Was haltet ihr vom heutigen Feminismus?

Das Ergebnis basiert auf 41 Abstimmungen

Halte wenig davon 68%
Ist in Ordnung 27%
War früher wichtiger 5%

19 Antworten

War früher wichtiger

War früher wichtiger und halte sehr wenig vom heutigen Fem. Da könnte man ein ganzes Buch darüber schreiben, wie Männer heute "kastriert" und trotzdem noch als Täter verschrieen sind, während sämtlich Frauentäterschaften (und derer sind sehr sehr viele) vollkommen nichtexistent sind. Aber das ist nur ein kleiner Teil. Männer machen in allen Stadien, vom Jungen bis zum Greis von 3 bis 9mal mehr Selbstmord. Ich denke nicht, dass Gewinner so aussehen.

Und der heutige Genderquatsch mit den ganzen Geschlechtern und was da noch so dran hängt, wird von allen Femis mitgetragen oder postuliert. Frauen sind schon lange gleichberechtigt. Sie sitzen in den höchsten Positionen, sind Kanzlerinnen und Präsidentinnen, führen CIA, FED, die New Yorker Börse, sind Ministerinnen jeder Art und CEOs (IBM, Facebook, GM, Pepsi, YouTube) und sitzen in Vorständen und sie stehen hinter jedem starken Mann in zweiter Reihe usw. Doch nichts in der Welt hat oder wird sich dadurch ändern. Denn Macht korrumpiert Männer und Frauen gleich. Nix mit Frauen sind die besseren Menschen.

"Ich glaube nicht, dass Männer von Natur aus aggressiv sind. Was sie aggressiv werden lässt, ist Macht, zu viel Macht. Diese Macht korrumpiert, nicht das Geschlecht. - Alice Schwarzer

"Frauen sind nicht etwa die besseren Menschen, sie hatten bisher nur nicht soviel Gelegenheit, sich die Hände schmutzig zu machen." - Alice Schwarzer

"Unter dem Feldzeichen des Feminismus marschiert eine Armee, die noch nie auf einen Gegner getroffen ist." - Michael Klonovsky

"Emanzipation heißt nicht dem Mann "gleichwertig" werden zu wollen, sondern unsere Stärken zu erkennen und sie zu leben aber auch die Schwächen der Männer zu erkennen und sie zu aktzeptieren. Nur wenn uns das gelingt, werden wir wahrhaft emanzipiert sein." - Rose von der Au 1953

"Emanzipation heißt nicht, dass sich Frauen morgen genauso miserabel benehmen dürfen,, wie sie es heute den Männern vorwerfen, die es gestern taten!" - Chris Wildermann 1973

Und man sollte auch nicht vergessen, dass im sogenannten Patriachat auch der allergrößte Teil der Männer unterdrückt wird und auch nur Männer Müllmänner und Kanalreiniger. Männer und Frauen sind gleichwertig, aber nicht gleich, keinesfalls gleich, das hat die Natur schon äußerlich sichtbar eingerichtet (naja, heute ist das nicht immer erkennbar). Mann UND Frau sind zwei Seiten EINER Medaille. Und nur ZUSAMMEN ein unschlagbares Team. So im Einzelkampf wird das nix. Das kann auch die Gesellschaft nicht richten, sondern nur jedes Paar für sich allein - mit Selbstbetrachtung und gesundem Menschenverstand. Wo der gerade Urlaub macht, weiß ich nicht.

Frauen sollten aufhören, sich von schwulen Männern vorschreiben zu lassen was sie anziehen und von lesbischen Frauen, wie sich zu benehmen haben.

Ist nur meine Meinung, die ich vertrete, aber nicht mehr diskutiere. Bin ich zu alt für.

LG

Männer machen in allen Stadien, vom Jungen bis zum Greis von 3 bis 9mal mehr Selbstmord. Ich denke nicht, dass Gewinner so aussehen.

man müsste sich die zahl der suizidversuche ansehen. männer gehen halt meistens brutaler vor. die kriegens hin sozusagen.

