Was haltet ihr davon das in der U.S.A. jeder eine Waffe haben darf?

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12 Antworten

Für viele Amerikaner stellt der Waffenbesitz eine Art des Ausdruckes der eigenen Freiheit dar. Das mag seltsam klingen, hängt aber mit der Geschichte der amerikanischen Kolonien und den Einigungskriegen zusammen.

Dass der Waffenhandel immer noch so liberal ist liegt wohl aber eher an der Waffenlobby. Die Hersteller machen natürlich sehr viel Geld mit dem Verkauf der Waffen (und der Munition etc.) und damit die Politik nichts an diesem Zustand ändert, setzt sich diese Lobby dafür ein, dass die Gesetze in der Hinsicht nicht strenger werden.

Ich persönlich halte es immer für sehr viel besser, wenn die Bevölkerung eben nicht so einfach an Waffen kommt. Natürlich argumentiert man gerne damit, dass die Bevölkerung sich so im Zweifelsfall gegen bspw. eine kommende Diktatur oder sonstiges wehren kann, allerdings sollte es für so etwas andere Regelungen geben - vor allem zuverlässigere. Mit dem gegenwärtigen Zustand ist es nämlich auch fü genau die Menschen einfacher an Waffen zu kommen, die damit weniger edele Motive haben, als sich gegen Unterdrückung zu verteidigen. 

Allerdings muss man auch anmerken, dass die Waffen alleine nicht das gesamte Problem sind. Ihre Nutzung ist aber Symptom einer kaputt gehenden Gesellschaft bzw. kann dies der Fall sein. Die amerikanische Gesellschaft ist sehr gespalten, es gibt somit auch sehr viel Kriminalität und vermutlich werden sich diese Zustände nicht verbessern - dies in der Kombination mit den Waffen ist eher das ganze Problem. In der Schweiz sind bspw. Waffengesetze auch sehr liberal. Sicherlich aus wirtschaftlichen Gründen und auch die Schweiz hat ihre Probleme, aber ist vom Lebensstandard auf einem Level, wo es für die meisten Menschen nicht nötig ist, die Waffen zu gebrauchen.

Ich denke nicht dass die Amokrate direkt etwas mit den Waffen zu tun hat. Das hat andere Probleme. In der Schweiz hat doch auch jeder Waffen, trotzdem habe ich noch nie was von einem Amoklauf in der Schweiz gehört. 

Aber um auf deine Frage zu antworten, ich finde es grundsätzlich nicht gut dass jeder Schusswaffen trägt. Aber andererseits soll jeder tun was er will.

FreddCraft, 

  1. In den USA gibt es nicht DAS Waffengesetz. 50 Staaten haben 50 verschiedene Gesetze.
  2. Es kann nicht jeder eine Waffe legal erwerben / besitzen.
  3. Hat die Kriminalitätsrate nichts mit den Waffengesetzen zu tun (siehe Finnland, Schweiz, Österreich etc.)
  4. Wer einen Amoklauf nicht mit einer Schusswaffe begeht, nimmt etwas anders - die Geschichte belegt das. 

Viele Grüße nach Deutschland

HighwayPretzel

Die INFORMATIONEN sind korrekt, die BEHAUPTUNGEN (siehe Punkte 3 und 4) sind anzuzweifeln. Hier spricht offenbar ein Waffenbefürworter.

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@earnest

Laut österreichischem Sicherheitsbericht sind Delikte mit Schusswaffen " wegen ihrer "Geringheit"zu vernachlässigen" Außerdem wird nicht zwischen legalen und illegalen Waffen unterschieden. Messer (Balkanimmigraqnten, Tschetschenen) sind beliebter und daher öfter  (10x!)!

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Punkt 3 und 4 sind ebenfalls Tatsachen und keine Behauptungen. Du bist offenbar ein Waffenhasser/Gutmensch/Grüner/Linker was auch immer

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Es gibt auch die Stadt Kenneshaw wo eine örtliche Verordnung den Bürgern den Besitz einer Waffe vorschreibt.
Sehr friedlich dort, keine Amokläufe.

