Was haltet ihr eigentlich von der Religionsfreiheit?

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16 Antworten

Hey,
Verstehe dich total! Ich verfolge diese Wandlung auch! Es ist extrem geworden. Verstehe auch nicht warum man sich gegeseitig so fertig machen muss. Keine Religion ist dafür sich zu hassen! Da können die mir irgendwelche Kommentare angebliche Quellen aus anti Seiten oder sonst was Posten!

Gegen Atheisten habe ich auch nix, da ich denke muss jeder selber wissen woran und ob er an etwas glaubt! Was für mich wichtig ist, ist das der Mensch human ist! Aber dies vergessen die meisten. Bin auch wie du muslimin habe einen Christ als meine bessere Hälfte und mir ist es echt egal was die Leute sagen oder denken! Denn ich muß mein leben leben und keine dritte Person sollte sich zwischen mir und meinem glauben stellen!
Es ist echt erschreckend wie die Gesellschaft entwickelt.
Toleranz & Respekt voreinander ist echt eine Rarität mittlerweile.

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Es gibt sehr viele vernünftige Atheisten, die kein Problem haben, dass andere eine andere Meinung haben als sie selber.

Im sogenannten "neuen Atheismus" herrscht allerdings eine unglaubliche Intoleranz vor. Im Gefolge von Richard Dawkins meinen manche, dass Religion böse ist und versuchen sie zu vernichten. 

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Kommentar von vonGizycki
06.06.2016, 11:49

Das ist nicht wahr! Dawkins selbst ist religiös, aber im Einsteinschen Sinne. Er wendet sich nur gegen postulierte Wahrheiten, die dazu geeignet sind, andere zu indoktrinieren oder gar wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen:

Einstein:

Das Wort Gottes ist für mich nicht mehr, als der Ausdruck und das Produkt mensch­licher Schwächen. Die Bibel ist eine Sammlung ehrbarer, aber dennoch pri­mitiver Legenden, wel­che doch ganz schön kindisch sind. Keine Interpretation, wie feinsinnig sie auch sein mag, kann das für mich ändern. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, son­dern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbe­grenzte Bewun­derung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissen­schaft enthüllen kann.“

Und:

Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde. Wer dies nicht erlebt hat, erscheint mir, wenn nicht wie ein Toter, so doch wie ein Blinder. Zu empfinden, dass hinter dem Erlebbaren ein für unseren Geist Unerreichbares verborgen ist, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur mittelbar und in schwachem Widerschein erreicht, das ist Religiosität. In diesem Sinne bin ich religiös.(…).“

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Religionsfreiheit ist ein hohes Gut.

Obwohl wir uns als christliches Land sehen und beschreiben, darf hier jeder seinen eigenen Glauben haben und dem auch nachgehen, gemäß unserer Verfassung.

Das gehört in einem multikulturellen Land einfach dazu.

Dort, wo den Einwohnern eine Staatsreligion auferlegt wird, mag es sich auch gut leben lassen, aber es nach unseren Maßstäben schränkt es die Freiheit zu sehr ein. Wer das gewohnt ist, wird davon auch nicht mehr abrücken wollen.

Diese Religionsfreiheit schließt auch den "Nichtglauben" in Form des Atheismus mit ein.

Ich selbst bin Atheist aus Überzeugung. Ich lese regelmäßig in den Büchern der Welt- und Naturreligionen, soweit ich Zugang dazu habe, weil ich nur etwas ablehnen oder verneinen kann, das ich auch kenne.

Ich akzeptiere jedoch den Glauben derer, die aus tiefstem Herzen überzeugt sind, egal, welcher Religion sie sich zugehörig fühlen, und sei es ihre eigene.

