Was haltet ihr vom alten Testament - alles Märchengeschichten?

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20 Antworten

Hallo PeterParker33,

die Unterscheidung in Altes und Neues Testament legt den Gedanken nahe, dass die Bibel aus zwei Teilen bestehe, wobei nur der letzte Teil noch Gültigkeit besitzt. Dem ist jedoch nicht so. Die Schreiber der Bibel machen keinen Unterschied zwischen Altem und Neuem Testament, was den Wert oder die Gültigkeit betrifft. Im Neuen Testament finden sich über 320 direkte und weitere hunderte Male indirekte Bezugnahmen auf Texte des Alten Testaments. Denkst Du, die Schreiber hätten dies getan, wenn sie geglaubt hätten, das Altes Testament besitze keine Gültigkeit mehr? Außerdem zitierte Jesus Christus viele Male aus den alten Schriften, wenn er sagte: "Es steht geschrieben...".

Der Apostel Paulus, ein guter Kenner der heiligen Schriften, schrieb einmal über ihren Wert für einen Christen: „Alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können“ (Römer 15:4). Man kann sogar sagen, dass wir das AT ohne das NT gar nicht richtig verstehen könnten. Beides gehört untrennbar zusammen.

Das, was für einen Christen keine Gültigkeit mehr besitzt ist der "alte Bund", den Gott einst mit dem Volk Israel geschlossen hatte und der durch den "neuen Bund" ersetzt wurde. Der "alte Bund" schloss das mosaische Gesetz mit ein, das aus diesem Grund ebenfalls nicht mehr bindend für uns ist. Das heißt nun aber nicht, dass dieses Gesetz für einen Christen ohne Bedeutung ist. Aus ihm lassen sich viele Grundsätze auch für unser Leben heute ableiten und es wurde dadurch auch erkennbar, wie Gott zu Ehe und Moral sowie zu menschlichem Miteinander eingestellt ist.

Man kann also sagen, dass die Bibel im Grunde ein einheitliches Ganzes bildet, das nur dann für uns seinen vollen Wert besitzt, wenn man nicht einen wesentlichen und wichtigen Teil davon abtrennt. 

Wie ist es nun aber um die Glaubwürdigkeit des AT bestellt? Hier ein Beispiel: Für Leser der Bibel ist König David kein Unbekannter; sein Name kommt darin nämlich 1138mal vor. Bis vor etwa 20 Jahren gab es jedoch keinen außerbiblischen Beweis für die Existenz dieses Davids und manche mögen ihn für eine fiktive Gestalt gehalten haben. Doch im Jahre 1993 entdeckten Archäologen unter der Leitung von Professor Avraham Biran auf einem alten Schutthügel im nördlichen Teil Israels einen Basaltblock. Auf diesem Stein standen u.a. die Worte "Haus Davids" und "König von Israel". Diese Inschrift datiert aus dem 9. Jahrhundert v.Chr. und könnte ein Teil eines Siegesdenkmals der Aramäer gewesen sein. Über diesen Fund hieß es in der Zeitschrift Biblical Archaeology Review : "Zum ersten Mal wurde damit der Name David in einer außerbiblischen alten Inschrift gefunden".

Ein anderes Beispiel ist das der in der Bibel erwähnten Stadt Ninive. Viele Jahre zogen Bibelkritiker in Zweifel, dass diese Stadt je existiert hat. Doch im Jahre 1849 legte Sir Austen Henry Layard die Ruinen des Palastes des König Sanheribs frei. Später stellte sich dann heraus, dass dieser Palast zu der alten Stadt Ninive gehörte. Interessant ist auch ein Wandrelief dieses Palastes, auf dem die Inschrift zu lesen ist: "Sanherib, König der Welt, König von Assyrien, saß auf seinem Thron und musterte die Beute aus Lachis". Dies gibt den Bibelbericht der Einnahme der Stadt Lachisch durch König Sanherib wieder, wie er in 2. Könige 18:13,14 zu lesen ist. Über seine Entdeckung schrieb Layard: "Wer hätte es vor diesen Entdeckungen für wahrscheinlich oder möglich gehalten, unter dem Erd- und Schutthaufen an der Stelle Ninives die Geschichte des Krieges zwischen Hiskia [König von Juda] und Sanherib zu finden, die — niedergeschrieben zu ebenjener Zeit, da Sanherib ihn führte — den Bibelbericht sogar bis in alle Einzelheiten bestätigt?" (Sir Austen Henry Layard, Nineveh and Babylon, 1882, S.  51-2).

Außer diesen beiden Beispielen gibt es noch viele weitere Artefakte, die den biblischen Bericht oftmals bis ins kleinste Detail bestätigen. Erwähnen möchte ich noch den berühmten, 3000 Jahre alten Mesa-Stein, der östlich des Toten Meeres gefunden wurde und heute im Louvre- Museum in Paris zu besichtigen ist. Auch hier ist die Inschrift in genauer Übereinstimmung mit dem Bericht der Ereignisse aus der Bibel (nachzulesen in 2. Könige, Kapitel 3).

Ein Beleg für den göttlichen Ursprung des AT ist auch die Übereinstimmung der Bibel mit wissenschaftlichen Tatsachen und Erkenntnissen. Natürlich ist die Bibel kein wissenschaftliches Buch, doch wenn sie wissenschaftliche Themen berührt, dann ist sie erstaunlich genau und dem Wissen ihrer Zeit weit voraus.

