Was haltet ihr davon, dass es immer weniger Christen gibt?

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13 Antworten

Du unterstellst, dass die Menschen, die aus einer der beiden christlichen Großkirchen austreten, keine Christen mehr sind. Das ist nicht der Fall.

Nimm mal folgendes Beispiel: Man ist in einer erzkatholischen Gegend katholisch aufgewachsen und tritt dann - wenn man erwachsen und selbstständig ist - aus der katholischen Kirche aus. Deswegen ist man immer noch christlich geprägt und ich behaupte: wäre man evangelisch erzogen worden, dann wäre man immer noch in der Kirche.

Nunuhueper schreibt richtig:

"Unsere Kirche schaut still und ergeben zu, wie Christen von Islamisten im nahen Osten massakriert werden."

Es ist noch schlimmer: Die beiden obersten Vertreter der beiden christliche Hauptkirchen nehmen ihr Kreuz ab, wenn sie bei Muslimen auf Besuch sind.

Jesus hat dazu gesagt: Wer mich verleugnet, den verleugne auch ich. (So ähnlich, je nach Übersetzung).

Selbst unsere Presse fand diesen Kotau unwürdig. Ich auch. Widerlich.

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Ich persönlich wundere mich nicht dass das passiert, da ja in den letzten Jahren unglaubliche viele Missbrauchsfälle in Deutschland aufgedeckt wurden... Doch das gilt hauptsächlich für Deutschland (mit Sicherheit auch für andere Länder, doch da weiß man es eben noch nicht)... Also konnte ich den Austritt als Reaktion darauf verstehen, doch viele machen es ja einfach nur wegen dem Einsparen der Kirchensteuer.... Mit dem Glauben hat das nichts zu tun und es ist ein schwaches Argument für den Austritt. Wenn man austritt, weil man nicht mehr den Glauben teilt, ist das allerdings meiner Meinung nach absolut in Ordnung...

Aber insgesamt würde ich sagen, wer austreten will soll austreten.

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Ich bin damals auch aus der evangelischen Kirche ausgetreten, aber dadurch habe ich nicht aufgehört, weiterhin Christ zu sein, sondern ich habe mich einer Kirche angeschlossen, die eher meinem Glauben in Bezug auf die christliche Lehre der Bibel entspricht.

Das legt für mich die Frage nahe, was Du mit Christ meinst? Beziehst Du mit dieser Frage nur die Angehörigen der großen Kirchen bzw. Landeskirchen, wie der römisch-katholischen und bestenfalls noch der evangelischen Kirche mit ein oder berücksichtigst Du mit dieser Frage auch alle anderen christlichen Glaubensrichtungen, unabhängig davon, was Außenstehende über diese denken?

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es gibt nicht weniger Christen - das läßt sich nämlich überhaupt nicht statistisch verifizeren. Es gibt aber, statistisch erfaßt, eine beträchtliche Austrittsbewegung aus den beiden steuerfinanzierten Großkirchen in Deutschland.

Ein Hauptgrund dürfte das selbstherrliche, über alle Köpfe und Bedürfnisse der Gemeindemitglieder Hinweg-Regieren sein. Ich habe guten Einblick in Berliner ev. Kirchengemeinden und stelle fest, daß auch diese Anbiederung und Unterwürfigkeit der deutschen Kirchenführer gegenüber dem Islam auf dem Vormarsch vielfach als unchristlich, wirklichkeitsfremd und selbstmörderisch empfunden wird.

Insgesamt ist es sicher das Empfinden, daß man sich selbst, seine Wirklichkeitswahrnehmung und spirituellen Bedürfnisse in den Großkirchen nicht mehr wiederfindet. Nicht mal ansatzweise. Das ist aber sicher keine Tragödie fürs Christentum, sondern allenfalls für Erzbischöfe mit einem gegenwärtigen Monatseinkommen von 18000 €/Monat.

In den osteuropäischen Kirchen gibt es eine vergleichbare Austrittsbewegung nicht. Was sagt uns das?

Lesetipp:

Schießler, Rainer - Himmel. Herrgott. Sakrament. Köselverlag München 2016

(auch als eBuch/PDF erhältlich)

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Das Wesentliche daran ist ja, dass, wenn ich aus der Kirche austrete, ich immer noch Christ bin und bleibe!

Die pauschale Kirchensteuer gehört abgeschafft um wahre Christen wieder zu bewegen ihren Glauben in der Gemeinschaft zuLeben und in die Kirche zu gehen und Ihre Spende in den Opferstock zu legen, die der Gemeinde und den karikativen Institutionen zukommt, und nicht, wie die Kirchensteuer, ausschliesslich dem Pontifikat!

