Was haltet ihr eigentlich vom Bedingungslosem Grundeinkommen?

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Das Ergebnis besteht aus 10 Abstimmungen

Bin sehr dafür. 50%
Geld geschenkt? Das ist doch sicherlich ein Witz, oder? 20%
Geld bekommt man nicht geschenkt! So ein Unsinn! 20%
Wenn man Geld will, muss man dafür Arbeiten! 10%
Bin einfach nur dagegen. 0%
Keine will dann mehr Arbeiten. 0%
Das Beste was es gibt. 0%

12 Antworten

Bin sehr dafür.

In der Schweiz gibt es demnächst eine Abstimmung der Bevölkerung, ob sie für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Es müsste auf alle Fälle höher sein, als dzt. Hartz 4 oder Mindesteinkommen (Österreich), damit die Menschen auch an der Gesellschaft teilnehmen können. Ich finde es ein interessantes Experiment, wie sich die Gesellschaft verändern würde. Denn dann bräuchten Arbeitslose oder Notstandshilfeempfänger oder Hartz 4 sich nicht so ausgeschlossen fühlen. Der Selbstwert würde dann auch nicht mehr nur alleine über die Arbeit definieren.
Menschen könnten viel mehr ihre Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen, würden sicher gesünder sein, weniger gestresst und wieder menschlicher.
Spannend wäre auch, wie sich die Wirtschaft verändern würde.

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Kommentar von Interesierter
02.06.2016, 22:45

Die Wirtschaft würde leiden. Durch das BGE würden letztlich weniger Menschen arbeiten. Diese geringere Zahl an arbeitenden Menschen müsste dann höhere Sozialtransfers stemmen.

Wer arbeitet wäre dann der Dumme.

Das BGE in der Schweiz ist so gut wie tot. Die Umfragen ergeben eine klare Mehrheit für die Ablehnung des Vorschlages. Die Schweizer können eben rechnen.

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Geld geschenkt? Das ist doch sicherlich ein Witz, oder?

Leider suggeriert die Antwort-Auswahl eine falsche Prämisse. Deshalb stelle ich es noch einmal deutlicher klar:

Das BGE erhöht die Abhängigkeit vom Goodwill der Wirtschaft und Politik. Und das ausgerechnet bei jenen, denen das BGE am meisten nutzen soll: Bei den unteren Schichten...

Grundsätzlich ist es eine gute Idee. Doch wenn es auf der grünen Wiese etabliert wird, dann läuft es Gefahr, sich binnen kürzester Zeit in das Gegenteil der eigentlichen Intention zu verkehren.

Also ist das Grundeinkommen für alle das Beste System was man einführen kann, wenn man es denn endlich tut!

Ist das so? Denken wir doch mal ganz jenseits von Emotionen nach:

Hartz IV gibt es in Deutschland seit gut 10 Jahren. In dieser Zeit wurde es notgedrungen ein paar Mal erhöht, weil es einfach nicht mehr zum Leben ausreichte. 

Jedes einzelne Mal feilschten die Politiker um Erhöhungen von lächerlichen 5 Euro wie auf einem türkischen Basar. Monatelang. Teilweise jahrelang.

Und wir alle wissen: Hier wird "auf Kante kalkuliert". Da gibt es keinen Cent extra geschenkt. 

So sind beispielsweise für Bildung (und wir alle wissen, wie wichtig Bildung ist) im HIV-Regelsatz ganze 1,54 Euro pro Monat enthalten. Das reicht für die meisten nicht einmal, um EINE EINZIGE TAGESZEITUNG PRO MONAT zu kaufen. Die Süddeutsche könnte sich ein Hartz-IV-Empfänger beispielsweise nur einmal alle zwei Monate leisten. Von Fachbüchern für die Weiterbildung ganz zu schweigen. Da müsste er schon runde 2 Jahre Hartz IV bekommen, um sich am Ende der zwei Jahre mal ein Buch kaufen zu können...

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Warum sollte das BGE anders bewertet werden? 