Erwähnenswert sind hier z.B. ihre Aussagen auf medizinischem Gebiet. Während in Urkunden der alten Ägypter medizinische Ratschläge nachzulesen sind, die zum einen völlig unwissenschaftlich waren und zum anderen zum großen Teil auf Magie beruhten, geben einige Texte der Bibel, die aus der gleichen Zeit stammen, medizinische Anweisungen, die noch immer mit den Kenntnissen der modernen Medizin übereinstimmen. Zum Beispiel wurden im "Gesetz Mose" den Israeliten Hygienevorschriften gegeben, die auf einem Wissen beruhen, das die Menschen der damaligen Zeit einfach noch nicht haben konnten. Zum Beispiel besagte eines ihrer Gesetze, dass Exkremente außerhalb des Lagers Israels vergraben werden mussten (siehe 5. Mose 23:13). Diese äußerst sinnvolle Maßnahme war der Gesundheit aller dienlich, da es dazu beitrug, dass das Wasser nicht verseucht und der Ausbreitung von Krankheiten entgegengewirkt wurde.

Auch eine Reihe anderer Hygienemaßnahmen verhinderten, dass sich bestimmte Infektionskrankheiten massiv ausbreiteten. Wer beispielsweise eine ansteckende Krankheit hatte bzw. ein Verdacht dieser Krankheit bestand, musste in Quarantäne (siehe 3. Mose 13:1-5). Oder wer eine Leiche berührte, galt als unrein und musste sich gründlich reinigen, bevor er sich wieder anderen Menschen nähern durfte.

Worauf lassen diese genauen Reinigungsvorschriften und Hygienemaßnahmen der Israeliten schließen? Nun, Moses, durch den das Volk das Gesetz bekam, war weder Arzt noch sonst wie in medizinischen Fragen bewandert. Das Wissen, das hinter all den beschriebenen Maßnahmen stand, musste von einer höheren Quelle stammen und kann daher als ein weiterer Beleg für den göttlichen Ursprung der Schriften der Bibel gesehen werden.

Es ließen sich hier noch viele weitere Dinge anführten, die deutlich zeigen, dass die Bibel alles andere als ein Märchenbuch ist.

LG Philipp

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Viele vergessen bei Betrachtung des Alten Testaments, dass das Alte Testament der Entstehung nach nicht von einem Autor geschrieben wurde, sondern von vielen verschiedenen. Die Bibel ist nämlich nicht wirklich ein Buch, sondern eine Sammlung von Büchern. Diese Bücher haben verschiedene Gattungen. So gibt es im Alten Testament Bücher, die historische Ereignisse beschreiben oder Bücher, die lyrischen Charakters sind. Es gibt aber natürlich auch Bücher, die Märchengeschichten von der Gattung her ähneln. Das Buch Genesis z.B. ist kein Geschichtsbuch über den Ursprung des Volkes Israels, sondern es handelt von den theologischen Usprüngen Israels. Hierfür wurde Material benutzt, das teilweise bereits aus den Geschichten anderer Völker bekannt war, aber verändert wurde, dass die Absicht des Erzählers deutlich wurde. Kommentare wurden dann nicht neben die Texte geschrieben, sondern in die Texte hinein. 

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Nein, ich glaube alle Geschichten die dort verfasst wurden  sind auch unterschiedlich zu verstehen .  Symbolisch , Geistlich , oder als Gesamtbild  , andere Geschichten darin sind überliefert durch die Inspiration des Heiligen Geistes ,  eine Geschichten denke ich , haben sich auch so zugetragen , die also auch wörtlich zu verstehen sind.  

 Märchen  nein , denn die alten Prophezeiungen  , haben sich zum größten Teil erfüllt. 

Wie auch andere Schreiben , wie kann aus Adam und Eva allein mit nur Söhnen  sich  weiter vermehrt haben , bestand hier Inzucht ? , kann man sicher davon ausgehen, dass Gott  noch mehr  Menschen geschaffen hatte, denn Kain  lernte  seine Frau  in einer anderen Gegend  kennen.  Währen oft  nur  wichtige  Menschen als Namen und Sohn angegeben wurden , wurden  Mädchen  häufig  kaum erwähnt , da damals  häuft  die Erstgeborenen , die  Stammhalter waren , der Stolz der Väter . In den Geschichten finden wir das Wichtige wieder , was man auch gut auf das Neue Testament beziehen kann. 

Lieben Gruß

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Es war eine Lebens/Überlebenshilfe für die damalige Welt. Es ermöglichte das Leben in einer sozialen Gruppe und bot Identifikation an.

Da aber die heutige Welt eine andere ist stellen die Wege und Regeln sowie Erklärungen der damaligen Welt heute nur noch einen historischen Wert dar.

Wenige Inhalte wie die zehn Gebote oder die Bergpredigt können auch heute noch als Richtschnur des Handelns angenommen werden. Wobei die Bergpredigt natürlich zum NT gehört......


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Deamonia 11.07.2017, 10:04

Obwohl sich ein Großteil der Gebote darauf bezieht, das "Gott" furchtbar Eifersüchtig ist, und verlangt angebetet zu werden

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wildcarts2 11.07.2017, 13:34
@Deamonia

Es war keine Überlebenshilfe, sondern der Versuch sich Land anzueigenen und Könige zu legitimieren. Der Zweck war ein rein politischer

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JackClark 11.07.2017, 18:01

Wenn du deine Familie im KZ verloren hast, kann das für einige schon eine Hilfe sein, für andere nicht (eine Löwengrube gab es damals auch schon). Religionen und Ideologien werden bis heute gerne benutzt, um Politiker (der Heilige Erdogan und der Heilige Putin, der kleine Mann aus Würselen, Trump der Retter der Autobauer und Bergleute) und Kriege (Holy War, Jihad, Flexible Response, der gerechte Krieg) und soziale Grausamkeiten (es gibt keine unfreiwillige Arbeitslosigkeit) benutzt. Es ist beides möglich und man kann sich jauch seine eigene Religion basteln- haben die Griechen ja auch gemacht.

