Was haltet ihr vom selbstverletzenden Verhalten?

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13 Antworten

Das sieht jeder anders.
Ich persönlich nehme sowas sehr ernst. Ich empfinde es als ernstzunehmende Krankheit.
Ich denke auch nicht das jeder der sich ritzt nur Aufmerksamkeit will.
Ich denke nicht schlecht über Menschen die das machen sondern mache mir eher sorgen um sie, aber wie gesagt, jeder hat eine andere Einstellung dazu. Das hängt auch davon ab wieviel Ahnung man davon hat. Die meisten beschäftigen sich sowas ja garnicht so genau.
Wenn ich mitkriegen würde das einer meiner Freundinnen sowas machen würde, würde ich meine Freundin darauf ansprechen und ihr das Gefühl geben das ich für sie da bin und sie unterstütze. Wichtig ist das man den betroffenen keine Vorwürfe macht und ihnen das Gefühl gibt das sie jemand versteht.

Jetzt zu dir:
Rede mit jemaden dem du vertraust, z.B. eine Freundin oder ein Schulsozialarbeiter oder schulphsychologe (fals ihr sojemanden an eurer Schule habt). Ich gehe mal davon aus das du nicht mit deiner Eltern darüber reden möchtest. Du kannst auch zu deinem Arzt gehen und mit ihm darüber sprechen (oder eine Ärztin) , die haben nämlich Schweigepflicht.

Viel Glück und alles Liebe :) ❤

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Hallo,

dein Problem Ist mir leider Gottes nur allzu gut bekannt.  Zu deiner ersten Frage : Was halte ich von Selbstverletzung? - Selbstverletzung , also ritzen , sich kratzen , schlagen,etc., ist für mich etwas annehmbares. Ich weiß das es nicht sehr vorbildlich von mir ist ,allerdings hatte ich so etwas schon am eigenen Leibe erleben dürfen. Dazu muss ich ehrlich sagen das mich das Ritzen kein bisschen weiter gebracht hat. Das wird auch bei Dir der Fall sein , genauso wie bei allen anderen. Ich hatte es genossen in sehr schweren Lebenssituationen dieses Brennen zu spüren , nachdem man mit der Klinge über seine Haut gefahren ist. Deshalb hatte ich das mehrere Male hintereinander gemacht. Das Ergebnis ist ziemlich offensichtlich : Hässliche Narben. Daran kann man jetzt leider nichts ändern , deswegen sollte man vom Ritzen lieber absehen. 

Was ich von Menschen halte die sich ritzen? - Diese Frage ist doppelbödig. Ich akzeptiere es. Natürlich weiß ich das es falsch Ist , aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Menschen die sich ritzen es nicht zum Spaß machen. Zu mindestens die meisten. Selbstverständlich gibt es auch Jugendliche die sich ritzen , weil sie es einfach ausprobieren möchten oder ,weil sie einen schlechten Tag haben. Es gibt auch solche , die sich aufgrund von Aufmerksamkeitsdefizieten ritzen. Allerdings sollte man weder über die einen noch die anderen urteilen! Schließlich weiß man nie ,was für Probleme die Menschen plagen. Darüber hinaus ist bei depressiven Menschen das Ritzen manchmal ein 'Hilfeschrei'. Egal auf welche Art und Weise sie es zeigen. Ich z.B. habe es versteckt,andere zeigten ihre Narben ganz offen.

Was ich machen würde , wenn ich eine Person sehe die Narben hat? - Ich würde wahrscheinlich denke, was mit dieser Person passiert sein könnte. Ich würde nicht davon absehen diese Person zu fragen , ob sie eventuell über ihre Probleme reden möchte oder sie darauf hinweisen , mit einem Psychologen o.ä. alles zu besprechen. Vorurteile darf man bei sowas keineswegs haben!  Depressionen sind ernst zu nehmen.

Solltest du noch irgendwelche persönlichen Fragen zum Thema Selbstverletzung oder Depression haben , helfe ich dir sehr gern weiter! :)

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Ich bin der Meinung,das ein Mensch, der sich ritzt , Probleme hat, mit denen er nicht fertig wird und das deshalb tut. Ritzen ist aber nicht der richtige Weg, um seine Probleme zu bewältigen.  Wenn ich jemanden treffen würde, der Narben vom Ritzen hat, würde ich ihn vermutlich nicht darauf ansprechen. Sowas ist 

Privatsache und geht mich nichts an, ich will den anderen ja auch nicht in Verlegenheit bringen.....

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Kommentar von Bambi201264
18.03.2016, 11:36

Ich würde diejenigen auch nur dann ansprechen, wenn sie mir sympathisch sind, ich bin aber auch jemand, der immer für Offenheit und Konfrontation und Konfliktlösung ist. Ich halte nichts von Heimlichtuerei, Aussitzen und Lügen, das bringt niemanden weiter...

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Das ist ein Krankheitssymptom. Insofern finde ich den Anblick von SVV-Narben nicht "schlilmmer" oder skeptakulärer als OP-Narben. Beide haben mit einer Krankheit zu tun, sie sich der Betreffende nicht ausgesucht hat.

Gegen Deine Krankheit kannst du was unternehmen, mit professioneller Hilfe. Alles Gute!