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Kommentar von caya2014
06.06.2016, 00:22

Da gebe ich dir recht das unter dem Begriff Religionsfreiheit die Atheisten dazu gehören und nicht ausgeschlossen werden dürfen ! sonst wäre es eine Doppelmoral und hätte nicht mehr den Sinn von Religionsfreiheit

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Wenn jemand seiner Religion nachgeht ,was Solls ? Ist 
es so wichtig sich die Mühe zu machen ein Kommentar
zu verfassen , dass jeden wissen lässt
, dass man gegen diese bestimmte Religion ist ?

Das berührt hier nicht die Religionsfreiheit, sondern die Meinungsfreiheit.
Da darf jeder Quatschkopf hier seine Statements zu Religion und Glaube (an Gott) raus lassen ob es passt oder nicht.
Es sind hier nicht gerade die intelligentesten User welche so verfahren.
Auch nicht besser sind die, welche dir sinnlos Bibelsprüche um die Ohren hauen, Texte aus ihren Schriften (oft die Z.J.) hier rein kopieren oder lange "missionarische"  Referate bringen ohne Bezug zu den Fragen.
Also ignoriere dies einfach - auch wenn es manchmal schwer fällt.
Es gibt ja sehr  viele welche sich "sachlich" zu religiösen Fragen einlassen, (sogar Atheisten und Religionsgegner) auch wenn da manches "von gestern" ist.

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Kommentar von MatthiasHerz
06.06.2016, 00:36

Manches mag "von gestern" sein, was wir so von uns geben.

Ich halte das dann aber meist einer gut zweitausend Jahre alten Lehre entgegen, deren Anhänger propagieren, sie sei absolut aktuell.

😜

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Es ist sehr schade wenn die Menschen es nicht schaffen sich gegenseitig zu respektieren :/ Man sollte miteinander auskommen auch wenn man nicht einer Meinung ist und nicht die selbe Religion hat. Ich lebe in einer Familie in der mehrere Religionen friedlich beieinander sind, finde es schade wenn soetwas allgemein nicht möglich ist.

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Naja du darfst deine Meinung, auch zu anderen Religionen äußern, solange sie keinen direkt beleidigt.

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Die Freiheit einer jeden Religion hört einfach dort auf, wo Recht und Gesetz eines säkulären Landes verletzt werden.

Ansonsten darf jeder machen, was er will.

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Religionsfreiheit ist ein hohes Gut unserer demokratischen Grundordnung und daher im Grundgesetz manifestiert.

Allerdings ist die Religionsfreiheit ein individuelles Recht und hat damit Grenzen wenn man Andere tangiert. Das wird sehr häufig übersehen und man beruft sich auf Religionsfreiheit wenn man die eigenen Egoismen bedient.

Wenn jemand abfällig über deine Religion redet, so hat das nichts mit der Religionsfreiheit zu tun.

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sehr schöner kommentar!

Wenn jemand seiner Religion nachgeht ,was Solls ? Ist es so wichtig sich die Mühe zu machen ein Kommentar zu verfassen 

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Das ist eine Methode des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9), seine "Schäfchen" unter seine Fittiche zu belassen.

Die andere ist das "Gegenteil" (Ps.53,2), der "Atheismus".

In Gottes Reich, wenn Jesu regiert (Offb.14), gibt es  "keine Religionen" mehr, dann ist die "Wahrheit Gottes" (Joh.17,17) maßgebend und Satan eingesperrt (Offb.20,2).

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"[...] denn es gibt keine beweise gegen einen gott( aus atheisten sicht, für uns muslime natürlich schon) [...]"

Wie darf ich denn das verstehen? Ihr Muslime habt Beweise gegen einen Gott, gesteht uns Atheisten aber nicht zu, ebenfalls welche zu haben ...

Mit Verlaub, das ist völlig absurd!

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In der Rechtssprache des Grundgesetzes ist keine Religionsfreiheit explizit erwähnt.Art 4 GG lautet:Glaubens-und Bekenntnisfreiheit

Diese Auffassung kommt auch dadurch zustande, dass neuderdings Glaubensfreiheit mit Religionsfreiheit gleichsetzt wird.Glaubensfreiheit wäre demnach ein Synonym für Religionsfreiheit.Auch der DUDEN führt das so auf.