Amerika ist weit weg, ich frag mich eher warum meine Nachbarn in z. B. Österreich, der Schweiz, usw. sich einfach Waffen kaufen dürfen und ich nicht.
Sind wir so sehr schlechtere Bürger/Menschen? Unberechenbarer und gefährlicher als ein Österreicher?

die oesterreicher müssen verhindern dass wieder sowas wie hitler passiert, also bei verdacht sofort Exekution. . die schweizer brauchen waffen fuer ihren käse

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Diese Aussage stimmt so nicht. Das Waffenrecht ist in den USA in jedem Staat anders, von streng bis locker...

Nichts.

Es ist mehrfach bereits belegt worden, dass mehr Waffen zu mehr Gewaltverbrechen führen. Aber auch eine unter Verfolgungswahn leidende Gesellschaft wie die Bürger der USA haben natürlich das Recht, ihren Verfolgungswahn innerhalb ihres Landes auszuleben.

Gottlob sind in diesem Punkt die Europäer selbstbewußter und klüger.

Es ist mehrfach bereits belegt worden.....

" Belegt " wird das nur ständig von immer den selben ideologischen Waffenhassern .....

Die offiziellen Statistiken zeigen dagegen deutlich was anderes.

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@schroederzwo

Hass gehört wohl eher zum Vokabular der Waffenbesitzbefürworter.

Und von Ideologie kann hier auch keine Rede sein, sondern von Fakten.

Im Gegensatz zu vielen Studien, welche von der Waffenlobby bezahlt wurden, gibt es gottlob auch noch Studien, die unabhängig agieren, wie die Epidemiologen um Michael Siegel von der Boston University School of Public Health. Hier die Zusammenfassung in einem Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/gewalttaten-und-waffenbesitz-viele-pistolen-viele-tote-1.1769733

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@schroederzwo

Die offiziellen Statistiken zeigen dagegen deutlich was anderes.

Yep, http://goo.gl/TWmIoU - Sieht TOTAL ANDERS aus.

Das United Nations Office on Drugs and Crime hat 2010 festgestellt, dass 67% aller Morde in den USA mit Waffen in Zusammenhang stehen.

Das Urban Institute hat 2013 festgestellt, dass allein die medizinische Behandlung von Schusswaffenwunden den amerikanischen Steuerzahler jährlich eine halbe Milliarde Dollar kostet.

Und die University of Sydney stellt in ihren jährlichen Studien fest, dass es 2013 nur 13 Länder auf der Welt gab, in denen kein Bürgerkrieg herrscht, die bezüglich des Waffengebrauchs gefährlicher als die USA sind. 

Selbst die WELT muss die USA schon hilfsweise mit "Albanien" vergleichen, um sagen zu können: "Doch selbst im Vergleich mit manchen europäischen Ländern schneiden die USA nicht sonderlich schlecht ab." (goo.gl/HDVrty)

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... Auf welche "offiziellen Statistiken" beziehst du dich also? Die der NRA?

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@Unsinkable2

Sehr schön was du da alles ausgeführt hast, aber was hat das mit der Behauptung zu tun, daß mehr Waffen grundsätzlich zu mehr Gewaltverbrechen führen....?

- US-Bürger erwerben jedes Jahr mehrere Millionen Schußwaffen neu zu den vorhandenen hinzu.

- Die Zahl der Gewaltverbrechen in den USA nimmt seit Jahren jährlich kontinuierlich ab.

Und um das zu erfahren muß ich nicht zur NRA gehen, sondern ich kann das alles extrem detailiert aus den Zahlen des jährlichen FBI-Crime Reports entnehmen.

Niemand hat behauptet, daß die USA nicht mancherorts ein massives Gewaltproblem haben, aber das spielt sich vorwiegend im Gang-und Drogenmillieu ab und hat mit dem US-Normalbürger der aus welchen Gründen auch immer Waffen besitzt wenig bis nix zu tun.

