Was haltet Ihr von diesem Anti-Feministischen Video - https://www.youtube.com/watch?v=j8mSlfDu9jY ?

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Das Ergebnis besteht aus 2 Abstimmungen

Sie hat vollkommen unrecht, weil... 50%
Kann Ihre Argumente gut verstehen und sehe es ähnlich! Denn... 50%
Ich bin froh, dass sie das Video gemacht hat, weil... 0%
Sie ist in meinen Augen undankbar, weil... 0%
Sie reagiert noch viel zu mild auf diese Bewegung, weil... 0%
Bin teilweise Ihrer Meinung, aber... 0%

2 Antworten

Kann Ihre Argumente gut verstehen und sehe es ähnlich! Denn...

was sie sagt stimmt eben

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Sie hat vollkommen unrecht, weil...

Hallo,

1. In der heutigen Zeit, im westlichen Kulturkreis sind Frauen auf dem Papier gleichberechtigt. Selbst bis Ende der 1970er waren Frauen in Westdeutschland noch nicht einmal auf dem Papier gleichberechtigt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Artikel\_3\_des\_Grundgesetzes\_f%C3%BCr\_die\_Bundesrepublik\_Deutschland#Auswirkungen

Die Youtuberin bezieht sich hauptsächlich auf die Aussage "Männer sind mehr Wert, als Frauen", was früher leider galt und manche immer noch behaupten.  Und diese müssen sich nicht unbedingt "Gotteskrieger", IS oder Al-Quaida nennen müssen. Solche Leute können sich auch NPD nennen und müssen keine Islamisten sein.


Nebenbei bemerkt: In der Steinzeit waren Männer und Frauen vollkommen gleichberechtigt:

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/SteinzeitFeministen/story/26637935

Und es würde allen Menschen in einem Matriarchat besser gehen:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/matriarchat-maenner-leben-besser-wo-frauen-das-sagen-haben-a-627103.html


2. Gesellschaftlich sind Frauen immer noch nicht gleichberechtigt. Das sieht man in der Werbung (allg. im Fernsehen), Filmen usw. Dieses "Phänomen" ist bekannt als Sexualisierung und kommt meistens bei Frauen vor. Bei Männern weniger.

Junge Frauen werden immer noch schief angesehen, wenn sie sagen sie wollen Elektronikerin o.ä. werden. Aber auch Männer, die einen "typischen Frauenberuf" machen wollen, werden schief angesehen.

Außerdem zeigt sich in diesem Beitrag, dass es jungen Frauen auch heute noch eingetrichtert wird, dass sie sich den Jungs bzw. den Mänernn zu unterwerfen hätten:

http://www.n-tv.de/leute/Lebensziel-Den-Maennern-gefallen-article15521296.html

Und das, was in diesem Beitrag steht, sehe ich auch in meinem Alltag und damit bestätigt sich meine Meinung.

3. Die Meinung zu vertrteten, dass die Statistiken "gefälscht" seien, erinnert mich an das Wort "Lügenpresse". Und es stellt sich mir die Frage: Welchen Sinn hätte es denn für die Politik, die Wirtschaft, die EU und die gesamten "Oberen Zehntausend", wenn man Statistiken fälscht, die den Lohnunterschied zwischen Männer und Frauen zeigen?

Wenn die "Oberen Zehntausend" Streit zwischen den Geschlechtern sähen wollten, hätten die es genauso gut umgekehrt machen können. Dabei wäre viel mehr Streit entstanden.

4. Das manche Feministinnen vielleicht übertrteiben und den Feminismus nur ausnutzen ist genauso, wie bei jeder anderen Ideologie, Bewegung und politische Orientierung (abgesehen vom Faschismus). Denn jede der dreui gennanten wurde mal ausgenutzt:

Kommunismus (Stalin, Breschnew, Erich Honecker, Kim Jong Un), Konservatismus (Horst Seehofer; Bspw. Schweinefleischpflicht für deutsche Kantinen), Grüne (Bspw. "Veggie Day").

Und auch bei den Chauvinisten und Sexisten gibt es Leute, die es übertreiben. Also hält sich irgendwie das Gleichgewicht.

5. Zuletzt noch ein YouTube Video, indem erklärt wird, warum Feminismus sinnvoll ist:


MfG

Steven Armstrong





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zahlenguide 07.07.2016, 02:38

1. du hast dir aber hoffentlich auch das Kritik-Video zu deinem Beitrag unter 5. angeschaut... Dieser Youtuber steht dafür, dass Männer keine Forderungen stellen dürfen Frauen aber schon. Wenn also Jungen in der Schule schlechter dastehen als Mädchen soll das hingenommen werden, wenn es aber umgedreht ist, ist das ein Skandal. Schau dir mal ein paar andere Videos zum Thema Feminismus von Ihm an. Seine Toleranz ist keine Toleranz. Auch weil er seine Meinung über die von anderen stellt und alle Kritiker von feministischen Bewegungen in einen Topf wirft. Also ein schlechtes Beispiel deinerseits.

