Was haltet ihr von der Empfehlung der Bundesregierung, Lebensmittel für min. 10 Tage zu horten?

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6 Antworten

Ist sinnvoll, wenn man im Notfall nicht gleich am Anfang sterben möchte.

Prävention ist immer sinnvoll.

Eher nichts. Sollte es zu einer Situation kommen, in der man einen (bleibenden) Vorteil von Vorräten hat (damit möchte ich das Szenario eines Atomkrieges ausklammern), werden es die allermeisten Menschen lange genug nicht begreifen, so daß man gute Chancen hat, als erster den
nächsten Supermarkt und Baumarkt auszuräumen.

Zudem: Vorräte machen auch nur dann Sinn, wenn man nicht von außerhalb versorgt werden kann oder sich dort versorgen kann. Sprich: wenn es keine Möglichkeit gibt, daß dir deine Freunde oder Verwandten aus 100 oder 200km
Entfernung Zeug bringen.

Das würde demzufolge ein flächendeckendes Versagen der kompletten Logistik vorausetzen. Damit das passiert, muß das ursächliche Szenario entsprechend verheerend sein. Selbst gleichzeitige Terroranschläge in 5 deutschen Großstädten oder der GAU in einem unserer Kernkraftwerke würde dazu nicht ausreichen.

Was allerdings plausibel erscheint, wären bspw. Ausgangssperren - aber
weshalb sollten deswegen die Versorgungs-LKWs für Supermärkte gestoppt
werden?!?!

Wirklich problematisch sehe ich nur die Trinkwasserversorgung. Kein Strom - kein Wasser. Es sei denn, man wohnt auf dem Lande. In Städten gäbe es bei einem totalen und dauerhaften Stromausfall innerhalb einer Woche die ersten Toten aufgrund von Dehydration.

Wenn man das nötige Geld übrig hat, würde ich mich eher mit Alkohol, Tabak und gängigen Medikamenten (Aspirin, Fiebermittel, Schmerzmittel usw. die lange haltbar sind) eindecken. Die Haltbarkeit liegt bei einem Vielfachen der meisten Lebensmittel und pro Kilogramm und Quadratmeter lassen sich so die größten Werte lagern, die einem auch dann noch weiterhelfen, wenn keiner mehr Schmuck und teure Uhren als Bezahlung annehmen will.

Viel wichtige als Vorräte - zur Erinnerung: wir gehen davon aus; daß die Vorräte auch wirklich und ernsthaft nötig werden - ist der Selbstschutz. E-Schocker, Pfefferspray, Machete und ne Armbrust (Nachladen dauert länger, sie ist aber leise und kommt durch Westen) sollte Standard sein. Dazu entsprechende
Kleidung und Schuhwerk. Ein ordentlicher Schließmechanismus an der Tür
und einbruchssichere oder zumindes einbruchhemmende Rolläden an Fenstern
im Erdgeschoß. Wenn das nicht hilft: Siehe Alkohol und Tabak - vielleicht kann man sich die Ruhe notfalls erkaufen.

Das Schlimmste in einer Situation, in der Vorräte nötig werden, ist nicht der Mangel an Vorräten, sondern die Menschen, die keine haben.

Nichts; dieses Endzeit-Gerede ist nur Populismus. Da ist jeder Gedanke dran zu viel. So sehr ab Abgrund lebt diese Gesellschaft auch nicht.

Ist mehr 'ne Art Schildbürgerstreich von Politikern, denen im Sommerloch langweilig war.

Eine bescheuerte Idee, die in schöner Regelmäßigkeit wiederkehrt !

pk

Für ein paar Tage Vorräte zu haben ist für jeden Haushalt eine Selbstverständlichleit.....   

Wenn Journalisten daraus einen gewaltugen Kuhfladen machen, und GF-User wie die Fliegen umherschwirren und Zinnsoldaten vom Dachbden holen.....

*** kopfschüttel ***

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