Art.4 Abs.1 geht dann näher darauf ein.

" Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletztlich ".Entscheidend ist hier die Aussage " ...... Freiheit des religiösen Bekenntnisses " und das bezieht sich auf ein Individuum oder eine Person..

Diese Glaubensfreigeit bezieht sich immer auf ein Individuum, was aber bei der angeblichen Religionsfreiheit nicht der Fall ist.Religion ist  ein abstrakter Begriff, der sich auf eine Gruppe bezieht,  ohne einen einzelnen personalen Träger und kann deshalb keine Freiheit für sich in Anspruch nehmen.

Freiheit kann immer nur ein Einzelner, eine Person  beanspruchen, niemals ein abstrakter Begriff mit Gruppenbezug.Daher gibt es auch keine Religionsfreiheit.Das ist ein gedanklicher Irrtum.

Von der Glaubens-und Bekenntnisfreiheit gem.Art.4 GG halte ich sehr viel.Atheisten erniedrigen nicht die Menschen/Individuen oder Personen, die ein religöses Bekenntnis vertreten, sondern sind nach langen Suchen und Überlegen zur Überzeugung und Einsicht gelangt, dass es für das Geschehen in der Welt und außerhalb der Welt natürliche Erklärungen gibt und es deshalb auch keines Gottes bedarf.


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Kommentar von quopiam
06.06.2016, 13:31

Wenn ich da so lese - in Deinem letzten Abschnitt - was Atheisten so alles nicht tun und wie lang sie gesucht und überlegt haben, dann liest sich das wundernett und ich könnte es unterschreiben. Aber schon hier auf der Plattform siehst Du, daß das mitnichten der Realität entspricht. 

Die sich hier mit ungeheurer Verve "Atheisten" nennen haben in großer Zahl nichts besseres zu tun als Menschen herabzusetzen und zu beleidigen, die religiös sind. Wohlgemerkt, sie beleidigen nicht das Bekenntnis, sondern die Bekennenden! Schön wär's, wenn sie sich so verhielten, wie Du das malst. Aber auch Dir wird schon aufgefallen sein, daß sie es nicht tun. 

Übrigens - und offenbar ist es ja immer nötig, das anzumerken - ich hege keine persönliche Feindschaft mit Atheisten oder dem Atheismus. Ich hege allerdings Ressentiments gegen dumpfes Pöbeln, das sich bei jedem auch noch so geringfügigen Anlaß zeigt. Gruß, q.

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Noch schlimmer ist es, wenn man Atheist ist.

Was Ich mir da in den letzten über 30 Jahren habe anhören müssen, von "du kannst nicht beerdigt werden, du kommst nicht in den Himmel, was sagen eine Eltern, deine Kinder werden nicht getauft, ge"kommunioniert", gefirmt und bleiben Aussenseiter, du kannst doch nicht "an gar nichts glauben", dafür musst du eine Extrasteuer zahlen", und so weiter...

Freut mich, dass du als emanzipierte Muslima das so locker siehst, dein "Gebetsbuch /Handbuch" bezeichnet ja die Atheisten noch als schlimmer als die Andersgläubigen, wir sind ja noch weniger wert..

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Kommentar von weekndxo
06.06.2016, 00:14

Wow das ist echt sch****. Tut mir leid das man durch sowas gehen muss .
Schon schlimm , egal ob Atheist ,Christ ,Muslim,Buddhist ..... Man wird immer für das runter gemacht was man ist .
In meiner Religion wird halt jeder akzeptiert und man soll mit jedem Leben können egal wer er ist . Natürlich gibt es in jeder Religion irgendwelche die andere dafür verurteilen nicht an das zu glauben woran sie selber glauben . Das ist einfach nur unnötig . Mein Motto : Lass die anderen glauben woran sie glauben wollen und kümmere dich um deine Angelegenheiten.