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Ein Märchen ist eine Unterhaltungserzählung ohne Wahrheits- oder Historizitätsanspruch mit einer Moral dahinter. Oft sind fantastische Elemente und Fabelwesen in die Handlung eng eingebettet. Der klassische Kampf "Gut gegen Böse" ist das Kernthema, der Held ist meistens aalglatt und von Anfang an sympathisch. Außerdem geht ein Märchen in der Regel immer gut aus.

In der Bibel findest du einige Geschichten, die sich mit der Literaturgattung Märchen zwar vergleichen lassen, aber hier ist der zentrale Aspekt nicht die Unterhaltung, sondern die Lehre. Der Leser soll über Gott und die Ethik der jeweiligen Religion informiert werden. Außerdem sind gerade im Alten Testament die Figuren mit allerlei Schwächen ausgestattet. Sie begehen Fehler, für die sie büßen müssen, und nicht jede Geschichte geht gut aus, viele enden auch tragisch. 

Religiöse Erzählungen erheben ebenfalls keinen Wahrheitsanspruch, auch wenn manche Fundamentalisten an die wortwörtliche Auslegung der Handlung glauben und darauf bestehen. Schon als sie niedergeschrieben wurden war den Autoren klar, dass sie symbolisch und lehrend, aber keineswegs ein chronologisches Geschichtswerk schreiben wollen. Zwar finden wir mit den Chronikbüchern und Königsbüchern auch scheinhistorische Schriften, doch haben diese ebenfalls mythologischen Charakter. In der Antike wurde da aber noch nicht groß unterschieden - für einen Menschen damals waren die Taten zum Beispiel deeHerakles oder des Odysseus genauso real wie die Alexanders des Großen. 

Das Motiv hinter den Geschichten war außerdem häufig auch der Versuch, Erklärungen für Unerklärliches zu schaffen. Der Mensch war immer schon daran interessiert, zu wissen wo die Dinge ihren Ursprung hatten - Aitiologische Geschichten wie die Schöpfungsgeschichte oder die der Sintflut gaben hier Erklärungen, als es eben noch niemand besser wusste. 

Anders als Märchen haben viele mythologische Sagen auch einen historischen Kern. Die Sintflut könnte auf einen Tsunami oder eine historische Flutkatastrophe, aber auch auf die Überflutung des Schwarzmeerbeckens vor 10.000 Jahren zurückgehen, wahrscheinlich hat man auch den Stoff mehrerer solcher echter Naturereignisse darin verarbeitet und eine neue Geschichte mit Noahs Arche daran angelehnt. Die Geschichten, in denen vom Kampf gegen die Philister die Rede ist, könnten sich so ähnlich zur Zeit des Seevölkersturms zugetragen haben. 

Viele andere Geschichten wurden auch einfach aus anderen Kulturkreisen übernommen und an die eigene Theologie angepasst, so hat die Samsongeschichte einige Parallelen zum Herakles-Mythos; und viele Motive aus dem Neuen Testament über Jesus Christus tauchen bereits lange vorher im Ahura Mazda-Kult und Zoroastrismus, bei Heliogabal und auch im ägyptischen Horos- und Aton-Kult auf.

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Viktor1 11.07.2017, 12:18

Etwas langatmig, aber OK.
Es wäre aber noch festzustellen, daß das AT auch viele moralische Aussagen enthält, hinter denen jeder stehen kann und auch viele Weisheiten. Auch der literarische Wert ist oft gegeben.
Trotzdem ist natürlich das AT nicht relevant für die christl. Botschaft.
Diese steht für sich alleine.

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MarkusPK 11.07.2017, 15:07
@Viktor1

Gute Ergänzung. Aber ich bin etwas enttäuscht von mir selbst. Ist mein Text wirklich so langatmig? 

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Viktor1 11.07.2017, 21:02
@MarkusPK
 Ist mein Text wirklich so langatmig? 

nun - "in der Kürze liegt s´die Würze".
und dein Beitrag würde "gestrafft" gewinnen.
Man muß nicht alles bringen was einem so einfällt.
Versetze dich immer auch in den, dem du antwortest.
Der will eben nicht alles wissen. Was er nicht wissen will, könnte langweilen, auch wenn du es interessant findest.
Also - immer versuchen es auf den Punkt zu bringen, Plauderei wird nicht von Jedem gern gesehen.

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Das Alte Testament der christlichen Kirchen ist kulturgeschichtlich aufschlussreich und literarisch durchaus interessant. Einige Passagen finde ich unterhaltsamer als Karl May.

Vor einigen Jahren kam ein junger Mann auf einen genialen Einfall, um den ich ihn beneide. Er lud sich das AT auf seinen PC herunter, markierte alle profan interessanten Textstellen, erwarb sich für das Produkt das Copyright und kam damit groß in das Geschäft mit einem Verlag. Der macht jetzt sein Geschäft mit Buchhandlungen, Hotels (Da liegt die Bibel neben dem Bett!), Gefängnisbibliotheken (Jeder Strafgefangene hat einen Rechtsanspruch auf die Bibel!) u.s.w. 