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Kommentar von Blitz68
13.11.2016, 23:03

schon mal etwas von " Freikirchen " gehört ?

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"Christen" sind eine menschliche Erfindung. Und nicht jede menschliche Erfindung ist gut oder nötig. Ich habe mich viel mit dem Thema Kirche und Religion beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass man nicht alles mitmachen muss, was andere einem vorleben. Vielmehr sollte man sich seine eigenen Gedanken machen und selbst entscheiden!!

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Kommentar von Blitz68
16.11.2016, 23:21

Christen sind keine menschliche Erfindung,

sondern Nachfoger Jesus Christi,

die sich ihre Gedanken gemacht haben und nun Jesus nachfolgen

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Es gibt nicht immer weniger Christen , in anderen Ländern konvertieren massenweise Leute zum Christentum , also insgesamt gibt es mehr als früher . 

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Deine Frage verstehe ich nicht.

Ich bin orthodoxer Christ. Unsere Kirchen platzen Sonntags aus allen Nähten vor Besuchern. Wir haben einen enormen Zulauf.

Ich vermute mal, Du orientierst Dich mit Deiner Annahme an der katholischen und evangelischen Kirche.

Diese Kirchen haben einen Staatsvertrag, und verrechnen eine Kirchensteuer über die Staatseinnahmen. Dies ist ein rein deutsches Ding, und hat nichts mit der weltweiten Christenheit zu tun.

Es ist natürlich richtig, dass eine Vielzahl von Menschen diese Konfessionen allein aus wirtschaftlichen Gründen verlassen, Es bedeutet aber nicht, dass diese Menschen keine neue religöse Heimat in einer Freikirche finden. 

Tatsächlich haben die Christen eher einen Zulauf. Nur wird dieser in den deutschen Statistiken nicht vermerkt.

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Kommentar von Blitz68
13.11.2016, 23:05

der Blick über den Tellerrand fällt oft schwer

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Man muss sich mal überlegen, für wieviel Kriege oder Tote die verschiedenen Religionen verntwortlich sind. Dann kommt noch dazu, dass jeden Monat ein bestimmer Prozentsatz vom Gehalt weggeht, nur damit sich irgendwelche Bischöfe eine Millionenresidenz bauen lassen können. Und die Missbrauchsskandale sollte man auch nicht vergessen. Also ich kann die Leute gut verstehen warum sie aus der Kirche austreten.

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Ich finde jeder sollte selber entscheide.

Ich glaube das es davon kommt dass wir im 21 Jahrhundert leben und die Wissenschaft schon viel weiter ist als früher.

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Kommentar von Blitz68
13.11.2016, 23:04

das soll jeder selbst entscheiden ob es mehr oder weniger Christen weltweit gibt ???

wie soll das gehen ?

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Kommentar von Remi67
14.11.2016, 16:31

Oh man wieder solche leute Jeder soll für sich selber entscheiden ob er dem glauben angehört oder nicht was ist daran so schwer das zu verstehen

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Nun ja, round about 1800 Jahre katholische Ver4rsche hinterlassen irgendwann auch beim dümmsten Bauern Zweifel.

Leider muss man jetzt wieder von vorne anfangen und den Menschen erklären, dass Religion und Gott nicht viel miteinander zu tun haben. Das heißt, wir brauchen eine neue Religion.

So, und für diejenigen, die jetzt immer noch auf dem Schlauch stehen:
[:Sarkasmus aus:]

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Die Christen werden schon mehr nur die Kirchenmitglieder bei uns weniger. Das ist aber eine Frage der Ehrlichkeit. Oder ist es besser zu lügen, nur um die Kirche zu unterstützen?

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Du verwechselst Kirche mit Christen. Viele Christen sind mit dem Gebaren der Kirche nicht mehr einverstanden, sie treten aus der Institution aus..

Unsere Kirche schaut still und ergeben zu, wie Christen von Islamisten im nahen Osten massakriert werden. 

Die Heuchelei der  kirchlich-politisch verordneten Nächstenliebe beschränkt sich fast nur noch auf die Muslime. Wenn Christen sich das gefallen lassen, gehen sie weiter in die Kirche, keiner wird daran gehindert.

Zu meinem Gottesdienst gehören die Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ich höre mir keine pharisäerhaften Predigten mehr an.

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Kommentar von Raubkatze45
14.11.2016, 07:22

Kirche ist immer das, was Menschen leben. Wer ihr den Rücken kehrt, kann auch nichts in ihr bewirken.

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