Was haltet ihr von der Homo Ehe?

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15 Antworten

Eindeutig nein

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich als Mann andere Männer aus sexuellen Gründen attraktiv finde, aber ich habe kein Problem mit Homosexuellen und finde, dass sie dasselbe Recht haben bzw. haben sollten, nach dem zu leben, was sie für sich als richtig empfinden. Ich weiß, dass ich mit homosexuellen Menschen genauso normal sprechen kann, wie mit heterosexuellen Menschen. 

Ich halte die kirchliche Ehe durchaus für heilig, deren Zweck die Familie und die Heilighaltung der Schöpfungskraft ist, aber ich sehe nicht, warum nach weltlichem Gesetz es homosexuellen Paaren verwehrt sein sollte, heiraten zu können.

Was die Mehrehe angeht, so bin ich, zumindest für mich, strikt dagegen, da ich eine sehr treue Person bin. Wenn ich eine Frau liebe, denn ich bin ein heterosexuell ausgeprägter Mann, dann bin ich nur an ihr entsprechend interessiert. Eine andere Frau käme dahingehend für mich gar nicht erst in Frage. Ich messe aber andere nicht ebenfalls nach diesen Maßstäben, sondern sehe es auch in diesem Punkt so, dass alle Menschen das Recht haben sollten, so zu leben, dass sie glücklich sein können, und wenn jemand in Mehrehe leben möchte, weil es für alle betreffenden so gut erscheint, dann bitte schön. Sofern es eben nicht nach einem Gesetz wirklich auch durch die entsprechende Ehe möglich ist, kann es ja genauso auch in "wilder (Mehr-)Ehe" möglich sein.

Ich finde die Homoehe überhaupt nicht schlimm! Es sind noch immer Menschen! Die sexuelle Orientierung verändert sich im Laufe der Menschheit, wie alles andere auch. Ich finde das völlig normal.

Das die Homoehe als schlecht oder "Zurückfall der Menschheit" bezeichnet wird, sehe ich als beleidigung an alle! Die meisten, die so denken, vergleichen Menschen mit Tieren, setzten sie gleich und denken, dass die Tiere den Menschen untergeordnet sind. Das glaube ich zumindest, weil ich mir das anders nicht erklären kann!

Ich bin eben der Meinung, dass durch diese Ehe ja keiner zu Schaden kommt und es eigentlich niemanden etwas angeht zu wem man sich hingezogen fühlt.

Die Homoehe ist eine Notwendigkeit in einer zivilisierten Gesellschaft. Sich dagegen zu stellen, ist wirklich fremdartig.

Polygamie finde ich nicht erstrebenswert. Ehe hat auch was mit Fürsorge und Unterhalt zu tun.

Vielleicht als symmetrische Polygamie. Also zwei Mann und zwei Frau. Das wäre denkbar. In unsymmetrischen polygamen Beziehungen würde es immer ein fünftes Rad am Wagen geben. Und eine Beziehung im Sinne von Verantwortung, Vertrauen und Fürsorge ist schon bei zwei Menschen recht komplex angelegt.

Das ist aber tatsächlich keine moralische, sondern eine rein lebenspraktische Einschätzung. Moral hat hier nichts zu suchen.

Ja, ich bin für Homoehen und für Polygamie. Aus dem ganz einfachen Grund, weil ich alle Formen von Liebe zulassen möchte. Ich bin auch in einer gewissen Hinsicht und unter ganz bestimmten (!) Umständen für Inzest. Lass mich das erklären: Es gab einen Fall wo sich zwei Männer lieben gelernt haben. Einer wollte dem anderen seine Mutter vorstellen...dieser erkannte in dem Freund ihres Sohnes, ihr zur Adoption freigegebenes Kind wieder. Sie machten einen DNA Test und es stimmt...die beiden waren Brüder. Und? Who cares? Sie sind niemals als solche aufgewachsen. Sie waren Fremde, dann Freunde und dann Partner. Sie können sich sowieso nicht fortpflanzen, von daher sind Kinder mit Behinderung ausgeschlossen. In solchen Fällen ist Inzest für mich kein Problem. Wenn beide erwachsen sind und sich beide voll und ganz dafür entscheiden, dann sollte Inzest erlaubt sein. Nur das mit dem Kinder kriegen sollte überdacht werden...