Der Vergleich mit Märchen im literarischen Sinne geht in jeder Hinsicht daneben, nach Form, Stil und Inhalt. Vor allem sind die uns bekannten Volksmärchen durchaus atheistisch (Das haben die Literaturwissenschaftler anscheinend noch gar nicht bemerkt!), d.h. darin kommen Kobolde, Hexen und Zauberer vor, aber nie ein Gott! Das ist schon ein Unterschied zum AT!

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Das AT ist sowas wie ein Gesetzbuch, zu all den Regeln die in Geschichten verpackt sind gibt es einen triftigen Grund (natürlich in der damaligen Zeit, für Heute gilt das nimmer). Im Rest, in dem es nicht um Regeln geht, geht es darum die Menschen gehorsam zu machen. Sei es mit Angst oder der Verheißung auf ein besseres Leben.

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MarkusPK 11.07.2017, 10:16

Hast du das Alte Testament jemals ganz gelesen?

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wildcarts2 11.07.2017, 13:32
@MarkusPK

Die kurze Zusammenfassung bringt es sehr gut auf den Punkt.

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PeterParker33, ganz gewiß sind es nicht Märchengeschichten. Wenn wir daran glauben, daß es einen Schöpfer gibt, der seine Schöpfung nicht im Unklaren darüber gelassen hat, was er mit der Erde vorhat, dann glauben wir auch an 2. Tim 3:16, wo es heißt:

"Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert....."

Außerdem sind die Berichte aus den hebräischen Schriften prophetische Vorbilder, Dramen, die sich größtenteils bereits in der Gegenwart erfüllt haben

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Absolut nicht. Das AT ist ein Sammelsurium verschiedenster Sachen. Da gibt es Stammesgeschichten, Verhaltensregeln, Eßvorschriften, Erbschaftsangelegenheiten, Berichte über Könige und Kriege. Das ist schon real und wirklich passiert. Dann sind aber auch erfundene Geschichten darin, Gleichnisse oder Geschichten, die man sich seit Generationen wohl mal in den Wüstennächten am Lagerfeuer erzählt hat. Die Wahrheit dieser Geschichten ist aber keine wissenschaftliche, sondern dahinter liegende, manchmal rein praktische, manchmal aber auch reine Märchen, Indie Macht und Herrlichkeit der Kirche zu zeigen. Besonders solche Sachen sin später dazuerfunden worden. Beispiele: die Welt wurde natürlich nicht in sieben Tagen erschaffen. Die Geschichte dient lediglich dazu Menschen einen Rhythmus zu geben, nämlich am siebten Tag mal Pause zu machen. Sich öffnender Himmel mit singenden Engeln ist reine, spätere Erfindung. Wirklich interessant wird dann aber die Sache mit den zwei Bäumen, die im Paradies (das gibt es manchmal schon auf Erden) zwei Bäume gestanden haben sollen: der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis. Erst war alles ok, aber vom Baum der Erkenntnis durfte man nicht essen, sollte es dann aber trotz des Verbots tun. Und dann ging die Scheize los. Warum durfte man nichts wissen und was? Und warum hat uns das Wissen dann ins Unglück gestürzt? Was ging da überhaupt ab?

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Viktor1 11.07.2017, 12:20

Lange Rede, viel dummes Zeug.

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Das Alte und Neue Testament bilden eine Einheit und sind deshalb miteinander verbunden. Bei der Bibel handelt es sich also um ein Buch, das aus 66 einzelnen Büchern besteht (die 39 Bücher das AT und die 27 Bücher des NT). Deshalb sollte man keine Wertung vornehmen.

Das Alte Testament etabliert Prinzipien, die im Neuen Testament veranschaulicht werden. Das Alte Testament enthält viele Prophezeiungen die im Neuen Testament erfüllt werden. Das Alte Testament liefert Geschichte über ein Volk, während das Neue Testament sich auf die Person fokussiert. Das Alte Testament zeigt den Zorn Gottes gegen Sünde (mit kurzem Blick auf Seine Gnade); das Neue Testament zeigt die Gnade Gottes gegenüber Sündern (mit kurzem Blick auf Seinen Zorn).

Das Alte Testament sagt einen Messias voraus (Jesaja 53), und das Alte Testament offenbart wer der Messias ist (Johannes 4,25-26). Das Alte Testament zeigt Gottes Gesetz auf, das Neue zeigt wie Jesus, der Messias, das Gesetz erfüllt (Matthäus 5,17; Hebräer 10,9). Im Alten Testament handelt Gott meist mit Seinem auserwählten Volk, den Juden; im Neuen geht es hauptsächlich um Gottes Umgang mit Seiner Gemeinde (Matthäus 16,18).

Das Alte Testament sah das Paradies für Adam verloren; das Neue zeigtwie das Paradies wiedergewonnen wurde durch den zweiten Adam (Christus). Das Alte Testament verkündet, dass der Mensch durch seine Sünde von Gott getrennt wurde (1. Mose) und das Neue Testament verkündet, dass die Beziehung zwischen Mensch und Gott wieder hergestellt werden kann (Römer 3; 6). 

Das Alte Testament legt also die Basis für das Kommen des Messias nieder, der sich Selbst geopfert hat für die Sünden der Welt (1. Johannes 2,2). Das Neue Testament zeichnet den Dienst von Jesus Christus auf und schaut zurück, auf was Er getan hat und wie wir darauf reagieren müssen. Beide Testamente eröffnen den gleichen heiligen, barmherzigen und gerechten Gott, der Sünde verdammt und sich wünscht Sünder zu retten durch das Sühnopfer. In beiden Testamenten eröffnet sich Gott selbst für uns und zeigt uns, wie wir zu Ihm kommen können durch unseren Glauben (1. Mose 15,6; Epheser 2,8).

