Was haltet ihr über die Gleichstellung von Mann und Frau bis hin zu Feminismus?

33 Antworten

Also, wenn Frauen gleiche Rechte wie Männer fordern, finde ich das absolut gut und richtig. Ebenso wie ich auch richtig finde, wenn Männer die gleichen Rechte haben wie Frauen. Frauenrechtlerinnen haben eine wichtige Funktion. Sie haben zum Beispiel durchgesetzt, dass ich inzwischen ohne größere Probleme an einer Universität studieren, lehren ect darf. Sie haben durchgesetzt, dass Mann und Frau in Ehe gleichberechtigt sind, sie haben für die Durchsetzung von wichtigen Gesetzen, etwa das auch in Ehe Vergewaltigung als solche zählt, dass die Frau nicht mehr die Unterschrift ihres Ehemannes für bestimmte Dinge braucht, gekämpft, all das ist gut und richtig.

Es gibt übrigens weibliche und männliche Feministen.

Es gibt übrigens auch eine Gruppe (in USA, schwappt aber gerade rüber) die sich für Männer"rechte" einsetzt.

Was ich völlig übertrieben bis schädlich finde, sind die Ausmaße, die es zum Teil annimmt. Etwa, das Männer teilweise Redeverbote erhalten, dass es sowas wie Frauenquoten (ich als Frau fände es dermaßen beleidigend, deswegen eingestellt zu werden!) gibt, dass es Diskussionen um männliche und weibliche Ampelmännchen und Fahrradwegfiguren gibt, das alle möglichen Straßen unbenannt werden sollen (was ich sowieso für absolut idlotisch halte!) ect, dieser ganze Sprachwahnsinn geht mir auf die Nerven.

Ich bin, würde ich mal behaupten eine recht selbstbewusste Frau und ich bin verdammt noch mal trotzdem ein STUDENT (OHNE IN!), ich kann nämlich beides sein, ich kann studieren und trotzdem nebenbei noch eine Frau sein, dass eine ist dem anderen überhaupt nicht abträglich und hat miteinander auch nichts zu tun und ich bin Frau genug um nicht ständig drauf hinweisen zu müssen, dass ich es bin - herr gott (ehm Frau Gott...) nochmal, wie wenig Selbstbewusstsein müssen Leute haben, die auf sowas bestehen müssen?

hrm jetzt bin ich selber in diese blöde "innen" Falle getappt - sieht man mal, wie weit die Indoktrinierung schon ist, es gibt natürlich auch "Frauenrechtler" für die gilt das Selbe ;).

1

Männer haben natürlich auch das gleiche Recht wie Frauen, Kartoffeln zu schälen oder den Hausputz zu erledigen. Aber viele Männer verzichten auch gerne auf dieses Recht, weshalb auch in diesem Bereich eine Quotenregelung unsinnig wäre.

Egal, wie man es dreht und wendet, wo eine Verpflichtung als Ersatz für freiwilliges Verhalten herhalten soll, da ist der Wurm gleich mit eingebaut.

Es gibt eben beliebte, aber daneben auch sehr unbeliebte Angelegenheiten. So manches gesellschaftliche Problem ließe sich bereits erheblich abschwächen, wenn nicht die total ungleiche Bezahlung bei unterschiedlichen Jobs bestünde, anstatt die Bezahlung viel stärker dem jobabhängigen Kalorienverbrauch und dem körperlichen Verschleiß anzupassen. Eine solche Änderung würde schlagartig auch das Interesse an diversen Jobs dramatisch verändern.

0
@Dxmklvw

Ich dachte bei Männer"rechten" - auch eher an sowas, wie, das auch Männer ohne schräg angesehen zu werden Röcke tragen dürfen, dass sie nicht jedes Mal ums Sorgerecht fürs Kind kämpfen müssen, anders als die meisten Frauen, dass sie nicht immer noch scheel von Gesellschaft und Öffentlichkeit angesehen werden, wenn zum Beispiel der Mann Hausmann oder alleinerziehend ect ist. Das ein Mann auch auf einem "Frauenparkplatz" parken darf, wenn er Angst hat (also eigentlich das diese Diskriminierung mal wieder abgeschafft wird!), da das nur zum Teil "Rechte" sind und zum anderen Teil gesellschaftliche Aufgaben, das "rechte" in Klammern gesetzt ;).

Aber ja, wer drückt sich nicht gerne vorm Kartoffelschälen und Kloputzen? :D. Wenn ich das mit dem Argument: Ich bin aber eine Frau, tun könnte, also mich davor zu drücken, würde ich das wohl auch versuchen ;).

Ungleiche Bezahöung dagegen ist ein echtes Problem, und dagegen sollten Frauen auch kämpfen ;).

2
@Dxmklvw

Es gibt eben beliebte, aber daneben auch sehr unbeliebte Angelegenheiten.

