde dasselbe und ich nehme mal an, du hast dich auch schon damit abgefunden oder zumindest für dich eine Lösung gefunden, wie du damit umgehst.

Sofern man bereits als Kind getauft wurde, empfiehlt sich die Konfirmation nur gläubigen jungen Christen.

Andere sollten es sein lassen, da ihr Glaubensbekenntnis eine Lüge wäre, vor Gott und der ganzen Gemeinde, meist allein zur Erschleichung der üblichen Konfirmationsgeschenke. Das aber wäre aus meiner Sicht verachtenswert.

Und wenn deine Eltern tatsächlich Theologie studiert haben, sollten auch sie wissen, dass sie dich nicht zu einer Lebenslüge dieses Formats drängen sollten. Falls sie es nicht wissen sollten, stimmt auch mit ihrem Glauben etwas nicht.

Kommentar von Bieninchen12
23.09.2016, 16:07

Meine Eltern meinen: "Du wirst konfirmiert, weil sich das so gehört." Bei jedem Mal Beten oder Glaubensbekenntnis denk ich mir auch immer: Tu ich doch gar nicht, glaub ich doch gar nicht, will ich doch gar nicht. Auch, dass in der Schule Religion/Ethik Pflicht ist, finde ich absurd. Aber was bringts, rumzumeckern? Augen zu und durch >.<

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Hallo,

du bist deinen Eltern gegenüber loyal, das finde ich gut. Du lernst auch etwas über Gott was dir später einmal zu gute kommen kann, wenn sich den deine Einstellung ändern sollte.

Zum Thema Konfirmation sage ich Dir:

es ist ein eher ärmlicher Versuch Babys den man Wasser auf den Kopf geträufelt hat die Bestätigung dessen abzubringen.  Die Bibel lehrt das nicht.

Die Taufe (Erwachsenentaufe) kommt nachdem man zum Glauben gekommen ist und sich bewusst ist auf was man sich einläßt.

Ich bin gegen Konfirmation und für die Erwachsenentaufe im biblischen Sinne.

PS: Spende doch bitte alle Deine Geschenke zur Konfirmation (vor allem Geld) für Bedürftige ;-)

Ja, ich bin konfirmiert.

Schau, du bist noch nicht erwachsen und somit können deine Eltern tatsächlich noch für dich entscheiden. Aber: Ich habe die Konfirmation in sehr guter Erinnerung. Es gab ein schönes Fest, ich hatte meinen ersten Anzug, es war alles wunderbar. Und die Geschenke erst! ;-)

Danach bist du in kirlichen Dingen erwachsen. Du kannst also auch Patin werden, ein sehr schönes Amt. Und du kannst dann auch aus der Kirche austreten, so rein theoretisch...

Ich würde es einfach machen, den Eltern zuliebe und der Geschenke wegen. Und dann kannst du ja immer noch später aus der Kirche austreten.

Kommentar von Bieninchen12
23.09.2016, 16:09

Das hab ich mir auch so in etwa gedacht...

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Wenn du 14 bist kannst du auch gegen den Willen der Eltern aus der Kirche austreten und damit auch den Konfi Unterricht verlassen. Man kann natürlich auch erstmal mir den Eltern reden und ihnen sagen das man eigentlich gar nicht will. Meine Eltern sind auch beide Theologen und mein Bruder hat Ihnen damals auch gesagt das er nicht am Konfirmations Unterricht teilnehmen will. Sie fanden es zwar schade aber dann war das Thema auch vergessen. Mein Bruder ist mit 17 dann aus der Kirche ausgetreten. Er hat das meinen Termin gesagt und sie fanden es okay. Was ich damit sagen will, auch mit Theologen kann man über solche Sachen reden. Sage einfach deinen Eltern das du das nicht willst und ich bin mir sicher ihr werdet eine Lösung finden. Ich wünsche dir viel Erfolg

Kommentar von simonjaehn
23.09.2016, 15:27

* meinen Eltern nicht meinem Termin :D

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Jeder sollte selber entscheiden ob er das möchte oder nicht.

mit der konfirmation übernimmt die gemeinde die fürsorge für dich, wenn deine "erzeuger" es nicht mehr können sollten

Kommentar von simonjaehn
24.09.2016, 22:50

Quatsch...

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Kommentar von Bieninchen12
25.09.2016, 13:02

Ähm...Nein? Das macht das Jugendamt...?

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Ich selbst bin Konfirmiert.

Aber ich bin der Meinung, dass man mit 14 Jahren selbst entscheiden sollte, ob man das will oder nicht.

Rede doch einfach mal in Ruhe mit deinen Eltern und leg ihnen deine Gründe dar.

Da bringt das Argument: "Ich habe keinen Bock auf den Unterricht" aber nicht so viel.

Erklär ihnen lieber, dass du halt nicht an die Sache glaubst und es falsch findest, dich dann durch die Konfirmation trotzdem dazu zu bekennen, um Geschenke zu kassieren



Nach Konfirmation bzw. Firmung ist man in der Regel den Kirchenterror los, den man seine ganze Jugend lang erleben mußte.

Ich rate, hierbei noch gute Miene zum bösen Spiel zu machen und sich an den Geschenken zu freuen. Aber danach immer energischer den Kirchenwahn zurückweisen. Das Kirchenzeugs ist nichts als antiker Wahn und Aberglaube. Hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun sondern soll die Gläubigen finanziell ausbeuten.


Ja ich bin konfirmiert habe da aber meinen eigenen Deal mit dem Herrn ich gehe ehrlich gesagt eh nur noch Weihnachten, Reformation, Ostern etc. in die Kirche.

Und halt dich fest Sohn einer Pfarrerin, sie findet es zwar nicht schön aber sagt auch nicht das ich es muss: Da ist nämlich der Punkt, beim Glauben geht es darum etwas aus freien Stücken zu machen und nicht weil jemand anders das will.

MfG aus dem LKBZ Rheinland THWTyp

PS: Wenn du über 14 bist ist das deine Sache da können deine Eltern sagen was sie wollen

Guckst du hier => https://www.gesetze-im-internet.de/kerzg/\_\_5.html


Also so wie ich das verstehe, bedeutet Konfirmation auch soviel wie die formale Erlangung der Religionsmündigkeit. D.h. DANACH darf dir wirklich niemand mehr reinquatschen.

Ich, selbst Konfirmiert und Teamer, finde es richtig, dass Kinder zum Konfiunterricht geschickt werden. Das hat zum einen den Grund, dass man, wenn der "Unterricht gut gestaltet ist, immer was dabei lernen kann, und zum anderen, dass es immer wieder jugendliche gibt, die erst durch die Konfirmandenzeit zum Glauben finden.

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