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Nein, das ist schon literarisch falsch. Der Märchenbegriff wird hierbei gerne diffamierend missbraucht, wie man auch sagt "Erzähl doch keine Märchen" im Sinne unwahrer Quatschgeschichten. Die Bibelgeschichten haben aber weder mit dem einen noch mit dem anderen irgendwas zu tun. Z. B. geht es in der Paradiesgeschichte um die Neolithische Revolution und in der Sintflutgeschichte um eine Flutkatastrophe im Zuge des damaligen Klimawandels. Empfehlenswerte Literatur zu dem Thema: "Die Bibel bestätigt das Weltbild der Naturwissenschaft" von Karel Claeys, "Die Bibelkorrektur" von Paul Hengge und "Klima und Kulturen - die Geschichte von Paradies und Sintflut" von Elmar Buchner. 

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Ich bin der Überzeugung, dass das Alte Testament früher seh wichtig war. Das Alte Testament beschreibt das Leben auf der Erde bevor Jesus kam. Jedoch ist nicht mehr alles im Alten Testament aktuell, einige Gesetze wie zB. das Opfern von Tieren, wurden im Neuen Testament herausgenommen. Das Alte Testament als Märchen dazustellen, finde ich nicht gut, wenn man nicht einmal das ganze gelesen hat. Dass es Jesus gab, ist ein Fakt. Wissenschaftler sind sich da einig. Ansonsten würden wir jetzt auch nicht im 2017 NACH CHRISTUS leben.

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joangf 11.07.2017, 08:39

einige Gesetze wie zB. das Opfern von Tieren, wurden im Neuen Testament  herausgenommen.

Nein. Jesus sagt im NT, dass er gekommen ist, um die Gesetze (des AT) zu erfüllen und nicht, um sie zu ändern. Alle 600+ Gesetze haben damit auch im NT und für jeden Christen Gültigkeit. Die Rosinen raussuchen gilt also nicht. Viel Spaß beim Steinigen. ;)

Dass es Jesus gab, ist ein Fakt. Wissenschaftler sind sich da einig.Ansonsten würden wir jetzt auch nicht im 2017 NACH CHRISTUS leben

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass es einen historischen Jesus gab. Sämtliche zeitgenössischen Geschichtsschreiber erwähnen ihn mit keiner Silbe. Es gibt zwar zwei Erwähnungen, von denen die eine aber nur allgemein von einem Christos spricht (was damals ein Titel war) und die andere selbst unter konservativen Theologen als gefälscht gilt.

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Viktor1 11.07.2017, 12:23
@joangf

Wenn man keine Ahnung hat, muß man dies hier nicht so dämlich und peinlich präsentieren.

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Deamonia 11.07.2017, 10:06

"Dass es Jesus gab, ist ein Fakt. Wissenschaftler sind sich da einig."

Wo hast du den Unsinn denn her? Zeig mir mal, wo sich Wissenschaftler da einig sind ;)

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wildcarts2 11.07.2017, 13:49

Dass es Jesus gab, ist ein Fakt.

Dann zeige mir doch mal ein paar Belege. Du wärst der erste der das könnte. Tatsächlich ist nämlich sicher, dass es diese Person nie gab. Die Evangelien sind konstruierte Texte und keine Berichte.

Wissenschaftler sind sich da einig.

Genau, Wissenschaftler sind sich einig, dass es den Bibel-Jesus nicht gab. Ob es eine Person gab, die sozusagen Model stand, ist möglich, aber nicht nachweisbar. Es gibt keinerlei Quellen über solch eine Person.

Ansonsten würden wir jetzt auch nicht im 2017 NACH CHRISTUS leben.

Tun wir auch nicht! Richtigerweise müsste man 2017 u.Z. (unserer Zeitrechnung) schreiben.

Die Bibel gibt keinen exakten Termin an, an dem Jesus geboren worden sein soll. Es werden nur 4 Hinweise gegeben. Ordnet man diese Hinweise realen Ereignissen zu, bekommt man 4 verschiedene Daten, die zw. dem Jahr 8 und 4 v.u.Z. liegen. Somit hätten wir jetzt irgendwas zw. 2021 und 2025 n.Chr. Da Jesus gemäß Bibel aber erst mit dem 29. Lebensjahr zum Christus wurde, müsste man korrekterweise von diesem Datum ausgehen. Aber auch das ist Problematisch. Ausgehend von seinem Geburtstag wäre das das Jahr 21 oder 25.... Das beißt sich aber wieder mit den Angaben zu seinem Alter und Todeszeitpunkt...

Wir benutzen die Zeitrechnung n.Chr. nur, weil die Kirche das so etabliert hat. Eine vernünfitge Berechnung kann man damit eigentlich nicht vornehmen.

Dein Argument ist somit inhaltslos.

Das Alte Testament beschreibt das Leben auf der Erde bevor Jesus kam.
Jedoch ist nicht mehr alles im Alten Testament aktuell, einige Gesetze wie zB. das Opfern von Tieren, wurden im Neuen Testament herausgenommen.

Es wurde nichts herausgenommen. Das AT wurde von einer Priesterkaste geschaffen. Es gab 3 größere Revisionen und einige kleinere. Begonnen wurde es ca 535 v.u.Z. in Babylon und Beendet im 2. Jahrdt v.u.Z.