2. Klar gibt es Punkte, in denen Frauen Nachteile haben und Punkte, in denen Männer Nachteile haben, aber wofür steht, denn der deutsche Feminismus? Für eine Veränderung der Sprache (obwohl es sogar in feministischen Reihen Widerstände gibt), für eine Frauenquote (obwohl das extrem viele Feministen stört und z.B. ein anonymes Bewerbungsverfahren wie in den USA sehr wirkungsvoll ist und von einer Frauenquote sehr wenig Frauen profitieren werden), für eine Homoehe (die man vertreten kann oder auch nicht, aber ich kenne verdammt super viele Homosexuelle und habe mit sehr sehr sehr vielen über Ihre politischen Forderungen gesprochen und da ist die Homoehe unter ferner liefen - Was wäre z.B. Homosexuellen viel viel lieber? eigene Vertreter in der Politik, in den Behörden Ansprechpartner, die sich wirklich nur auf Ihre Fälle spezialisieren, Menschenrechtsfragen usw.)

3. Ob ein Matriachard besser oder schlechter wäre, kommt ja auch auf die konkrete Situation an - ich habe von einer Forscherin gelesen, die eine Matriachardspezialistin ist und in einer Region Chinas so ein Matriachard beobachtet (ihr halbes Leben) und sie ist total begeistert und findet tatsächlich, dass die Männer weniger Krieg führen; allerdings ist dieses Modell ihrer Meinung nach nicht weltweit übertragbar. Weil z.B. eine Gesellschaft wie die Maya auch Frauen verehrt haben und die Germanen ebenfalls usw. und einfach religiöse oder außenpolitische Zwänge trotzdem zu Sklavereien, Menschenopfern und Krieg geführt haben. Soweit ich weiß, waren die Maya dafür bekannt, dass sie kleine Nachbarvölker überfielen und diese Menschen dann opferten oder versklavten.

4. klar gibt es Menschen, die an Konflikten sehr viel Geld verdienen und es ist auch im Interesse des Staates, dass es Konflikte in einer Gesellschaft gibt - zu These 1 kann man den Streit um den menschengemachten Klimawandel nehmen - beide Seiten verdienen viel Kohle und freuen sich wie Bolle, weil sie Ihre schlauen Bücher, Magazine, Sendungen usw. verkaufen können und dann auch noch als Helden da stehen.

These 2: Man muss sich nur die Arbeiterbewegungen anschauen - da haben Arbeiter sich gegenseitig als Verräter getötet, die Armee hat gegen die Arbeiter gekämpft, die Polizei gegen die Arbeiter und gleichzeitig wurde viel Geld mit Waffen, Medien usw. usw. verdient. Wenn niemand von Krisen profitieren würde, gäbe es keine Kriege - oder sehr wenige.

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Kenfmisttoll 07.07.2016, 20:43

1. Kein Argument, die 68Bewegung kann man nicht mit dem heutigen "Feminismus" vergleichen

2.Wie Frauen in der Werbung präsentiert werden, hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Willst du Frauen verbieten, sich sexualisieren zu lassen? Jeder macht freiwillig bei Werbungen mit, hier herrscht kein Zwang

Junge Frauen werden schief angesehen, wenn sie Elektronikerin werden wollen? Und jetzt? Sie dürfen Elektronikerin werden, wenn sie wollen. Willst du jetzt den Menschen vorschreiben, was sie über bestimmte Sachen zu denken haben?

Bravo ? Dein Ernst? Mädchen wird nicht eingetrichtert, dass sie den Männern zu gefallen haben. Mädchen wollen den Männern gefallen, sodass sie Zeitschriften wie Bravo kaufen. Was ist daran schilmm, denn anderen Geschlecht gefallen zu fallen?

3. Würden Frauen bei gleicher Arbeit weniger verdienen(also weniger kosten) als Männer, würde jeder nur noch Frauen anstellen. Wenn ein Mann mehr verdient, muss es daran liegen, dass er auch mehr leistet. Das der Arbeitgeber freiwillig einem Mann mehr zahlt, obwohl eine Frau den gleichen Job für weniger machen würde, ist ekonomischer Schwachsinn.

Der Feminismus kämpft nicht mehr für bestimmte Rechte oder Pflichten, sondern will nur noch die Menschen umerziehen und widerspricht sich dabei dauernd selber (frauen dürfen nackt rumlaufen=/= wehe Frauen werden sexualisiert)

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