Was haltet ihr für die häufigste Hauptursache für den Erhalt von Depressionen?

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DAS ERGEBNIS BASIERT AUF 6 ABSTIMMUNGEN

endogene Faktoren 33%
Freundesdefizit, Einsamkeit 33%
Liebesdefizit, Einsamkeit 16%
Sinnlosigkeit, Arbeitslosigkeit 16%
Selbsthass, Aussehen 0%
Energie-, Nahrungs-, Schlafmangel 0%

14 Antworten

endogene Faktoren

Eine Depression wird auf ein Ungleichgewicht der Botenstoffe (Hormone) im Gehirn zurückgeführt. Betroffen ist vor allem das Glückshormon Serotonin und ferner auch Noradrenalin.

Wie es zu diesem Ungleichgewicht kommt ist nochmal ne andere Frage. Häufig wird eine genetische Ursache genannt (endogener Faktor). Je grösser diese genetische Vorbelastung ist, desto weniger exogene Faktoren wie Stress, Traumata, Rauschmittelmissbrauch etc. braucht es.

Liebesdefizit, Einsamkeit

Naja. Du willst keine langen Texte und wir sollen nur von deinen vorgegebenen Sachen etwas auswählen? Das scheint ja sehr repräsentativ zu sein, deine "Statistik".

Man kann Depression nicht mit einer Ankreuzfrage beantworten. So einfach ist es nicht.

Dennoch habe ich mal eins ausgewählt, weil in meinem Fall die Gründe familär liegen.. denke vieles entsteht in der Kindheit.

Aber trotzdem: Sinnlosigkeit kommt mit der Depression.. finde ich. Arbeitslosigkeit ist ein einschneidendes Erlebnis, dass eine Depression auslösen kann, ja. Aber auch den Verlust einer lieben Person wäre so ein Ereignis.

Einsamkeit ist auch eher eine Folge, wenn man sich wegen der Depression zurückzieht.

Energiemangel - die typische Antriebslosigkeit ist sogar ein Symptom der Depression. Symptom, nicht Ursache.

Schlafmangel ist auch eine mögliche Begleiterscheinung der Depression, die durch Schlafstörungen ausgelöst wird.

Selbsthass kommt meistens mit der Zeit, wenn man viel negatives erfährt und glaubt man wird nicht gemocht, man ist falsch, man hat es verdient..

Aussehen? Ernsthaft? Dazu spare ich mir jeglichen Kommentar.

chiocacca 05.07.2017, 00:46

Ja die Kindheit da ist man noch sehr schützenswert. 

Manche Organismen habe in ihrem Erbgut schon eine Mitgabe an Mängeln die sie "zu viel" empfinden lassen. Der Weggang des Vater der Mutter und der Tod von anderen Verwandten und Haustieren, Liebeskummer, der Entzug von Liebe, Job, aufgrund von Hässlichkeit - Sozialer Ausschluss weil die Weltsicht die einer Minorität ist und Minoritäten bekanntlich größeren Stress ausgesetzt sind, tragen zum vererbten Haushalt bei und stacheln diesen an - können zum Suizid führen.

Also. Hauptsächlich liegt es doch an der Veranlagung, die einem zufällig aufgehalst wurde.

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Freundesdefizit, Einsamkeit

Einsamkeit in jeglicher Form. Wir wissen mittlerweile, dass Einsamkeit massive Auswirkungen auf den Menschen haben auch im körperlichen Sinne. Beispielsweise wird auch das Schmerzempfinden deutlich höher.

Ich würde alle Auswahlmöglichkeiten als gleichwertig betrachten. Jeder einzelne Punkt der Auswahl birgt großes Potenzial um Menschen in die Depression zu treiben. Der einzige Punkt den ich anders nennen würde wäre Energie-, Nahrungs-, Schlafmangel. Alles drei deutet auf Überforderung hin und mit Überforderung erhält man eine neue Möglichkeit zur Depression.

endogene Faktoren

Die genetische Prägung!

Der sensible, feinfühlige, gedankenreiche, grüblerisch veranlagte Mensch kann die Härte des Lebens weniger gut verarbeiten als der robuste Mensch.
Häufen sich Konflikte oder Schicksalsschläge, stellen sich bei dem
Sensiblen Depressionen ein.

Alles zusammen. Vererbung, Erziehung, Umfeld ...

Man könnte sich das gut als einen Teufelskreis vorstellen. Das eine verwebt sich mit dem Anderen und hängt einen auf.

Je nach Schweregrad helfen (Elektro)Therapien und Medikamente nur bedingt. Suizid ist für diese Menschen d. h. öfters das einzige Opium.

Hauptsächlich geht es nämlich einfach darum; Schmerzlinderung. Aufbau von Resilienz.

Ps: Teilweise lässt sich auch durch die Epigenetik erklären WAS Menschen für eine lebensverneinende Existenz "anfälliger" macht. Was sie weniger Resilienz (Wiederstandsfähigkeit) erwerben und ausbauen lässt


ca. 80% aller depressiven Menschen leiden (unbewusst) an einen Vitamin D Mangel, beste Lösung: das Sonnenlicht benutzen, nicht Tabletten einnehmen (Notlösung)

Freundesdefizit, Einsamkeit

Menschen sind der Soziale Lebewesen und ich denke das die Einsamkeit sehr viel mit der Psyche macht.

Unsere bis zum Verdünnung verarbeiteten Nahrungsmittel, wo dann fast nichts mehr zum verwerten darin ist, was der Körper irgendwie was daraus machen konnte. Und wenn dann irgendwie keine Nährstoffe u-s-w. da sind, dann die Abläufe, die da für zuständig sind, das die einwandfrei funktionieren, kommt halt so was, was nun über Ecken und Kanten gehen muss, weil der " Belag der Straße löchrig ist. Ist meine Meinung.

schnellgedacht 05.07.2017, 15:07

warum stimmst du dann nicht ab?

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Lang anhaltende (5-20 Jahre) Zustände, die als traumatiesierend erlebt wurden, da in diesem Zeitraum zentrale eigene Bedürfnisse verleuignet werden mußten.

Traumatisierende und lange Zeuíträume fehlen leider in Deiner Auswahl.

schnellgedacht 05.07.2017, 01:46

ja tun sie, weil es um die Ursachen des Erhalts einer Depression geht und nicht um die ursprüngliche Ursache

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koten 05.07.2017, 02:02
@schnellgedacht

Bei Erhalt dachte ich, wie habe ich die Depressionen erhalten. Mißverständnis.

Du wolltest wohl eher wissen, warum ich da nicht rauskomme: Die mehr als ausgeprägte Antriebslosigkeit gepaar mit dem Gefühl von Sinnlosigkeit.

Die beiden Punkte kann ich aber auch nicht ankreuzen.

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schnellgedacht 05.07.2017, 02:07
@koten

Ja mir ist auch gerad aufgefallen, dass die Wortwahl schlecht war, egal ich lasse es jetzt so

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Liebeskummer

Mario

Du hast den Punkt "genetische Veranlagung" vergessen.

schnellgedacht 05.07.2017, 00:35

nein, siehe "endogene Faktoren"

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Timmy001 05.07.2017, 00:37
@schnellgedacht

Ah, ok. Nehms zurück 😀. Konnte mit dem Wort "endogen" nichts anfangen 😉

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Sinnlosigkeit, Arbeitslosigkeit

Sinnlosigkeit

Traurigkeit.

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