Das NT wurde von jüdischen Sektierern geschrieben. Sie benutzten das AT als Legitimierung, indem sie einzelne Texte aus dem Zusammenhang rissen und auf den Messias-Mythos anwandten.

es waren zwei unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Zielen.

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das sind wahrheiten, die heute eben nur falsch interpretiert werden.

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Die Bibel ist ein harmonisches Ganzes. Sie besteht aus den hebräischen und den christlich griechischen Schriften. Das eine kann man nicht getrennt vom anderen sehen.

Der Rote Faden (vom verlorenen zum wiedererlangten Paradies) zieht sich durch die GANZE Bibel.

In der hebr. Schriften (sogenanntes AT) sind Vorhersagen auf den verheissenen Messias enthalten, die sich in den chr. gr. Schriften (sogen. NT) erfüllen.

Die Bezeichnungen "Altes / Neues Testament" haben sich eingebürgert, weil in den hebr. Schriften das mosaische Gesetz (Testament) enthalten ist, das Jesus durch etwas Neues ersetzt hat.

Jesus Christus und seine Nachfolger bezeichneten die hebräischen Texte jedoch NICHT als veraltet, sondern als die „Schriften“ und die „heiligen Schriften“ (Matthäus 21:42; Römer 1:2).

Die in den hebr. Schriften (AT) enthaltenen Grundsätze sind nicht veraltet. Sie sind noch heute anwendbar.

Auch ist der Gott der hebr. Schriften keineswegs ein anderer, als in den chr. gr. Schriften. Das bestätigte Christus, als er Satans Versuchung abwehrte mit einem Zitat aus den hebr. Schriften:

"Jahwe, deinen Gott, sollst du fürchten, ihm sollst du dienen und ihm anhangen, und bei seinem Namen sollst du schwören." (5. Mo. 10:20; Mat. 4:10)

Jesus und die Apostel zitierten sehr viel aus den hebr. Schriften, was anzeigt, dass sie keineswegs veraltet sind.

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Viktor1 11.07.2017, 13:07
Die Bibel ist ein harmonisches Ganzes

Nein, sie ist eine (von der von euch Z.J. verhassten kath. Kirche) Zusammenstellung von über 60 Schriften, welche teils jeweils auch mehrere Autoren haben.
Für Christen (zu denen ja die Z.J. nur bedingt gerechnet werden können) ist die Bibel trotzdem nicht relevant sondern nur die Botschaft Jesu welche in den Evangelien enthalten ist..
Zitate von Jesus oder den Aposteln aus Schriften des AT besagen überhaupt nicht, daß diese Schriften so auch akzeptiert wurden.
Die Zuhörer und Adressaten waren doch meist Menschen, welche fest in den Lehren der Schriften involviert waren. Wie sollte man sie denn ansprechen, wenn nicht auch über die ihnen bekannten Schriften, von Disputen mit den Schriftgelehrten ganz zu schweigen
Die vielen Aussagen Jesu etwa "..es steht geschrieben...ich aber sage euch" machen dies ganz deutlich.
Den Begriff "veraltet" braucht man deshalb nicht dem AT zuordnen sondern nur dem "Alten Bund" mit seinen Gesetzen.
https://www.bibleserver.com/text/EU/Hebr%C3%A4er8
Beachte hier besonders 8,13
13"Indem er von einem neuen Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt. Was aber veraltet und überlebt ist, das ist dem Untergang nahe".
Das AT ist für Christen zwar "interessant", aber ansonsten völlig überflüssig, weil es die Botschaft Jesu nicht verbessern kann.
Und diese wurde (unter den "Heiden") auch ohne AT verkündet.

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wildcarts2 11.07.2017, 14:08
@Viktor1

Der Rote Faden (vom verlorenen zum wiedererlangten Paradies) zieht sich durch die GANZE Bibel.

Tut er nicht. Das interpretiert ihr nur, weil ihr viele Dinge falsch versteht.

Die Bibel ist ein harmonisches Ganzes. Sie besteht aus den hebräischen und den christlich griechischen Schriften. Das eine kann man nicht getrennt vom anderen sehen.

Falsch. Die Bibel wurde mehrfach aus verschiedenen Quellen zusammengefügt und beinhaltet nur erfundene Geschichten. Als Basis wurden zwar auch reale Orte und Ereignisse genutzt, aber sie wurden in falsche Zusammenhänge gesetzt und an das Volk Juda angepasst.

Das AT ist die Schrift der Juden. Es beinhaltet neben dem Gesetz auch die fitkive Geschichte Israels. Zweck der Schriften: Das Land Israels beanspruchen und Könige legitimieren.

Das NT wurde von jüdischen Sektiereren verfasst, die einen eigenen Weg gehen und sich von den Pharisöern und Römern nicht mehr unterdrücken lassen wollten.

Das AT hat rein gar nichts mit dem NT zu tun. Es gibt keine Verbindungen. Das NT versuchte lediglich anhand weniger Zitate aus dem AT ihre eigene Idee zu legitimieren und den anderen Juden vorzugaukeln, dass sei zum ursprünglichen Judentum zurückwollten.

In der hebr. Schriften (sogenanntes AT) sind Vorhersagen auf den
verheissenen Messias enthalten, die sich in den chr. gr. Schriften
(sogen. NT) erfüllen.

Falsch. Den Messias-Mythos gab es erst viel später in Rom. Im AT findet man keine "Prophezeiungen". Die NT-Autoren haben den Mythos benutzt und ihn mit dem AT verknüpft. Erfüllt hat sich rein gar nichts, da dieser Jesus auch fiktiv war.