Halten wir also schon mal fest: Wenn das BGE eingeführt wird, dann wird es jedes Mal lange und zähe Verhandlungen geben, wenn es erhöht werden müsste. Da dann sehr viel mehr Geld bewegt werden müsste (immerhin wären ja alle Einwohner betroffen), würde man sich sogar noch erheblich schwerer tun, als man es jetzt schon mit Hartz IV macht, wenn eine Erhöhung gerade einmal 300 Millionen Euro kostet...

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Betrachten wir nun beispielsweise den Mindestlohn, dann stellen wir fest: Viele Unternehmen haben den Mindestlohn genutzt, um ihre Preise saftig zu erhöhen. Mein Friseur hat beispielsweise die Preise von vorher 11 Euro auf jetzt 25 Euro angezogen; also mal eben satt verdoppelt. Ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass seine Mitarbeiter vorher weniger als die Hälfte des Mindestlohns bekommen haben; also fließt ein großer Teil der Preissteigerung in seine persönliche Tasche. Es war ihm also vor allem ein willkommener Anlass für die Preissteigerung.

Aber auch so steigen die Preise alle Jahre wieder. In den letzten Jahren zwar weniger; denn wir haben immer noch unter der seit 2007 herrschenden Krise zu leiden; aber auch diese Krise ist ja (hoffentlich) irgendwann vorbei.

Trotz alledem hat man dem Mindestlohn keine "automatische Steigerung" eingebaut. Vielmehr soll eine aus Politikern, Wissenschaftlern und Arbeitgebern bestehende Kommission bestimmen, ob und wenn ja, um wie viel der Mindestlohn steigen soll. ... Lassen wir uns also überraschen, wann und in welcher Höhe die ersten Angleichungen erfolgen werden. 

Schon jetzt ist aber eines klar: Es bräuchte DRINGEND eine Erhöhung um mindestens 2 Euro pro Stunde, will man die Mindestlöhner nicht in die Renten- und Versicherungsfalle treiben; vom "gesellschaftlicher Teilhabe" und anderem Sozialstaats-Quark ganz zu schweigen...

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Damit wird das BGE vor allem für die zur Falle, denen es am meisten nutzen sollte: Die unteren Schichten. Sie können, da nun ja auch "Sonder- & Zusatzleistungen" vom BGE gedeckelt werden sollen, sich schon mal warm anziehen. Denn sie werden es als erste merken, wenn das BGE nach und nach immer weniger ausreicht, um all die Dinge des täglichen Bedarfs - von Miete über Strom bis Lebensmittel - zu bezahlen...

Und während es die Politiker schaffen, sich innerhalb von 3 - in Worten: DREI - Tagen über die Bankenrettung zu einigen, hat die letzte Einigung über die Erhöhung von Hartz IV um lumpige 5 Euro pro Monat fast 9 Monate gedauert...

Wie lange wird es dann wohl dauern, wenn man feststellt, dass "Preise steigen", "die Mietpreisbremse nicht wirkt", "der Mindestlohn zu langsam erhöht wird", "die Kommunal-Gebühren steigen", oder all die anderen unzähligen Ereignisse eintreten, die dafür sorgen, dass am Ende des Geldes für viele noch reichlich Monat übrig ist...

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Dennoch; ich sagte es ja eingangs schon: Das BGE ist eine gute Idee. Und die Gesellschaft wird sich über kurz oder lang sowieso Gedanken machen müssen, was sie mit all den "überflüssigen" Menschen anfängt.

Aber solange das BGE "auf der grünen Wiese" eingerichtet werden soll, solange es also nicht von anderen Maßnahmen innerhalb der Gesellschaft flankiert und gestützt wird, wird es - genauso wie Hartz IV, das ja damals auch als "der Stein der Weisen" gepriesen wurde - vor allem die unteren Schichten (also alles unterhalb des Durchschnitts), aber auch die mittleren Schichten sehr schnell vom Goodwill von Politik und Wirtschaft abhängig machen. Noch weitaus abhängiger, als sie jetzt schon sind...

Denn eines ist sonnenklar: Geld bekommt man nicht geschenkt! Auch das BGE nicht...

