Was haltet ihr von dem Hundetrainer Kuttert?

3 Antworten

Also die Videos die ich von ihm gesehen habe, besagen wohl alles aber mit Hundeerziehung hat das nichts zu tun, eher aber mit Terrorregime!

https://www.youtube.com/watch?v=ZJ2PBqXTcuA&t=103s

Bei 1:56 gibt der der Hündin da nen Klapps und das nennt sich tierorientierte Methode? Also wenn sowas nen Trainer darstellen soll, dann sind die Schlümpfe demnächst als Lehrfilme für's Militär zu sehen!

Würde ein Trainer sich wagen in meiner Gegenwart meinem Hund nen Klapps zu geben, so hätte ich dem Trainer nen Klapps gegeben, allerdings wäre der anders ausgefallen!

Welcher Hund bitte behandelt einen anderen Hund mit nem Klapps?

Also solche fachlich absolut inkompetenten "Ratschläge" sollten verboten werden, denn genau daraus entstehen erst Problematiken mit Hunden!

Was die Leckerchenmethode angeht so finde ich es immer ein wenig weit hergeholt von artgerecht zu reden und Leckerchenmethode was ist das eigentlich genau?

Laß uns das doch einmal genauer beleuchten ;-)

Wir haben nen Hund der aggressiv gegenüber anderen Hunden ist. Das ganze ist also mit einer negativen Emotion belegt. D.h. der Hund ist in einer negativen Emotion. Ein Leckerchen (wenn der Hund es nehmen kann) beruhigt den Hund. Das ganze lerntheoretisch betrachtet, findet bei einem Hund der andere Hunde angehen will eine Gegenkonditionierung statt. Aber Leckerchen als alleiniges Allheilmittel anzusehen ist falsch, m.M.n. genauso falsch wie Schläge, Rangordnungsgedönse oder Einschüchterung seitens des Menschen.

Es braucht eben auch eine Alternative zum bisher gezeigtem Verhalten und eine Alternative die situativ angebracht ist und zum selben Erfolg führt wie das bisher gezeigte Verhalten. Also komme ich mit Leckerchen alleine bis auf wenige Ausnahmen wirklich weiter.

Eine Aussage bei 03:01: Ich schubse, remple, klappse.. sorry aber der Typ ist nichts anderes als ein gewaltverherrlichender Matcho der nirgendwo anders als ne große Nummer angesehen wird, außer bei Hunden die nämlich einzig und alleine Panik und Angst vor ihm haben.

"Wenn Du sie behutsam wegziehen willst, wird sie sich sofort dagegen lehnen", eine deutliche Aussage darüber wie viel Kenne hier vorhanden ist, dass nennt sich Oppositionseffekt und der ist sogar beim Menschen vorhanden und ist ganz normales hündisches sowie auch menschliches Verhalten, traurig, das sowas dann noch jemand ins TV bringt!

Somit m.M.n. weder Bücher noch die Berichte darüber, ad acta! Dem seine Bücher taugen m.M.n. genauso viel wie die von CM, allenfalls als Brennmaterial um den Kamin zu heizen.

oh je - ich hab das Video nicht ganz angesehen - das Gerucke und die "Klapse" hat mir schon gereicht. Selbst wenn der Hund schon beschwichtigt wird munter weiter geruckt - nee - sowas brauch ich nicht.

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@William1307

Wenn man sich das ganze mal mit nem Kind vorstellen würde, dann würde die Menge wieder aufschreien, oh Gott das arme Kind, was ich natürlich auch gut nachvollziehen kann, aber bei Hunden ist so ein sorry aber dummdämliches Gequatsche tatsächlich erlaubt noch schlimmer so ein Gerucke und so ein gewaltverherrlichendes Verhalten DEM HUND gegenüber ist erlaubt!


Natürlich ist die Kommentarfunktion ausgestellt, denn weder der Moderator noch der vermeintliche Trainer haben dort Ahnung von dem was sie sagen!


Ich würde mit meinem Hund so niemals umgehen lassen! Da würde ich anfangen zu rempeln und schon beim ersten Klaps hätte meine Impulskontrolle sich ins nichts aufgelöst.