Gerne sende ich dir eine Aufstellung aller Bibelverse, die angeblich im AT auf den Messias hinweisen würden, sowie NT-Verse die die Erfüllung kennzeichnen sollen. Dazu bekommst du eine Erläuterung, warum deine Annahme falsch ist. Aber anhand der Verse und des Kontextes ist bereits ersichtlich, dass du falsch liegst.

Die Bezeichnungen "Altes / Neues Testament" haben sich eingebürgert, weil in den hebr. Schriften das mosaische Gesetz (Testament) enthalten ist, das Jesus durch etwas Neues ersetzt hat.

Es gibt im NT kein "Neues Gesetz" und Jesus sollte auch nichts ersetzen. Im Gegenteil, er sollte nur das mosaische Gesetz in purer Form predigen, ohne den Schnick Schnack der Pharisäer.

Jesus Christus und seine Nachfolger bezeichneten die hebräischen Texte jedoch NICHT als veraltet, sondern als die „Schriften“ und die „heiligen Schriften“

Natürlich nicht. Denn das mosaische Gesetz war das einzige was die Lehre des NT beinhaltet.

"Die in den hebr. Schriften (AT) enthaltenen Grundsätze sind nicht veraltet. Sie sind noch heute anwendbar."

Natürlich, denn sie gelten weiterhin den Juden als Gesetz. Für alle anderen sind diese Regeln irrelevant. Sicherlich kann man den einen oder anderen Punkt auch anderweitig nutzen, da dies ja keine Erfindung der Juden war, sondern viele Dinge einfach "normal" sind. Aber das AT als solches erfüllt keinen Zweck mehr.

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OhNobody 11.07.2017, 14:14
@Viktor1

Es wird alles gut, Viktor.

Die Bibel wurde in der Tat über einen Zeitraum von 1600 Jahren von ca. 40 verschieden Schreibern geschrieben, die sich untereinander oftmals nicht einmal kannten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung, die Gott dem Johannes gab, durchzieht die gesamte Bibel ein harmonischer roter Faden. Das würde Menschen nie gelingen. Ein klares Zeichen, dass der Autor Gott ist.

Der alte Bund wurde aufgelöst, weil sein Zweck erfüllt war. Seitdem brauchen Christen keine Tieropfer mehr bringen. Trotzdem gelten die darin enthaltenen Grundsätze ewig. Jesus fasste sie so zusammen:

",Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ" (Mat. 22:37-40)

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stefanbluemchen 19.07.2017, 20:09
@Viktor1

Jesus wurde ebenfalls von der Mehrheit gehasst. Wir sind in guter Gesellschaft. 

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Ja, genauso wie das Neue Testament. Nichts weiter als aufgewärmte Märchen, Mythen und andere Fiktion.

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Ich würde sagen, es sind keine Menschen sondern Erfahrungsberichte der Menschen damals.

Vieles wussten sie einfach nicht besser oder es wurde aufgeschrieben, weil sie es für richtig hielten.

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Die Frage ist zweigeteilt:

Was ich davon halte? So manche Geschichte ist recht spannend erzählt und kann unterhaltsam sein. Das meiste ist aber zu trocken erzählt. Außerdem gefällt es mir nicht, dass alles nur auf "unabdingbaren Gehorsam" aus ist.

Alles Märchen? Ja, das ist richtig. Es gibt ausreichend Beweise dafür, dass sich nichts so ereignet hat, wie es in der Bibel beschrieben wird.

Es gab kein Volk Israel in dieser Form. Das Ganze hat man sich nur ausgedacht, weil man das Land haben wollte. Israel war ein Stadtstaatenbündnis in Kanaan und wurde 722 v.u.Z. von Assyrien vernichtet. Das kleine Volk Juda, das nichts mit Israel zu tun hatte, gab sich dann mit Hilfe des AT als Bruder Israels aus.

Die Figur Moses hat es nie gegeben. Sie ist über einen Zeitraum von ca. 400 Jahren mehrfach weiterentwickelt worden. Es gab keinen Auszug aus Ägypten, keine Sintflut und auch sonst kein Ereignis aus der Bibel.

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Ich interessiere mich dafür, ich bin Christ. Für Christen ist die Bibel natürlich sehr wichtig.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt,
dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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wildcarts2 11.07.2017, 13:52

Für Christen ist die Bibel relativ uninteressant. Es zählt nur was die Kirche sagt. Wäre die Bibel wichtig, hätte man einen großen Konflikt, da fast alle christlichen Lehren unbiblisch sind und ihr vielfach widersprechen

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stefanbluemchen 19.07.2017, 19:34
@wildcarts2

Falsch!  Die Bibel stell viele Irrtümer der Bibel richtig. Denn nicht alles, was die Kirche lehrt, ist biblisch. 

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Jepp, alles Märchen, das alte Testament, das neue Testament, der Koran, die Thora, alles erfunden.

Klar ist an der ein oder anderen Stelle zufällig doch mal was wahres durchgerutscht, aber das macht das Gesamtwerk nicht weniger erfunden.

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stefanbluemchen 19.07.2017, 19:38

Noch nicht gelesen und dennoch beurteilen? 

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Deamonia 20.07.2017, 09:48
@stefanbluemchen

Genug davon, um zu wissen, das es Unsinn ist.

Allein die unzähligen Wiedersprüche, heutzutage würde jeder Verleger solche Texte als "zu unglaubwürdig" ablehnen.

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comhb3mpqy 01.08.2017, 15:58
@Deamonia

Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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stefanbluemchen 01.08.2017, 18:05
@stefanbluemchen

Widerspricht sich die Bibel? 

