Was haltet ihr eigentlich von Deutschlands aktueller Flüchtlingspolitik?

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8 Antworten

Grundsätzlich: Deutschland darf, auch wenn Fehler gemacht worden sind und weiterhin gemacht werden (s. u.), stolz sein auf sein Engagement, den Flüchtlingen, die aus Krisengebieten kommen und deren Leben sowie Gesundheit bedroht ist, eine Zuflucht und ein Auskommen zu gewähren und wenigstens an manchen Orten im Lande ein menschliches Miteinander zu leben.

Allerdings hat Deutschland auch Fehler gemacht. Denn die sog. "Flüchtlingswelle" war schon lange absehbar. Die Politiker hätten also schon längst Vorsorge treffen müssen, gewisse Reserven an Geld und allem Notwendigen für die Aufnahme und Versorgung der Menschen, die zu uns fliehen, zu schaffen. Eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge auf alle Kommunen in Deutschland hätte ebenfalls schon vor Zeiten geplant und zwischen Bund, Ländern und Kommunen abgestimmt sein können. Die Verantwortlichen haben geschlafen!

Ein weiterer Fehler war, die jetzt beklagten Ausschreitungen des rechtsradikalen Mobs nicht einzuplanen. Genügend Polizeikräfte, sozusagen mobile Einsatzkommandos, hätten zum raschen Eingreifen überall in Deutschland bereitstehen und vorbereitet werden müssen. Schließlich ist das rechtsradikale Verhaltensmuster nicht erst seit ein paar Wochen bekannt! Rechtsradikale Verbrecher müssen den Rechtsstaat fühlen lernen!

Auf einen Punkt sei in diesem Zusammenhang noch hingewiesen, der auch auf die Zustände in Parallelgesellschaften abhebt: Kriminelle jeder Art - und das betrifft auch deutsche Kriminelle - müssen härter und konsequenter bestraft werden als bisher; und wer kein Deutscher ist und das Gastrecht missbraucht, muss Deutschland verlassen! Auch hier sind die Politiker gefragt, sinnvolle Lösungen im Interesse aller friedlichen und gesetzestreuen Menschen, seien sie Deutsche oder Flüchtlinge oder Migranten, zu finden.

Als Fehler zu bezeichnen ist auch die mangelhafte Ausstattung mit Personal und Raum für die Bearbeitung der zahlreichen Asylanträge. Personen, die einen Asylantrag stellen, müssen innerhalb weniger Wochen ihren Bescheid bekommen und im Falle der Ablehnung umgehend abgeschoben werden, damit Platz für die Menschen, die wirklich unsere Hilfe brauchen, frei wird.

Angesichts der hohen Zahl an Menschen, die auf lange Zeit bei uns bleiben werden, muss die Politik Geld an die Hand nehmen, um diese Menschen dauerhaft bei uns zu integrieren, den Kindern eine Schul- und Berufsausbildung und Erwachsenen Qualifizierung für den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Nach langer Aufenthaltsdauer sollten die Integrierten auch keine Abschiebung mehr zu befürchten brauchen! Integration ist wesentlich, um auch die Akzeptanz für Flüchtlinge in unserer leider mit pauschalen Vorurteilen beladenen Gesellschaft zu erhöhen. Nachlässigkeiten des Staates wie in der Vergangenheit führen sonst zu weiteren Parallelgesellschaften, die derzeit in den Medien mit Recht kritisiert werden. Aber auch das deutsche Volk steht in der Pflicht, seine Politiker zu unterstützen und sich mehr darum zu bemühen, den Menschen, die zu uns kommen, zu helfen, sich in Deutschland zurecht zu finden. Nur durch menschliche Kontakte lassen sich dumme Voruteile abbauen!

Unsere Politiker arbeiten mit Recht daran, die Flüchtlingsfrage in die übergeordnete Verantwortung der EU zu legen und die Solidarität aller EU-Staaten einzufordern. Sie sollten sich unter keinen Umständen davon abbringen lassen. Solidarität mit Menschen, die in Not sind, muss eine Gemeinschaft, die auch eine Wertegemeinschaft sein will, gemeinsam lösen. Diese Wertegemeinschaft darf sich nicht nur in guten Zeiten als Anspruch, sondern muss sich gerade in problematischen Zeiten als Wirklichkeit ohne Wenn und Aber darstellen! Unsolidarische Länder haben jedes Recht auf Solidarität der anderen EU-Länder verwirkt.

