Was haltet ihr vom Atheismus?

 - (Umfrage, Religion, Philosophie und Gesellschaft)

Das Ergebnis basiert auf 71 Abstimmungen

Ich bin selbst Atheist 58%
Andere Antwort... 13%
Ich bin zwar religiös jedoch habe ich kein Problem mit Atheisten 10%
Das ist mir so egal 10%
Ich bin ein klarer Gegner des Atheismus weil... 8%
Ich weiß nicht so recht 1%

20 Antworten

Hallo Reinkanation

Es gibt nicht den einen Atheismus... A-theist heißt übrigens nicht: ohne Religion.. es gibt viele Millionen religiöse Atheisten

Atheismus ist viel zu breit gefächert um da eine einheitliche Aussage zu geben.. die meisten Naturreligionen kommen ohne theos (Gott) aus das A steht für Anti Atheist heißt lediglich "kein Gott" auch die meisten Buddhisten sind Atheisten

Die meisten esoterische und spirituelle Strömungen sind atheistisch bis rüber in den trockenen, durch und durch determinierten Materialismus sind atheistisch..

Jeder der mit Gott lebt (Theist), wird sagen das ohne Gott, nicht gut ist - somit sich gegen das Atheistisch sein aussprechen.. und jeder Atheist wird sagen das man auch ohne eine Gottheit ans Ziel kommt und sich somit für das Atheistisch sein aussprechen werden... ist ja logisch...

LG,

Lacrimis

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst aktiv beobachtet über viele Jahre; belesen

Ich meine damit Menschen die keine höheren Wesen verehren

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@Reinkanation

Also wie bspw der Buddhismus - Religion ohne höhere Wesensverehrung

Ändert nichts an meiner Antwort ^^

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@Lacrimis27

Buddhisten glauben doch an "den Erwachten", so wie Christen an Jesus. Beide waren Personen, die es vermutlich tatsächlich mal auf der Erde gegeben hat.

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@Deeds258c

Aus dem Zen Buddhismus gibt es dazu einen schönen Spruch: wann immer du Buddha triffst - töte ihn!

Was wir glauben zu wissen sind Anhaftungen... Es ist egal ob es ein Buddha gab oder nicht - denn dieser Buddha (nehmen wir es mal als Synonym für "Quelle der Lehre" denn diese gab es auf jedenfall sonst gäbe es heute kein Buddhismus) sagte ebenso man solle weder ihm noch sonstwem folgen... Nicht glauben... Er sagte nicht die universelle Wahrheit für alle Menschen - er sprach eig nur mit einzelnen über diese individuelle Person... Was er zu dem einen sagte kann für den nächsten völliger bullshit sein... Er war, laut Schriften lediglich ein Lehrer kein Prophetenähnlicher Prediger der über den Worten hinaus eine Bedeutung in der Lehre besitzt

Buddha lehrte das jeder seinen eigenen Weg dorthin finden muss.. er teilte seine erkenntnis.. die Lehre beinhaltet kein blinder glaube nichtmal an Buddha den erwachten selbst.. ganz im Gegenteil - bitte hinterfrage es! ^^

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@Lacrimis27

so findest du deinen Weg... Aber mit den "vier edlen Wahrheiten" hat er irgendwie Recht... Er sagt, leben bedeutet sterben und sterben ist leidvoll... Das bringt es in etwa auf den innersten Kern...

Buddha sagte es gibt einen weg aus dem leidvolles des Leiden - auch dies stimmt was unsere neuste Neurologische Erkenntnisse durch die Entdeckung der neuroplaszitität belegt haben... Da wir uns tatsächlich vollkommen ändern können inkl unserer Wahrnehmung... Wir werden geboren aus unseren Handlungen und Erfahrungen

Mehr sagt er fast nicht.. er sagt warum wir leiden also die Ursache für leid und das es einen Ausweg gibt - den Weg musst du für dich selbst finden... Denn Buddha heißt aus eigener Kraft die Erleuchtung erlangt zu haben nicht durch das Folgen und Glaube an Propheten

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Andere Antwort...