Ja, aber wie du an deinem Kartoffelschälbeispiel zeigst, neigen Männer schon dazu, sich die beliebten Angelegenheiten zu krallen und die unbeliebten der Frau großzügig zu überlassen. Es ist eine Tatsache, dass sehr viele Frauen neben ihrem 40 Stunden Job auch noch die Hausarbeit machen, während der "starke" Mann sich auf dem Sofa lümmelt und "Wann gibt es Essen" schreit.

Bezahlung viel stärker dem jobabhängigen Kalorienverbrauch und dem körperlichen Verschleiß anzupassen.

Hallo? Es gibt auch noch andere Berufe als Bauarbeiter. WElcher BEruf verlangt denn noch kalorienabhängigen Verschleiß? Komisch, dass sich Männer immer an solche Beispiele klammern, wenn sie bevorzugt werden wollen. Das Stemmen eines iphones ist nicht besonders kalorienabhängig. Und um ein Auto von unten zu betrachten, muss man es nicht mit den Händen hochheben. Ich kenne den körperlich anstrengenden Beruf des Hufschmiedes. Und ich kenne sehr wohl auch Hufschmiedinnen.

0
@Dahika
Ja, aber wie du an deinem Kartoffelschälbeispiel zeigst, neigen Männer schon dazu, sich die beliebten Angelegenheiten zu krallen und die unbeliebten der Frau großzügig zu überlassen. Es ist eine Tatsache, dass sehr viele Frauen neben ihrem 40 Stunden Job auch noch die Hausarbeit machen, während der "starke" Mann sich auf dem Sofa lümmelt und "Wann gibt es Essen" schreit.

Dazu gehören dann aber zwei, dass kann man den Männern nicht alleinig vorwerfen...

0
@Dxmklvw

was ist da für ein Quatsch? Soll ein Bauarbeiter jetzt mehr verdienen als ein Arzt, weil der Bauarbeiter mit Hauptschulabschluss größeren Knochenverschleiß hat? Überleg mal welcher Job anspruchsvoller ist und wo ein Studium nötig ist.

0
@guitschee
Ich dachte bei Männer"rechten" - auch eher an sowas, wie, das auch Männer ohne schräg angesehen zu werden Röcke tragen dürfen, dass sie nicht jedes Mal ums Sorgerecht fürs Kind kämpfen müssen, anders als die meisten Frauen, dass sie nicht immer noch scheel von Gesellschaft und Öffentlichkeit angesehen werden, wenn zum Beispiel der Mann Hausmann oder alleinerziehend ect ist. Das ein Mann auch auf einem "Frauenparkplatz" parken darf, wenn er Angst hat (also eigentlich das diese Diskriminierung mal wieder abgeschafft wird!), da das nur zum Teil "Rechte" sind und zum anderen Teil gesellschaftliche Aufgaben, das "rechte" in Klammern gesetzt ;).

dann zieh ich mal meine Vorbehalte zurück. liebe guitschee =). Aber für die Dinge stehen keine Maskus und Männerrechtler ein. Dafür steht nur der Feminismus ein, gegen den sich Männer aussprechen, obwohl es ihnen genauso schadet, durch die enge Rollenzuschreibungen. Das zeigt, wie es um Gleichberechtigung bei Männern bestellt ist. Vielleicht wird es auch nur dann was, wenn die alten Männer weg sind.

0
"Es gibt übrigens auch eine Gruppe (in USA, schwappt aber gerade rüber) die sich für Männer"rechte" einsetzt."

Der Amischeiß kann bei den Amis bleiben... Wir haben schon genug Amerikanisierung in Europa und Deutschland.

dass es Diskussionen um männliche und weibliche Ampelmännchen und Fahrradwegfiguren gibt,

findest du es auch übertrieben und schädlich, dass auch Frauen und Männer im Straßenbild zu sehen sind? Genau das bilden Ampelfiguren ab.

Das hat nichts mit mangelnden Selbstbewusstsein zu tun. Ich wöllte mal den Aufschrei hören, wenn Männer offiziell als Studentin oder Ärztin/Krankenschwester bezeichnet werden. Genau darin liegt das unreflektierte Verhalten vieler. Komisch ist auch, dass ihr euch über Ampelfiguren und Binnen-I aufregt aber nicht über die alltägliche Anrede Liebe Damen und Herren oder Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger. Und euch Gedanken darüber gemacht, warum Frauen immer zuerst erwähnt werden und Männer als letztes, habt ihr sicherlich auch nicht.

0
@MawaMarjuschka

Boah, ey, du bist genau so eine Person, mit der ich mich darüber nicht unterhalten möchte, weil du offenbar nur Grütze im Kopf, bei diesem Thema, hast.

Student/Krankenschwester ect sind einfach mal in der normalen Benutzung im Alltag geschlechtsneutral benutzt (das würde Studentin nicht mehr sein und ja, ich würde wohl auch Männer Krankenschwester nennen).

Es ist mir sch**ß egal ob jetzt ein männliches oder ein weibliches Bildchen auf einer Ampel zu sehen ist, hauptsache sie funktioniert und zeigt mir irgendwann am besten früher als später ein grünes Licht, oder ob es "Wir sind alle Dortmunder Jungs" im Lied heißt, denn da es da um Fans geht, schließt das mich, als Frau, einfach mal trotzdem mit ein ...

