Was haltet ihr von der AfD (Umfrage)?

Das Ergebnis basiert auf 9 Abstimmungen

Drecksnazis 44%
Etwas anderes, und zwar... 33%
Die Propaganda gegen sie ist übertrieben, wähle sie aber trotzdem nicht 11%
Wähle ich / würde sie wählen 11%
Wähle sie aus Prostest 0%
Kann man wählen, tue es allerdings nicht 0%

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Die Propaganda gegen sie ist übertrieben, wähle sie aber trotzdem nicht

Tja eine Partei die in der Demokratie immer wieder niedergemacht wird. Die Leute wählen Sie, weil ihnen die Alternativen zu den jetzigen Parteien fehlen, mit denen sie unzufrieden sind. Kann den Wählern keinen Vorwurf machen, aber selbst würde ich die auch nicht wählen.

Danke, endlich jemand Vernünftiges! Und warum würdest du sie nicht wählen? :)

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@Nachtkirsche

Weil ich vom hause aus einer anderen Partei angehöre (sozusagen anerzogen)

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Den Sprung von "Decks Nazis" zu "Kann man wählen..." finde ich etwas zu kurz... dazwischen sollte es noch etwas geben, weil sie auch unabhängig von ihren rechts-konservativen und nationalistischen Strömungen einfach eine unwählbar schlechte Politik anbieten. Deren Form vom Wirtschaftsliberalismus bspw.

Die Nazi-Keule, die von der AfD auch gerne selbst geschwungen wird, mal außen vor... sowas wie der gerichtlich erstrittene Auftritt im Münchner Hofbräukeller gegen den Willen des Inhabers, besucht von VIP's wie Thomas Schaad (vorbestrafter Rechtsextremist), kann im Grunde nur Marketing der AfD gewesen sein, um in den Nachrichten ein Gesprächsthema zu bleiben...

Alles in Allem muss jemand schon einen derben Hass auf Deutschland haben, wenn er die AfD in den Bundestag wählen möchte... eigentlich müsste gegen solche "Terroristen-Protest-Wähler" auch eine Spezialeinheit gegründet werden... ;) Aber klar, das wäre undemokratisch ;)

Alles in Allem muss jemand schon einen derben Hass auf Deutschland haben, wenn er die AfD in den Bundestag wählen möchte...

Warum genau siehst du das so?

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Und genau genommen ist das kein Sprung, später kommt ja noch "Kann man wählen, TUE ICH ABER NICHT" und eine ähnliche Option

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@Nachtkirsche

1) die AfD als drecks Nazis abzustempel wäre evtl. zu plump und simpel für das Problem... und "Kann man wählen, aber..." wäre schon wieder zu positiv, wenn man der Meinung wäre, dass man sie eben nicht wählen kann.

2) viele der angestrebten Ziele der AfD würden Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich schaden. Die AfD wurde als "Anti-Partei" gegründet. Anti-Griechenland, Anti-Euro, Anti-EU, Anti-Flüchtlingshilfe, usw. Das könnte die perfekte Partei für jeden Pubertierenden sein...

Deutschland hat wiederholt einen Export-Überschuss erwirtschaftet, grob gesagt: mehr verkauft als eingekauft. Die Grenzen zu schließen, aus dem EU-Wirtschaftsraum aufzutreten und den Euro als Währung abzusetzen wäre dahingehend kontraproduktiv. Dadurch wären auch viele Arbeitsplätze bedroht, die mit Exporten zutun haben. Frankfurt als Bankenzentrum Europas wäre obsolet - ein Problem mit dem die Londoner Banken gerade zu kämpfen haben...

Die Teilprivatisierung bpsw. der Arbeitslosenversicherung wäre ein anderes Thema. Natürlich verkauft die AfD diesen Vorschlag als Vorteil, den wenn jemand der Arbeitslos ist einen privaten Dienstleister damit beauftragt, in wieder in Arbeit zu bringen, steckt auch ein wirtschaftliches Interesse für den Dienstleister dahinter. Aber mal ehrlich: dem Teil der Langzeitarbeitslosen, die womöglich zu wenig Struktur in ihrem Tagesablauf haben um nachhaltig an Bewerbungsprozessen teilzunehmen, sollen sich stattdessen selbstständig um eine private Arbeitslosenversicherung kümmern?... Entweder das oder einfach im nächsten Winter unter der Brücke krepieren... sowas musste in Deutschland seit Bismarck eigentlich nicht mehr passieren.

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Etwas anderes, und zwar...

Ich sag es mal ganz gerade aus, ohne groß um den heißen Brei zu reden.