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@Immofachwirt

Hass gehört wohl eher zum Vokabular der Waffenbesitzbefürworter.

Wohl eher nicht.......

Bei 99% der  Diskussionen mit Waffengegenern reicht eine Eieruhr um den Zeitraum zu bemessen, ab wann die Beleidigungen und die Beschimpfungen losgehen und einem eine hassverzerrte Fratze gegenübersitzt.

Waffenbesitzer hingegen sind normalerweise ziemlich entspannte Menschen, einfach schon mal deswegen weil sie eine Waffe und deren Besitz sachlich-nüchtern betrachten und nicht moralisch-ideologisch.

Und von Ideologie kann hier auch keine Rede sein, sondern von Fakten.

" Fakten " sind die wertfreien statistischen Zahlen zu Waffenbesitz und Kriminalität in den einzelnen Ländern.

" Studien " benötigt man immer dann, wenn einem diese Zahlen und die daraus leicht zu bildenden Schlußfolgerungen nicht ins Weltbild passen.

Im übrigen ist die " Süddeutsche " immer ganz vorn mit dabei, wenn es mal wieder darum geht gegen legale Waffenbesitzer zu hetzen, aber das ist ja bei einer Zeitung die so links ist das sie eigentlich schon wieder rechts rauskommt ja nix ungewöhnliches.

Der SZ-Durchschnittsjournalist der insgeheim von sozialistischen Sonnenstaat träumt hat natürlich ein massives Problem mit dem wehrhaften Bürger.....: schließlich könnte der sich ja gegen die Gewalt und den Terror die normalerweise auf dem Weg zum linken Utopia notwendig sind zur Wehr setzen.....

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@schroederzwo

Außer dass du hier unbelegte Behauptungen und pauschale Beleidigungen gegen Jouralisten, Linke und Gegener von Waffenbesitz aussprichst, kommt da nichts Substanzielles von dir.

Leider fehlt dir offenbar auch das Verständnis für Wissenschaft, so wie du dich über Studien äußerst. Wenn Laien Statistiken heranziehen um ihre aberwitzigen Begründungen zu rechtfertigen, dann läßt sich meißt sehr schnell feststellen, das hier die Kausalität fehlt. Daher beende ich hiermit die fruchtlose Diskussion mit dir.

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@Immofachwirt

In den Bundesländern, wo Waffen getragen werden ,sank die Kriminalitätsrate um 60%. 400 000US Bürger starben weil sie keine Krankenversicherung hatten.

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@Unsinkable2

400 000 US Bürger sterben pro Jahr  ,weil sie keine Krankenversicherung haben-ohne Schusswaffeneinwirkung-so aus dem Leben heraus.

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Die Amerikaner denken, dass wenn sie eine Waffe haben sie sich verteidigen können. Was da alles passieren kann interessiert die Meisten auch nicht.
Außerdem wird ihnen von der Waffenlobby viel Blödsinn erzählt.
Ich persönlich bin froh das es bei uns nicht so ist.

Die Amerikaner denken, dass wenn sie eine Waffe haben sie sich verteidigen können.

Das denken die nicht nur, sondern das tun die auch.....

Es gibt jedes Jahr mehrere tausend Fälle von erfolgreicher Selbstverteidigung bis hin zu verhinderten " Amokläufen " dadurch, daß in manchen US-Bundesstaaten normale Bürger Waffen besitzen und z.T. auch führen dürfen.

Merkwürdigerweise tauchen solche Fälle in unseren Medien so gut wie nie auf, oder werden wenn überhaupt sogar noch politisch korrekt " korrigiert ", während Gewalttaten mit Schußwaffen in den USA hier medial mächtig aufgeblasen werden.

Außerdem wird ihnen von der Waffenlobby viel Blödsinn erzählt.

Und am meisten Blödsinn wird von der Anti-Waffen-Lobby erzählt, weil bei diesen Herrschaften grundsätzlich Sachlichkeit und Logik durch Ideologie und Hysterie ersetzt wird.