Im Straßenbild sieht man übrigens durchaus Männer und Frauen, kannst ja mal aus deinem Loch rauskommen - draußen rennen inzwischen auch jede Menge Frauen rum und das sogar ganz alleine..., das brauch ich dann aber nicht auch auf Symbolbildchen extra noch mal zu betonen - wenn jetzt eine neue Ampel gebaut würde und jemand will da ein weibliches Ampelmännchen (übrigens auch ein geschlechtsneutrales Wort...) drauf tun - bitte habe ich kein Problem mit, aber Geld dafür zu verschwenden eine intakte, funktionierende Ampel wegen Gendermimimi umzubauen - das ist in der Tat eine Sache wo ich immer nein sagen würde, weil es einfach nur Verschwendung ist.

Im übrigen erfüllst du hervorragend dieses Klischee, mit deinem Post, vom fehlenden Selbstbewusstsein als Frau (falls du sowas bist, sonst willkommen bei den Grünen und bleib da bitte, damit ich aus dem Weg gehen kann!), wenn für dich Frauen nicht mehr zum Straßenbild gehören, nur weil sie in den Symbolen nicht vorhanden sind...

Wenn ich Leute anspreche, dann oft genug mit Hallo Leute, wenn es offiziell wäre, müsste ich vermutlich so was wie Damen und Herren sagen, wegen nervigem Shltstorm von Genderidi0ten danach, aber am liebsten würde ich sowas sagen, wie: Liebe Damen und Herren, liebe Herrinnen und Damer" nur um zu zeigen, welch ein Wahnsinn diese Verhuntzung unserer Sprache ist. Wenn man es nicht geschlechtsneutral gemacht hat, was ich vorziehen würde, muss eines von beiden ja als erstes kommen, und nur weil etwas als erstes oder zweites genannt wird, hat das nichts mit Wertungen ect zu tun - also außer für ein paar Schwa<hcöpfe (übrigens nur damit du dich nicht ausgeschlossen fühlst: Idi0ten, Schwa<hcöpfe ect ist hier immer geschlechtsneutral gemeint, es kann sich also jeder Mensch von angesprochen fühlen ;)).

0
@guitschee
ob es "Wir sind alle Dortmunder Jungs" im Lied heißt, denn da es da um Fans geht, schließt das mich, als Frau, einfach mal trotzdem mit ein ...

Wie dämlich muss man sein, um sich als Frau bei Jungs mitgemeint zu fühlen.

Das wäre das gleiche wenn es hieße "Wir sind alle Dortmunder Mädels" sich Jungs mitgemeint fühlen sollen. Die würden aber sofort spucken.
Ich kann es mir nur so erklären, dass du nach dem Mund von Männern reden willst, um nicht als kleines hysterisches Mädchen abgestempelt zu werden.

Im Straßenbild sieht man übrigens durchaus Männer und Frauen, kannst ja mal aus deinem Loch rauskommen - draußen rennen inzwischen auch jede Menge Frauen rum und das sogar ganz alleine...,

Ja und ich bin sicherlich schon mehr gereist als du in deinem Dortmund. In Frankreich und Spanien usw. gibt es auch Ampelfrauchen

das brauch ich dann aber nicht auch auf Symbolbildchen extra noch mal zu betonen - wenn jetzt eine neue Ampel gebaut würde und jemand will da ein
weibliches Ampelmännchen (übrigens auch ein geschlechtsneutrales Wort...)

Wie blöd bist du eigentlich? Gibt es auch ein männliches Ampelfrauchen? xD

Ampelmännchen ist überhaupt nicht neutral, in dem Wort steckt die verkleinerte Form von Mann drinnen^^ Neutral wäre Ampelfigur.

drauf tun - bitte habe ich kein Problem mit, aber Geld dafür zu verschwenden eine intakte, 

ach gottchen. Weiß du wieviel Kohle ich für HarztiV Empfänger und anderen Scheiß abdrücken muss, weil ihr auf euren Mindestlohn hocken bleibt.

(falls du sowas bist, sonst willkommen bei den Grünen und bleib da bitte, damit ich aus dem Weg gehen kann!), wenn für dich Frauen nicht mehr zum Straßenbild gehören, nur weil sie in den Symbolen nicht vorhanden sind

Bist du dann konsequenterweise Rechts, wenn du nicht Grün bist? Was anderes gibt es ja bei euch nicht mehr in eurem versch**enen Schwarz Weiß Denken. Und mit Allgemein-Pauschalisierungen seid ihr auch ganz vorne dabei, ohne den Menschen zu kennen. Von meiner politischen Position habe ich kein Wort erwähnt.

wenn es offiziell wäre, müsste ich vermutlich so was wie Damen und Herren sagen, wegen nervigem Shltstorm von Genderidi0ten danach

das gab es schon längst davor... Und wieder hast du noch nicht hinterfragt, warum Damen und Herren heißt und nicht Herren und Damen....

muss eines von beiden ja als erstes kommen, und nur weil etwas als erstes oder zweites genannt wird, hat das nichts mit Wertungen ect zu tun

Das ist klar. Du sollst nach den Gründen hinterfragen, warum das jahrhundertelang so ist und nicht umgekehrt.