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Kommentar von swissss
03.06.2016, 07:33



****Geld bekommt man nicht geschenkt!**** 


Hartz4 ist geschenktes Geld . LG


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Kommentar von Interesierter
03.06.2016, 12:29

Ein sehr differenzierter Kommentar, der zwar in etlichen Punkten nicht meiner Meinung entspricht, dem ich aber trotzdem viel Respekt entgegen bringe.

Was mir hier fehlt, ist die Antwort auf zwei Fragen:

Zum Einen wird nicht darauf eingegangen, wie sich der Anreiz eines bedingungslosen Einkommens auf die Bereitschaft zur Aufnahme einer Arbeit bzw. auf die Schwarzarbeit auswirkt. Das Einfachste wäre nämlich, einfach das BGE abgreifen und nebenbei ein paar Stunden schwarz arbeiten, dann hat Lieschen Müller ein richtig gutes Einkommen.

Zum Anderen werden die Auswirkungen auf die Wirtschaft, auf die Preisstabilität und auf das allgemeine Lohnniveau sowie deren weitere Auswirkungen auf die Absatzmärkte sowie auf den Arbeitsmarkt nicht thematisiert. Ich denke aber, hier werden sich Verwerfungen ergeben, die bei einer gesamtheitlichen Betrachtung mit berücksichtigt werden sollten. Gibt man vielen Menschen mehr Geld in die Hand, steigt der Konsum. Mehr Konsum bedeutet steigende Preise. Und schon ist das schöne neue Einkommen nicht mehr wert als ALG II.

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Geld bekommt man nicht geschenkt! So ein Unsinn!

Schon der Begriff Bedingungsloses Grundeinkommen suggeriert, hier gibt es Geld für lau.

Wie bei allen Geldern, die irgendwo ausgezahlt werden, stellt sich auch hier die Frage, wo es denn herkommen soll. Letztlich muss jeder Euro, der ausgegeben wird, erst mal erwirtschaftet und einkassiert werden, denn es ist ja nicht so, dass das Geld wie das Manna einfach vom Himmel fiele.

Durch das BGE würden gerade gering Qualifizierte aus dem Arbeitsleben herausgedrängt, da die Transferleistung höher wäre als der Lohn, den sie durch Arbeit erwirtschaften könnten. Zahlen muss das dann die Allgemeinheit. Die Abgaben würden weiter steigen und Arbeit würde sich noch weniger lohnen als heute.

Weiter würde das BGE jedem zustehen, also auch Leuten, die reich sind und gar nicht darauf angewiesen sind. Es wäre einem Arbeiter wohl schwer zu vermitteln, warum er höhere Abgaben zahlen müsste, nur um anderen Leuten ein Leben ohne Arbeit zu ermöglichen.

Durch den mit dem BGE verbundenen Wegfall aller anderen Leistungen würde der Empfänger in Mecklenburg genausoviel bekommen wie der Empfänger in München, er hätte aber deutlich geringere Lebenshaltungskosten, was letztlich wieder zu einer Ungleichstellung führen würde.

Auf den ersten Blick mag das schön erscheinen. Blickt man jedoch hinter die Fassade, kann man eigentlich nur zu dem Ergebnis kommen, dass die Idee vollkommener Quatsch ist.

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so pauschal lässt sich das nicht beantworten, denn es gibt sehr unterschiedliche Konzepte dazu, die sich massiv unterscheiden. Das betrifft nicht nur die Höhe des Geldes, sondern auch in der Frage der Art und Höhe der Steuern und der Ausgestaltung des Staates.

Konket: Was ist dann mit einer allgemeinen öffentlichen Krankenversicherung? Was mit einem öffentlichen Bildungssystem oder dem ÖPNV? Sollen materielle und soziale Ungleichheiten steuerlich abgebaut werden oder nur die Armen unter sich und ruhig gestellt bleiben?


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Bin sehr dafür.