Die AfD ist wählbar für viele Teile der Gesellschaft geworden, weil sie sich als Einzige Partei kritisch gegenüber der unkontrollierten Masseneinwanderung islamischer Menschen in Europa äußert.

Vieles was die AfD sagt und wie sie handeln möchte, wenn sie an der Regierung beteiligt sind, stoßen mir sauer auf... und wenn es nach mir ginge, hätte man z.B. Höcke und Storch aus der Partei geworfen. Auch wenn einiges von dem was sie sagen nicht zu leugnende Wahrheiten sind, verfügen sie nicht über das nötige politische Fingerspitzengefühl die Bürger an sich zu binden. Diese in der Partei verweilen zu lassen war nicht sehr klug, denn die AfD hat (vllt schon hatte) eine menge Potenzial.

Doch eines muss man der AfD lassen... ohne sie wäre der öffentliche Diskurs in Sachen Flüchtlingspolitik und Islam nie so weit voran gekommen. Welche Partei / Politiker hätte sonst unbequemes zu sprache gebracht? Wagenknecht? Seehofer?..diese haben den ,,Nazi-Stempel" aufgedrückt bekommen. Kritik an der unkontrollierten Zuwanderung wird versucht im Keim zu ersticken (mit freundlicher Unterstützung der Qualitätsmedien).

Die normalen AfD-Wähler gaben ihr Kreuzchen, damit die Politelite endlich aufwacht und erkennt welchen Wahnsinn man betreibt und fördert.

Und wisst ihr was? Es hat geklappt.. immer mehr Leute hinterfragen und die Rosarote-Brille hat schon so viele Risse bekommen, das man diese ablegte.

Bei allem Verständnis für jene die aus dem Wunsch heraus zu uns kommen um ein besseres Leben zu haben... man kann nicht alle durchwinken und glauben das es irgendwie klappt.

Und was glaubst du, muss die AfD tun, um wieder Aufwind zu bekommen?

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Bei allem Verständnis für manche AFD-Wähler, manche AFD Politiker tragen den "Nazi-Stempel" ganz zu recht.

Wenn Poggenburg "Deutschland den Deutschen" sagt, und AFD-Leute von "Machtübernahme" und "Unterwanderung der Medien" faseln, dann besteht dieser Stempel keineswegs zu Unrecht.

Damit sage ich nicht, dass alle AFD-ler so sind, aber es gibt definitiv Nazis darunter, und die Parteimehrheit distanziert sich nicht genügend von diesen Positionen.

Derzeit scheint die Linke auf Platz 3 zu liegen in den Umfragen. Ich wähle diese zwar auch nicht, bin aber nicht unzufrieden über diese Entwicklung.

Im Grunde ist es einfach: wenn man nicht als Nazi bezeichnet werden möchte, sollte man nicht wie einer reden. Die meisten Politiker bekommen das hin.

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@OlliBjoern

,,Bei allem Verständnis für manche AFD-Wähler, manche AFD Politiker tragen den "Nazi-Stempel" ganz zu recht."

Welche AfD-Politiker und warum? Ich möchte nur wissen wie hoch das Maß sein muss, bis man jemanden als waschechten ,,Nazi" betitelt.

,,Wenn Poggenburg "Deutschland den Deutschen" sagt, und AFD-Leute von "Machtübernahme" und "Unterwanderung der Medien" faseln, dann besteht dieser Stempel keineswegs zu Unrecht."

Soo... zum einen wurde das nicht gesagt. Dies stammt aus einem internen Chatverlauf von div. AfD-Funktionären. Das man sich darauf stürzt wie Fliegen auf einen Misthaufen, sobald so dies in den Medien bekanntgemacht wird ist klar. Ein klasse Mittel diese Partei noch einen drüberzuhauen (gerechtfertigt, oder nicht).

Diesen Chat werde ich mir bei Zeiten zu gemüte führen... was genau geschrieben wurde und in welchem Kontext dies geäußert wurde werde ich hinterfragen. Magst du auch? Hier ist der Chatverlauf:

https://linksunten.indymedia.org/de/system/files/data/2017/06/3098700935.txt

Diesbezüglich werde ich noch keine Meinung zu äußern... zunächst werde ich nach Möglichkeit versuchen diese 8.000 Nachrichten zu lesen.

,,Damit sage ich nicht, dass alle AFD-ler so sind, aber es gibt definitiv Nazis darunter, und die Parteimehrheit distanziert sich nicht genügend von diesen Positionen."

Ja... es gibt mit Sicherheit extrem Rechtslastige Menschen die die AfD unterwandert haben und im Höhenflug der Umfragewerte dämliche Aussagen zu Tage fördern. Weißt du was meine Meinung dazu ist? Rausschmeißen! Wenn es nach mir ginge -> Storch und Höcke wären sofort weg. Und ob du es glaubst oder nicht... es haben sich viele von der AfD abgewandt.. und auch mir fehlt das Signal der Parteispitze.

