Was haltet ihr von Kinderkrippen?

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8 Antworten

Kinderkrippen sind meiner Meinung nach eine gute Sache. Erstens lernen die Kinder so schon von klein an den Umgang mit anderen Kindern und beide Elternteile haben die Möglichkeit weiter ihren beruflichen Weg zu gehen.

Als Pflicht-Vorstufe zum Kindergarten: Nichts!!! NAtürlich kann und soll jede Mutter/jeder Vater mit seinen kleinen zu Krabbelgruppe o.ä. gehen, aber die Kinder im Alter von ein/zwei Jahren bereits länger abzuschieben, ist völlig falsch. Der Hintergedanke unserer Familienministerin (die mit den vielen Kindern und noch mehr Haushaltshelfern!!) ist doch, dass die Frauen möglichst früh wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Für die Rentenversicherung sicher ein löbliches Ziel, doch was sollen sie arbeiten? Es gibt doch schon jetzt nicht genug Arbeit für alle, warum dann ncoh mehr Arbeitslose? Und gerechter wird die Sache auch nciht, wenn eine Familie Doppelverdiener ist und die andere Doppel-Hartz4-Empfänger. Lasst die Kinder solange es geht in der familiären Obhut aufwachsen. Das ist sicher besser, als sie sofort nach dem Erziehungsurlaub abzuschieben. UInd dass keine Großeltern mehr da sind, sich auch um die Enkel zu kümmern, ist jeder doch selber Schuld.

Ich war selbst in der Kinderkrippe. Erinnerungen an diese Zeit habe ich zwar keine, aber ich weiß - aus dem Familien- und Freundeskreis -, dass es eine feine Einrichtung ist. Die Kinder sind unter sich, lernen voneinander und miteinander, lernen zeitig mit Konflikten umzugehen, weil sie ja - Gott sei Dank - nicht alle gleich sind. Den Eltern, speziell den Müttern, ist die Möglichkeit gegeben, weiter arbeiten zu gehen und ihre Kinder in guter Obhut zu wissen. Ich persönlich kann nicht verstehen, und dass nicht, weil ich vielleicht zu jung wäre, warum diese Einrichtungen nicht mehr staatlicherseits gefördert werden.

Grundsätzlich finde ich diese Idee nicht schlecht, besonders für berufstätige Mütter, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man da auch eine Menge verpasst, denn die Kids werden ja so schnell groß. Deshalb haben wir für uns entschieden, dass ich zu Hause bleibe.

kinder können gar nicht früh genug unter andere kinder kommen. ich habe mit meinen beiden söhnen die erfahrung gemacht, dass sie viel schneller lernen - allein essen, sprechen, trocken werden usw. - alles geht einfacher, wenn es bei anderen gesehen wird. außerdem werden sie in einer guten einrichtung viel besser gefördert als allein zu haus !

Hallo, mein Name ist Marlene Miersch- Bertelsmann, ich habe selbst in der DDR Krippenerzieherin gelernt (studiert). Ich fand es damals nicht gut, dass die Kinder oft 10- 12 Stunden, oder auch 5 Werktage in der Krippe waren. Wenn dies für alleinstehende Mütter, für Mütter die gezwungen sind mit zu arbeiten, für Frauen die Karriere wollen uns so weiter, ist der Aufenhalt in einer Kinderkrippe doch nur zum Vorteil. Meine Seite ist noch im Aufbau begriffen: http://www.superinfoseite.ws

Wenn ich sehe ,wie das Kind meiner Schwester im Osten in einer Gruppe betreut wird (nach dem Motto "Aufbewahrungsanstalt") dann tut mir das Kind leid.Leider hat sie keine Alternative. Nicht alle Einrichtungen sind jedoch so!!Es gibt viele Eltern mit sehr hohen Ansprüchen und Einrichtungen, die diese hohen Ansprüche erfüllen können!!

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@Sabrina68

Von "Aufbewahrungsanstalt" konnte in den Kinderkrippen in den ich gearbeitet habe nicht die Rede sein. Sonst glaub ich kaum, das Ärzte, Rechtsanwälte, Pastoren usw. Ihre Kinder zu uns gebracht hätten.

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Was ich davon halte? Persönlich gar nichts. Alleine der Gedanke, daß mein kleines Kind, gar Baby, von Fremden in einer Gruppe betreut wird, ist mir schon gruselig. Ich bin mich sicher, daß in den ersten 3-4 Lebensjahren es einfach wichtig ist, daß die Kinder sehr sehr viel Kontakt mit der Mutter haben sollten. In einer Krippe kann kein Kind so betreut sein wie zu Hause. Klar, jedes Kind überlebt dies (habe noch nichts anderes gehört), aber die späteren Schäden dürfen dann auch wieder andere ausbaden. Dies ist meine persönliche Meinung!

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