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SVV ist erleichternd und stressabbauend, leider gibt es auch viele die das für Aufmerksamkeit machen oder weil das 'gerade cool ist'. In allen Fällen ist es einfach schädlich und kann zu einer Sucht werden. Narben sind nichts schlimmes. Man muss sie nicht verstecken oder so. Aber bitte versuch damit aufzuhören. Jeder kann es schaffen, auch wenn man oft das verlangen hat es wieder zu tun oder Rückfälle hat. Insgesamt denke ich, dass SVV immer beliebter wird und durch Medien wie Tumblr etc verharmlost und sogar als schön dargestellt wird. Ich finde es schade, dass sowas immer mehr zum Trend wird (und die, die damit wirklich Probleme haben, nicht mehr ernst genommen werden).

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Ich seh das so... (bin leider noch voll dabei...) wenn die Leute die Change haben meine Narben zu sehen .... (denn ich werde sie nicht im sommer zumindest nicht privat verstecken).... habe ich den Kampf gewonnen.... wenn den kampf verliere .. bin ich tot und die leute werden meine narben auch nicht sehn... mit anderen worten... ich sehe solche narben als eine kampf an den man mit sich hatte und den man auch gewonnen hat und darauf kann man stolz sein (also nicht dafür das derjenige mit dem ritzen angefangen hat, sondern das besiegt hat). Ich verurteile diese Menschen nicht. Hoffe man kann verstehn was ich meine...

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Fragst du morgen auch, was Menschen von Krebs, der Grippe oder Asthma halten?

Ritzen ist ein ziemlich mieses Symptom einer ziemlich heimtückischen Krankheit.

Schön ist, dass die meistens Narben vom "richtigen" Ritzer oft gar nicht ans Licht kommen, weil sie es Hut verheimlichen können und wollen. So tragen die meisten Menschen Narben an Oberschenkeln, Oberarmen oder teilweise so, dass man das nicht unbedingt als "Ritz-Narbe" identifizieren kann.

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Wenn ich jemanden mit narben sehe,dann sage ich nichts oder ich gucke die Person auch nicht doof an. Weil ich selber narben habe und ich weiss wie man sich fühlt,wenn man darauf angesprochen wird oderso.

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Da hat man nichts "von zu halten", man fragt ja auch nicht "Was hältst du von Krebs?". Eine Krankheit ist eben eine Krankheit, egal ob physisch oder psychisch, egal wie schlimm oder weniger schlimm aufgeprägt, egal welche Ursache. SVV kommt nicht aus dem Nichts, deswegen hat man sich darüber auch keine Meinung zu bilden.

Wenn es nur Narben sind, keine frischen/frischeren Wunden würde ich gar nichts machen, warum sollte man auch? 

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Kommentar von Bambi201264
18.03.2016, 11:32

Ja, nee, alles supi...bis derjenige sich mal so tief "ritzt", dass er/sie verblutet...

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Kommentar von Allfkdkdbyk
18.03.2016, 13:07

Selbstverletzung ist keine Krankheit, sie wird nur durch eine ausgelöst

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Hallo, ich ritze mich auch und wenn ich jemanden sehe, der sich ritzt, versuche ich ihm natürlich zu helfen. (auf ihn einreden u.s.w) Allerdings weiß keiner, dass ich mich ebenfalls ritze. Ich würde aufpassen wer das sieht. Manche Freunde wollen nur das beste und wer weiß was die dann machen

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Es ist... Schwierig.

Ich habe ein Problem damit warum Rauchen Gesellschaftlich anerkannt wird, aber um SVV wird immer ein riesen Wind gemacht.

Versteht das jetzt nicht falsch. Ich will nicht sagen das SVV gut ist. Ich bin nur der Meinung das Raucher viel schlimmer sind. Die Entscheiden sich vollkommen Frei und nicht Krankheitsbedingt dazu, ihren Körper zu zerstören. Und zwar viel mehr.

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Kommentar von Nishiwaa
18.03.2016, 11:18

Tut mir Leid, aber das ist wirklich das Dümmste, was ich seit langen gehört habe

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Kommentar von Halloweenmonster
18.03.2016, 11:26

für Menschen die nurn Cm weit denken klingt vieles dumm.

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Kommentar von Allfkdkdbyk
18.03.2016, 13:04

Ich teile zwar deine Meinung, dass rauchen generell schlimmer ist, allerdings ist das hier nicht die Frage

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Also rein objektiv betrachtet ist Selbstverletzung über alle Maße idiotisch und bringt nichts. Natürlich muss man bedenken, dass sich meistens Depressive ritzen, die nicht zurechnungsfähig sind. Wenn ich einem Fremden begegnen würde, der offensichtlich Selbstverletzung begangen hat würde ich ihn nicht darauf ansprechen, da er es vermutlich abstreiten würde. Wenn ich Denjenigen allerdings gut kennen würde und ein positives Verhältnis zu ihm hätte, würde ich vermutlich mit ihm reden und ihn fragen, warum er sich ritzt. Ich würde versuchen, im das auszureden und ihm vor Aufen zuführen, wie dumm Selbstverletzung ist.

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Was ich davon halte...Keine Lösung und keine Konfrontation mit dem eigentlichen Problem. Was ich als Lösung sehe... Gesellschaft wieder beitreten u reden...Familie Freunde Bekannte oder Therapeut. Würde ich das machen ...? NEIN. ICH STELL MICH MEINEN PROBLEMEN.

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Kommentar von Pestilenz2
18.03.2016, 18:02

Voll daneben gedrückt (hab schon ne flasche bier getrunken). 😄

Natürlich daumen hoch !

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