Hoffe wir können irgendwann in einer Welt leben wo keiner weder für seine Religion noch für seine Herkunft verurteilt wird.

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Kommentar von tjooo
06.06.2016, 00:14

hmm.. hoffentlich haben das die menschen, die sowas zu dir gesagt haben nicht böse gemeint :) aber im allgemeinen soll man auch vom isla, her andere religionen aktzeptieren. soweit ich gelesen habe und wenn es stimmt, hat auch unser prophet vielleicht ungläubigen geholfen. :) ich denke im christentum ist es nicht anders, dass man andere akzeptieren nur weil sie an etwas anderes glauben. man kann versuchen jemanden vielleicht zu überzeugen oder so aber man darf niemals jemanden zwingen 

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Kommentar von caya2014
06.06.2016, 00:18

Hey, daß ist echt mies! wenn du überzeugter Atheist bist, dann bist du es und es geht keinen was an! Was mich echt sauer macht sind diese Aussagen :kommst nicht im den himmel" woher wollen die das alle wissen? sind die gott? Nein!

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Kommentar von MatthiasHerz
06.06.2016, 00:29

Vielleicht wollen wir Atheisten ja auch gar nicht in den Himmel.

Ich, zum Beispiel, strebe kein ewiges Leben an. Mit meinem irdischen habe ich schon genug zu tun, und wenn es zu Ende ist, soll es auch genug sein damit.

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dazu wirst du verschiedene Ansichten hören. Die die gegen die Reeligion sind , werden sagen,dass ihre Uasagen berechtigt ist :) aber bei anderen Themen wo sie selbst persönlich dafür sind und kommentare lesen die dagegen sind, finden sie das nicht ok :) 

und du hast natürlich mit allem was du sagts meiner meinung nach recht :) 

was mich persönlich aufregt ist einfach dass die leute nicht argumentieren wesewegen sie gegen religionsfreiheit sind. 

es gibt auch zwei mehrere arten von atheisten. die einen die einfach behaupten es gibgt keinen gott shclicht einfach, weil sie die religionen nicht aktzeptieren. dann gibt es nochmal solche wie eben beschrieben die aber noch denken, dass sie soooo intelligent sind( boah das sind die ebsten) nur weil sie an keinen gott glauben und irgdnwelche menschen angeblich einen gott erfunden haben. aber sie haben alles durchschaut xD. naja dann gibt es soclhe die meiner meinung nach die vernüftigsten der atheisten sind. es sind die die nicht einen gott bezweifeln aber uahc nicht an ihn glauben. denn es gibt keine beweise gegen einen gott( aus atheisten sicht, für uns muslime natürlich schon) . 

zum thema religionsfreiheit muss ich sagen, dass es einfach nach fdeutschland gehört ( und ich bin sehr froh, dass deutschland so ein land ist und man muss schon sagen  seeeehr viele deutsche akzeptieren andere religionen gott sei dank ) und alle die was anderes behaupten sind echt , naja egal, denn stellt euch mal vor, man hätte keine religionsfreiheit.  einem würde der glaube gezwungen werden obwohl man noch nicht mal daran glaubt. es gibt auch viele deutsche die konvertieren.  und nennt wenn mir ein anderer nachvollziehbare argumente gegen eine religionsfreiheit vorlegen kann , dann änder ich vielleicht meine meinung

von mir als tipp, bleib einfach ruhig und gedulsig und widme deine kraft nicht in sowas :) man kann darüber nachenken aber wie gesagt man sollte nicht versuchen krampfhaft die meinung anderer zu ändern, soweit es nicht irgendwie sehr notwendig ist :)

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Atheisten halten viel von der Religionsfreiheit, sie nehmen für sich aber das Recht heraus, frei von Religion zu sein.

Mit dieser Ansicht erniedrigen sie keineswegs andere Religionen, das siehst Du falsch.

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Joa mir wär das lieber wir wären alle religionsfrei, aber geht mich halt einfach nichts an was andere Leute in ihrer Freizeit tun :)

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