Was haltet ihr von Kampfsport/Kunst GmbHs (Firmen)?

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8 Antworten

Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, fand ich es auch komisch und etwas abstoßend, diese Karten und Scanner.

Anderseits ist mir der Unterricht am Wichtigsten. Wenn der für mich stimmt, auch die finanziellen Konditionen, dann ist eigentlich alles Andere nebensächlich.

Solche Scanner sind mir auf alle Fälle lieber, also so eine Pseudo-Budoromantik, von der NICHTS in das wirkliche Leben übertragen wird.

Wenn die Trainer solide Arbeit leisten, können sie auch vernünftig bezahlt werden. Solange die finanziellen Konditionen bekannt sind, ist alles roger.

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Persönklich lehne ich gewerbliche Kampfkunststudios für mich ab, was heißt, dass ich persönlich als Lehrer mit meiner Kunst kein Geld verdiene.

Dennoch habe ich Verständnis, wenn andere Lehrer das anders sehen und das gewerblich machen.

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Hi.

Also erstmal, ich finde es gut, dass du dir für die 4 Tage einen Dojo zum Trainieren gesucht hast ^^

Na ja, egal.

Von Meister Kwon habe ich schon mal gehört. Er ist so wie mein Großmeister Dr. Lee, der hat ja ein Geld von seinen Dan's (glaube ich) genommen und damit einen eigene Kampfsportschule aufgemacht. Mittlerweile hat er auch einen eigenen Verband, und es gibt 33 Schulen in ganz Deutschland, und in eine davon gehe ich.

Weißt du, zu wem oder was der Dojo in Graz gehörte? War es eine ganz private, oder gehörte es zu irgendeinem Verband wie Lee oder Kwon?

Meiner Meinung nach klingt es nach einer ganz privaten, so wie das mit der Karte ist.

Aber da sowas mit der Karte war, (ja das erinnert mich auch stark an Fitnessstudio :'D) schätze ich mal, es ist ausschließlich für Erwachsene?

Also, ich finde, wenn man genug Geld und Potenzial dazu hat, eine eigene TKD Schule aufzumachen, soll man es machen.

Da diese vielen Schulen in Graz ja "zusammengehören", schätze ich jetzt mal nicht, dass das irgendwelche Schüler waren, die einfach ne eigene gegründet haben.

LG

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Kommentar von Rottx1512
25.05.2016, 12:37

Hi! :)

Der Schulleiter meinte, dass er selbst nicht von Kwon persönlich trainiert wurde sondern von einen seiner vielen Schülern. Dieser "Lee" sagt mir leider nichts. Und ja, es ist nur für erwachsene ;)

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Heeey :D ich bin seit ca 5, 5 jahren bei kwon jae hwa dabei. Ich muss sagen, ich bin sehr überrascht. Kwons schüler machen eigene schulen auf in denen nach kwon trainiert wird und keine eigenen verbände. Ja es stimmt, es sind einige schüler aus dem verband ausgetreten, und haben neue gegründen. Doch diese unterscheiden sind kein wenig von kwons taekwondo. Sie haben sich vor einigen jahren mit kwon gestritten , das war der auslöser für die vielen verbände.
Jaa und wozu braucht man diese karten? Wahrscheinlich pure geldmacherei.

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Kommentar von Rottx1512
11.06.2016, 22:05

Geldmacherei wärs wenn das Training schlecht wäre, was es nicht ist. Ich war zwar nur 4-5 mal dort aber das Training war echt hochqualitativ. Beweisen kann ich es natürlich nicht. Das mit den Karten war mir nur neu ;)

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Kommerzielle Kampfsportschulen sind ja nichts neues. Das bedeutet nur, dass derjenige, der sie hat und Training gibt, es professionell macht und damit Geld verdienen möchte.
Wenn die Leistung und der Unterricht stimmt, warum nicht?

Wenn man es anders herum sieht: In Vereinen geben Trainer Unterricht, bekommen aber keine Bezahlung für das, was sie leisten.

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Kommentar von Rottx1512
23.05.2016, 08:25

Seh ich auch so. Die meisten selbstständigen Kampfsportlehrer die keine GmbH führen können ihre Leidenschaft dann auch nicht als Haupteinkommen nutzen, weil sie einfach viel zu wenig verdienen. Macht man daraus ein Unternehmen sieht es wieder anders aus. (wenn man gut wirtschaftet)

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Also das ist doch immer so ne Sache mit selbstständig machen im Kampfsport. Womit ich Taekwondo ganz klar zum Kampfsport zählen muss, da finde ich das Wort traditionell eher fraglich. Den nach der Entwaffnung der Samurais in Japan, sind viele Schüler nach Südkorea gegangen sind um ihren eigen Stil weiter zu geben. In Japan selber durften die alten Ryu Stile nur in den Samuraifamilien weiter gegeben werden. Dies ist natürlich heute nicht mehr so, trotzdem exisiren auch da immer wieder neue abkapslungen die meist rein politischer Art provoziert werden.

Also ich finde es super, wenn es Orte gibt die Kampfkunst und Kampfsport verreinen, jedoch bin ich absolut dagegen, wen dies durch irgendwelche Statistiken kommerzionalisiert wird. Handelt es sich um Kampfsport, dann könnte ich ein Auge zudrücken, jedeoch bei Kampfkünsten ein absolutes no Go. Die Tradition sollte beibehalten werden !! Es wurde schon genug davon zerstört.

WIe schon gesagt, Takewondo ist ein Kampfsport und kan dadurch ideal gemessen werden, also soll sich doch jeder selbstständig machen, die Wahrheit übder die Qualität des Lehrers wird sich im Ring zeigen ;-)

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Kommentar von Rottx1512
25.05.2016, 12:41

Zu den Stilen die du angesprochen hast: Ich weiß nicht ob das jetzt gut dazu passt, aber als ich meinen Meister darauf angesprochen habe warum sich Karate und Taekwondo so stark ähneln antwortete er "Taekwondo ist beinahe das selbe wie Shotokan Karate. Die Koreaner wollen es nur nicht zugeben" :P

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Solange das System der Kampfkunst nicht Kaputt geht und regelmäßig Kontrolliert wird (vom Großmeister und Gründer des Verbands), finde ich es nicht schlimm


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Ich seh da nichts verwerfliches. Nenn mir etwas, woraus heutzutage kein Geschäft gemacht wird!

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