Ich persönlich bin froh das es bei uns nicht so ist.

Das denken Messerstecher, Kopftreter, Vergewaltiger und Schläger hier sicher auch.....

Bloß ihre Opfer denken das nicht.

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@schroederzwo

Das denken Messerstecher, Kopftreter, Vergewaltiger und Schläger hier sicher auch.....

Es ist sehr einfach diese Diskussion auf reine Polemik hinabzuschrauben, allerdings vergisst du hier, dass auch Gewaltverbrecher an Waffen kommen könnte. Was ja in den USA der Fall ist.

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Ach bin ich froh das bei uns Gewaltverbrecher nie an Waffen kommen können, das wäre ja gegen das Gesetz.

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Teils schön ausformulierter unfug. Anti-Waffenlobby? Wie kann eine Lobby Geld verdienen wenn sie gegen etwas ist aber nicht für? Besteht die Anti-Waffenlobby aus eiskalten und gewissenlosen Waffengegnern die skrupellos Demos organisieren und die Produktion und den Verkauf von anti-waffen-aufklebern vorran treiben? anti-waffenlobby... der größte schwachsinn den ich je gehört habe. Ob in Österreich und der Schweiz das waffengesetz nun gut klappt ist eine sache. in den usa funktionierts jedenfalls nicht. es mag an mehreren faktoren liegen... würde ich mich sicherer fuehlen wenn ich wuesste das jeder 2te auf der straße ne waffe bei sich tragen könnte? nein, im gegenteil. ich würde mir auch eine holen um zurueckschießen zu koennen wenn was passiert. und da liegt der denkfehler der meisten. waffen machen eine umgebung nicht sicherer. es laufen nur jedemenge cowboys umher und die gefahr maximiert sich einfach. aber machen wir uns nichts vor... es wird sich so bald nichts aendern. aber muss es wirklich sein, dass KRIEGSWAFFEN öffentlich und legal verkauft werden?

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Wo kann man denn als Bürger in Deutschland öffentlich und legal Kriegswaffen kaufen und welche sollen das sein? Da bin ich jetzt aber gespannt...

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Haben die selbst entschieden. Müssen sie mit leben. Deswegen ist es mir egal. Ich möchte da nicht leben.

In en USA sterben jährlich 400 000 Menschen, weil sie keine Krankenversicherung haben. Ausserdem hat die USA 250 Mio Einwohner!.

Ich bin nicht gegen Waffen ich bin der Meinung das man eine kleine Handfeuerwaffe zuhause haben darf zur Selbstverteidigung

Gegen Fliegenklatschen spricht ja auch nichts. Wir reden hier aber von echten Waffen.

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@immofachwirt: ich wünsche Dir, dass mal 2 Einbrecher Nachts bei Dir im Haus stehen und Du Dich mit Deiner Fliegenklatsche verteidigen kannst

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@DrCyanide

Nur weil mir jemand eventuell etwas stehlen will, werde ich nicht zum Mörder und werde vor allem mein Leben nicht riskieren indem ich mich ggf. auf einen Schusswechsel einlasse.

Deine frommen Wünsche zeigen ja, welche Geistes Kind du bist.

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Der Schusswechsel ist im Optimalfall lediglich einseitig und NOTWEHR ist KEIN MORD. Anhand dieser Aussage sieht man welch Geistes Kind Du bist. Aber lass Dich ruhig von Deinesgleichen weiter weichspülen und verarschen. Wenns soweit ist, ist das Geplärre dann groß. Zum Thema Waffen gibt es nur eine Antwort: Better to have one and not to need it, than to need one and not to have it!

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Zudem wer sagt denn dass derjenige, der bei Dir einbricht Dir was stehlen will? Vielleicht will er auch Deine Frau vergewaltigen oder Dein Kind entführen? Aber das wäre sicherlich dann auch besser als auf ihn zu schießen, oder?!

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Solange das Gesetz nicht nach Deutschland kommt können sie machen was sie wollen

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