Liebe Damen und Herren, liebe Herrinnen und Damer" nur um zu zeigen, welch ein Wahnsinn diese Verhuntzung unserer Sprache ist.

Sag mal..hast du gerade mit ach und krach den Hauptschulabschluss geschafft?

Dame bezeichnet die weibliche Anrede, Herr die männliche. Das sind bereits gegenderte (=vegeschlechtlichte) Formen und keine neutralen ^^
Du verhunzt damit gerade Wörter, indem du irgendwelchen Schwachsinn wie Damer einwirfst, der vorne und hinten weder Hand noch Fuß hat.

0
@MawaMarjuschka
Wie dämlich muss man sein, um sich als Frau bei Jungs mitgemeint zu fühlen.
Das wäre das gleiche wenn es hieße "Wir sind alle Dortmunder Mädels" sich Jungs mitgemeint fühlen sollen. Die würden aber sofort spucken.

Frag mal die Menschen (männliche) die sowas singen, wer damit gemeint ist, du wirst du Antwort erhalten: die Fans und die Mannschaft, und die Fans sind sowohl Frauen als auch Männer, also klar als ein Fan fühle ich mich und als solcher Teil dieser „Dortmunder Jungs“ - Bei: „Wir sind alle Dortmunder Mädels“ würde ich übrigens spucken und zwar aus einem einzigen Grund: es passt von der Silbenzahl absolut NICHT in das Lied! - ich habe aber noch nie einen Kerl getroffen der ein Problem mit der Tshirt-Aufschrift „Dortmunder Mädel“ - das es in diesem Zusammenhang durchaus auch gibt, hatte, warum auch...

Wie dämlich und verbohrt muss man sein, um jedes wirklich jedes Wort auf eine Goldwaage zu legen und immer genau nach Wortsinn zu interpretieren, anstatt nach Bedeutung, die es für nahezu alle Nutzer hat (Nutzer und Nutzerinnen für dich, weil Nutzer wären ja nur Männer und ich...)?

Mir wäre es übrigens völlig egal ob ich als hysterisches Mädel abgestempelt würde, weil ich über sowas drüber stehe, aber ich stehe eben auch darüber ständig und überall zu betonen, dass es Frauen gibt und ich eine bin und das ich immer genauso viel Wert bin wie Männer – denn du wirst es nicht glauben, aber die meisten Menschen auch männliche mit denen ich zu tun habe, wissen das bereits – sprich ich muss es gar nicht betonen...Ich kann da einfach ich selber sein und das ist neben vielen anderen Dingen eben auch eine Frau.

Lol und du meinst ich wäre noch nie aus Dortmund rausgekommen? Lach :D Und nein es gibt kein „männliches Ampelfrauchen“, weil Ampelfrauchen einfach ein absolut lächerliches Wort ist, dass einige Femnazis erfunden haben… Während „Männchen“ schon lange eine Ausdrucksweise ist, die durchaus auch immer für weibliche Figuren benutzt wurde (lange im Sinne von Jahrhunderten)…

„Weil ihr auf eurem Mindestlohn hocken bleibt“

Vorurteile hast du aber auch gar nicht, oder? Ich gestehe dir hier dieses vor, weil ich in sehr provokanter Weise ja damit angefangen habe :D

Nein, ich bin nicht rechts, ich bin sogar sehr weit links, nur eben halt mit Verstand und der Gabe eigene Entscheidungen zu treffen und Gedanken zu formen… Stimmt hast du nicht, aber deine bisherigen Aussagen passen einfach mal 100% in das Weltbild, dass man überproportional bei Grünen findet...

Und wieder hast du noch nicht hinterfragt, warum Damen und Herren heißt und nicht Herren und Damen....

Doch habe ich mich schon gefragt und kam zu dem Schluss, mir ist es völlig egal, denn für mich drückt das keinerlei Wertung aus und wenn es das für andere tut, ist das deren Problem, nicht meines. Aber schön, dass du mir wirklich null zuzutrauen scheinst :D.

Weißt du bei meinem ach und krach so geschafften Hauptschulabschluss (der 13 Jahre dauerte und mit dem ich jetzt studieren kann ;)) habe ich etwas hervorragendes gelernt: Sarkasmus und Ironie; „Du verhunzt damit gerade Wörter, indem du irgendwelchen Schwachsinn wie Damer einwirfst, der vorne und hinten weder Hand noch Fuß hat.“ - stimmt, hast du gut erkannt, gratuliere zu deiner klugen Erkenntnis und jetzt denk mal drüber nach, warum das für mich genau das Gleiche ist, wie viele Gendermainstreamvorschriften – dann verstehst du vielleicht endlich worauf ich damit hinauswill...

