Was haltet Ihr von Erdogan und seiner aktuellen Politik?

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9 Antworten

Schlecht. Nervtötend. Er ist ein typischer "Klientelpolitiker", der alles für die 50-60% tut, die ihn wählen, und alle anderen Bürger seines eigenen Landes, die ihn nicht wählen (so ziemlich alle Minderheiten, und zu den Minderheiten gehören auch die "intellektuellen" Türken, die westlich orientiert sind), sind seine Feinde.

Somit ähnelt seine Herangehensweise in fataler Weise der von Assad (obwohl die beiden natürlich auch Gegner sind), der nur "seine Leute" unterstützt, der Rest seines eigenen Landes ist für ihn auch nur störendes Beiwerk. 

Er allein ist aber nicht das Problem, sondern die Mentalität der vielen, die ihn unterstützen. Beide Länder sind zerrissen, und es fehlt der Gemeinsinn. Es gibt keine intellektuelle Auseinandersetzung, an deren Stelle tritt leider zumeist eine Feindschaft.

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (nicht die Türken) schließt kritische Publikationen und Sender, verfolgt Schriftsteller und Publizisten, will Intellektuelle mundtot machen. Er bezeichnet sie als Terroristen und Volksverräter. Wer die Entwicklung in der Türkei spätestens seit dem gescheiterten Putsch im Juli 2016 verfolgt hat, wundert sich darüber nicht.
Es ist aberwitzig, wie sich die türkischen Minister darüber aufregen, dass sie ihre Propaganda für die Verfassungsreform am Bosporus nicht in Deutschland verspritzen dürfen. Sie glauben deshalb sogar, Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie geben zu müssen. Hört sich wie ein Witz an, ist aber eine ernste Angelegenheit.
Das erinnert an das Polit-büro in der ehemaligen DDR. Auch da waren die Protagonisten der Meinung, in der einzig wahren Demokratie zu leben. Dabei war die DDR eine Diktatur. Und der türkische Präsident Erdgoan ist in seinem Palast in Ankara dabei, die Türkei in eine Diktatur umzuformen.
Gerade deshalb ist es an der Zeit, ihm politische die Stirn zu bieten. Freie Meinungsäußerung hin oder her, wer in Deutschland Gast sein will, darf nicht herumpöbeln. Die Bundesregierung muss handeln: Also, raus mit den Pöblern.

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Er hat einiges für Türkei getan und (auf Basis der ,,Arbeit" von Erbakan (1996-1997/Putsch) und Ecevit(1998-2002) Türkei demokratisiert.Er hat die Türkei auch souverän aus einer Wirtschaftskrise geführt.Er hat endlich den Kurden die Menschenrechte gegeben und die Infrastruktur in einzelnen Städten bombastisch verbessert.Er hat 2009 ein Kopftuchverbot abgeschafft und das öffentliche Beten erlaubt.Früher sind ,,Staatsfeinde" auf mysteriöse Weise verschwunden und nie wieder aufgetaucht(wenn du weißt was ich meine),heute werden sie nur selten verhaftet.Er hat das Potenzial der Wirtschaft ausgenutzt,wenn auch bei weitem nicht ganz.Er hat Sozialhilfen eingeführt und Menschenwürdige Verhältnisse geschaffen.Auch den Mindestlohn hat er eingeführt/erhöht.Er hat türkei auch von der unmenschlichen Westmanipulation befreit und ist vor allem am Anfang der ersten Amtszeit auf ,,verfeindete" Völker und Länder eingegangen.Im Osten ist es immer noch nicht toll,aber es vor Erdogan NOCH(!) schlimmer.Außerdem wählt die Unterschicht ihn und nicht die ,,sozialdemokratische" CHP.Zudem unterstützt er die palästinensische Freiheitsbewegen Hamas(meine Meinung über die).

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Gut für ihn, weil er sich so seinen Staat nach Belieben gestalten kann.

Schlecht für die Türkei, weil es negative Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes und zukünftige Außenpolitik haben wird. Ich würde sogar sagen, dass er in gewisser Weise der Megalomanie verfallen ist.

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Hallo

ich finde es erschreckend das ein einzelner so viel Macht besitzt
und damit seinen persönlichen Rachefeldzug rechtfertigt.
Demokratie geht anders...
Mfg Argon1

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Großkotz ,der sich einbildet weil 3 Millionen Türken hier wohnen in der deutschen Innenpolitik ein Wörtchen mitreden zu wollen.

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Ein größenwahnsinniger Spinner, der eine Gefahr für die Türkei und Europa ist.

Der ist zwar demokratisch gewählt, handelt aber absolut undemokratisch. Unbegreiflicher Weise sind viele Türken verblendet genug, diesem Irren hinterher zu laufen.

Das hatten wir 1933 aber auch nicht besser gemacht.

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Kommentar von 666Phoenix
02.08.2016, 19:58

Das hatten wir 1933 aber auch nicht besser gemacht.

Erzähl jetzt ja nicht, dass Du da schon gelebt hast! :-)

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Kommentar von adisonator
03.08.2016, 11:12

Naja wir deutschen ;)

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Gar nichts.

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Größtmöglichen Abstand!

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