Was haltet ihr von Gendern etc?

12 Antworten

Für mich einfach absurd, was sich manche ausdenken. Das ist richtig, es hinnehmen, aber nicht auch noch sich auf den ganzen Unsinn einlassen. Für mich ist das "d" der Annoncen ebendo unsinnig, das braucht doch dort überhaupt nicht aufgeschlüsselt zu werden, man läßt es ganz weg, daraus ergibt sich doch, daß jeder sich bewerben kann. Nur wenn bestimmte Leute wegen ihrer Kraft erforderlich sind, kann man das vermerken.

Also ich persönlich finde Menschen die Transgender nicht mögen, aber tolerieren keinesfalls transphob. Ich denke solange man die Personen nicht beleidigt oder ihnen Nachteile verschafft, aufgrund ihrer Transidentität ist das keine Transphobie.

Nach dem Prinzip leben und leben lassen denke ich es ist okay, wenn Menschen keine Transgender mögen, es ist mir egal ich akzeptiere sie auch und ich würde sogar mit solch einer Person befreundet sein, solange sie toleriert dass ich eben gerne mit meinen Wunsch Pronomen und meinem neuen Namen angesprochen werde und das dann auch macht. Ich denke jeder hat seine Meinung und man sollte diese Meinung akzeptieren und andere Menschen nicht deswegen runtermachen egal ob sie für oder gegen Transsexualität sind.

Natürlich kann ich das beim Thema Gendern verstehen, ich persönlich versuche zumindest immer geschlechterneutrale Sprache zu verwenden oder eben das gendersternchen, aber für mich ist es okay wenn Menschen nur die männliche Form verwenden.

Also ich verstehe Menschen, die das aufregt ich verurteile niemanden der sagt ich finde das unnötig, weil es gibt natürlich ziemlich viele Gründe die dagegen sprechen. Z.b. inwiefern es denn zur Gleichberechtigung der Geschlechter beiträgt, wenn es zwei unterschiedliche Wörter für die beiden Geschlechter gibt. Das zeigt ja nur noch mal, dass die beiden Geschlechter unterschiedlich sind und nicht gleich. Deswegen finde ich auch die englische Sprache so gut, weil bei der gibt es halt für beide Geschlechter 1 Wort und damit sind die beiden Geschlechter auch gleich berechtigt und man kann nicht gleich sagen, ob die Person männlich oder weiblich ist wenn man nur von einem " friend" redet.

Gleichzeitig kann man natürlich sagen dass es jahrhundertelang eben so war das mit diesen Wörtern nur Männer angesprochen werden und ist deswegen wichtig ist auch Frauen jetzt an zu sprechen. Und natürlich wollen manche Frauen, dass man dann auch die weibliche Form verwendet wenn es die schon gibt.

Ich persönlich stehe der Sache neutral gegenüber und denke auch hier jeder so wie er es will und einfach das machen was du willst, solange es niemanden beleidigt oder schadet

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – LGBTQ/Transgender/Non-Binary/Omnisexuell

Das Beharren auf dem Anhängsel -in verhindert gerade die Geschlechtsneutralität und vertieft die Gräben zwischen Frauen und Männern. Es geht da wohl mehr um Identitätspolitik, die Betonung des Geschlechts.

Was würdet ihr sagen, wenn ein Mädchen, das bisher immer mit Töchterchen angesprochen wurde, sich mit Tochter nicht mehr angesprochen fühlen würde? Sollte sie dann weiterhin Töchterchen genannt werden?

Mit dem -in ist es ähnlich wie mit -chen. Es ist ursprünglich kein Ehrentitel, sondern eine Abwertung. Sie ist entstanden, um bei Frauen in Berufen, die üblicherweise von Männern ausgeübt wurden, darauf hinzuweisen, dass es nur eine Frau ist.

Inzwischen ist klar, dass Frauen dies Berufe genauso gut erfüllen können wie Männer. Aber das Anhängsel soll jetzt als Relikt für immer bleiben?

Gerade dieses Sternchen spaltet die grammatik, wie auch die Geschlechter.

Die weibliche Betonung wird vom eigendlichem Wort getrennt und damit außen an gestellt (nicht dazu gehörig sondern ergänzend)

Das ist das genaue Gegenteil von dem was es beabsichtigen sollte

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Ich bin Feminist und mir liegt Feminismus sehr am Herzen, allerdings finde ich Gendern unnötig. Mehrere Formen zu nennen hebt mMn die Geschlechtertrennung noch mehr hervor, außerdem verstehe ich nicht, wieso sich jetzt alle davon angesprochen fühlen sollen... Von einem Sternchen fühle ich mich jetzt nicht angesprochen, mir würde das generische Maskulinum reichen. Ich finde, man sollte eine eine Form auswählen und die dann für alle Genderformen nutzen, so wie im Englischen.

"Meine Lebensweise ist einfach: Jeder kann und soll sein wie er ist,solange er damit niemand anderem dadurch schadet."

Aha. Dann verstehe ich aber nicht, was dich zu dieser Frage motiviert.

Du kannst es einfach überlesen und überhören. Ich denke nicht, dass dich ein Gendersternchen ins Bein beißen wird. :)

"Gendesterchen, Femenistische grammatik, Geschlechtsneutrale Ausdrücke etc."

Welcher Schaden entsteht dir dadurch?

Du musst das selber ja nicht anwenden.

Wie ich anderswo schon sagte, bin ich Schriftstellerin und der Verlag hat sowas schon klar angedeutet.

Und ich habe nie gesagt, daß mich das Prinzip dahinter stört, sondern dessen Umsetzung

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