Bin sehr dafür. So lange der Kapitalismus keine Vollbeschäftigung jenseits eines totalen Krieges hinkriegt, und das ist leider der Fall, bin ich für ein bedingungsloses Grundeinkommen mit ein paar kleinen Einschränkungen. Jeder Mensch, sofern er nicht verbrecherisch agiert, hat einen Anspruch an gesellschaftlicher Teilhabe und ein Leben in Würde, so wie es in der Präambel des GG geschrieben steht.

Wer übrigens einigermaßen materiell abgesichert ist, besitzt dann auch die Schubkraft eine neue Arbeit aufzunehmen, andernfalls derangiert er zusehns, bis er nur noch ggf. ein bloßes Wrack ist.

Es ist daher nicht ok, wenn z.b. der hiesige Staat hingeht und Leute zwingt ihr Auto erst zu verkaufen, bevor es Kohle gibt, sofern es keine bloße Rostschüssel iss. Auch braucht der Arbeitslose so viel Geld, dass er sich soweit anständig ernähren kann, um so noch Arbeitskraft aufrechterhalten zu können. Er braucht zudem so viel Geld, dass er sich anständig kleiden kann, damit er bei einem vorstellungsgespräch überhaupt von einer Firma in Betracht gezogen wird. All das ist mit H-4 leider nicht möglich. Hinzu all die Einschränkungen, was der Arbeitsloe alles nicht haben darf, um überhaupt Stütze zu beziehen. Dies der Grund, warum dann fortschrittliche Menschen auf die Idee kamen den Begriff bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen sowie weitere Gründe. Natürlich muß das Grundeinkommen höher als das  hiesige H-4 Almosen sein, aber auch niedriger als der Mindestlohn, (wenn denn eine Zeit von sagen wir von 2 Jahren überschritten ist) der bei 12 € liegen sollte, so die neuesten Forderung fortschrittlicher Menschen und deren Organisationen. 

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Kommentar von Interesierter
02.06.2016, 23:56

Ich weiss nicht so recht, wo du hin willst, aber die Lohn/Preis-Spirale nach oben zu drehen, wird uns nicht weiterbringen. Im Gegenteil. Dadurch setzen wir unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und damit Hunderttausende von Arbeitsplätzen aufs Spiel. Als modern kann man das nicht wirklich bezeichnen. Wo stark steigende Löhne ohne entsprechende Wertschöpfung hinführen, siehst du heute in Griechenland.

Je mehr Geld die Menschen in der Tasche haben, umso weiter werden die Preise steigen. Je höher die Löhne, umso höher die Kosten der Unternehmen, was wiederum die Preise treibt. Das sind Grundlagen der Volkswirtschaftslehre, die eigentlich jeder im ersten Semester lernt. Selbst wenn Mindestlohn und BGE so eingeführt würden, wie du es vorschlägst, hätte der Konsument letztlich nicht mehr Kaufkraft in der Tasche.

Wohlstand kann nur durch Wertschöpfung erzielt werden. Geld an sich ist nichts wert und nur eine beliebige Zahl. Entscheidend ist das, was man sich für das Geld kaufen kann.

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Geld geschenkt? Das ist doch sicherlich ein Witz, oder?

Was mich stört ist das "bedingungslose" bei dem ganzen bla bla.

Was ist denn verwerflich daran von jemandem zu verlangen, das der/die auch ein Minimum an Zeit  und Arbeitseinsatz für die Allgemeinheit erbringt - Eben diese Allgemeinheit, die durch ihre steuerzahlungen dieses "grundeinkommen" (heute heißt es Hartz 4) erwirtschaftet!

Warum kann man von jemandem, der Miete, Kleidung, Strom, Heizung, Nahrung etc von der Allgemeinheit bekommt, nicht verlangen, das der auch was für die Allgemeinheit macht? Und wenn es für Reinigung von Parks ist, das abkratzen von Kaugummis von Bürgersteigen etc pp !?

Ein "bedingungsloses " grundeinkommen würde es Ausschließen, das jemand zu solch sozialen arbeiten herangezogen werden könnte - und das ärgert mich!

Deshalb: warum "bedingungslos"?!!

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Geld bekommt man nicht geschenkt! So ein Unsinn!

