Was haltet ihr von den Anglizismen in der deutschen Sprache?

9 Antworten

Ist eine natürliche Sprachentwicklung, gegen die ich nichts habe. So etwas gehört eben dazu. Früher waren es mehr französische Einflüsse, heute halt mehr englische.

Gegen Wörter wie "Computer" & Co. hab ich nichts, obwohl's die eigentlich auch nicht bräuchte.

Aber wozu muss man von "Usern" und "Accounts" usw. sprechen, wenn es dafür etablierte deutsche Wörter gibt? Meine Eltern haben damit ernsthafte Probleme.

Wo genau man die Grenze ziehen könnte, ist schwer zu sagen. Aber vorhandene Wörter und Ausdrücke zu ersetzen, das ist meiner Meinung nach unnötig und teilweise verwirrend.

Ein bisschen Sprachpurismus wäre schön, es muss ja keine isländischen Ausmaße annehmen. Und dass gerade jene ab der Schule relativ fließend Englisch sprechen und ziemlich weltoffen sind, zeigt auch, dass man Sprachpurismus nicht in die dunkelbraune Ecke schieben muss.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – staatl. gepr. Übers. und absoluter Sprach(en)nerd

Ich benutze selber manchmal welche von daher nichts dagegen. Solange es nicht übertrieben wird von der Person.

Nicht allzu viel. Die deutsche Sprache kann sehr ausdrucksvoll und schön sein, wenn man sie richtig beherrscht und auch anwendet. Nur können das immer weniger, und dann noch das Denglisch und andere ,,Verhunzungen“ …. Quo vadis, deutsch?!

Je stylischer sie gehypet werden, desto cringer.

Woher ich das weiß:Beruf – ehemaliger Lehrer für Deutsch, Mathe, Sachkunde u. Kunst

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