Atheismus heißt nichts anderes als nicht Gottes/Götter gläubig. Und damit habe ich absolut kein Problem damit. Aber wenn man sich da durch für was klügeres, intelligenteres, vernünftigeres und besseres haltet, Überschätzt man sich komplett selbst dadurch! Ich kenne viele Atheisten die keine Interessen an Bildung und ein großes Ziel haben, und ich kenne auch viele Atheisten die an jeden anderen Stuff glauben wie z.B Geister, Creepypasta, SCP usw. Und man sollte auch wissen wer Stalin und Mao war!

Aber dieser Artikel würde es wohl besser erklären!

http://www.schmidt-salomon.de/atheismus.htm

Und so Info was ich genau bin?

Ich bin ein unreligiöser Theist, Ja ich glaube an einen Gott aber ich habe ihn nicht vor, jedem Menschen zu überzeugen das es einen Gott gibt, da es allein nur meine Sache ist, und ich habe weder was gegen Homo Beziehungen/ehe noch gegen Trans Personen etwas!

Ich bin selbst Atheist

Ich bin Atheist.
Aus Trotz gegenüber diesem ganzen Quarkverein von Kirche und ihren billigen Erklärungen. Aus Wut gegenüber den grausamen Taten der Kirche damals wie heute.
Aus der logischen Überlegung heraus, dass alle Religionen nur Theorien sind, die sich Leute ausgedacht haben.

Man könnte sich unendlich viele Theorien über unsere Entstehung, unseren Zweck ausdenken. Warum sollte genau diese eine (oder andere) von unendlich vielen möglichen Theorien stimmen?

Ein Mensch kann ein böser Mensch sein, egal ob er an [Gottheit] glaubt oder nicht.
Ein guter Mensch mit einer gesunden Moral braucht sich nicht bei jemandem zu entschuldigen, der eh "alle Sünden vergibt", wenn man Reue zeigt.

Vielleicht ist es für manche Menschen einfach nur schwer zu akzeptieren, dass wir keine größere wichtige "gottgegebene" Bestimmung in dieser Welt haben, sondern dass wir einfach nur ein kleines Beiprodukt des Universums sind, das einfach nur Glück hatte, sich irgendwann nach Milliarden von Jahren zu dem zu bilden, was wir heute sind. Eine komplexe Anhäufung von Sternenstaub, die auf einer zerdellten Kugel aus Sternenstaub lebt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Ich bin selbst Atheist

Da hier in den Kommentaren ja schon teilweise an der Begrifflichkeit des Atheismus rumgekrittelt wurde gebe ich dazu noch mal eine zusätzliche Klarstellung:

Keine Esoterik, Karma, Spiritualität, Horoskope, Magie, Energien, Geister, Mystik, Fabelwesen, Übersinnliches und was sonst noch in diese oder ähnliche Schienen fällt. Vorrangig selbstverständlich keine Götter unabhängig des Kulturkreises und keine Form von Religion.

Außer natürlich einer der Herrschaften bequemt sich persönlich auf diesen Planeten und weist die Stellung als Gottheit auch glaubwürdig nach. Selbst dann sehe ich übrigens auch immer noch keinen Grund zur Anbetung, sondern validiere nur die Existenz eines solchen Wesens.

Die Eigenbezeichnung als Atheist treffe ich ausschließlich der Einfachheit halber, weil ich nicht jedes mal mit einer seitenlangen Erklärung andackeln will, wenn jemand nach meiner Einstellung diesbezüglich fragt.

"Ich bin Atheist" bringt für eine ausreichende Menge an Menschen eine für mich ausreichende Menge an Information rüber, damit sie meinen Standpunkt zur Thematik substantiell begreifen. Wer mehr über meine Einstellung wissen will muss logischerweise auch mehr fragen, weil das kann man nicht auf einen Begriff eindampfen.

hast du schön gesagt.

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Andere Antwort...

Offiziell bin ich Christin und ich bin auch getauft, aber ich glaube nicht an Gott. Ich sehe das so wie du. LG

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – 𝐠𝐞𝐭𝐚𝐮𝐟𝐭, 𝐀𝐭𝐡𝐞𝐢𝐬𝐭𝐢𝐧

Warum trittst du dann nicht aus?

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@Reinkanation

Ich bin noch in der Schule, da habe ich auch katholischen Reliunterricht. Vielleicht mache ich das, wenn ich mit der Schule fertig bin.

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@quindici

Du dürftest aber glaube ich ab dem 14. Lebensjahe selbst austreten

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