Was haltet ihr von der Theorie der konvergenten Evolution auf fremden Planeten und dem Fermi-Paradoxon?

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7 Antworten

Ob es Leben, wie wir es kennen, in anderen Sonnensystemen gibt, darüber kann man nur spekulieren, mehr nicht. 

Es muss ja nicht auf Kohlenstoffchemie beruhen und wieso sollte z. B. die sexuelle Vermehrung die einzige Art der Fortpflanzung sein? 

Gammastrahlenausbrüche können wir nicht vorausberechnen. Dazu sind die Entfernungen, um einen bestimmten Stern und dessen Lebenszyklus ständig im "Auge" zu behalten, viel zu groß. Sollten Aliens das wirklich können, wären sie extrem fortschrittlich in Technik und Mathematik. Würden sie dann wirklich in unsere Ecke kommen (müssen)? 

Und nein, "sie" sind nicht unter uns. Wir sind ein kleiner Planet in einem System nahe am Rand der Galaxis und haben dazu noch einen ganz normalen Hauptreihenstern als Sonne. Da ist die Frage, ob die Sonne für andere Intelligenzen einen zweiten Blick wert ist - wenn die Aliens denn Augen haben und die auch noch für das Sonnenspektrum empfindlich sind. 

Sollten "sie" nach künstlich erzeugten Radiowellen lauschen, müssten zwei Zivilisationen - Sender und Empfänger - sich praktisch in Jahrmillionen so entwickelt haben, dass sie sich über die unvorstellbaren Abgründe von Zeit und Raum praktisch innerhalb von knapp 120 Jahren begegnen (vorher konnten wir ja noch gar nicht senden); das kommt mir unwahrscheinlich vor. 

Hören vielleicht, aber sehen, also vorbeikommen - und dann auch noch US-amerikanische Hausfrauen (big American mamas with big American asses) beglücken -, das wäre doch zuviel verlangt. 

Wenn die Aliens schon vorbeischauen, haben sie das Problem interstellarer Reisen gelöst. Dann aber würden sie sich eher mit Wissenschaftlern und Ingenieuren unterhalten als mit Youtube-Zuschauern, Esoterikjüngern, GF-Usern oder Verschwörungstheoretikern mit gefährlichem Halbwissen. 

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Nein, du liegst falsch, sie sind neben uns und kontrollieren uns bereits seit Jahrtausenden.

Die pseudowissentschaftlichen Eklaerungen sind einfach nur Ablenkung von der Wirklichkeit, die du aber nicht erkennen kannst, weil du der Wissenschaft folgst, die auch nur ihre Gedanken anbietet, die du dankend aufnimmst.

Da kommt davon, weil der gemeine Mensch keine Ahnung hat, was wirklich los ist und wer er wirklich ist. Durch diese verengte Ansicht glaubt der Mensch anderen Meinungen folgen zu muesen, wo doch das gesammte Wissen der Menschheit schon bereits in seiner DNA kodiert und auf Abruf bereit steht!

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Fermi fragte nur "Wo sind sie denn alle, warum waren sie noch nicht hier?"
Beruht auf der Erkenntnis, dass alles was da draußen ist, ist älter als die Menschheit. Ergo müssten die Aliens weiter entwickelt sein, sind aber nicht hier oder hierher unterwegs.

Wenn muß man nicht nur hin, sondern auch wieder zurück.
Also wenn wir irgendwohin fliegen, sonst erfährt niemand je etwas von dem was eventuell dort sein könnte.

Vor dem gleichen Problem stünden die Aliens.
Auf 100.000 Lichtjahre Entfernung ist da niemand, wir sind allein in der Galaxie der Milchstraße, das Fermi-Paradoxon ist beantwortet.

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Ich halte es für überaus unwahrscheinlich, dass wir den einzigen belebten Planeten bewohnen.

Zum "Fermi"-Paradoxon:

http://www.spektrum.de/news/weder-fermi-noch-paradox/1402474

Neben den dort genannten Argumenten, die dieses vermeintliche Paradoxon auflösen, möchte ich noch den Gedanken hinzfügen, dass Anthropzentrismus keine Grundlage für solche Betrachtungen ist.

Vielleicht sind andere Intelligenzen gar nicht interessiert, das Universum zu bereisen. Auch sind intelligente Kulturen komplett ohne technologische Höhenflüge denkbar.

Auch könnte es unter Sternenreisenden Usus sein, unterentwickelte Völker nicht in ihrer Entwicklung zu stören. Sie sind vielleicht hier und beobachten nur, vermeinden aber jeden Kontakt.

Vielleicht ist die Lebensdauer von Zivilisationen begrenzt, so dass sie sich nicht solange halten, interstellare Raumfahrt zu entwickeln. Sie gehen alle unter, ehe wir Kontakt bekommen könnten.

Es gibt also allerhand Argumente, die dieses "Paradoxon" auflösen.

Konvergente Evolution, die wir auf diesem Planeten feststellen können, hat ihre Ursache in vergleichbaren Lebensbedingungen.

Wenn es also einen Planten gäbe, der der Erde sehr ähnlich ist, wäre es nicht überraschend, wenn die Natur für das gleiche "Problem" die gleiche Lösung entwickelt.

Aber auch hier ist der Focus auf unsere Erde zu kurz gesprungen. Es mag Leben auf Planeten geben, die sich völlig von der Erde unterscheiden. Dort wird sicher auch die Evolution andere Lösungen schaffen müssen.

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Das es ausserirdisches Leben gibt, ist sehr wahrscheinlich. Aber es ist noch viel wahrscheinlicher dass wir ihm niemals begegnen werden, dafür ist das Weltall zu groß.

Sprich, nein, es ist niemand unter uns und weder wir noch sie wissen überhaupt dass der jeweils andere existiert.

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Kommentar von triggered
12.07.2016, 23:46

Aber es gibt doch Galaxien die älter sind als die milchstraße, die hätten dann schon Milliarden Jahre mehr Zeit gehabt das All zu kolonisieren

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Das Fermi-Paradoxon ist eines meiner liebsten...

Und aufgrund dessen bin ich mir auch nicht sicher ob es außerhalb der Erde leben gibt.

Wir wissen nicht wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass aus einfachen Atomen und Molekülen, Leben entsteht... ich denke diese liegt praktisch bei 0%.

Sich mutierende DNA muss auch nicht der einzige weg sein... und wenn es nicht der Fall ist, ist eine Evolution ausgeschloßen...

naja.. ich bezweifele, dass es intelligente Lebensformen außerhalb der Erde gibt und bin mir bei primitiven Lebensformen nicht sicher.

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Kommentar von triggered
12.07.2016, 23:56

Vielleicht ist unser Sonnensystem auch einfach zu weit weg vom Zentrum der Milchstraße, wo die Party abgeht, und wir sind eher so eine kleine verlassene Pazifikinsel.

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Interessante Theorie. Ich finde den Gedanken schön nicht alleine zu sein. Bis ich jedoch eine Humanoide Rasse zu sehen bekomme bin ich wahrscheinlich selber schon weit Outtaspace :)

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