0
@guitschee
Lol und du meinst ich wäre noch nie aus Dortmund rausgekommen? Lach :D Und nein es gibt kein „männliches Ampelfrauchen“, weil Ampelfrauchen einfach ein absolut lächerliches Wort ist, dass einige Femnazis erfunden haben… Während „Männchen“ schon lange eine Ausdrucksweise ist, die durchaus auch immer für weibliche Figuren benutzt wurde (lange im Sinne von Jahrhunderten)…

Falsch! Männchen ist die Verkleinerung von Mann und nicht von Frau (Frauchen). Wie kommst du darauf, dass das neutral sei? Das ist grammatikalischer Unfug.
Und natürlich macht es etwas mit den Menschen, wenn sie nur eine homogene Gruppe von Männern (oder Frauen z.B. in der Werbung) sehen. Wir bewerten das, was wir von klein auf sehen und in unser Weltbild aufgenommen haben.

Malerin = weiblich

Maler = männlich aber auch neutral.

Es ist bewiesen, dass Menschen bei dem Wort Maler oder noch besser Koch eine männliche Person vor Augen haben.

"und jetzt denk mal drüber nach, warum das für mich genau das Gleiche ist, wie viele Gendermainstreamvorschriften "

Was für Vorschriften? Die einzigen die Vorschriften machen, sind die, die sich über Gender aufregen aber selber kräftig gendern :D

Wenn „Gender“ so etwas Schlimmes ist, dann hört doch damit einfach auf!

Wenn ihr eure Kinder anhand der äußeren Geschlechtsmerkmale Jungen- oder Mädchennamen gebt, dann ist das „Gender“.

Wenn ihr euren Kindern anhand der Geschlechterdeutung blaue oder rosa Sachen kauft, dann ist das „Gender“.

Wenn ihr Kleidung, Frisuren, Toiletten usw. in Männer und Frauen unterteilt, dann ist das „Gender“.

Wenn ihr männliche oder weibliche Pronomen benutzt, dann ist das „Gender“.

0
@MawaMarjuschka
Es ist bewiesen, dass Menschen bei dem Wort Maler oder noch besser Koch eine männliche Person vor Augen haben.

Das scheint bei vielen Menschen zu stimmen, ja, bei mir ist das tatsächlich aber nicht der Fall, wobei es auch heute noch mehr Köche gibt die Männer sind, als Frauen, wenn man es von Berufsausbildung abhängig macht.

Was für Vorschriften? Die einzigen die Vorschriften machen, sind die, die sich über Gender aufregen aber selber kräftig gendern :D

Nein, das ist Blödsinn, und ich hoffe du weißt es auch, sonst musst du mal dringend die Augen aufmachen. Es gibt an vielen Unis inzwischen Punktabzug wenn eine Arbeit nicht gegendert wurde, es gibt Firmenvorschriften dazu, wie etwas zu sagen sei, es gibt Deutschlehrbücher in denen zum Teil völlig falsche (und in diesem Fall wirklich grammatikalisch falsche) Dinge gelehrt werden, um zu gendern. Es werden Lehrer entlassen, weil sie in einer reinen Mädchenklasse weibliche Pronomen benutzt haben, weil sich so Leute vielleicht ausgeschlossen fühlten könnten, ect. All dieser Wahnsinn kommt aber von Gendermainstreambefürwortern, nicht von allen anderen Menschen, denen reicht es nämlich in der Regel Mensch zu sein.

Die einzige Vorschrift die ich Leuten machen möchte, ist das Texte lesbar bleiben (was sie zum Teil mit Gendermainstream eben nicht mehr sind), und dass Leute mich weiterhin mich selber als Student und Dortmunder Junge bezeichnen lassen, ohne mir pauschal (das finde ich nämlich fast schon beleidigend) zu unterstellen, ich würde Männern nach dem Mund reden, oder nicht selbstbewusst sein, oder keine eigenen Entscheidungen treffen können ect, nur weil ich diese Worte so benutze, wie sie schon seit Generationen benutzt werden. Ich finde man muss Berufe nicht Gendern, denn für die allermeisten Berufe macht es keinen Unterschied ob man Mann oder Frau ist. Wenn jemand unbedingt sagen möchte, sie sei Studentin, bitte, darf sie, aber sie soll nicht von mir erwarten, dass ich diesen, in meinen Augen Blödsinn auch mache. Sorry, aber den meisten Studenten sieht man ihr Geschlecht an und wenn nicht, ist es meistens auch nicht wirklich relevant...

Ich würde übrigens all meinen Kindern erst Mal gelb, grün oder blau kaufen, weil ich es am schönsten fände, zumindest bis es selber entscheiden kann, dann würde ich wohl im Zweifel die Zähne zusammenbeißen müssen und auch mal sowas wie pink/rosa kaufen, falls das gewünscht ist -aber auch da, wenn ein Junge sowas sich wünschen würde, wäre es derselbe Unmut bei mir, wie bei einem Mädchen ;).

Wenn ich einem Kind einen Namen gebe, muss ich es ja irgendwo dran festmachen und in 99% aller Fällen (vermutlich) fühlt es sich danach auch zu dem Geschlecht, dessen äußere Merkmale es trägt, zugehörig, wenn es nicht so ist, kann es das im Nachhinein dann ja ändern. Neutrale Namen gibt es nun mal kaum...