PS: Die Aussage "Schau sie lacht doch" setzt dem ganzen dann noch die Krone auf, die Maulwinkel sind spitz nach hinten gezogen, klar sie lacht! Oh Mann und sowas wird auf Lebewesen losgelassen!!! 

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Also - ich kenne den Herrn nicht. Aber das erste was ich immer mache ist - ich gehe auf die Homepage und schaue was der für eine Ausbildung hat. In diesem Fall habe ich gar nichts gefunden außer dass er "schon immer " Hunde hatte und auf dem Bauernhof großgeworden ist.

Das ist für mich keine Qualifikation. Ich habe jetzt noch keines seiner Bücher gelesen - aber vielleicht schau ich mir das mal an.

Die meisten Bücher die ich kenne sind keine Anleitung sondern immer nur allgemeine Information und "Drumherum-Reden". Ist aber auch klar. Jeder Hund ist anders - eine allgemein gültige "Gebrauchsanweisung" kann es deshalb nicht geben. Nur Empfehlungen eben....

Vielleicht meldet sich ja noch jemand der den Herrn persönlich kennt :-)

Deutscher Abklatsch von Cesar Millan ! Kann man so oder so sehen. Bei gefährlichen Hunderassen zur Resozialisierung ok,aber bei ängstlichen Hunden eher Contaproduktiv !

Warum Du die Leckerchen ablehnst kann ich nicht nachvollziehen,denn über Futter habe ich eine Bindung für einen Strassenhund aufnehmen können....

Gerade zur "Resozialisierung" niemals Gewalt anwenden, damit werden tickende Zeitbomben auf die Menschen losgelassen!

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@Elocin2910

Gewalt ist nicht gleich >>Gewalt. Bei agressiven Hunden muss mit einer gewissen "Härte" rangegangen werden,welches ich aber nicht als Gewalt bezeichnen und unterstützen würde. Eher mit bestimmter Unrterordnung und Konsequenz ,aber ohne den Hund Schmerzen zuzufügen.

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@Lorelei74

@Lorelei74 oftmals schätze ich Deine Aussagen sehr, allerdings gehe ich nicht mit der Meinung konform das man psychische oder gar physiologische Gewalt einsetzen sollte. Denn genau das macht ja Hunde zu ticken Zeitbomden.

Wie soll ein Hund der genau das immer nur kennengelernt hat sich anders verhalten wenn er weiterhin damit konfrontiert wird!?

Weißt Du wie ich das meine?

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@Lorelei74

Gegenkonditionierung. Wäre meine Vorgehensweise bei einem Hund der aggressiv besetztes Verhalten zeigt.

Weißt Du wie ich finde ist auch Einschüchterung nichts was den Hund dazu veranlasst eine andere Emotion zu entwickeln. Ein Hund der doch schon Stresshormone ausschüttet wird doch nicht lammfromm weil man das bis dahin gezeigte Verhalten deckelt. Aus nein Pfui Geschreie in Momenten wo der Hund doch eh schon gestresst ist, wird das Verhalten erst einmal unterbrechen ja aber es ändert nichts an der zu Grund liegenden Emotion die eben negativ besetzt ist.

Füge ich dem ganzen aber jetzt etwas positives hinzu und verhinder somit auch im Hundekörper das weiterhin Stresshormone (Cortisol/Adrenalin) ausgeschüttet werden, so kann ich doch eben an der Ursache arbeiten und dem Hund Schritt für Schritt beibringen, dass eine Alternative die ihm selbigen Erfolg bringt viel sinnvoller und emotionstechnnisch auch angenehmer ist. Alles was dem Hund dazu verhilft innerlich gesehen Hormone wie Oxytocin/Serotonin auszuschütten ist gefragt und das bei Sicht nicht bei Reaktion des bis dahin negativ assoziierten Auslösers verhilft dem Hund dazu die Alternative anzunehmen und den Auslöser positive gegenzukonditionieren.

Deckel ich das Verhalten aber mit Geschreie oder auch mit gar körperlicher Einwirkung kann das dazu führen das der Hund irgendwann komplett austickt und genau das gilt es doch zu verhindern, wie ich finde.

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