Was haltet ihr davon, dass Lehrer für ihre eigene politische Meinung "Schleichwerbung" machen?

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9 Antworten

Natürlich darf ein Lehrer Stellung nehmen. Er darf nicht parteipolitsch werben, aber seine Meinung zur Tagespolitik sagen und begründen darf er. Daran lernen "die Kinder, die sich nicht mit Politik auskennen", dass es wichtig ist, auf dem Laufenden zu sein, dass eine eigene Meinung notwendig ist und begründet werden kann und letztlich erfahren Kinder aus unpolitischen Elternhäusern was überhaupt in der Welt los ist. Es wäre unfair den "Kindern" gegenüber, sie in einer so wichtigen Sache wie der Politik ahnungslos zu halten.

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Ich persönlich finde es scheußlich, wenn Lehrer sich heraus nehmen, Schülerinnen und Schüler in ihrem Sinne zu erziehen, bzw. Schleichwerbung zu betreiben. Und dass das hier auch noch viele gut finden, stört mich auch extrem. Vor allem die Äußerung, das es okey wäre, solange keine (konservative) Ansichten geäußert werden. Das ist nichts anderes als eine Meinungsmacherei, in der man bestimmte Meinungen und Ansichten bei unerfahrenen Kindern fördert und andere von vorneherein verurteilt. 

Zumindest im Schulgesetz von NRW steht ausdrücklich, dass es sogar verboten ist. 

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Dienstrecht/Personalvertretungsrecht/Auszug-SchulG.pdf

Ich selber hatte fast nur solche Lehrer und eine Lehrerin hat einige Schüler sogar angeschrien oder schlechter benotet.

Ich, an deiner Stelle, würde mal mit dem Lehrer darüber reden und mal im Schulgesetz prüfen, ob er sich nicht sogar strafbar macht. Falls ja und er keine Einsicht zeigt, sprich mit deinen Eltern oder der Schulleitung darüber und wenn das nichts hilft, mit der Polizei. 

Darf ich fragen, was er denn so von sich gibt?

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Kommentar von earnest
28.02.2016, 14:07

Zu deinem letzten Satz: Genau DAS ist die entscheidende Frage.

Bevor wir das nicht genau wissen, erübrigt sich die Diskussion.

Es passiert leider immer wieder, dass eine einfache Aussage einer Lehrkraft zu einem bestimmten politischen Thema als unzulässige "Schleichwerbung" gedeutet wird.

Selbstverständlich darf auch ein Lehrer seine Meinung äußern. Es steht auch kein Wort im von dir zitierten Schulgesetz, dass er das nicht dürfe.

Dazu lese man den Abschnitt ab "... die geeignet sind, ...". Etwas was zu DEM geeignet ist, muss schon recht harter Tobak sein.

Aber, wie gesagt, wir wissen nicht, was genau da jemand gesagt hat ...

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Ich finde deine "Allgemeinplatz-Aussage" auch unfair.

Ein Sozialkundelehrer wird ja nicht nur wie ein Redner im Bundestag am Pult stehen und seine Meinung im Klassenraum verbreiten.... Ein Lehrer des Faches  wird gemäß des Lehrplans und der Bücher unterrichten.

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Kommentar von Antworter45
14.12.2015, 14:11

hahahahahahahagagaggagaga schön wers

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In der Schule soll kritisches Denken gelehrt werden, also solltest du alles, was dein Lehrer sagt, nochmal über denken und vllt eine Diskussion anregen ;)

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Kommentar von Antworter45
13.12.2015, 21:28

genauuuuuudas meine ich ... es wird nicht kritisch gedacht

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Kommentar von julchenmary1999
13.12.2015, 21:29

dann fang damit an^^ informier dich und dann hau Fakten raus, damit die anderen auch Anfangen sich damit zu befassen ;)

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Kommentar von Antworter45
13.12.2015, 21:31

das mache ich nur zu oft und gerne. und ich meine es erns ich stelle des lehrers wort direkt öffentlich in frage nur er macht einen dann immer irgendwie peinlich in der klasse ...

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Kommentar von julchenmary1999
13.12.2015, 21:36

dann lass dich nicht unterkriegen ;) manche Lehrer haben ein Problem damit, wenn man nicht ihrer Meinung ist... aber du kannst ihn/sie ja mal direkt drauf ansprechen, like "sie sind der Meinung, dass die Politik der (z.B.) CDU uns im kulturellen Sinne weiter hilft, aber in ihrem Haushalt sind nur xxxx € für die Bildung vorgesehen, wieso finden sie dad gut?" ... also sowas in die Richtung, dann kann er gar nicht anders als zu antworten

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Von mir aus kann, ja soll er Direktwerbung für seine politische Gesinnung machen, sofern sie fortschrittlich ist. Ist er jedoch konservativ, gar reaktionär, hat er die Klappe zu halten. Richtig ist, Was den Schülern nutzt, sofern sie aus keinem Elite-Elternhaus kommen.

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Kommentar von earnest
14.12.2015, 09:30

Tja, darüber, was "fortschrittlich" ist, kann man unterschiedlicher Meinung sein ...

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Der Lehrer sollte durchaus ehrlich einbringen, welche politische Haltung er hat; man merkt das im täglichen Austausch ohnehin. Missionieren darf er natürlich nicht.

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Kommentar von Antworter45
13.12.2015, 21:47

er spricht es nicht aus

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Solange es nicht Werbung für die NPD ist, find ich es nicht gaaar so schlimm. Auch wenn, das erzählen oder näherbringen einer Partei oder einer bestimmten politischen Denkweise, in den meisten Fällen einen pädagogischen Zweck erfüllt.

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Kommentar von Antworter45
13.12.2015, 21:25

machen sie auch nicht : ) aber sie überzeugen kinder falsch zu denken in dem sie nicht die nachteile der partei erzählen

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Kommentar von Antworter45
13.12.2015, 21:32

genau ^^

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Schön, daß wir nun deine Meinung kennen.

Wie du aber selbst schreibst, spricht der Lehrer, den du anscheinend meinst, seine Meinung aber nicht aus. 

Wo ist also das Problem? Wie "schleicht" er - ohne zu schleichen?

Selbstverständlich kann und darf ein Lehrer seine persönliche Meinung äußern. Das ist aber kein Missionieren. Und mit Schleichwerbung hätte das auch nichts zu tun.

Gruß, earnest

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geht mir auch so!

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Kommentar von Antworter45
13.12.2015, 21:22

wie alt bist du ?

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Kommentar von Antworter45
13.12.2015, 21:32

ich auch : )

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