MfG

Arnold

Traurig, einfach nur traurig. Zum einen finde ich es schlimm, dass man überhaupt überlegen muss ob man ihnen hilft. Weil unter anderem auch wir daran schuld sind, dass überhaupt Flüchtlinge ihr Land verlassen müssen. Wo kommen denn die ganzen Flüchtlinge her? Und was ist in diesen Ländern vorher passiert? Richtig man sagt man bringt diesen Ländern Demokratie und klaut alles was nicht niet und nagelfest ist. Wenn dann totales Chaos ist und die Menschen da total verärgert sind weil deren Leben zerstört wurde und sie es sich nicht mehr gefallen lassen (finde ich nicht gut aber kann ich nachvollziehen) erklärt man dem Land den Krieg und zerstört es noch mehr. So dann kommen diese Flüchtlinge nach Deutschland und wo kommen sie hin? Genau dahin wo es die meisten rechtsradikalen gibt damit auch ja irgendetwas schlimmes passiert und die Politiker dann sagen können das Volk will nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen. Kostet ja alles Geld und das ist doch das einzige was Politiker interessiert. Aber von sich aus sagen das sie keine Flüchtlinge mehr wollen ist auch doof, weil dann würden sie ja dastehen wie rechtsradikale. Und zu guter Letzt finde ich es auch toll wie immer dargestellt wird, dass wir die einzigen sind die Flüchtlinge aufnehmen. Andere Länder haben ein vielfaches, im Vergleich zu uns, aufgenommen.

Bin völlig deiner Meinung. Daumen hoch.

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Freut mich, dass ich nicht der einzige bin der so denkt.

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Wo genau hat Deutschland alles geklaut, was nicht niet-und nagelfest ist? Die Flüchtlinge werden auch nicht, wie du hier behauptest nach Gutdünken, sondern nach einem festgelegten Schlüssel verteilt.

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Was anko*zt: Die meisten glauben wirklich alles was im Fernseher gezeigt wird und das nutzen die ganzen braunen V*llidioten um ihre Propaganda zu verbreiten. ... Jeder gibt seinen Senf dazu. Und so langsam hängt es einem aus den Ohren raus, weil ich es persönlich nicht mehr hören kann.

Nicht viel aber sobald wir sie nicht aufnehmen sind wir "Nazis" Rumänen haben letztens bei nem dachdecker eingebrochen der ist zur Polizei gegangen aber die habn gesagt: gehen sie zur versicherung sobald wir die dran kriegen stehen wir als nazis dar" Fazit: Armselig

Dann beweis doch mal, dass du kein Nazi, sondern ein Mensch bist. Der Mitmenschen als Mensch begegnet!

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die UN-Flüchtlingskonvention (GFK) muß eingehalten, erfüllt werden.. die Kommunen sollten stärker über den Bund entlastet werden

Jeden Tag neue Threads dazu. Hänge dich doch an einen bestehenden an.

Abstruse Verschwörungstheorien sind nicht wirklich hilfreich

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@DonkeyDerby

Die sind ja nicht von mir,hat mir heute jemand gepostet, ich habe nur gelacht.

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@Reanne

O.k., sorry, das Problem ist, dass Ironie im Netz oft untergeht!

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Erbärmlich für ein so reiches Land.

Reiches Land? Sehr amüsant deine Aussage. Wenn wir doch so reich sind, warum kann mir dieses Land meine Rente nicht garantieren? Wieso haben wir bis heute Schulden? Verstehe ich da was falsch? Alleine die erneuerung des Straßennetzes in Deutschland kostet 7 Milliarden warum wurde das bisher noch nicht gemacht? Oder frag doch mal bitte nach wieso Konzerne wie Daimler, BMW und Co. Millionen an Zuschüssen bekommem obwohl sie doch Millarden auf der Bank haben.

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@Nash59

Was haben diese Zuschüsse mit Flüchtlingen zu tun?

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@Nash59

Nash59, schau Dich ein wenig in der Welt  um, dann wirst Du erkennen, wie gut es uns geht.

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@musso

Einiges. Denn dieses Geld könnte viel sinnvoller in die Flüchtlingshilfe investiert werden, anstatt es milliardenschweren Konzernen in den Allerwertesten zu blasen.

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@DonkeyDerby

Ok, da hast du Recht. Aber das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Ganz so einfach ist es nicht. Die Zuschüsse Werden gezahlt, wenn Firmen mit Abwanderung drohen, damit Steuern und Arbeitsplätze in Deutschland bleiben

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@musso

Als ob das jemals schon etwas genutzt hätte... Subventionspolitik ist selten sinnvoll und Regionen, die z.B. über 600000 Euro in neue Produktionsmethoden von Kaviar investieren können, sollten nicht herumjammern, dass sie kein Geld für Flüchtlingshilfe hätten. Aber ich denke, wir sind uns im Grunde einig, das lese ich jedenfalls aus Deinen Posts heraus.

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