Nein. Die ganze Bibel bildet eine geschlossene Harmonie. Es gibt zwar einige Passagen, die im ersten Moment wie ein Widerspruch wirken. Aber sobald man eine der folgenden Grundregeln anwendet, lösen sich solche „Widersprüche“ für gewöhnlich schnell auf:

Den Kontext oder Zusammenhang mit einbeziehen. Wahrscheinlich könnte man bei jedem Autor Widersprüche hineinlesen, wenn man die Aussagen aus dem Zusammenhang reißt.

Die Sicht des Schreibers berücksichtigen. Augenzeugen können zum Beispiel ein und denselben Sachverhalt korrekt schildern, obwohl sie unterschiedliche Worte verwenden oder andere Details erwähnen.

Historische Fakten und damalige Bräuche in Betracht ziehen.

Unterscheiden, ob ein Begriff wörtlich gemeint ist oder im übertragenen Sinn gebraucht wird.

Im Sinn behalten, dass mitunter jemandem eine Handlung oder Aktion zugeschrieben wird, obwohl er sie nicht persönlich ausgeführt hat. 

Eine genaue Bibelübersetzung verwenden.

Nicht versuchen, in die Bibel religiöse Vorstellungen oder Dogmen hineinzulesen, die sie gar nicht lehrt.

 

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Deamonia 02.08.2017, 09:43
@stefanbluemchen

Mit anderen Worten: Was nicht passt, wird passend gedacht.

Man kann nämlich auch jeden Wiederspruch "weglesen" wenn man unsinnige Verbindungen Herstellt, und alles was nicht passt als Metapher bezeichnet.

Mit dieser Herangehensweise wird auch Pipi Langstrumpf "wahr".

Der größte Wiederspruch in der Bibel ist aber für mich ganz offensichtlich:Ein (in meinen Augen) Aufmerksamkeitsheischender eifersüchtiger, rachsüchtiger Kleingeistiger perverser Kinder und Völkermörder, der verlangt das man ihn anbetet, und der Menschen als Spielball benutzt, wird auf der anderen Seite als liebender fürsorglicher Gott hingestellt, der die Menschen lieben würde. Das passt einfach nicht zusammen.

Der zweite große Wiederspruch ist das Gott angeblich allwissend und allmächtig ist, und alles geschaffen hat, aber nicht für das Leid verantwortlich sein soll, und der in der Bibel ständig davon überrascht wird, wie die Menschen handeln. 

Übrigens: Sehr bezeichnend, wie du hier auf mich "los gehst", und mir frech unterstellst, ich hätte die so genannten "heiligen Schriften" nicht gelesen, oder würde irgendwas nachplappern. Ist Lügen nicht auch eine Sünde vor deinem Gott?

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Deamonia 02.08.2017, 10:35
@comhb3mpqy

Ich habe mir dein Profil, und deine Gründe an Gott zu glauben angesehen, und keiner davon ist stichhaltig.

Wenn für den Urknall ein Gott nötig ist, woher kam dieser Gott dann?

Spontanheilungen sind keine Wunder, sie sind nur noch nicht endgültig geklärt.

Eine Nahtoderfahrung hatte ich selbst schon als Kind, das ist auch kein Beweis für irgendeinen Gott, sondern nur Dinge, die sich im Hirn abspielen.

Es gibt auch keine einzige eindeutige Biblische Prophezeiung die sich erfüllt hätte.

Ich bin Atheistin, und wenn du wissen möchtest, was mich überzeugt, das alle Götter erfunden sind, kannst du mich fragen ;)

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Deamonia 02.08.2017, 10:52
@stefanbluemchen

2. Samuel - Kapitel 23
Dies sind die Namen der Helden Davids: Jasobeam, der Sohn Hachmonis, ein Vornehmster unter den Rittern; er hob seinen Spieß auf und schlug achthundert auf einmal.

1. Chronik - Kapitel 11
Und dies ist die Zahl der Helden Davids: Jasobeam, der Sohn Hachmonis, der Vornehmste unter den dreißig; er hob seinen Spieß auf und schlug dreihundert auf einmal

Ja wat denn nu? Von diesen Stellen gibt es bestimmt 100 in der Bibel, aber ICH hab sie ja nicht gelesen ;)

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comhb3mpqy 02.08.2017, 13:40
@Deamonia

Gott war schon da. Ich finde das nicht unlogisch. Wenn man nicht an Gott glaubt, dann muss man (soweit ich weiß) auch davon ausgehen, dass irgendwann bereits etwas vorhanden war.

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Deamonia 02.08.2017, 14:00
@comhb3mpqy

Wir wissen einfach noch nicht, was vor dem Urknall war, nur als Atheistin gehe ich eben nicht davon aus das davor "Gott" war, weil das keinen Sinn macht.

Ich meine, ist es nicht ein bisschen, naja lächerlich, zu glauben, das "Gott" den Urknall verursacht hat, um dann Milliarden von Jahren zu warten, bis Planeten, und die Menschheit entsteht, und er endlich wieder was zu tun hat? (Nämlich fiese Spiele mit den Menschen treiben)

Außerdem ist es völlig sinnlos, das ein Gott die Evolution und alles "erfindet" um dann in seinen heiligen Büchern zu schreiben, das er alles "puff" erschaffen hätte.

Schau dir mal die Komplexität von Schneekristallen an, die brauchen keinen Gott, um diese wundervollen Formen zu bilden.

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Jede Religion ist ein Märchen. Auch das neue Testament ist ein Märchenbuch.

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