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Halte wenig davon

Ich denke, dass das Thema viel zu überbetont wird. Frauen mit einer ausgebildeten Persönlichkeitsstruktur gewinnen auf ganz natürliche Weise Respekt und Anerkennung. Sie benötigen keine "verordnete Bevorzugung". Zudem führt die Dämonisierung der Männer auch nicht zu einem befreiten und entspannten Umgang der Geschlechter untereinander.

Der permanente Aufbau von Schuldgefühlen hat fast immer auch negative Nebenwirkungen, die sich in Sticheleien und anderen kleinen Aggressivitäten bei Männern gegenüber Frauen zeigen. So etwa kann die Titulierung von beförderten Frauen als "Quotenfrauen" für die betreffenden mehr als nervend sein. Es ist doch der reine Sexismus, wenn man nicht mehr den qualifiziertesten oder die qualifizierteste Mitarbeiter/in eine bestimmte Funktion beruft, sondern wenn das Geschlecht für die Berufung entscheidend ist.

Machtfragen werden zwischen Partnern ohnehin immer auf subtile Weise in vielen kleinen Interaktionen ausgehandelt. Meist besetzt in einer Beziehung jeder bestimmte Funktionen, in denen er/sie die höhere Kompetenz verfügbar hat. Da ist es ganz wenig hilfreich mit "gesetzlichen Vorgaben" zu argumentieren.

Solange zudem in Beziehungen die Frauen auch gern und ohne Schuldgefühle die Übernahme von gemeinsamen Kosten dem Mann überlassen, ist es nach meinem Gefühl auch nicht abwegig, wenn Männer im Durchschnitt einige Prozent mehr Gehalt beziehen. Außerdem habe ich von Arbeitgebern auch immer wieder gehört, dass sie die unterschiedliche Bezahlung sofort abstellen würden, wenn die reine nachweisbare Leistung bei Männern und Frauen wirklich gleich wäre. Doch eben das ist nicht der Fall. Frauen fehlen einfach mehr Tage krankheitsbedingt in der Firma. Sie können sich gedanklich nicht so leicht von familiären Problemen frei halten und ihre Arbeitskraft uneingeschränkt dem Betrieb zur Verfügung halten - wie das bei Männern durchaus möglich ist. Männer zeigen gegenüber sich und ihrem Körper statistisch eine größere Härte (was man nicht gutheißen muss), was aber dem Arbeitgeber natürlich willkommen ist, und was er dann auch in einem etwas höhren Gehalt belohnt.

Daher denke ich, sollte man das riesige Geschrei wegen der sog. "Ungleichbehandlung" wirklich beenden. Wenn nur die Kompetenz zählt, ist es für alle Beteiligten die beste Lösung. Jeder kann sich anstrengen und wird dann auch gemäß seiner Fähigkeiten und seines Arbeitseinsatzes entsprechend besoldet.

Zweifellos hat es in der Vergangenheit Zeiten gegeben, wo die Privilegierung der Männer unerträglich war (z.B. keine Zulassung zu bestimmten Berufsausbildungen). Doch diese Zustände haben wir in unserer Gesellschaft wirklich schon längst überwunden. Jetzt droht eher eine neue Diskriminierung der Männer, was zu erheblichen Verhaltungsunsicherheiten bei diesen beiträgt. Daher also mein Vorschlag, das Thema Feminismus bezüglich seiner Bedeutung zurückzunehmen - zumindest innerhalb der Gesellschaft in unserem Lande, die "schon länger hier lebt". Die offensichtliche Ungleichbehandlung bei muslimischen Frauen ist eine ganz eigenständige Problematik, zu der wir sicher wenig beitragen können, da wir hier keine kulturelle Kompetenz haben.

