Was haltet Ihr von der Zwei-Klassen-Medizin?

Das Ergebnis basiert auf 39 Abstimmungen

Zwei-Klassen-Medizin ? Weg damit ! 38%
Meine Meinung dazu ohne mich festzulegen: 33%
Zwei-Klassen-Medizin find ich juut ! 28%

50 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Zwei-Klassen-Medizin ? Weg damit !

Ein Schlag im Gesicht ist es.

Woher nimmt man sich das Recht die Menschen nach Klassen zu behandeln?

Schon mal darüber nachgedacht, dass die neuen medizinischen Geräte, die da so bei den Ärzten rumstehen nur bezahlt werden können, weil es eine zwei Klassenmedizin gibt?!

Die privat Versicherten zahlen so indirekt die Rechnungen der Gesetzlichen mit!

Also wer den Fortschritt in der Medizin bremsen möchte, der sagt "Weg damit."

Ich bin für eine Ein-Klassenmedizin auf dem Niveau eines Privatversicherten zum Preis der gesetzlichen Krankenversicherung!

Jedenfalls kann man davon ausgehen, dass wenn hier Änderungen vorgenommen werden, es für alle teurer, aber wohl nicht besser werden wird.

Ciao!

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@gufraflo

Es ist ja wohl besser, wenn alle gleichviel für die Krankenversicherung einzahlen würden und dafür auch alle ein Maximum einer gesundheitlichen Betreuung erhalten.

Und es geht ja hier nicht allein darum, ob es mehr kostet, sondern auch darum, dass man als gesetzlich Krankenversicherter ständig vor den Kopf gestoßen wird. Beispielsweise bei langen Wartezeiten für MRT-Termine.

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Zwei-Klassen-Medizin find ich juut !

Zuallererst, es gibt keine echte Zweiklassenmedizin in Deutschland.

Bei der Akutversorgung und bei chronischen Krankheiten bekommt jeder dieselbe Behandlung. Insbesondere die Versorgung von Kindern (regelmäßige Untersuchungen, Impfungen...) zeigt keinerlei qualitativen Unterschiede.

Die größten Unterschiede ergeben sich in administrativen Dingen, d.h. Privatversicherte habe wesentlich mehr Freiheiten (Arztwahl; Krankenhauswahl..) und sind sich der aktuell abgerechneten Kosten und Diagnosen durch die Rechnungstellung eher bewusst und dadurch auch oft mehr in der Diskussion mit dem Arzt.

Chefarztbehandlung und Einzelzimmer sind tarifabhängig; genauso wie die höhere Kostenübernahme bei Zahnersatz etc.

D.h. letztlich bezahlt man auch höherer Beiträge um eine bessere Risikoabdeckung (Kosten/Nutzen) zu bekommen.

Nicht zuletzt steht jedem Menschen frei sich eine Zusatzversicherung zu nehmen, die einen Teil der (meist eingebildeten) Ungerechtigkeiten und Mehrleistungen bezahlt. Zur Zeit gibt es ~24 Millionen Zusatzversicherungsverträge, mal gespannt wie die roten Rüben das in ihre Neiddebatte integrieren.

Zwei-Klassen-Medizin ? Weg damit !

Hallo Timeoscilator,

allein schon weil sie eigentlich gegen die Grund und Menschenrechte ist, wenn ich mich nicht täusche. "Vor dem Gesetz sind alle gleich", heißt es, das selbe sollte auch für Grund- und Menschenrechte gelten.

Das traurige an der Diskussion in den Verhandlungen ist das sie völlig absurd ist, denn bevor eine Gesundheitsreform in der Richtung gemacht werden kann müsste es erst mal ein Gesundheitssystem geben. Das was wir jetzt haben fordert meines Wissens 10 Tausende Tote jedes Jahr, überteuerte Medikamente, schlechte Qualität von Hilfsmitteln, missachten von Patientenrechten, ......

Leider zeigen meine und die Erfahrungen einiger anderer die ich kenne das Gesundheit das letzte ist was Ärzten interessiert und Kassen, PKV oder GKV machen es nicht einfacher, da sie nicht mal wissen was eine Igelleistung ist, da der Arzt entscheidet was eine Igelleistung ist und somit die Kasse Zahlt.

Wenn man ein Gesundheitssystem vernünftig aufstellt und alle beteiligten sich an die Regeln halten ist ein mehr Klassen System nicht nötig. Nötig werden Veränderungen meist weil Mitglieder einer Gemeinschaft Dinge ausnutzen ,Ausbeuten oder Regeln nicht einhalten. Bei Ärzten wäre das das nicht untersuchen von Patienten und somit verschleppen und Verschlimmern von Erkrankungen und somit Erhöhung der Heilungskosten, oder verursachen von Chronischen Erkrankungen, bis hin zum Tod.

MfG PlueschTiger

Studienwahl lehramt medizin.?

Hey, Ich weiß dass ich diese Entscheidung selbst treffen sollte, aber so eine allgemeine Einschätzung von fremden kann mir bei meiner Entscheidung natürlich helfen. Ich schwanke zwischen lehramt Mathe poltik und einem medizinstudium.

Argumente für lehramt wären: + sicherer und gut bezahlter Beruf + keine übertrieben langen Arbeitszeiten + Ferien ( ja man muss auch in den Ferien als Lehrer arbeiten, aber man hat trotzdem mehr als andere Berufsgruppen) + gerade beim Unterrichtsfach Politik kann man interessante Diskussionen im Unterricht führen + teilweise freie Arbeitszeiteinteilung + tolle Erfahrungen, Abwechslung, neue Klassen neue Aufgaben..

  • kaum Aufstiegschancen
  • Vllt irgendwann eine Monotonie? Man ist weniger gefordert

Argumente für medizin: + sicherer und gut bezahlter Beruf + man hat Aufstiegschancen, man kann sich immer neu entfalten ( Fachartz, Oberartz, Praxisübernahme) + man hat viel mit Menschen zu tun und kann ihnen meistens helfen

  • langes und anspruchsvolles Studium
  • sehr lange Arbeitszeiten mit Überstunden, Diensten etc.
  • Krankenhausalltag kann einen belasten

Was meint ihr ? Vielen Dank

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