Kleidung, Frisuren, Toiletten - nun ich finde seit Jahren, es sollte die Trennung von Toiletten nach Geschlecht komplett abgeschafft werden, ich finde lange Haare bei jedem der volles Haar hat schön (unabhängig vom Geschlecht) und würde es deswegen mir wünschen ;), und Kleidung ist mir relativ egal, was die Leute tragen, solange es meinem Ästhetikempfinden nicht grob entgegensteht, was zum Beispiel Röhrenjeans tun, oder bauchfreie Tops ect, aber auch dabei ist mir Geschlecht egal, vermutlich würde ich 5 mal hinsehen, wenn ich einen Mann im Rock entdeckte, das hätte aber mehr mit der Seltenheit zu tun, als mit irgendwas anderem, genauso schaue ich auch, wenn ich jemanden barfuß durch die Stadt laufen sehe...

Es ist ein Unterschied ob man Unterschiede im Geschlecht der Menschen anerkennt, oder in jedem Wort betont.

Student kann für mich sowohl weiblich als auch männlich sein, Studentin wäre eine Betonung, die ich nur dann benutzen würde, wenn es eine Relevanz hätte das Geschlecht zu erwähnen

Einen Namen möchte man aber jedem Kind geben - und das würde ich selbstverständlich auch nach dem Geschlechtsmerkmalen tun, denn die sind einfach sehr sehr sehr oft passend, wenn es dann aber irgendwann ankäme und einen neutralen Namen haben will, oder einen vom anderen Geschlecht, würde es natürlich kein Problem sein...

Der Hund ist allerdings auch generisches Maskulin, trotzdem denkt da keiner nur an männliche Hunde, oder? Genauso bei Mensch, Fahrer, Lehrer ect... jemand der da immer nur in Geschlechtern denkt, ist für mich sehr gedanklich eingeschränkt und muss einfach mal seinen Horizont erweitern.

0

Viele Antifeministen vergessen immer oder wollen es vergessen, dass es nicht darum geht, dass Männer und Frauen gleich sind. Niemand will den Männern den Schniedel abschneiden.

Es geht um gleiches Recht, um sonst nichts. Und ja, dafür bin ich.

Und ja, es wäre nicht schlecht, wenn es auch Männerrechtler gäbe. Gestern erst sah ich einen Beitrag über die Entwicklung der Mode bei Mann und Frau. Da wurde gezeigt, dass im letzten Jahrhundert die Frauen sich das Recht erobert haben, ganz selbstverständlich Hosen zu tragen. Wenn aber ein Mann ein Kleid tragen würde, gäbe es immer noch großes Geschrei.

Immer wieder liest man hier auf Gute Frage die schüchterne Frage von Jungs: "Ich würde so gerne reiten lernen. Meint ihr das geht? Die anderen Jungen lachen mich dann aus?"

Dann rolle ich immer mit den Augen und denke: mit der Männeremanzipation ist es nicht weit her.

Da berufen sich Männer wieder auf biologistische Argumente ;)

Beim Sorgerecht sieht das natürlich plötzlich anders aus ;) auch wenn sie vorher ein "Frauen sind für Kinder und Männer fürs Jagen zuständig" nachschieben, aber pauschal das Sorgerecht mal der Frau entziehen wollen... weil das ja Männerdiskriminung sei, wenn die Mutter den Vormund über das Kind hat.

Daran sieht man, wie vor allem Männer und Väterrechtler es sich passend legen, damit es in ihre Argumentation passt.

Bei Männern ist das Problem, dass sie nicht zur edlen Weiblichkeit aufsteigen können und ihnen keine Schönheit als Mann zugestanden wird. Das ist einer der Gründe, warum sich vor allem Männer gegenüber Männern in Kleidern negativ äußern. Von Frauen habe ich das weniger gehört. Außer von welchen, die es sich selber nicht leisten oder getrauen..warum auch immer.

0
@MawaMarjuschka

Möchtest du jetzt dafür plädieren, dass das Sorgerecht grundsätzlich bei den Frauen liegt?

0
@AalFred2

Jap. Männer sind doch keine Frauen ;) Frauen bekommen doch die Kinder und Männer und Frauen sind nicht gleich. ^^ Wieso wollen Männer ausgerechnet in dem Punkt plötzlich eine invertierte Rollenzuschreibung haben? Gehts doch nur um Privilegien und Unterhalt sparen?

0
@MawaMarjuschka

Also das hat jetzt mit Gleichberechtigung nichts mehr zu tun, das ist männerfeindlich. Dass die Frauen für die Kinder und die Männer fürs jagen zuständig stind, das ist schon lange nicht mehr aktuell. So eine Einstellung treffe ich selten an. Das Sorgerecht steht verdammt nochmal beiden Eltern zu. Was die Erziehung angeht spielt heutzutage auch der Mann eine größere Rolle, nicht nur die Frau. Und je nach Fall, kann auch der Mann die wichtigere Bezugsperson sein. Dann zu sagen weil "Männer (...) doch keine Frauen [sind]" haben sie da kein Recht drauf, ist absolut vorurteilsbehaftet und hat mit heutigem Rollenverständnis nichts zu tun.