Was soll der Unfug? Das kann man doch nicht miteinander vergleichen.

Und ja, ich bin ein Befürworter der sog. Homoehe. Sie dürfen doch ohnehin schon seit vielen Jahren heiraten. Warum also sollen sie nicht auch rechtlich gleichgestellt sein?

Also das Thema wird überbewertet --- eigentlich gibts das ja schon ne Ewigkeit ... nur waren die eben steuerlich schlechter gestellt als normale Ehen. Und darum gehts eigentlich. Nicht um das Zusammenleben an sich, sondern nur ums liebe Geld.   Und klar sagen da egoistischerweise alle die eine normale Hetero-Ehe führen ... hähä --- sollen die anderen doch mehr zahlen, dann zahlen wir weniger.   Aber ganz fair ist es ja nicht, oder ?

ThomasAral 04.07.2015, 07:27

Polygamie --- wie soll das steuerlich funktionieren. Allein deshalb  macht der Staat das schon nicht, weil ihm dadruch wohl viele Steuern entgehen.

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stealthuser 04.07.2015, 08:37
@ThomasAral

Das mit der Steuer wäre relativ einfach zu rechnen - jedes Mitglied einer Vielehe müsste einen halben Splitting-Bonus erhalten und man müsste sich ggf. für die Getrenntveranlagung entscheiden (alle  Mitglieder einer Vielehe bekommen Steuerklasse 4) - Gesamtveranlagung bei nur einem Einkommensbezieher wäre sicherlich auch kein Problem. Wesendlich schwieriger wäre es mit der Familien-Versicherung, aber auch da würde man bestimmt eine Lösung finden.

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Es ist mir einfach egal. Jeder sollte doch das tun, was er liebt. Solange er damit niemanden in seiner Freiheit stört. 

Was unterscheidet denn bitte, wenn ein Mann eine Frau liebt, oder ein Mann einen Mann. Beides mal ist es Liebe und das ist das einzige was zählt. 

"Homo Ehe" klar warum nicht. "Homos" sind auch Menschen die Liebe empfinden. 

Polygami: da gilt es doch eher zu beachten wer will Dennoartner den schon teilen. Und warum soll ich mir Den Stress an tun zwei Frauen glücklich machen zu müssen. Dazu noch Kinder und so. 

Also aus meiner Sicht ist polygami einfach nur eine Erfindung der Mannes um mehr Frauen legal Poppen zu können. 

Polygami: nein (emotional betrachtet schweres Thema)

stealthuser 04.07.2015, 08:22

Das Problem mit der der Polygamie ist das die Polyamorie häufig falsch verstanden wird. Anders als bei der Teilung von Physikalischen Gegenständen wie z. B. einer Torte, bei der man nach einer Teilung nur noch einen Bruchteil zur verfügung hat, wird die Liebe durch Teilung mit mehreren Menschen nicht weniger.

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Öhm, was genau hat das erste mit dem zweiten zu tun ?

Huaweis 01.07.2015, 18:24

Rein interesse

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Jeder Mensch hat das Recht zu lieben, egal welches Geschlecht! 

ich bin aufjedenfall dafür! 

"Liebe ist da wo man sie findet"

Und wenn man eben so viel Liebe in sich hat das es für mehr als einen alleine  reicht dann ist das doch schön

ja und ja 

Jeder sollte leben und lieben wen und wie er will.  
Unabhängig vom Geschlecht.. und unabhängig von der Anzahl der Partner. Wenn ein jeder "Beteiligte" zufrieden ist, spricht nichts dagegen.

Wo ich mich im Konflikt befinde sind folgende Punkte.

Wie reagieren andere Menschen auf die Kinder von homosexuelle Eltern?

Wie stehen die eigenen Eltern des homosexuellen Paares dazu, wenn sie selber Enkel haben wollen und aufgrund der Homosexualität die Ahnenkette durchbrochen wird?

wenns wem spass macht warum nicht

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