Was haltet ihr von dem Vorhaben (eigenes Pferd )?

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8 Antworten

sie könnte sich ja erst mal um das shetty kümmern, das dein vater vor ein paar monaten "angeschleppt" hat.

das kann sie zwar nicht reiten, aber sie kann beweisen, dass sie mit der verantwortung klarkommt.

sie wäre dann quasi eine pflegebeteiligung.

und ehrlich gesagt - ich glaube eher nicht, dass ihre eltern die folgekosten für ein pferd überblicken können. und für eine zwölfjährige ohne sachkundigen hintergrund in der EIGENEN familie... nein. das wäre nicht gut für das pferd.

du selber hast mit deinen eigenen problemen bezüglich pferde genug zu kämpfen - und mit 11 jahren bist auch du definitiv nicht in der lage für ein pferd die komplette verantwortung zu übernehmen.

wenn dein grosser bruder seine hauptzeit im stall verbringt - sehr lobenswert. aber er wird irgendwann seine eigenen ziele haben und von seiner freien zeit wird in absehbarer kürze nicht mehr viel übrig sein - entweder beginnt er dann eine ausbildung oder er bereitet sich aufs abitur vor. beides frisst fast die komplette zeit auf. wenn er dann selber noch mal aufs pferd will und da vorankommen, dann langt schon die kleine schwester, um die er sich mit kümmern muss. da braucht er nicht noch ein weiteres mädchen zum beaufsichtigen.

es ist auch nicht nett, wie du die möglichkeiten deines bruders einfach verplanst.und auch seine zeit. das macht man nicht. es ist absolut unfair.

nein - ein eigenes pferd bei einer zwölfjährigen - das verkommt, wird nicht richtig erzogen, die hufe werden nicht zum richtigen zeitpunkt gemacht, die ausrüstung kann nicht beurteilt werden und der sattler kommt nicht, obwohl es dringend notwendig wäre, der tierarzt kommt nicht, wenn eine zwölfjährige anruft, die eltern haften für alle schäden...

und du - du rührst irgendwie in allen töpfen und kochst nichts fertig...

und jetzt meinst du auch noch FREMDER leute finanzen beurteilen zu können. das geht dich schlichtweg nicht das geringste an.

sei froh, dass du noch ein kind bist. erwachsen mit allen konsequenzen wirst du noch früh genug.

in allen ehren - aber eine ganz, ganz schlechte idee.

Warum soll ich überfordert sein das in meinen letzten fragen War nur eine kleine Krise heute ist alles super gelaufen. 

Mein großer Bruder hat sich freiwillig bereit erklärt ihr zu helfen 

Mein Bruder hat im Moment kein Pferd und versucht dem Shetty grad hohe Schule beizubringen er hat dieses Wochenende auch einen lehrgang gemacht und es klappt schon gut mit ihm 

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@ponyfliege

Meine Eltern sind getrennt meine Mutter sehe ich deshalb nicht oft. 

Mein Vater kommt mindestens 2 mal die Woche in den Stall 

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Hallo, 

ich habe deine Frage gestern schon gelesen und konnte eigentlich nur den Kopf schütteln. Da du sie erneut gestellt hast, gebe ich auch mal meinen Senf dazu. 

Mal ganz direkt: Was willst du eigentlich - eine Bestätigung oder unsere Meinung hören? Nach Letzteres hast du zwar gefragt, aber unsere Meinungen passen dir nicht ganz. 

Ich persönlich finde ein 12-jähriges Kind braucht noch kein Pferd, ausser(!) die Eltern sind selbst Pferdenarren und haben Ahnung. Und das ist bei deiner Freundin nicht der Fall - sie haben keine Ahnung von Pferden und keine Vorstellung von den hohen Kosten. Ein 12-jähriges Kind auch nicht. Also kann es den Eltern insofern nix darüber sagen. 

Zweitens: Um ein Pferd haben zu können muss man nicht nur, nicht mal unbedingt Reiten können. Pferde sind eine große Verantwortung, die ein Kind allein nicht übernehmen kann. Deine Freundin muss sich mit Ernährung, Krankheiten, Stallapotheke, Sozialverhalten, Bodenarbeit, Biomechanik und und und auseinandergesetzt haben. Das alles kann keine 12-Jährige wissen und entsprechend einschätzen und einsetzen. 