So, jetzt gebe ich Bühne frei für weiteres Gezicke, ich werde darauf nicht mehr eingehen.

0

Unsinn

0

Erstens: zwischen Gleichstellung und Gleichberechtigung gibt es ein Unterschied. Niemand hat gefordert, dass Männer ebenfalls die Menstruation haben sollen. Nur können Frauen nicht deswegen benachteiligt werden.

Zweitens: Gleichberechtigung ist noch nicht erzielt. Lt. Studien wird es noch ca 170 Jahre dauern, bis wir wirkliche Gleichberechtigung haben.

Drittens: Gleichberechtigung ist ein absolutes Muss.

Viertens: Es gibt männliche Feministen.

Fünftens: Frauenrechtlerinnen sind wichtig. Denn andernfalls würde sich am Status Quo nie etwas ändern.

Sechstens: Natürlich ist es Ok, wenn nach Gleichberechtigung geschrieen wird. Sonst wird da nie was draus.

Siebtens: Männerrechtler gibt es in verschiedenen Ausrichtungen. Es gibt welche, die sich beispielsweise für Männer einsetzen, wenn es um Erziehung geht. Das sind dann Ziele, die sich mit Feminismus ganz oder teilweise decken. Und dann gibt es welche, die beispielsweise fordern, dass man betrunkene Frauen vergewaltigen darf. Ob man mit Letzterem etwas zu tun haben will...

Ich fände es sehr gut, wenn Männer auch mal in den "Genuss" der Menstruation kommen würden, nagut, dass ist natürlich rachsüchtig, aber trotzdem!

0
@guitschee

Ich wäre schon zufrieden, wenn man etwas mehr Verständnis bekommt gepaart mit dem Wissen, dass es dabei auch zu physischen Beschwerden kommen kann.

0
@catchan

Dann bist du weniger rachsüchtig als ich und da mehr praktisch veranlagt ;). Nee, ich will das jeder Mann, der schon mal blöde Scherze über Menstruationsstimmungsschwankungen und Schmerzen gemacht hat, das mindestens 1 Jahr lang mal fühlt :D. Ich bin mir sicher, das würde zu deutlich mehr Verständnis führen ;).

0
@guitschee

Ich habe vollstes Verständnis für deine Gefühle.

Aber ich denke da eher pragmatisch. Meinst du ich will mir das Gejammere antun?

0
@catchan

Okay, wenn man bedenkt, wie die schon bei einer Erkältung teilweise sind, hast recht, das wäre wahrlich unerträglich :D

1

"Niemand hat gefordert, dass Männer ebenfalls die Menstruation haben sollen. Nur können Frauen nicht deswegen benachteiligt werden."
Was für ein hahnebüchener Vergleich...ist dir das nicht selber zu blöd?

"Siebtens: Männerrechtler gibt es in verschiedenen Ausrichtungen. Es gibt welche, die sich beispielsweise für Männer einsetzen, wenn es um Erziehung geht. Das sind dann Ziele, die sich mit Feminismus ganz oder teilweise decken."

Das sind Väterrechtler. Die sind aber auch eher fragwürdig. Männerrechtler und Maskulimus decken sich in keinster weise mit Feminismus. Das sind nicht umsonst Antifeministen.

0
@MawaMarjuschka

Aber das würde Gleichstellung bedeuten. Männer sollen mal Kinder und die Menstruation bekommen.

Wenn man sieht wie viel Diskriminierung aus dieser biologischen Tatsache abgeleitet wird, dann ist das gar nicht so hanebüchern.

Ich würde das durchaus als Männerrechtler bezeichnen. Ich habe mal einen interessanten Artikel in der SZ dazu gelesen. Da wurden zwei gegenüber gestellt.

Der eine hat Frauen mehr oder weniger durchgängig beschimpft.

Der zweite setzte sich dann beispielsweise ein, wenn Männer Probleme mit der Elternzeit hatten.

Das finde ich schon sinnvoll.

0
@catchan

Unsinn. Das Problem ist, dass ihr nur aus der biologistischen Ecke argumentiert. Hier geht es um politische und gesellschaftliche Gleichstellung. Und dagegen wehren sich hauptsächlich Männer, da sie keine anderen Bereiche außer dem Arbeitsmarkt haben, um in ihrem Mannsein wertgeschätzt zu werden.

Biologische Determinierungen sind keine Diskriminierung, sondern nunmal naturgegeben. Falsch ist, was an Geschlecht zusätzlich angehangen wird wo es nicht hingehört, wie wir es zum Großteil in Politik und Wirtschaft usw. haben

Was würdest du als Männerrechtler bezeichnen? Irgendwelche Artikel über Arne Hoffmann und Walter Hollstein? Maskulismus ist rückwärtsgewandt und verhilft den Geschlechtern nicht zu Gleichstellung und Gleichberechtigung. Dahinter verbirgt sich toxischer Maskulismus. Wie schon gesagt, solange Männlichkeit nicht gleichwertig mit Weiblichkeit ist, weil es immer noch Männer gibt, die den Einheitsmann haben wollen, ist Feminismus von notwendig.

