Was haltet ihr davon dass die Grünen das Wort "Rasse" aus dem Grundgesetz entfernen lassen wollen?

22 Antworten

Ich finde, dass das Grundgesetz nicht in Stein gemeisselt ist und dieser Änderungsgedanke nicht verkehrt ist. Wir müssen halt eine Wortwahl finden, die den damals deutlich gewünschten Inhalt "keine Benachteiligung aufgrund der Rasse" ähnlich eindeutig rüberbringt.

Zum Beispiel: "ethnische Herkunft".

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Ich halte es für unnötig, aber an sich völlig richtig.

Bei Menschen unterscheidet man nicht zwischen Rassen sondern Ethnien.

Der Unterschied: Rassen sind klar voneinander abgrenzbar. Ethnien gehen ineinander über.

Du kannst nicht sagen, dass ein Mensch zur slawischen Rasse gehört (Um mal ein Bsp zu nennen). Weil es keine klare Definition mehr dazu gibt und kein Mensch ganz klar nur diese Merkmale hat. Wir sind halt Mischwesen, um es mal so zu formulieren.

Faktisch haben die Grünen also Recht. Unnötig ists in meinen Augen halt trotzdem. Wenn man keine anderen Probleme hätte, ok. Aber die sollten ihre Zeit mit dringenderen Problemen verbringen.

Wohlgemerkt: Das kann man über andere Themen auch zu anderen Parteien sagen. Über die Grünen wird nur auf dieser Ebene diskutiert weil die Drecksmedien (Blöd, Explumps etc) Politik gegen diese Partei machen wollen. Sei es aus Kalkül um eigene Interessen zu vertreten oder schlicht um Auflage zu machen und weiter hetzen zu können.

Dachte bisher "Die Medien" wären selber "grün versifft"??

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@AndreStrozewski

Jaja, “die Medien“. Grade die FAZ, die Hauszeitung der CDU.

“Die Medien“ gibt es nicht. Es gibt seriöse Zeitungen, die haben keine politische Richtung. Zeitungen mit einer klaren politischen Richtung (Spiegel, FAZ) und Dreckszeitungen, die ihre Mittel verwenden um Hetze und Hass in der Bevölkerung zu schüren (Blöd, Explumps).

Wovon die rechten Spinner auf ihren Demos da immer faseln wenn sie über “die Medien“ sprechen kann ich dir auch nicht sagen. Persönlich vermute ich immer, dass die den ganzen Tag Blöd lesen, but who knows?

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@benwolf

Wäre gut wenn du noch die Antifa erwähnst die von den Linken und Grünen Politikern gedeckt wird ,

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Iss typisch für diese geräuschvolle (lärmende) Kleinbürgertruppe mit ihrem Hyper-Liberalismus. Dabei zeigen sie sich nicht selten überspannt und spleenisch. Auch in diesem Fall sind sie mal wieder ausgesprochen dämlich, pusten einen Firlefanz groß auf, weil sie sonst nichts Wichtiges und Anziehendes zu bieten haben, diese bloße Mumpitz-Partei, die gern fortschrittlich sein möchte, es aber nicht ist, daher mehr in klein-klein rumwühlt, wie z.B. auch in ihrer lächerlichen Genderei, um sich so von SPD und CDU abzuheben, weil sie ja sonst in deren Kielwasser ideologisch mit schippern. (gleiche Brüder und Schwestern, gleiche Kappen, nur die einen mit Schleifchen dran, die anderen halt ohne)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Innerhalb meines Studiums hatte ich viel mit Politik z utun

So alle 3-4 Tage überkommt er dich offensichtlich immer mal wieder: der Verbalradikalismus.

Schlaf doch mal 'ne Runde. Morgen bist du dann sicher schon viel ruhiger.

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@earnest

Ich achte nicht so genau auf sowas, also auf Namen, aber etwas unpassend kam es mir schon vor.

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Im Grunde gibt es ja auch keine Menschenrassen - wie hier schon oft erläutert wurde (anhand von wissenschaftlichen Zusammenhängen). Natürlich verschwindet dadurch alleine (durch die Änderung des Textes) der Rassismus nicht, dennoch ich sehe ich andererseits in dieser Änderung auch kein Problem.

Welches Problem entstände denn dadurch? 

Das Argument "es sind ja nur Worte" kann man auch schlecht gegen eine Änderung einsetzen, denn auch diese Änderung betrifft ja nur Worte. Und die Empörung wird hier auch zumeist nicht sachlich begründet.

Na ja, faktisch ist es auf jeden Fall richtig das umzustellen. Ersteinmal bezeichnet der Begriff "Rasse" bestimmte, menschengemachte Zuchtlinien bei Haustieren, überall anders ist er nicht korrekt.

Dann gibt es sowas wie "Rassen" oder Unterarten bei Menschen nicht, die Unterschiede verschiedener Populationen sind so gering, dass sie nicht zählen im Gegensatz zu den individuellen Unterschieden der einzelnen Menschen.

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