Drittens: Ihr seid beide noch sehr jung. Wenn du mal in die Lehre gehst oder studierst, dann ist deine Familie noch für dein Pferd da. Aber wie sieht das dann bei deiner Freundin aus? Wenn sie später lernt und keine Zeit mehr hat, wie sollen sich ihre Eltern um das Pferd kümmern, wenn es eigentlich nicht in ihrem Interesse liegt und sie kein Plan von Pferden haben? 

Von mir ebenfalls ein klares nein! Dabei kann zu viel schief gehen und das Pferd darf das alles auslöffeln. 

Deine Freundin ist noch jung, es ist ja schön wenn sie sich so sehr für Pferde interessiert. Das kann sie in Lehrfreude umwandeln und bis sie alt genug ist Erfahrung sammeln. Sie kann bei euch im Stall helfen, Praktikas in einer Pferdeklinik absolvieren, gute Internetseiten und Bücher lesen und Reitbeteiligungen und Pflegepferde betreuen. Wenn sie das paar Jahre macht, dann ist sie sicher keine schlechte Pferdehalterin. 

Denkt bitte darüber nach! So wie ihr es euch jetzt denkt ist´s egoistisch und verantwortungslos. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Ich bin 12 werde im November 13 und bekomme mein eigenes Pferd im September. Ich kenne mich sehr wohl und sehr gut mit den Kosten und mit allem anderen aus!

Meine Mutter ist früher mal geritten und unterstützt mich sehr.

Ein Alter zeigt auch bitte nicht, dass alle unter 13 kein Hirn haben und alle über 13 mit 14 schon Arzt sind🙄

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Das muss sie ganz allein mit den Eltern besprechen, und eventuell dann deinen Bruder mit ins Gespräch bringen, dass er die Eltern berät und Unterstützung anbietet.

So was von weitem zu sagen, wo man die Leute und die Verhältnisse nur von deinen paar Worten kennt, ist leider nicht möglich.

Ich würde davon abraten. Warum? Prinzipiell finde ich es in Ordnung wenn 11-12 jährige Mädchen ein Pferd bekommen, aber nur wenn die Eltern entweder auch reiten (oder geritten sind) oder wenigstens ein Grundwissen über die Haltung, Fütterung etc. eines Pferdes vorhanden ist.

Da bei deiner Freundin beides nicht vorhanden ist finde ich das absolut nicht sinnvoll. 5 Tage die Woche Zeit haben ist eigentlich auch zu wenig. Natürlich muss man nicht jeden Tag zwangsläufig zum Stall, gerade wenn die Pferde in Vollpension stehen. Aber das kann durchaus durch verschiedene Umstände erforderlich sein, z.B. 2x am Tag Augensalbe schmieren oder Antibiotika füttern und und und. Meine Stute hatte zum Beispiel vergangenen Herbst eine Phlegmone und musste zweimal am Tag Schritt geführt werden plus Antibiotika bekommen, da geht der Plan schon gar nicht mehr auf.

Es ist ja sehr nett das du deine Hilfe anbietest, was ist aber wenn ihr euch streitet? Steht sie dann alleine da? Auch diesen Fall kann und wird es sicher einmal geben.

Wo ist das Problem, wenn die Eltern hinter der Anschaffung eines Pferdes stehen würden - sie müssten sich halt dann auch über die Bedürfnisse eines Pferdes informieren - was ja viele andere Pferdehalter auch erst so wirklich mit der Anschaffung eines Pferdes tun.

Wenn das Geld vorhanden ist, die Eltern nichts dagegen haben und das Ansinnen befürworten und auch bereit sind, sich um das Pferd zu kümmern, dann ist es die Entscheidung der Eltern.

Die Hilfe von dir und deinem Bruder ist nett, aber trotzdem könnt ihr die Verantwortung für das Pferd ja nicht "übernehmen". Das muss ein Erwachsener tun und das wären in dem Fall die Eltern. Die würden sich dann idealerweise bei Stallkollegen entsprechend informieren und "weiterbilden".