Der zweite setzte sich dann beispielsweise ein, wenn Männer Probleme mit der Elternzeit hatten.

Wieso sollten sie das haben?

Ich denke Männer und Frauen sind nicht gleich und wurden zu unterschiedlichen Aufgaben erschaffen? Frauen hüten Kinder und Männer jagen. Wieso sollten Männern nun unbegründeter-weise das Sorgerecht bekommen oder Elternzeit in Anspruch nehmen, wenn sich auf der anderen Seite die gleichen Typen aufregen von einem Gehalt keine Familie mehr ernähren zu können und die Frau zuhause bleiben soll? Merkste wie sich Väterrechtler alles passend drehen, um eigene Vorteile daraus zu ziehen?

0
@MawaMarjuschka

Du solltest meinen Beitrag noch mal lesen. So lange, bis du ihn verstanden hast.

Was rückwärts gewandt, ist fragwürdig. Aber dass du sämtliche Männer in einen Topf schmeißt ist nicht gut.

0

Solange Männlichkeit nicht gleichwertig mit Weiblichkeit ist, braucht es den Feminismus.

Und vorallem wenn es weibliche Feministinnen gibt, gibt es dann auch männliche Feministen?

Ja natürlich. Auch wenn der Begriff etwas irreführend ist, und Männer keine Feministin laut Definition sein können, aber feministisch handeln können. Nur werden die von den Masuks madig gemacht.

Und was haltet ihr von Frauenrechtlerinnen?

Solange wir in einer von Männern geprägten Welt leben, sind die nötig. Frauenrechtlerinnen setzen sich außerdem übergreifend für die Belange der Geschlechter ein. Bei einem Mann hätte ich Magenschmerzen oder würde mich mit meinen Anliegen nicht hinwenden, weil Männer immer noch zum Großteil andere Menschen diskriminieren

Findet ihr das übertrieben wenn Frauen so arg nach Gleichberechtigung schreien? Oder findet ihr das ok?

Nein. Nur weil Männer Probleme mit ihrer eigenen Emanzipation haben, ist es nicht übertrieben, wenn Frauen lauter für Gleichberechtigung einstehen.

Und wenn es Frauenrechtlerinnen gibt, warum gibt es dann aber keine Männerrechtler?

Die gibt es doch. Arne Hoffmann usw. Von den anderen halte ich aber nicht viel.

Und vorallem wenn es weibliche Feministinnen gibt, gibt es dann auch männliche Feministen?
Ja natürlich. Auch wenn der Begriff etwas irreführend ist, und Männer keine Feministin laut Definition sein können, aber feministisch handeln können. Nur 

Thema verfehlt: 6 setzen... Männer können keine "Feministin" sein, "Feministen" mit e aber schon und das war gefragt...

1
@guitschee

wo schrieb ich davon, dass Männer als Feministin bezeichnet werden, außer von ein Flatbrainern hier? Lern sinnerfassendes Lesen. "männliche Feministen" ist der Plural von Feminist.

Es gibt übrigens weibliche und männliche Feministen.

Feministin(nen) = weiblich

Feminist(en) = männlich.

Feminsit /= Feministin

soweit klar?

Ist der gleiche Unfug den man von euch hier liest, über männliche Männer oder männliche Bärte usw. oder weibliche Feministinnen ^ ^
Was schon geschlechtsspezifisch ist, wird nochmal durch ein überflüssiges Attribut (männlich/weiblich) markiert.

0

Falls ich jetzt sage, daß ich für Gleichstellung bin, kann ich mir schnell und wirksam die Gunst vieler sichern. Die Sicherstellung "ich gehöre zu den Guten", wäre leider der Sache nicht dienlich.

Ich glaube, dieses Konzept der Gleichstellung der Geschlechter ist wichtig. Dazu sollten grundsätzlich beide Seiten einbezogen sein. Wird eine der Seiten betont oder bekommt die andere Seite kein Gehör, besteht ein Ungleichgewicht. Mich wundert es immer wieder, wie man annehmen kann, daß aus so einem Ungleichgewicht aufbauend Gleichstellung entstehen kann.

Damit Gleichstellung nicht zu einer Floskel verkümmert, sozusagen eine Zugangskarte für den "Club der guten Menschen", braucht es eine ausgeglichene Wahrnehmung für beide Geschlechter.

Hier sehe ich auch die größte Gefahr geschlechtsbezogener Bewegungen, also feministische Bewegungen und Männerrechtsbewegungen. Setzt sich der Tunnelblick für ein Geschlecht durch, wie kann daraus eine Gleichstellung entstehen?

Meine Hoffnungsträger sind Feministen und Männerrechtler, die ihren Horizont weit halten, und in ihre Wahrnehmung und Entscheidungsfindung beide Geschlechter berücksichtigen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was möchtest Du wissen?