Genau ausrechnen wo man besser fährt: Wohngeld fällt weg, Befreiung von der TV und RF Gebühr fällt weg,Mietzuschuss von Hartz IV fällt weg etc, Ich bin der Meinung das Summa-Summasumarum ein Manko dabei herauskommt: Denn wenn die schon sowas vorschlagen ist immer ein Haken dabei.Und die Miete steigt und steigt? Was sind da tausend Euro noch Wert?.Alternative: Schrottauto besorgen und als Wohnung ausbauen.Der Fuchs und der Rabe.. eine gute Fabel.Mal nachschauen was die uns sagen will.!


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Kommentar von swissss
03.06.2016, 07:30

1000 Beamte braucht es um jeden einzelnen Posten zu verwalten.

 *Wohngeld  TV und RF Gebühr Mietzuschuss von Hartz IV  usw*

1 Beamter braucht es um dir das Grundeinkommen zu überweisen.

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Bin sehr dafür.

Essen, Kleidung, Wohnung, Krankenversicherung kriegt eh schon jeder irgendwie. Manche Penner gehen im Winter ''freiwillig'' in U-Haft, das kostet so 100€/Tag. Also bedingslos, aber dafür leicht (10-30%) unter ALG-2 Niveau, wäre ok.

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Bedingungsloses Grundeinkommen ist die Lösung. Siehe ,,Plan B" von der Wissensmanufaktur

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Kommentar von PatrickLassan
05.06.2016, 20:07


"Plan B" von der Wissensmanufaktur


Dümmliche Kritik am ageblich  ach so bösen Geldsystem, dem Herr Popp allerdings sein nicht unbeträchtliches Einkommen verdankt.

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Kommentar von Kampfsport15
07.06.2016, 21:25

Dümmliche Kritik? Hast du den Plan B schon mal durchgelesen? Durchdachte Kritik trifft es wohl eher. Und ja, Andreas Popp verdient gut, weil er nunmal versteht wie's läuft. Trotzdem ist er gegen das Geldsystem.

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Wenn man Geld will, muss man dafür Arbeiten!

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ebenso eine Utopie von Gutmenschen, wie der Kommunismus. Der Fehler daran ist der Mensch. Es ist nicht praktikabel.
Ich bin im übrigen auch gegen den aktuellen Umfang von H4!
Arbeitslose brauchen keinen Fernseher und keinerlei Luxus wie z.B. Zigaretten!
Auch "soziale Teilhabe" muss man sich erarbeiten!

Ich bin für die Einführung von mehr staatlichem Wohnraum für Langzeitarbeitslose und Essensmarken. Geld nur in homöopatischen Dosen für Bewerbungsmaterial etc.

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Kommentar von Koala41
02.06.2016, 22:59

Wie üblich. Wegen solchen Leuten wie dir wird es nie zu einem Grundeinkommen kommen! Es ist doch immer das selbe! Der Mensch verhungert lieber bevor er das Essen annimmt das er geschenkt bekommt! So viel Dummheit auf einem Haufen werde ich nie verstehen!!!

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Rein rechnerisch wäre das BGE in der BRD sogar ein Sparmodell, wenn jedem Bürger 850 € + Krankenversicherung spendiert würden, dafür aber alle Arbeitsämter, Sozialämter und die gesamte angeschlossene Umschulungs- und Soziabürokratie rückstandslos entfernt würde.

Grundsätzlich wäre ein BGE möglich, allerdings nur in einem überschaubaren, in sich geschlossenen System mit exakt definierter Personengruppe, sonst würde das betreffende Land in etlichen Zehnerpotenzen höher überrannt werden als Deutschland 2015.

Einer weltweiten gleichzeitigen Einführung sprechen zu viele Fakten dagegen.

In der BRD spricht dagegen, daß mittlerweile eine wesentliche Anzahl an Wählern von der derzeitigen Sozialbürokratie profitiert und bei einem BGE den gemütlichen Bürosessel und überbezahlten Job in der Sozialindustrie verlieren würde

Ich hätte für folgende Antwort gestimmt:

Grundsätzlich halte ich das BGE für eine gute Idee, jedoch praktisch nicht für umsetzbar.

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