Ist in Ordnung

In europäischen Ländern wie Österreich und Deutschland ist es meiner Meinung nach weniger notwendig als in Ländern wo Frauen nicht einmal alleine Autofahren dürfen oder in Ländern wo es eine sehr hohe Vergewaltigungsrate gibt.Wir sollten eher diese Frauen unterstützen und nicht uns Frauen in Europa die es eigentlich eh schon gut geht.Aber Trotzdem ist es Ok für Frauenrechte in Europa einzustehen und sie gut zu vertreten

Halte wenig davon

Eigentlich bin ich sehr für Feminismus und er wäre auch heute nötig, doch sind die Feministinnen vom Weg abgekommen und darum habe ich für "halte wenig davon" gestimmt. Frauen müssen mehr in wichtige Ämter kommen und sollen beim Lohn endlich denselben Durchschnitt erzielen wie die Männer. Das könnte auch SOFORT eingeführt werden, Unternehmen die sich nicht daran halten, würden dann sofort enteignet.

Aber viele Feministinnen (incl. männlicher) widmen sich stattdessen der "Genderitis", z.B. der Entwicklung einer angeblich gendergerechten (in Wirklichkeit jedoch unaussprechbaren und doktrinären) Sprache sowie anderem Quatsch. Die Erfindung immer neuer Geschlechter schädigt die Interessen der Frauen und fördert sie nicht! Bei der paritätischen Besetzung von Redelisten können nur echte Frauen als Frauen gelten und nicht Männer, die sich selbst als weiblich betrachten. Wer hätte früher je gedacht, dass es eines Tages zu so einem hanebüchenen Unsinn kommen könnte?

Die Mär mit dem Lohn bei Frauen hält sich permanent. Wie aber kommt es dazu, dass Frauen vergleichsweise weniger verdienen, als Männer ?

Viele Frauen arbeiten in Teilzeit. Nimmt man die von Männern erbrachte Arbeitszeiten und vergleicht diese mit denen der Frauen, so kommt man zu dem Ergebnis, dass Männer mehr Arbeitszeiten in den Firmen leisten, als Frauen.

Dann arbeiten auch viele Frauen in Bereichen mit niedriger Lohnstruktur.

Auf Basis dieser Tatsache wird dann eben der Lohndurchschnitt ermittelt und dadurch sind die Frauen im Nachteil. Prozentual dürfte der Anteil der Frauen, die bei gleicher Arbeit wie der Männer, unterbezahlt werden, sehr gering sein.

In großen Firmen, Ämtern ect. werden Frauen genaus entlohnt, wie Männer. Es gibt Lohntarife und die sind für beide Geschlechter verbindlich. Da gibt es keine Unterschiede für Mann oder Frau.

Eine Frau die ein Studium abgeschlossen hat, der stehen die Wege, Karriere zu machen, genauso offen, wie den Männern. Wird dadurch auch nicht schlechter bezahlt, als die Männer.

Was den Feminismus angeht, so treibt dieser mitunter sehr seltsame Blüten, die in Einzelfällen soweit gehen, dass man in diesen Kreisen sagt, man könne auf die Männer verzichten. Das aber hat mit gutem Feminismus nichts zu tun, sondern eher mit Männerhass und der schwirrt eben in den Gehirnen mancher Feministinnen herum. Die "Genderits" mag ein weiteres Beispiel dafür sein, welche irren Wege der Feminismus in Teilen geht.

Frauenquote. Das halte ich für Unsinn. Jede Frau die über eine entsprechende Qualifikation verfügt, sollte dafür auch den passenden Job bekommen.

Um eine Stelle mit einer ungeeigneten Frau zu besetzen, nur damit die Frauenquote stimmt, geht völlig daneben.

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Ist in Ordnung

Frauen haben es in unserer Gesellschaft noch immer schwerer in Führungspositionen zu gelangen, deshalb hat der Feminismus noch immer eine gewisse Berechtigung. Dazu kommt ein von fremden Kulturen verursachter Rückfall in archaische Zeiten des Patriarchats. Deshalb hilft der Feminismus auch den Männern, die es aus eigenem Antrieb gut mit den Frauen meinen.

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