Was haltet ihr von extrem selbstmitleidigen Personen?

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10 Antworten

Irgendwelche Probleme oder oft auch nur "Problemchen" hat wohl fast jeder.
Ich habe selbst welche, aber halte damit hinterm Berg, weil ich niemand damit auf den Wecker gehen möchte, ausserdem kann ich diese Geschichte nur durch meinen eigenen Einsatz lösen. Wenn ich mit immer den gleichen Problemen konfrontiert werde, tendiere ich zum "Abschalten". Das heißt nicht, dass ich die Probleme meiner Mitmenschen nicht ernst nehme, es ist eher eine Art Ermüdungserscheinung, die sich da breit macht. Das gilt vor allem dann, wenn es sich um Probleme handelt, für die es kein generelles Rezept gibt, oder die eher bei Fachleuten wie Ärzten und Rechtsanwälten gelöst werden können, wenn überhaupt. Machmal kommt auch der Gedanke auf: da ist jemand nicht fähig oder zu bequem, dieProbleme bei der Wurzel zu packen, bzw. dem Verursacher oder Auslöser gegenüber-zutreten und ggf. Kante zu zeigen ("Man will keinen Streit anfangen"). Wie rotesand denke ich oft, dass es nicht immer um das Problem an sich geht, sondern der Wunsch nach Aufmerksamkeit im Hintergrund steht.

Menschen, die sich im Selbstmitleid suhlen, sind für mich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits bemitleide ich sie zwar, obwohl sie stressig sein können.. aber andererseits frage ich mich, ob sie nicht evtl. ein ganz anderes Problem haben & nur nach Aufmerksamkeit lechzen. Leider haben mir das schon einige, die sich immer im Quasselmodus befanden und sich am liebsten über sich selbst und die eigenen Probleme reden hörten, bestätigt.. sorry!

Bedrückend.
Besonders wenn man nicht wirklich was dran ändern oder helfen kann, außer vllt. zuzuhören. Durch diese bedrückende Erfahrung achte ich auch mehr darauf Andere nicht zusätzlich runterzuziehen und meine Probleme selbstständig zu lösen

Reden sie wirkich immer über dasselbe? Oder verändert sich da auch was, weil die Leute probielen, an den Problemen zu arbeiten?

Im ersten Fall fühle ich mich einfach nur genervt, Nach einem Jahr dard ich dann die Nase voll haben.

Leute, die ihr Problem nicht endgültig gelöst bekommen, bei denen ich aber merke, daß sie Vorschläge bedenken, und auch selber ständig was ausprobieren, haben keine Chance mich herunterzuziehen. Die wirken auf mich sogar wie Antidepressive.

Am Anfang beim Zuhören nervtötend, am Abend tun sie mir Leid, da ich nicht weiß, wie abgekackt ihr Leben ist und sie einfach nur Jemanden zum Reden gebraucht haben.
Dann fühl ich mich wie ein Ar***loch.
Wenn ich jedoch wieder vollgeheult werde, denke ich mir natürlich wieder,: "Boah, nerv mich nicht!"

Also ich Unterscheide sie in mehreren Gruppen:

- Menschen deren Leben leer ist denen es gut geht aber die nur Jammer nach dem Motto: Jammern ohne zu leiden! Da stelle ich gerne dir Ohren auf durch Zug! Mache aber gerne auch den Vorschlag etwas zu Unternehmen!

- Menschen denen etwas schreckliches wieder fahren ist und unter den folgen des Traumas leiden! Da gebe ich gerne den Tipp sich Therapeutisch helfen zu lassen.

- Menschen die sich selbst Probleme bereiten weil sie gerne Probleme haben nach dem Motto: Geht es dem Esel zu gut geht er aufs Glatteis! Da gebe ich den Tipp es bleiben zu lassen wenn nicht verdünnisiere ich mich!

- Menschen die das aus Taktik machen um andere emotional und/oder Wirtschaftlich auszubeuten! Sobald ich das feststelle verdünnisiere ich mich schnellst möglich!

Ist aber erst mal schwierig sie zu unterscheiden!

Ich finde es nicht sooo schlimm, wenn die einem wenigstens auch noch zuhören. Aber oft ist nach meiner Erfahrung nach diese Sorte von Mensch ja blind und irgendwie auch gefühlskalt.

Furchtbar. Schwer zu ertragen

voll anstregend! schnell weg!

Mir geht das auf den Sack.. Vor allem deswegen weil es bei den meisten auch Jammern auf hohem Niveau ist

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