,,Derzeit scheint die Linke auf Platz 3 zu liegen in den Umfragen. Ich
wähle diese zwar auch nicht, bin aber nicht unzufrieden über diese
Entwicklung."

Die Linke stehen dafür ein, dass das fröhliche durchgewinke von ,,Flüchtlingen" in unser Land vorangetrieben wird. Es ist Wahljahr... man beherrscht sich mit dem Thema Flüchtlinge und Asyl zu jonglieren. Man beschränkt sich darauf kritiker pauschal zu verurteilen und gleichzeitig die negative Entwicklung mit dem Islam in unserer Gesellschaft zum entgleisen zu bringen.

Werden islamisch motivierte Anschläge verübt, dann mildert man stets alles runter... schleift super integrierte Muslime vor die Kamera, oder Leute von Zentralrat der Muslime. Schon mal was vom Zentralrat der Ex-Muslime gehört? Die betteln regelrecht danach eine Bühne zu bekommen damit man denen Gehör schenkt was man unter dem Deckmantel der Toleranz in D falsch macht.

Zurück zu den Politikern. Ich möchte Politiker wählen, die Probleme in ehrliche Weise ansprechen und besonnen versuchen diese anzugehen.

,,Im Grunde ist es einfach: wenn man nicht als Nazi bezeichnet werden möchte, sollte man nicht wie einer reden. Die meisten Politiker bekommen das hin."

Das stimmt.. völlig unprofessionell und kein politisches Fingerspitzengefühl. Doch bedenke... dieser Chat war intern... womöglich gehackt und an die Presse verfüttert, die sich darin labten. Die meisten anderen Politiker sind wahrscheinlich vorsichtiger, oder es besteht nicht das Interesse diese anzuprangern, da es schädlich für eine bestimmte Partei ist.

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Wir sind da recht nah bei einander. Wirst du sie aus genannten taktischen Gründen wählen, oder nicht?

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@Psssh

Aus taktischen Gründen habe ich die AfD bei den Landtagswahlen in NRW gewählt. Ich wusste das diese keine Mehrheit erlangen werden und nicht über die 20 %-Hürde kommen.

Was ich wollte ist, dass man die AfD öffentlich dafür entkräftigt, weshalb man diese wählt... und dies ist die unkontrollierte Flüchtlingspolitik. Dazu sind jedoch die Etablierten Politiker und Medien zu feige... man reduziert ,,den AfD-Wähler" als Protestler, oder eher gesagt ,,Wutbürger". Anstatt sich dem öffentlichen Diskurs zu stellen schnappt man sich Satzfetzen von irgendwelchen AfD-Deppen heraus (z.B. Storch), die wochenlang in den Medien nachhallen.

So kann man die Diskussion vermeiden und bevorzugt einen Wahlkampf ala ,,Schlammschlacht".

Wie es um die Bundestagswahl bestellt ist... damit tu ich mich wirklich schwer. Wahrscheinlich werde ich die Entwicklung noch was beobachten und Auswerten.

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@MickyFinn

Jop, kann ich mich in allen Punkten nur anschließen. Die "Gefahr", dass die AfD 20%+ bekommt ist nun aus vielerlei Gründen überhaupt nicht existent. Daher habe ich Sie auch bei den Landtagswahlen gewählt und bereue es nicht. Wenn man die Kommunalpolitik (bei uns) ein wenig verfolgt, gibts schlichtweg als Gegenpol neuerdings Stimmen des gesunden Menschenverstands. Kommt sicherlich aufs Bundesland an..

Die Bundestagswahl ist noch bisschen hin, aber für mich gibts nur 2 Optionen, AfD oder nix.

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Die AfD hat im Netz eine Umfrage gepostet, ob der Islam zu Deutschland gehört.

Dann hat sie jedoch ihre eigene Umfrage gelöscht, weil ihr das Ergebnis nicht gepasst hat. Das verstehe ich jedoch nicht.

Ist das Motto der Partei nicht: "Mut zur Wahrheit!"?

Was hätte sie denn gemacht, wenn das Ergebnis so ausgefallen wäre, wie von ihr erhofft?

https://www.n-tv.de/politik/AfD-blamiert-sich-mit-Islam-Umfrage-article20346221.html

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Dass manche Musiker politisch sind bzw. politische Aussagen machen, ist kein Geheimnis. Viele Punkrockbands sind links bis linksextrem, Paul van Dyk und Roland Kaiser sind Sozialdemokraten und Frei.Wild haben sich auch öffentlich gegen die AfD geäußert.

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