Ich würde es erstmal mit einer Reitbeteiligungen versuchen und dann gucken ob sie wirklich genug Zeit und Lust hat sich um ein Pferd zu kümmern. So hat es bei mir auch angefangen. Jetzt bin ich 17 und habe 2 eigene Pferde. :)

PS.: Wie heißt denn dein Pferd?

LG :)

weisst du wie viel so ein Pferd kostet? Aus näheren verwandtenkreisen weiss ich das es einiges ist, allein die Stallmiete, Hufschmied, Tierarztzeug wie Sattel halfter etc. was man noch braucht bis hin zu reitklamotten udn zusatzfutter... wenn es schafft dieses hobby mit 800 Euro monatlich vernünftig zu betreiben ist das schon echt eine echte leistung... 800 Euro ist auch gleichzeitig das was der deutsche Durchschnittsverdiener noch übrig hat wenn er seine Miete und steuern gezahlt hat...

nun gut angenommen es wäre wirklich einfach so übrig bin ich der festen Überzeugung das man mit 12 Jahren noch viel zu jung für ein eigenes pferd ist. Wie gesagt habe damit nicht viel zu tun nur eben mit erlebt was das alles bedeutet. Und ich kenne viele 12 Jährige die nicht mal in der lage sind ihr Meerschweinchen zu versorgen, da ist ein Pferd definitiv noch nichts

Ich habe ja selbst ein Pferd 

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@Silbersternling

ja und das ist mit 11 meiner meinung nach ebenfalls viel zu früh, aber ist doch toll wenn du damit shcon umgehen kannst dann hast du denke ich vielen Gleichaltrigen was vorraus

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@X3rr0S

ich glaube nicht, dass zwölfjährige die komplette finanzielle situation ihrer eltern beurteilen können.

800 ist, wenn es um euro geht, eine zahl, für die kinder keine vergleichswerte haben. das verhältnis zu festen und flexiblen ausgaben ist noch gar nicht gegeben.

ich gebe mal einen vergleich, der besser zu händeln ist.

für das, was ein einziges pferd an laufenden kosten im monat verursacht, können in den armen gebieten in afrika VIERZEHN kinder satt zu essen bekommen und zur schule gehen.

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@ponyfliege

ich versuche meine Antworten hier immer möglichst sachlich zu gestalten. Ich denke im Internet gibt es mehr dinge die auf 12 jährige "lauern" als eine Antwort die sie villeicht nicht verstehen. Ich denke den fakt, den sie eigentlich wissen wollte, ob das eine gute idee ist oder nicht, hat sie schon verstanden, und wenn ich deine Antwort lese denke ich du stimmst mir dabei auch zu

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@X3rr0S

jau.

ich denke, das eigentliche problem ist der vater, der fehlende zeit mit geld zu kompensieren versucht.

ich hab jedenfalls bei problemen mit unserm pony als erstes vater und oma angesprochen, bei reiterlichen problemen vom reitlehrer tipps geholt (ich hab mir meine reitstunden erarbeiten müssen, daher war der reitlehrer quasi mein chef).

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Bitte, ich hab mit 8 mein erstes eigenes Pferd bekommen und bin jetzt 16 & habe 2 eigene! also was heißt zu früh? wenn sie in einem Stall steht wo sie gute Ausbildung mit Ihren Pferd bekommt! lernt man auch damit umzugehen!

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@annaxcarina

ja und ich bezweifel das du von anfang an da alles vorbildlich gemacht hast

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Wenn ihre Eltern voll dahinter stehen und deine Freundin wirklich aus freiem Willen (also ohne dein dazutun), mit voller Begeisterung und hohem Verantwortungsbewusstsein ein Pferd halten kann und auch wirklich will, dann soll sie das ruhig machen. Aber die Bedingungen und Absprachen müssen stimmen. Es kann gut gehen oder auch nicht. Aber es kann auch bei älteren Pferdeerstbesitzern daneben gehen.

Mir tun nur immer die Pferde leid, die sich alle paar Wochen und Monate auf neue Besitzer, Ställe und neue Leidensgenossen einstellen müssen. Also wenn sie das machen will, dann bitte richtig. Und das ist kein Zuckerschlecken.

Und wenn ihr irgendwann keinen Bock mehr haben solltet und eure Tiere müssen deswegen leiden, soll euch, bitte schön, der Teufel holen.

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