Was haltet ihr von einem Studium bei der Bundeswehr?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mein Bruder studiert dort und musste sich für 12 Jahre verpflichten. Das heißt: Grundausbildung, Offiziersschule und diverse Märsche, Zeltlager, Übungen, dann Uni, danach weitere Verwendung beim Bund bis zum Ablauf der 12 Jahre... - Auslandseinsätze sowie die Bereitschaft, hin und wieder umzuziehen, inbegriffen. Er würde sich nie wieder für diesen Weg entscheiden. In wenigen Monaten ist er mit dem Studium fertig, danach fängt die richtig üble Zeit an und wir haben schon jetzt Angst, dass dann bald der erste Auslandseinsatz ansteht...

ein sehr guter rat !!

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Richtig lustig wirds dann, wenn man das Studium in den Sand setzt...

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@DickeBertha

oder vorzeitig raus will, das wird dann nämlich teuer :-)

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@DickeBertha

oder vorzeitig raus will, das wird dann nämlich teuer :-)

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@DickeBertha

Ja, das kommt noch erschwerend hinzu. - Und das Studium beim Bund ist nicht ohne. Ich kenne keinen zivilen Studenten, der so enorm viele Klausuren schreiben muss wie mein Bruder. Immerhin sind es beim Bund ja auch Trimester und keine Semester. Also viel Stoff in kurzer Zeit... Aber er wird's zum Glück packen...

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@Norlicht

allerdings wirst du,als absolvent einer bw-uni niemals probleme haben einen job zu finden

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@Norlicht

Ich wünsch Deinem Bruder das Glück, dass er nicht in die ganz schlimmen Gebiete muß!!

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@Norlicht

Vorzeitig 'raus wird seeehr teuer. Ist einfach schon zu vielen Leuten gelungen, dadurch gibt es so gut wie keine "echten" Schlupflöcher mehr. Welches Unternehmen kauft bspw. jemanden für schwindelerregende Summen frei, der gerade frisch von der BW-Uni kommt und keinerlei Berufserfahrung hat...? Die müssten ja schön doof sein, das zu tun.

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@Norlicht:

Anscheinend hat sich dein Bruder nicht ernsthaft mit dem Arbeitgeber Bundeswehr und dem was dazugehört befasst.

Dass man als Offizier immer mal wieder versetzt wird ist keine Geheimnis und das die Teilnahme an Auslandseinsätzen ebenfalls zum Soldatenberuf gehört ist auch nichts Neues.

Was hat dein Bruder denn erwartet ? Ein bißchen mit Waffen spielen, ruhigen und sicheren Bürojob für 12 Jahre und ein Studium finanziert bekommen ?

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@TazDevil

@TazDevil: So ein Quatsch! Ich habe nicht behauptet, dass er da wirklich etwas anderes erwartet hat. Er ist ja nicht bescheuert. - Allerdings war er damals, als er sich verpflichtet hat, schon ein wenig naiver als heute. Grad frisch von der Schule gekommen und zunächst hauptsächlich die Vorteile des Studiums bei der Bundeswehr vor Augen. Auf der einen Seite war das natürlich das Geld, auf der anderen Seite die Hoffnung, noch in die Sportförderung hinein rutschen zu können (Leistungssportler, Mittelstreckenläufer). Die Zeit "danach" schien noch in sehr weiter Ferne. Ich denke, das ist eher ein klassischer Fehler gewesen, den auch etliche andere Jugendliche/junge Erwachsene bei der Wahl der Ausbildung oder des Studiums machen. Definitiv kein Grund, hier unqualifizierte Bemerkungen von sich zu geben.

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Ich hatte mal einen Dozenten, der das auf diese Weise gemacht hat und dann Kosowo únd Afghanistan eingeschlossen. Der hat auch gesagt, wenn er nochmal auf die Welt kommen würde, dann nicht mehr so! Er gab damals auch zu, dass er immer noch in psychologischer Behandlung war auf Grund seiner Einsätze. Also machs lieber auf dem anderen Weg!!

Wenn du da nur wegen Studium zur Bundeswehr gehst, bist total falsch am Platz!!! Studium sind drei Jahre von mind. 12 zu denen du dich verpflichtest!!! Mit bei sind natürlich auch Auslandseinsätze!! Du kannst aber heute bspw. auch in Hessen mit ner Fachhochschulreife an einer Uni studieren (Ausnahme FF/Main)...

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