Was haltet ihr von der Religion?

28 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Religion ist der größte Müll der aus der alten Zeit übrig geblieben ist. Sät nur Ärger,Zwiespalt,Krieg und Blutvergießen.. also alles was heutzutage und auch schon seit ewiger Zeit im Namen irgendeines "Gottes" passiert. Religionen einen nicht sondern spalten , wann werden die Menschen das endlich begreifen?! Religion loswerden und endlich friedlich zusammen Existieren.. das ist meine Meinung dazu.

Weg mit Religionen in die ewigen Jagdgründe!

Metaphysik ist eine Grundlage des Menschlichen Denkens, man kann sie nicht einfach "loswerden".

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@Kindred

In vielen anfrikanischen Dörfern zeigt sich das nach wie vor, wenn einem Hokuspukus-Medizinmann mehr vertraut wird als einem Arzt. Gleichzeitig ist dies ein passendes Beispiel dafür, wie stark Glaubensinhalte auf den normalen Alltag abfärben und je nach Fall auch Schäden anrichten können.

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Sie sind zu stolz um sich zu Gott zu bekennen. Lieber leben sie in der Finsternis und suchen sich Ersatz Religionen aus beten lieber Götzen an wie z.B. Smartphone, oder trendige Dinge. Sie müssen sich nur öffnen für Gott und mit ihn leben. Nehmen sie Jesus als ihren Retter an? Oder leben sie weiter in ihrer Gottfernen Welt.

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Religionen enthalten manches, das als nützliche Lebensweisheit brauchbar ist. Daneben enthalten sie vieles, das man zwischen den Zeilen als "die Moral von der Geschichte" herauslesen kann, was aber ebensogut auch bei diversen Volksmärchen möglich ist.

Ansonsten enthalten alle Religionen auch einen erheblichen Anteil an Unlogik, teilweise auch nachweislichen Falschaussagen, z. T. auch Zirkelschlüsse und Aussagen, die sich gegenseitig ausschließen. Sehr dominierend ist fast immer die Nichtbeweisbarkeit vieler Aussagen.

Religionen fordern ein spezielles Weltbid/Daseinsbild ein, welches seine eigene (alternative) Logik voraussetzt. Zur Verteidigung derselben ist exzessiven Religionsanhängern so ziemlich jede gedankliche Verrenkung (im Hausgebrauch auch Spitzfindigkeit oder Auslegungsakrobatik genannt) gerade recht, um eigene eingenommene Ansichten nicht ändern zu müssen (partielle Vernunftresistenz).

Eine gesamtgesellschaftliche Schädlichkeit durch Religionen sehe ich aufgrund der Besonderheiten der Wirkmechanismen menschlichen Geistes.

M. E. läßt sich menschlicher Geist mit Computern vergleichen. Er hat quasi ein Betriebssystem, daß sich aus vielen Routinen und Unterroutinen zusammensetzt, die über andere zusätzliche Software (z. B. auch Religion) modifizieren lassen.

Wenn nun ein Irrglaube eine oder mehrere dieser Routinen so modifiziert, daß sie falsche Ergebnisse zurückliefern, dann wirkt sich das nicht nur im religiösen Bereich aus, sondern an allen Stellen quer durch's Leben, wo diese Routinen für irgendeine Aufgabe aufgerufen werden.

Theoretisch ins Extreme durchdacht kann es dann beispielsweise dazu kommen, daß (wenn die resultierende Konstellation gerade so ist) Brücken und Häuser einstürzen, weil eine durch religiösen Irrglauben beschädigte Routine von einem Ingenieur auch dazu benutzt wurde, bzgl. der Architektur etwas zu durchdenken.

Auch die spätere Einsicht, Fehler gemacht zu haben, wird da mit sehr großer Wahrscheinlichkeit vermißt werden, wenn der Umstand mitwirkt, daß ein solcher Mensch glaubt, verloren zu sein, wenn er bisher Geglaubtes nicht mehr glaubt.

Ein nützlicher Sinn von Religionen wird jedoch erfüllt, wenn Religion den Zweck hat, eine große Gemeinschaft auf einen einheitlichen Nenner zu bringen. Selbst wenn viele Irrtümer mit enthalten sind, ist das allemal besser, als wenn sich alle untereinander grob uneins wären.

Religionen enthalten in sich selbst auch diverse Denkverbote. Es ist ein großer Unterschied, ob Gedanken jedweder Art rundum erlaubt sind, und ob einige der Gedanken aus Einsicht heraus freiwillig nicht gedacht werden, oder ob ein von außen her oder auch ein selbst auferlegtes Denkverbot wirksam wird, welches generell verursacht, daß bestimmte Ideen und auch solche, die schwerwiegende Probleme lösen könnten, von vornherein niemanden in den Sinn kommen können.

Ähnlich verhält es sich mit aus Religionen hervorgehenden Denkvorschriften. Wenn eine von extern ankommende oder auch eine selbst auferlegte Denkvorschrift bestimmt, in manchen Punkten nur auf eine ganz bestimmte Art zu denken, dann ist dies gleichzeitig auch die Ursache dafür, daß in diesen Punkten etwas anderes von vornherein erst gar nicht gedacht werden kann. Wenn das, was dann nicht gedacht wird, das Einzige ist, durch das sich ein vorhandenes schweres Problem lösen ließe, dann wird dieses Problem zwangsläufig quasi ewig bestehen.

Aus allen diesen Gründen bin ich im Saldo gegen Religionen, und stattdessen bin ich für Vernunft, für das über den Tellerrand schauen, und auch dafür, manches auch dann für möglich zu halten (sofern ich eine Logik erkennen kann), wenn es mir absolut nicht in den Kram paßt.

Der weitere Gesichtspunkt bzgl. eines Gottes, eines Jenseits, eines Lebens nach dem Tode u. v. a. stellt für mich nichts Bedeutsames dar.

Wenn es einen "guten Gott" gibt, dann wird er sicher die Einsicht haben, daß das, was er erschaffen hat, nur so funktionieren kann, wie es erschaffen ist. Und wenn es nur einen "bösen Gott" gibt, dann ist es völlig nutzlos, ihn sich als gut zurechtzufantasieren. Wenn es gar keinen Gott gibt, dann gibt es auch den Rest nicht, was man sich an Drum und Dran dazuglauben kann, und die Sache hat sich erledigt.

Wenn es das, was man sich diesbezüglich zurechtglauben kann, aber doch alles gibt, dann sollte es genügen, so zu sein, daß man damit kompatibel ist. Weil üblicherweise angenommen wird, daß solche Kompatibilität bereits dann gegeben ist, wenn man sich so verhält, daß man anderen nützt anstatt ihnen zu schaden, und wenn man sich wohlwollend verhält anstatt schadenbringend, dann sehe ich keinen besonderen Grund, alles auch noch künstlich davon abhängig zu machen, daß man dies und jenes und sonstwas ganz fest glaubt, das in keine Logik paßt.

Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.

Ich bin fest davon überzeugt und glaube daran, dass es Gott gibt ist und dass es ihm gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren.

Wenn bzw. da die Bibel recht hat...

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

"Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun."

Könnte man seine Lebensenergie nicht in etwas besseres investieren, also in seine Mitmenschen? Ich meine, indirekt wirst du das sicherlich tun. Aber warum noch den Umweg machen?

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@oopexpert

Ich denke, dass es am wichtigsten ist, zu versuchen, so zu leben, wie unser Schöpfer es für uns vorgesehen hat und ihm durch unser Leben zu gefallen, indem wir ein gottwohlgefälliges Leben führen.

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