Was haltet Ihr von der so genannten Gendersprache? Ich habe da so meine Probleme mit.Totale Verweigerung?.?

9 Antworten

Hallo,

es kommt auf die Form des Genderns an.

das auf den (Gender)Stern oder sonstige Zeichen reduzierte Gendern sowie das Gendern durch substantivierte Partizipien (Studierende, Mitarbeitende, Lehrende usw.) sowie andere "Wortungetüme" lehne ich ab!

Deshalb nutze, spreche und schreibe ich den Genderstern auch nicht, und es nervt mich ungemein, wenn ich Nachrichtensprecher und Fernsehmoderatoren ihn aussprechen höre - was heißt aussprechen, es ist ja vielmehr eine Kunstpause.

Ich gendere nur - wie schon lange vor dem Gender-Stern-Wahn üblich - in der Form von Studentinnen und Studenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer usw.

Daneben verwende ich je nachdem, ob ich jemanden duze oder sieze, bei der Anrede die Pronomen du, dein, dir, dich oder Sie, Ihr, Ihnen, Sie, und als Personalpronomen ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie.

Das ist meiner Meinung nach völlig ausreichend; für manche Leute sogar schon viel zu viel.

AstridDerPu

Das kommt ganz darauf an. Mit der Form der Beidnennung oder der Verwendung neutraler Formulierungen habe ich keine Probleme.

Die Verwendung von Gendersternchen, Doppelpunkten und ähnliches hingegen ist nicht barrierefrei und schließt damit Teile der Bevölkerung aus. Das lehne ich natürlich ab.

Ich bin für gendergerechte/gendersensible Sprache. Gekonnt eingesetzt ist diese für mich dann, wenn sie aus einer Kombination der verschiedenen Möglichkeiten und nicht aus dem strikten Einsatz einer einzigen Variante besteht. Dazu gehört auch, dass man versteht, bei welchen Wörtern eine "gegenderte" Variante angebracht ist und bei welchen nicht, und einem klar ist, dass nicht jede Situation/jeder Kontext eine gendersensible Anpassung der Sprache benötigt. Gendersensible Sprache ist keine "Lösung für alles", sondern ein Baustein von vielen für eine Gesellschaft, in der Nicht-Männer sichtbarer sind als in unserer heutigen, da durch diese (also gendersensible Sprache) der herrschende männliche Bias in der Sprache abgemindert wird.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Mitglied des Cologne Center for Gender Studies

Da waren mal wieder so genannte Emanzen ala A S am Werk.😂

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@wernerungerbonn

Ich weiß nicht, was Alice Schwarzer mit meiner Antwort zu tun habe sollte.

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@Adomox

Vielleicht habe ich dich auch missverstanden. Mein Beitrag bezog sich auf die Gendersprache. Und der Gedanke das da irgendwelche Emanzen dahinter stehen

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@wernerungerbonn

Ich persönlich halte nicht viel von Frau Schwarzer, entsprechend weiß ich auch nicht wie sie zu gendersensibler Sprache steht. Ich kann dir aber auf jeden Fall mitteilen, dass ich keine "Emanze" bin.

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@Adomox

Ich mag diese Frau auch nicht. Und ich habe auch nicht behauptet dass du eine Emanze bist. Wenn das so rüber kam Entschuldige ich mich dafür.

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Finde ich auch. Gendern ist einfach extrem wichtig.

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Ich verstehe ja den Sinn/Ansatz der gendergerechten Sprache, aber so ein mögliches Konstrukt wie "Bürger*meister*Innen*Kandidat*Innen*Kandidat*Innenwahl oder Genderregelungen wie von der Stadt Neuss sorgen schon für Verwirrungen. Etwas anderes ist es wenn aus dem Rednerpult ein Redepult wird, das finde ich in Ordnung! Sternchen, Doppelpunkt und Gendergap halte ich aber für Unsinn

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@Bloximox

Dein Sternchenhirngespinst habe ich andernorts bereits angesprochen.

Regelungen aus Neuss kenne ich nicht.

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Wo ist das Problem?

Ich finde es lächerlich, sich drüber aufzuregen.

Ich gendere zwar nicht, aber Leute die es tun, verletzen noch keinen.
Ganz im Gegenteil.

Also verstehe ich echt nicht, wieso alle so rum jammern müssen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin selber Teil des Non-Binary Spektrums.

Jeder wie er mag. Wie im wirklichen Leben.

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